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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen genialer Klassiker
Bei einer Expedition zum Nordpol entdecken deutsche Forscher eine geheime Station einer außerirdischen und hochentwickelten Zivilisation.
Natürlich gibt es eine Menge "technischer" Fehler, weil der Wissenstand zu Zeiten von Kurd Laßwitz eben noch nicht soweit war. Aber wirklich interessant, wichtig und auch genial sind die Ideen des Autors! So...
Veröffentlicht am 7. Juni 2003 von sf-jens

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zukunft
Ich habe das Buch " Auf zwei Planeten " schon als Jugendlicher gelesen und fand es außerordentlich spannend. Der Autor hat den Roman geschrieben in einer Zeit, da es noch ganz wenige Autos gab, von Flugzeugen ganz zu schweigen. Auch die Nachrichtenübermittlung durch Telefon oder Telegraph steckte noch in den Kinderschuhen. Es ist amüsant, wie der Autor...
Veröffentlicht am 13. Mai 2009 von Wolfgang Grass


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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen genialer Klassiker, 7. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Gebundene Ausgabe)
Bei einer Expedition zum Nordpol entdecken deutsche Forscher eine geheime Station einer außerirdischen und hochentwickelten Zivilisation.
Natürlich gibt es eine Menge "technischer" Fehler, weil der Wissenstand zu Zeiten von Kurd Laßwitz eben noch nicht soweit war. Aber wirklich interessant, wichtig und auch genial sind die Ideen des Autors! So erläßt er z.B. Gesetze, das jeden verpflichtet, verschiedene politische Texte von verschiedenen Parteien zu lesen, damit sich jeder ein ausgewogenes Bild vom Geschehen machen kann. Er prangert außerdem intolerantes, vorurteiliges Denken an, erklärt warum das starre Festhalten an traditionellen, aber überholten Werten keine Lösung ist. Und nebenbei erzählt er eine spannende Science-Fiction-Geschichte.
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46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewertung, 27. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Gebundene Ausgabe)
Der Autor, der oft als der deutsche Jules Vernes bezeichnet wurde, beweist mit viel Phantasie und einem profunden Wissen auf vielen Gebieten, daß er Jules Vernes zwar an Popularität, nicht aber an Einfallsreichtum und literarischem Können nachsteht. Er versteht es, Spannung für den Leser aufzubauen. Er hat es fertiggebracht, mehrere Generationen junger Menschen für Technik und Raumfahrt so zu begeistern, daß sie ihr Leben entsprechend einrichteten. Werner von Braun zählt dazu, der das Buch mehrfach zitierte und auch ich habe nicht zuletzt aufgrund dieser Lektüre in den dreißiger Jahren, einen technischen Beruf gewählt und mich für Raumfahrt interessiert.
Ich habe dieses Buch jahrzehntelang vermißt und schließlich vor wenigen Jahren bei Amazon glücklich wiedergefunden. Was es so bedeutend gemacht hat, daß es durch ein ganzes Jahrhundert immer wieder neu aufgelegt wurde? Die seherische Begabung des Autors, der technische, wirtschaftliche und politische Lösungen aufzeigte, die im 20. Jahrhundert erst zum Teil realisiert wurden und immer noch für Anregungen gut sind. Die großen Augen der Aliens hatten schon seine Marsbewohner. An der Raumstation als Bahnhof für interplanetare Missionen, die er als Erster erdachte, arbeiten die Raumfahrtbehörden derzeit. Seine traumhaften Lösungen von Verkehrsproblemen sind auch heute einer Diskussion wert. Selbst sein Gedanke von der Aufhebung der Schwerkraft wird von der NASA heute verfolgt. Ein höchst bemerkenswertes Buch
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessant..., 5. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Gebundene Ausgabe)
Ein bemerkenswertes Buch. Eine klassische Invasionsgeschichte. Die Marsianer kommen auf die Erde und überrennen jeden Widerstand. Und am Ende wird die Erde gerettet - oder so. All das klingt bekannt. Doch Lasswitz schreibt hier eine Geschichte, in der die Menschen zunächst die "Bösen" sind, in der es der menschliche Unverstand und ihr Stolz sind, die den Krieg gegen den Mars erst auslösen. Und das Ende läßt zu viele Fragen offen, um wirklich zu befriedigen.
Interessant wird das Buch durch die imperialistische Rhetorik der Marsianer. In den 1890er Jahren waren Kolonien in Europa richtig in Mode - und es war die selbsterkannte Aufgabe der Europäer, die Welt zu zivilisieren. Es ist ein Genuss zu sehen, wie Lasswitz die Marsianer mit den selben Sprüchen ausstattet - und sie die Europäer zivilisieren läßt. Auch die bemerkenswert ausführlichen Passagen, in denen adliger Standesdünkel und Militarismus in Europa kommenentiert werden, sind eine Lust zu lesen.
Ich muss aber zugeben, dass er mit Jules Verne die Neigung gemein hat, langatmig die Funktionsweise der marsianischen Wunderdinge zu erklären. Und die Liebesgeschichte ist ein wenig, nun, schmalzig am Ende.
Eines hat "Auf zwei Planeten" mit "Independence Day" gemeinsam: Die Amerikaner retten die Welt. Nun ja.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zukunft, 13. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch " Auf zwei Planeten " schon als Jugendlicher gelesen und fand es außerordentlich spannend. Der Autor hat den Roman geschrieben in einer Zeit, da es noch ganz wenige Autos gab, von Flugzeugen ganz zu schweigen. Auch die Nachrichtenübermittlung durch Telefon oder Telegraph steckte noch in den Kinderschuhen. Es ist amüsant, wie der Autor technische Fortschritte beschreibt, aber gleichzeitig den Verhaltensformen seiner Zeit verhaftet bleibt.
Man spürt, dass ein Wissenschaftler diese Buch geschrieben hat.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch!, 29. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Kindle Edition)
Selten hat mich ein Buch so gefesselt!

Kurd Laßwitz ist einerseits ein Visionär, ähnlich wie Jules Verne - und darüber hinaus! Andererseits ist er aber auch ein Kind seiner Zeit - mit allem Wissen und insbesondere Unwissen. So wirkt es vielleicht befremdlich, daß die "Martier" zwar den interplanetaren Raumflug beherrschen, es für sie zumindest zu Beginn des Romans jedoch unmöglich ist, ihre Station am Nordpol zu verlassen, weil ihnen das Flugzeug schlichtweg unbekannt ist! Und warum werden die Martier bei ihrer Expedition zum Südpol von einem Eisbären überfallen??? Doch gerade diese Widersprüche tragen viel zum Charme des Werkes bei und steigern aus heutiger Sicht den Unterhaltungswert.

Zugegeben: Laßwitz neigt mitunter zum "labern", gerade wenn es um philosophische Themen und seine Weltanschauung geht, aber andererseits beherrscht er auch die Disziplinen "Action" und "Komik"!

Für mich DIE Empfehlung für jeden, der sich für Science Fiction und Steampunk interessiert!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In den Bann gezogen von einem alten - aber nicht verstaubten - Schinken, 9. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Kindle Edition)
Dieses über 100 Jahre alte und gemeinfreie Buch (E-Book) hat mich unerwartet in den Bann gezogen und mich regelrecht begeistert.

Zunächst das Technische: Die Umsetzung ist sehr gut. Ein Inhaltsverzeichnis ist vorhanden, man kann von Kapitel zu Kapitel springen und der Lesefortschrittsbalken mit Kapitelpunkten ist ebenfalls vorhanden. Der Text läßt sich flüssig lesen, da er in der fast aktuellen Rechtschreibung vorliegt.

Die Geschichte spielt so Ca. im Jahre 1897 - dem Erscheinungsjahr des Buches, als die Pole der Erde noch nicht erforscht waren, keine Autos auf den Straßen fuhren und es noch keine Flugzeuge gab.

Die Marsmenschen die auf die Erde kommen sind nicht klein und grün, sondern sehen fast aus wie Erdmenschen. Nur Aufgrund der geringeren Schwerkraft auf dem Mars und den extremeren Lichtschwankungen sehen sie etwas anders aus. Sie nutzen auch keine fliegenden Untertassen, sondern Kugelraumer. Die Absichten der Martier, wie die Marsmenschen im Buch genannt werden, sind eigentlich nur gut! Sie wollen den Menschen das bringen, was sich die Menschheit eigentlich immer wünschte - oder besser gesagt: Was die Menschheit vorgab sich zu wünschen ...

Der Autor Kurd Laßwitz gilt als der Vater der deutschen Science-Fiction, das Buch beinhaltet jedoch einiges an sozialkritik und den ungebrochenen Ruf nach Demokratie und vorallem Freiheit - in der Kaiserzeit schon ein starkes Stück. Verboten haben das Buch allerdings dann erst die NAZIS im dritten Reich, weil es als "demokratisch" galt ...

Wollte ich mich anfangs einfach nur mal ein Stück weit in dieses Werk einlesen, habe ich das Buch mit seinen 800-1000 Seiten (wie viele es genau sind weiß ich nicht) gleich durchgelesen. Eine sehr interessante und immer noch aktuelle Geschichte. Schon beeindruckend, dass die Marsmenschen so gar nicht verstehen können, wieso die Menschen Kohle verbrennen anstatt mit Solarkollektoren in den Wüsten Elektrizität für die gesamte Erde zu gewinnen ...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend - auch aus heutiger Sicht, 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Kindle Edition)
Kurs Lasswitz hat - bezogen auf die Zeit, in der das Buch entstand - eine ausserordentlich visionäre und fachlich extrem fundierte Geschichte geschrieben. Die Elemente der fahrenden Bänder als Strassen hat später Isaac Asimov wieder aufgegriffen, die Beschreibung der physikalischen Bedingungen die für einen geostationären Weltraumbahnhof gelten, sind sauber durchdacht und klar auf dem Stand des Wissenschafters, der er ist.
Die Sprache ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sie den Zeitgeist reflektiert in dem Lasswitz lebte, aber die Beschreibungen sind auf einem technischen Niveau, welches das Buch zu einem echter Genuss machen - speziell, wenn es mit anderen Autoren seiner Zeit verglichen wird.
Die imperiale Sprache der Marsianer ist ein Spiegel, den Lasswitz seinen Zeitgenossen vorhält; dies macht das Buch auch zu einem Sozialkritischen, auch wenn dieser Aspekt sehr dezent gehalten wird.
Für mich ist das Buch ein Leckerbissen der SF-Literatur.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem Liebhaber, 5. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Kindle Edition)
Wir haben schon als Kinder das Buch verschlungen (alle 6 Kinder!), und die reduzierte Ausgabe, die es vor vielen Jahren gab, war für jeden, der das Original kannte, unbefriedigend. Ich habe die alte Ausgabe für 180 EUR restaurieren lassen und noch einmal gelesen, ebenso meine einzige in Deutschland verbliebene Schwester, mit dem gleichen Ergebnis. Meine Bewertung wird natürlich 5 Sterne sein.
Hier aber noch Details, die einige bisherige Kritiker, besonders der besonders kritische, übersehen haben:
1. Die Rolle der Frau bei Curd Laßwitz. Seine Frauen sind hochgebildet, den Männern oft überlegen, in späteren Werken promovierte Wissenschaftlerinnen, obwohl viele Universitäten noch in seinem Todesjahr 1910 Frauen nicht zum Studium zuließen! Das allein verdient Erwähnung.
2. Die Währung auf dem Mars: Kann man sich heutzutage etwas Fortschrittlicheres vorstellen als eingefangene Sonnenenergie als Währung für alle? Armut passé! Auch wenn das (noch?) nicht geht, eine tolle Idee!
3. Amerika als der Retter der Welt: Darüber mokiert sich einer der bisherigen Kritiker mit "na ja", dem heutigen Hochmut gegenüber der damals fortschrittlichsten Nation angemessen. Schon Goethe sah die Zukunft am stärKsten in Amerika verwirklicht! Vergessen wir doch einmal die derzeitigen Fehler und Pannen und erinnern wir uns, dass nach wie vor der wirklich wichtige wissenschaftliche Fortschritt fast vollständig in den USA stattfindet (ein Faktum: Zahl der Nobelpreise). Als ehemaliger Wissenschaftler ist mir das fast schon ärgerlich, warum schaffen wir Europäer und auch andere nicht den Ausgleich?
Ich könnte noch viele pfiffige bis geniale Einfälle des Autors zum technischen Fortschritt nennen, verzichte aber darauf: besser das Buch lesen!
Dr. Gernot Sander
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klassiker - aber da gibt es andere..., 2. Januar 2015
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Kindle Edition)
Halo!

Erst einmal stört es mich, daß in einem Buch kein Erscheinungsjahr angegeben wird. Nun, im Internet kann man sehen, wo dieses Buch zeitlich angzusiedeln ist.

Der eigentliche Inhalt ist an einigen Stellen durchaus einfallsreich. An anderen Stellen stören gewisse Längen in der Erzählung, und auch die Oberflächlichkeit der Darstellung einiger Zusammenhänge macht es ein wenig langwierig. Dazu noch einige recht unmögliche 'Liebesgeschichten'.
'Technik' - sowit in einem Science Fiction überhaupt darstellbar - kommt hier auch sehr kurz, Wortspiele versetzen technisch interessierte Leser kaum in Extase.
Alles in allem gefallen mir sowohl ältere Werke (Jules Verne), etwa gleichalte Werke (Wells), und geringfügig neuere Werke (Hans Dominik) wesentlich besser. Aber - vielleicht ist das auch Geschmackssache.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Jules Verne, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf zwei Planeten (Kindle Edition)
Dies ist mein erstes Buch von einem mir bis dato unbekannten Schriftsteller und ich finde es sehr gut! Da ich Jules Verne sehr
schätze und er mit ihm verglichen wurde, hat es mein Interesse geweckt. Und ich finde, daß er sogar noch besser ist ! Vielleicht
liegt es auch daran, daß es ein deutscher Schriftsteller ist und man deshalb das Buch ohne Übersetzung lesen kann. Er liest sich sehr flüssig und die Beschreibung der Marsbewohner und ihrer Technik zeugt von Wissen und Phantasie.
Empfehlenswert!
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Auf zwei Planeten
Auf zwei Planeten von Kurd Lasswitz (Taschenbuch - 1972)
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