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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen8
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. Mai 2011
Das Buch erhielt wahrscheinlich international so viel Aufmerksamkeit, da es von einem Gedächtnischampion geschrieben wurde und viele Leser (so auch ich) sich fragen, wie er das gemacht hat und hofften, dass er seine Tricks offenbart. Im Grunde verwendet der Protagonist aber lediglich die üblichen Mnemorikstrategien. Erstaunlich ist, dass er sich diese Leistungen im Gedächtnissport innerhalb eines Jahres aufgebaut hat und dabei gängige Rekorde brach! Dennoch ist das Buch mit vielen Trivialitäten und vielen Wiederholungen gespeist.

Für viele ist es nix neues, dass ein Mensch sich nur rund 7 Zahlen merken kann, da unser Kurzzeitgedächtnis dann überfordert ist. Langweilig wird es dann, wenn er darüber mehrere Seiten schreibt und dieses im Buch immer wiedermal wiederholt. Das gleiche zeigt sich mit den Beschreibungen der Gedächtnistechniken in der Antike, bei den Römern (Cicero) sowie in der Renaissance, welche am Anfang des Buches sehr langatmig und ausführlich beschrieben werden und immerwieder im Buch auftauchen. Irgendwann hat man es dann über.

Dennoch gelingt es dem Autor einen sehr umfassenden Überblick über die Literatur der Neurowissenschaft und Psychologie zu geben und reißt dabei philosophische Fragen an, auf die er aber nicht tiefer eingeht. Im Grunde macht dieser Überblick zweidrittel des Buches aus, welcher ohne Wiederholungen und vielen unnötigen Füllsätzen stark gekürzt hätte werden können. Für Neueinsteiger in das Thema ist das Buch daher sehr interessant. Für Erfahrene auf den Gebiet jedoch sehr langweilig.

Im übrigen Drittel beschreibt der Autor aus der Ich-Perspektive seine Technik, Ausdauer und Lernerfolge, welches sehr interessant geschrieben ist und man gut in die Gedankenwelt dieser Person einsteigen kann. Der Schreibstil des Buches ist einfach und "amerikanisch". Also etwas salopp geschrieben mit der typischen Brise Amihumor. Nur so kann ich mir erklären, warum er den Beruf des Chickensexers Mitte des 20. Jahrhunderts beschriebt, welcher anhand seiner Intuition das Geschlecht eines Kücken erfühlt, indem er seinen Finger in den Anus des Tieres steckt. Was komisch sein soll und viele Normalleser vielleicht komisch finden, finde ich seltsam. Es hat sehr wenig mit der Gedächnisthematik zu tun und solche Ausflüge treten ab und an im Buch auf!
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TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2012
Gleich vorweg: wer nach dem lesen der Beschreibung erwartet selbst Gedächtnisweltmeister zu werden oder zumindest sein Gedächtnis signifikant zu verbessern, der wird nach der Lektüre von "Moonwalk mit Einstein" enttäuscht sein. Joshua Foer hat kein weiteres Lehrbuch für Gedächtnistraining, sondern statt dessen seine oft skurrile Reise vom kleinen Journalisten zum großen Gedächtniskünstler beschrieben.

Konsequent beginnt Foer in der Einleitung mit der Geschichte des Gedächtnispalasts von Simonides von Keos, der rund 500 vor Christus als Begründer der Mnemonik gilt und durch einen reinen Zufall auf eine der wichtigsten Gedächtnistechniken, den Loci (Platz), aufmerksam wurde.

Danach beschreibt Foer locker von seinen ersten Begegnungen mit den teils freakischen Gedächtniskünstlern, Meisterschaften und schlussendlich von seiner eigenen Reise vom Unwissenden zum Vollprofi. Wie für einen Journalisten üblich, sucht Foer auch das Gespräch mit Wissenschaftlern (er stellt sich selbst für die Forschung zur Verfügung), erklärt den aktuellen Stand der Forschung und erzählt von Begegnungen mit Menschen die zum Beispiel gar kein Gedächtnis mehr haben.

Ob all das was er wiedergibt auch wirklich so statt gefunden hat muss jeder für sich selber entscheiden. Manches, wie die erste persönliche Begegnung mit dem Loci System an einem eiskalten Tag im Central Park, mag doch etwas abgehoben wirken, unterhaltsam war es auf jeden Fall. Und am Ende nimmt man sogar den ein oder anderen Kniff für sich persönlich mit. Das Buch ist spannend zu lesen und sehr anregend. Wenn auch vielleicht nur um sich weiter in die Materie zu vertiefen!
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am 25. August 2012
Its more of a story about how the author got into the world of competitive memorizing then a book with techniques to improve your memory. Along the way, the author explains what is memory, why it is important and briefly explains the most common methods to memorize numbers, lists, and cards. It's a good intro to read if you are interesting in learning some of the techniques advertised in other books or by other authors but are not to sure what this methods can accomplish or how you could benefit from.
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am 18. Mai 2015
This book is a great. I loved how the author is unfolding the cultural history of remembering! It is an amazing read, funny and entertaining. This book is very useful if you want to understand how our mind works when it comes to memory! Highly recommended!
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am 21. März 2015
The book is quite interesting for people going to start a journey in memorization.
You may start with this book to learn how a champion made it and how the commitment always matters.
I recommend it.
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am 4. April 2015
Makes me want to practice right away
Addictive, funny, informative, good insight into Memory athletes behavior and customs
Con: Wish more techniques described
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am 21. Oktober 2015
This book explains how our brain works. Only when we understand our brain, will our brain work better for us.
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Ich habe seit Jahren immer mal wieder so eine Welle, da kaufe ich alle aktuellen Bücher zum Thema Mnemonicund suche nach dem heiligen Gral. Leider Fehlanzeige. Dominic hat tolle Sprach-Tips, Buzan erläutert die Techniken zwar gut und verständlich, da ich aber nicht wirklich Lust habe Spielkarten oder die ersten paar Tausend Stellen von Pi auswendig zu lernen, stehe ich dann etwas im Regen. Ein paar Dinge wende ich im Alltag an, aber es fehlte bislang das Gesamtsystem.
DAS habe ich jetzt aus diesem Buch übernommen - obwohl es gar nicht direkt beschrieben wird.

Der Autor beschreibt, wie er innerhalb eines Jahres zum US-Memory-Meister geworden ist. Mit Drill und Disziplin und der richtigen Kombination aus Techniken. Anschaulich, unterhaltsam und interessant. Meine persönliche Lektion: Memory Paläste sammeln und füttern mit Infos. Erst in der Kombination wird das Major-System wirklich nützlich. Jetzt lese ich Bücher oder höre Vorträge und die Hauptpunkte werden gleich in einem Loci abgelegt und (hoffentlich) für immer gespeichert. Die Hexe, welche die Männer vom Odysseus in Schweine verwandelt heisst z.B. wie? Oder wann wurde Lolita geschrieben? Jetzt weiss ich es und mit einem elektronischen Karteikasten behalte ich es wirklich im Langzeit-Hirn...

Luzern, 28.3.2011
Stephan Wiesner

P.S.: Kirke mag Schweine und Lolita ist besonders praktisch, wenn man das Major System kennt: 1955, also LL :-)
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