Kundenrezensionen


8 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich neu, wirklich durchdacht, wirklich machbar!, 6. Mai 2005
Jeffrey D. Sachs ist unter anderem "Special Adviser" des UN-Generalsekretärs Kofi, weil er - als einer von ganz wenigen Ökonomen - neue Ideen in die alte Debatte um die Abschaffung weltweiter Armut bringt. Sein Ziel: Mindestens die Hälfte aller bitterarmen Menschen (höchstens 1 Dollar Tagesverdienst) in Afrika, Indien oder Südamerika bis 2015 wenigstens einen kleinen Schritt weiter zu bringen - so weit, dass sie sich selbst ernähren und ihre Kinder in die Schule schicken können. In "The End of Poverty" geht es aber um viel mehr als um die altbekannte Forderung, dass die Superreichen mehr für die Superarmen tun müssen. Jeffrey D. Sachs erklärt zum ersten Mal wirklich einleuchtend, warum so viele nicht aus der Armutsfalle herauskommen - nicht weil sie dümmer sind, nur an Sex denken und deshalb AIDS-krank werden, zu viele Kinder bekommen, zu faul zum Arbeiten sind. Auch die Korruption ihrer Herrscher ist nicht allein an ihrer Not schuld. Sie haben einfach das Pech, in Ländern zu leben, die zu weit weg von den wirtschaftlichen Zentren der Welt liegen - im Innersten Afrikas oder Südamerikas, ohne Straßen zu den Häfen, mit ausgelaugten Böden, schlechtem Klima (unzuverlässige Regenfälle) und Krankheiten, die in ihrer gefährlichsten Form nur bei ihnen auftreten. Maleria zum Beispiel, deren Überträgermücken in Afrika weit bessere Bedingungen vorfinden als sonst irgendwo.
Das Spannende an "The End of Poverty": Sachs liefert einleuchtende Begründung für das weltweite Elend, die man so noch nirgendwo gelesen hat. Er spricht von der ungeheuren Energie, die die Armen ins Überleben stecken müssen, statt damit etwas aufzubauen. Er erklärt, warum die Geographie eines Landes Ursache für die Armut seiner Bewohner sein kann und weshalb Schulbildung für Mädchen, die Zahl der Kinder senkt. Innerhalb kürzester Zeit.
Wer wirklich wissen will, warum AIDS und Malaria in Afrika gefährlicher sind als anderswo, wieso Armut nichts mit Faulheit zu tun hat und wie leicht die reichen Staaten den Armen helfen könnten, der findet in "The End of Poverty" neue Antworten - erzählt an Hand von ganz konkreten Beispielen, denn Jeffrey D. Sachs hat Bolivien aus seiner Finanzkrise geholfen. Er war dabei, als Polen sich von einer kommunistischen Plan- auf Marktwirtschaft umstellte. Er beriet den indischen Premierminister, arbeitet eng mit chinesischen Ökonomen zusammen und hilft afrikanischen Staaten bei der Bekämpfung von Krankheiten, der Verbesserung landwirtschaftlicher Anbaumethoden, beim ersten Schritt aus der Armut (mit Hilfe westlicher Sponsoren) zur Eigeninitiative.
Ein Buch für Optimisten? Auch das, aber mehr noch intelligente - und sehr gut geschriebene! - Information für alle, die nicht nur Stammtischthesen weitergeben, sondern wirklich Bescheid wissen wollen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre!, 30. August 2006
Von 
Martin Kacprzycki (FRANKFURT, HESSEN Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The End of Poverty: Economic Possibilities for Our Time (Taschenbuch)
Jeffrey D. Sachs schildert in seinem Buch deutlich, wie man durch die Globalisierung und Marktwirtschaft die Armut bekämpfen kann. Er schildert an geschichtlichen Beispielen, dass dies bereits in einigen Teilen der Welt gelungen sei. Er macht gleichzeitig deutlich, weshalb es in Afrika nicht zu einer dauerhaften Entwicklungen gekommen ist. Er betont aber, dass die "reichen" Länder immer noch die Möglichkeit haben die Armut in Afrika zu beseitigen, wenn sie sich nicht nur auf ein Problem beschränken, sondern die Gelder auf mehrere Bereiche verteilen. Des weiteren sollen die Länder nicht meht bilateral die Armut bekäpfen, sondern multilateral. Eine besondere Rolle sollen hier die Weltbank und der IWF spielen.

Insgesamt ein sehr empfehlendes Buch. Die einzige Kritik ist, dass er die Rolle der WTO nur am Rande bearbeitet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ausgezeichneter Ansatz, eine wichtige Botschaft, 20. Juni 2007
Von 
Jeffrey Sachs hat es meiner Meinung nach geschafft, die Kernaussage dieses Buches, nämlich dass wir eine und im Grunde die erste Generation sind, die die weltweite "extreme Armut" aufhalten und unterbinden können, sehr überzeugungsstark zu verargumentieren. Es fällt einem leicht, ihm diese Aussage abzukaufen und man lässt sich gern von einem so gut vorgetragenen Werk überzeugen. Die Vergleiche, die Sachs aufstellt, haben es in Sich... die Daten und Fakten, mit denen er seine Standpunkte untermauert, sind mir teilweise so neu gewesen, dass ich es nicht fassen konnte, mit welchem Brett vor dem Kopf ich zuvor durch die Welt gelaufen bin. Das Beispiel, dass noch im Jahre 1820 fast alle Regionen der Welt auf gleichem Armutslevel gelebt haben und sich seit dem das Wachstum "nur" unterschiedlich verteilt hat - und woher dies kommt - all das legt Jeffrey Sachs ausgezeichnet dar.

Einziges Manko, weshalb es hier nur 4 statt 5 Sterne gibt: Er schweift teilweise weit ab, erzählt von seinen eigenen Heldentaten zu ausführlich und wiederholt sich meines Erachtens nach auch häufig... aber was soll's, die Botschaft ist angekommen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Interessante Ansätze, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The End of Poverty: Economic Possibilities for Our Time (Taschenbuch)
Interessante Ansätze wie eventuell die Armut in der Welt eingedämmt bzw. beendet werden kann. Die praktische Umsetzbarkeit ist wieder ein anderes Thema ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen End of Poverty, 13. November 2009
Rezension bezieht sich auf: The End of Poverty: Economic Possibilities for Our Time (Taschenbuch)
Sachs summarizes his economic adventures around the globe in an easily understandable book, without any need for the reader to have knowledge about markets, financing or any other issues covered.
He thoroughly explains his views about the world, how he came to his insights, and what they mean for our future, without being the usual dry economy-book, but vividly painting pictures of some of the most important persons of recent history and how he helped whole societies through tough times.
Highly recommendable for people with a lot of theoretic knowledge of business and economy who want to learn something about real life economics, but also a good lecture for beginners.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Differentiated Analysis about the Possibilities for Poverty Reduction, 16. November 2007
Jeffrey D. Sachs, Professor at the Columbia University and special advisor of the UN Secretary-General, is one of the best known academics in sustainable development policies and very reputable economic advisor.

"The End of Poverty" is an absolute recommendable and convincing analysis about the current Official Development Assistance policy and their actual impact on the countries, which are caught in the poverty trap.
In the first chapters of this book, Professor Sachs explains his approach of "Differential Diagnosis of Poverty Reduction" and what kind of preliminary considerations lead to this approach. In the following part he gives an insight in his wide experiences as economic advisor in Bolivia, Poland, Russia, China, India and Africa. Here he shows the applicability of his approach in practice.
In the third part of his work he gives answers to important questions like, how could we overcome extreme poverty, how much would it cost and what timetable is realistic.

Professor Sachs does not withhold with severe criticism on the donor governments like the European countries and especially the United States.
He points out how less we are doing today to end extreme poverty and how less more would be required to end it. Furthermore Professor Sachs substantiates all his conclusions and requests with verifiable data and charts.

These verifiable data and the realistic approach the whole study follows are the reasons why it is so convincing. Professor Sachs doesn't talk about the end of all poverty, but about the chance to end extreme poverty and to help poor countries onto the first step of the development ladder.
Also he doesn't believe in the solution for the end of extreme poverty by one factor. Such a multilayer problem like extreme poverty cannot have a solution by one single factor. The answer of Professor Sachs to these approaches is the Differential Diagnosis. This is another reasons for the persuasive power of this book.

I suggest this book to everybody, who wants to understand more about the extreme poverty, their reasons and how we can reduce extreme poverty effectively in our lifetime.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A good book in a GOOD condition but it came later than promissed, 25. Mai 2009
Von 
Marie Konge Pedersen (Goettingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Not much to say, the book and paying was allright the only problem is that it takes like 7 days to 14 days because they send books
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen There is only an end of poverty if..., 20. Februar 2007
Books like this provides an impression of the dramatic evolution of mankind and its achievements and the results from it, as the climate change and the destruction of the environment. They make us attentive to our mistakes which we undoubtedly made in the last decades. That we however register too little very obviously and only have want slightly truly. The book gives several propositions to the economical around intend and for the juster distribution of the rich men to the arms. The author however, only rises the real cause low onto the basis: It is the world population climbed fast in the last hundred years. Society opponents and globalization critics like Jean Ziegler, Al Gore, Michael Moore and Jeffrey D. Sachs, go out from that, that with the corresponding redistribution of prosperity that difficulties into those the mankind brought themselves can become over-sore ones. With it are to be helped all experiments the arms of this world condemned for failing, if the population further increases. The part of the going ones of the world population went back to 18 percent in the year 2000 from 35 percent in the year 1960. However by doubling the number of the people around the world at this period, held itself the number of the going ones about one billion. It is 842 million according to the FAO. Want one monthly 30 US dollars each to hunger suffer human being set up available, would must angry for it dollars per annum more than of of 303 billion may be. That for instance corresponds to the military billing of the USA in 2001 at more than 322 billion dollars. A reduction of the number of our kind would be had to be striven in order to receive the problems of mankind into the grip and to prevent the destruction of our living space - in addition to all other measures for the reduction of our environment hostile behavior - also. There is only an end of poverty if we also undertake something against population growth.

Walter Hain, Vienna, Austria.

[...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The End of Poverty: Economic Possibilities for Our Time
The End of Poverty: Economic Possibilities for Our Time von Jeffrey D. Sachs (Taschenbuch - 28. Februar 2006)
EUR 11,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen