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am 21. August 2013
Ich bin durch die (ausgezeichnete) amerikanische Fernsehserie "Longmire" auf die Bücher von Craig Johnson aufmerksam geworden. Im TV haben mich innerhalb kurzer Zeit die wunderbaren Landschaftsaufnahmen und die Zeit, die sich diese Serie nimmt um Charaktere und Handlung zu beschreiben, fasziniert.

Das Buch The cold dish steht dieser Faszination in nichts nach. Obgleich der Autor seinen Sheriff Walt Longmire in der Ich-Person erzählen läßt, schafft er es mühelos die handelnden Charaktere in all ihren Facetten - ihren Stärken, ihren Ängsten und Unzulänglichkeiten zu beschreiben. Schnell wachsen sie einem ans Herzen, man fühlt mit ihnen mit und will wissen was ihnen noch zustoßen wird. Craig Johnson läßt sich Zeit, er konzentriert sich auf seine Charaktere und streut dazwischen weitere Hinweise und Ereignisse zu dem Mordfall ein um die Spannung zu halten, sodaß in weiten Teilen des Buches die Aufklärung des Mordes eher als Kulisse dient, denn als Mittelpunkt. Er versteht es ebenso actionreiche Szenen mit Higtech-Spielzeugen zu beschreiben, wie den Kampf Mann gegen Natur. Er streut ein wenig Mystik in die Erzählung, gerade genug um als Würze zu dienen, aber nicht genug um ins Paranormale abzurutschen. Dennoch bleibt die Erzählung immer unaufgeregt – aber nicht fade. Sie folgt einer Langsamkeit die wohltuend und entspannend wirkt.

Die Handlung spielt im fiktiven Absaroka County am Fuße der Bighorn Mountains im dünnbesiedelten Wyoming wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Auch Walt ist ein Sheriff der alten Schule – ein klassischer, wortkarger (aber gedankenreicher) Cowboy, der sein Pferd lediglich gegen einen Ford Bronco eingetauscht hat. Er ist integer, ehrlich und unaufdringlich, tief mit dem Land verwurzelt und mit sich selbst im Reinen. Er kennt seine charakterlichen Schwächen, kann sie zwar nicht unterdrücken aber bereut sie tief. Sein trockener Humor, mit dem er sowohl seine eigenen Unzulänglichkeiten als auch die der anderen beschreibt bringt ihm Sympathien. Auf seiner Suche nach dem Mörder eines jungen Mannes steht ihm der Barbesitzer Henry Standing Bear zu Seite, mit dem ihm eine langjährige und wunderbare Freundschaft verbindet. Ach ja – Craig Johnson hat ganz nebenbei mit der schimpfwortgewandten, kampferprobten und kompetenten Vic Morretti eine herrlich erfrischende und nonkonforme Frauengestalt in seinem testosteronlastigen Roman erschaffen – Danke dafür.

Ich habe lange überlegt, ob es nun ein positives oder ein negatives Merkmal ist – bin aber zur Überzeugung gelangt es ist positiv. Wunderbar angenehm positiv. Es gibt in The cold dish keine wirklichen Konfrontationen zwischen den Handelnden. Selbst als Walt in seinem Wutausbrüch einen Mann krankenhausreif prügelt, reagiert dieser in fast schon skurriler Weise verständnisvoll. Das Verhältnis der Cheyenne Indianer zu den Weißen und Walt im Besonderen – und umgekehrt - ist offen und ohne Spannungen oder Rassismus. Craig Johnson beschreibt in seinem Roman eine ideale Welt, eine Fiktion wie es sein könnte, würde sich nur jeder ein wenig zusammen nehmen und versuchen den Anderen zu verstehen und ihm auf Augenhöhe begegnen – vielleicht ist es ja auch dieser besondere Umstand, der dieses Buch so lesenswert macht.

Mmmh - it is so!
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am 15. September 2012
Der Anfang des Buches geht etwas schwerfällig und langsam ja, da mein die Geschichte aus den Augen des Sheriffs liest/sieht und Walt Longmire noch immer am Tot seiner Frau zu kapern hat und als Witwer einfach nicht mehr den antrieb findet um der gleich alte Sheriff wir vorher zu sein.
Liest man aber weiter als die ersten paar Seiten findet der alte Sheriff aber auch wieder seinen Rhythmus, und die Geschichte gewinnt an Momentum.
Der Fall bleibt bis zum Schluss spannend und danach freut man sich auf das nächste Buch.
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am 7. Dezember 2014
Der Roman des amerikanischen Schriftstellers Craig Johnson folgt vom Erzählstil her dem eines Detektivromans. Protagonist ist Sheriff Walt Longmire vom Absaroka County Sheriff Department, der die Geschichten in der ersten Person erzählt. Sein Amt übt er hier seit dreißig Jahren aus.
Absaroka County liegt in Wyoming nahe des Bighorn-Gebirges und nahe eines Indianerreservats. Deshalb gibt es neben dem Polizeiteam von Longmire, welches außerhalb der Reservation zuständig ist, eine Reservatspolizei. Johnson hat mit der Nähe zum Reservat die Chance ergriffen, über das heutige Leben der Indianer zu berichten und darüber hinaus alle polizeilichen Ermittlungen etwas mystisch anzuhauchen.
Der hier besprochene Roman erschien 2011 innerhalb der Walt Longmire Mysteries-Reihe, in welcher Longmire der Chefermittler ist. Jeder Roman kann ruhigen Gewissens für sich alleine gelesen werden. Bei "Hell is empty" geht es zunächst darum, dass Raynaud Shade, ein adoptierter Crow Indianer gerade gestanden hat, vor zwanzig Jahren einen Jungen ermordet und in den Bighorn-Bergen verscharrt zu haben. Die Leiche soll im Amtsbereich von Longmire liegen. Bei einem Gefangenentransport von Shade und einiger weiterer Mörder, der durch das Reservat führen soll und außerdem vom FBI begleitet wird, brechen die Gefangenen aus. Dabei nehmen sie Geiseln mit. Von nun an beginnt eine Hetzjagd in Schnee und Kälte durch das Gebirge. Der Rädelsführer der Gefangenen hebt sich durch besondere Brutalität hervor. Longmire jagt dem Gangster lange Zeit alleine hinterher, leere Akkus kappen immer wieder die Kommunikation mit seinen Leuten und dem Freund Henry Standing Bear, einem Cheyenne. Geführt wird Longmire lediglich von der indianischen Mystik und einem Taschenbuch des Romans "Dante's Inferno". Longmires Abneigung gegenüber Smartphones macht ihn besonders sympathisch. Da begegnet ihm ein alter Indianer. Zufällig ist es der Großvater des Opfers, weshalb der brutale Ganove festgesetzt wurde. Ist diese Begegnung wirklich Zufall? Der Indianer hilft dem verletzten Sheriff. Doch der fragt sich immer wieder, ob er vielleicht wegen seiner geschwundenen Kräfte in der Eiseskälte halluziniert. Denn der Indianer verschwindet immer wieder so plötzlich wie er kommt. Obwohl er stets verspricht, an seiner Position zu bleiben.
Mir gefällt an diesen Longmire-Krimis besonders das für deutsche Verhältnisse exotische Setting. Wenn es kein Krimi wäre, könnte man ihn auch als modernen Wild-West-Roman einordnen. Was ihn nicht weniger spannend macht. Ich kann den Roman bestens empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. August 2012
Wer es schafft hier über die ersten Seiten hinweg zu kommen und dem Buch etwas Gutes abzugewinnen, dem gratuliere ich. Der Beginn der Geschichte ist wie bei einer 08/15-Geschichte, nicht aufregend, aber auch nicht wirklich schlecht gewählt. In einem Ort treffen wir ersteinmal auf den Sheriff, seinen etwas frustrierten weiblichen Debuty und einem Fall von Toten (vielleicht Tiere, vielleicht Menschen) irgendwo in der Einöde. Und los geht's... oder eigentlich nicht wirklich. Das ist ein Anfang, den auch ein Reacher oder ein Child, vielleicht auch ein Flynn wählen könnte. Der Unterschied? Die drei schreiben so, dass man wissen will, wie's weitergeht, sie schreiben spannend und reißen den Leser mit. Johnson schreibt langweilig... sehr langweilig. Bereits der erste Teil hat einen derart kalten und spröden deskriptiven Charakter, dass man nach dem zweiten Abschnitt das Buch beiseite legen wird und schnell vergessen hat, um was es geht. Wo manche Bücher eine gewisse Lücke hinterlassen, wenn man mal nicht weiterlesen kann, regt die Unterbrechung dieses Buches sofort dazu an, ein anderes in die Hand zu nehmen. Mein Votum: Finger weg.
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