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am 25. November 2008
Steven Pinker wird von manchen Leuten, vor allem in Deutschland, als "Schreiberling" oder "Popularisator" abqualifiziert. Dieses Urteil ist sehr, sehr deutsch und es wird ihm überhaupt nicht gerecht. Pinker ist nämlich ein sehr kluger Mann, der sehr viel weiß und sehr viel kann: Er kann lesen, er kann denken, er kann schreiben. Die Harvard University wird schon gewusst haben, warum sie ihn (wahrscheinlích nicht nur mit Geld!) vom MIT abgeworben hat.

Manche Kapitel dieses Buches habe ich zwei oder gar drei mal gelesen. Die Materie ist nicht simpel, sie erfordert schon Gründlichkeit bei der Lektüre.

Das Buch räumt sehr gründlich, aber ohne Fanatismus mit einer Ideologie auf, die schon sehr viel Schaden angerichtet hat, nämlich mit der Ideologie, dass der Mensch eine tabula rasa ist, die beliebig beschrieben werden kann.

Wenn der Mensch eine solche tabula rasa wäre, könnte es kein Unrecht sein, auf ihr nach Belieben herumzukratzen. Dementsprechend haben Diktatoren und Massenmörder wie Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot keinerlei Skrupel gehabt, Menschen terroristisch umzuerziehen und sie bei Erziehungsresistenz verhungern zu lassen oder sie direkt abzuschlachten. Die Ideologie der tabula rasa, des unbeschriebenen Blattes, lädt geradezu dazu ein. Kommt der Mensch dagegen als kleines Buch auf die Welt, mit seiner eigenen Würde, seiner eigenen Story, seiner eigenen Epik, wäre es ein Sakrileg, zumindest aber eine grobe Fälschung, den Text umzuschreiben.

Das ist eine der wichtigen moralischen und ideologiekritischen Botschaften dieses Buches.

Dieses Buch ist aber nicht nur ein moralischer Appell, sondern auch eine sehr umfassende und gründliche Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Wenn man es durchgearbeitet hat, weiß man über Weltanschauungen, Sozialwissenschaften, Biologie, Psychologie, Verhaltensgenetik, Geschichte, Ethik und Ästhetik mehr als vorher.

Und das Kapitel 19, das von Kindern handelt, ist eine Meisterleistung der Wissenschaftspublizistik.

Die Belesenheit des Verfassers ist geradezu überwältigend. Und einfach macht er es sich an keiner Stelle, weder in seinen Thesen noch in seinen Argumenten. Die Rede von »billiger Biologie« (die man in einer älteren amazon-Rezension lesen konnte) ist nicht nur töricht, sondern grenzt eindeutig an Debilität.

Ich kann es jedem Menschen empfehlen, der den Mut hat, sich von herrschenden Heilsgewissheiten abzuwenden.

Eine recht gute deutsche Übersetzung stammt von Hainer Koiber und ist im Berlin Verlag erschienen. Wer Englisch kann - Abiturniveau ist durchaus ausreichend - sollte es aber im Original lesen.

Hinweisen möchte ich auch auf Pinkers andere Bücher:

Words and Rules: The Ingredients of Language,

The Language Instinct: How the Mind Creates Language (P.S.),

How the Mind Works (Penguin Press Science),

The Stuff of Thought: Language as a Window Into Human Nature.

Auch aus ihnen kann man sehr viel lernen.
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am 14. September 2015
With these touchy subjects the credibility and scientific plausibility is very important. This book does a good job with that, citing plenty of sources and explaining the basic methods of the experiments.

It is also informative, talking about gender, children, violence, thinking etc. It does not cover race, however, but explains why the effects of race on personnality and intellect are not trivial to study and debunks some previous findings about race. For example, blacks in america aren't inherently more violent, it is the environment in a ghetto that promotes violence.

The book does a lot of backlash prevention, which the reader that is not anxious about evolutionary psychology might find a little annoying.
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am 13. Oktober 2013
Auch, wenn ich 10 Jahre gebraucht habe, es zu finden: danke für dieses Buch. Und schön zu wissen, dass immer noch Leute veröffentlichen dürfen, die selbst denken können.
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am 26. September 2011
Pinker ist kein radikaler Biologist, obgleich ihm das häufig nachgesagt wird. Das Buch ist ein guter Einstieg in die Vorbedingtheit, mit der wir zu leben haben.
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