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Kundenrezensionen

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am 14. April 1999
It amuses me no end to see so many irate reviews, obviously written by spoiled schoolkids resenting their stoopid 'ol teacher making them read this stoopid 'ol book by some stoopid 'ol dead guy.
There's rich material there for a cynic like Twain, or even more for one the likes of Ambrose Bierce or H. L. Mencken. Tiny, immature, ill formed minds incapable of grasping a truth deeper than Nintendo or Playstation lash out in outrage at a genius who holds up a mirror to expose their ignorance.
The fact is, this is THE American experience of the 19th century, a microcosm of the defining characteristic of our country's beginning and of our national shame and curse. How did a nation, conceived in liberty, holding self evident so many truths about Man's rights, institutionalize the degredation of Black Americans, the utter denial of their very humanity? How could the noble idealistic American eagle ever swallow such a poisonous pill?
Huck's bitter determination to "go to hell" in order to save his friend Jim is to me the most moving and courageous moment in all literature. Huck "knows" that Jim is not really human, that he is mere property, that he has no rights and deserves no consideration, and that Huck's social duty is to return the slave owner's lost property. Yet he knows even more deeply that Jim is his friend, mentor, companion, and in not saving him he will lose his own soul, regardless of what his society holds to be true. Thus Huck makes himself an outcast and outlaw in civilized society, and thus he prefigures the cataclysm of the Civil War, in which this vile contradiction nearly destroyed our nation. All the blood spilled during that war, however, has not expunged our Original Sin, and we have been paying for it ever since, and perhaps always shall.
So try to expand your mind, at least accept the concept that the past is not a Real World episode in period costume, that people of another time did think and talk and act differently, that what "everybody knows" today will surely be as ludicrous a century hence as slavery may seem to us now. Reflect, also, on the courage of those who recognized evil ahead of their time and stood up to it, even though in this case such a hero is a fictionalized semi-literate boy.
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am 21. April 2016
Das Abenteuer von Tam Sawyers wurde hier toll zusammengefasst und neu geschrieben für jüngere Kinder. Hab es meinem fünfjährigen Sohn vorgelesen. Er fand es toll. Und ich hoffe er bekommt Lust irgendwann das Original selbst zu lesen....
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Tom Sawyer ist einer der berühmtesten Lausbuben der Literatur - und vermutlich war sein Schöpfer Mark Twain im echten Leben ein ebensolcher, denn die haarsträubenden Abenteuer von Tom Sawyer basieren nach Angaben des Autors auf eigenen Kindheitserinnerungen. Was Dichtung und was Wahrheit ist, können wohl nur Spezialisten herausfinden. Für alle anderen gilt: Nie zuvor und selten danach wurde so unbeschwert und gleichzeitig so spannend über die Kindheit geschrieben wie in Mark Twains Roman. Kunstvoll webt der Autor mehrere Episoden zu einem großen Ganzen: Tom, der sich die lästige Gartenzaunstreicherei von Nachbarsjungen abnehmen lässt; Tom, der sein eigenes Begräbnis besucht; Tom, der mit seiner Freundin Becky eine geheimnisvolle Höhle erforscht und mit Huckleberry Finn mehrmals in Lebensgefahr gerät: Das alles sind weithin bekannte Abenteuer des jungen Helden. Für Twain wurde der Roman ein großer Erfolg, der nur noch von seinem - erheblich ernsteren - Nachfolger "Huckleberry Finns Abenteuer" übertroffen wurde.
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am 1. Juli 2012
Anstelle einer Einleitung überlasse ich dem Titelhelden das Wort; er hat's verdient: "You don't know about me, without you have read a book by the name of 'The Adventures of Tom Sawyer', but that ain't no matter." Nun, ich nehme an, Sie haben ein Buch mit dem Titel "The Adventures of Tom Sawyer" schon mal gelesen, egal ob im Original oder auf Deutsch; that ain't no matter. Und wie Sie bereits an Hucks erstem Satz bemerkt haben dürften, lernen Sie hier so nebenbei viel Neues über diverse Spielarten des Englischen -- das meiste davon lernt man aus nachvollziehbarem Grund nicht im Englischunterricht... Vor allem aber erfahren Sie viel über Huckleberry Finns weiteres Leben direkt nach dem Ende von "The Adventures of Tom Sawyer", immer noch in den 1840er Jahren, aber nun auf dem Mississippi, immer weiter in Richtung Süden. Begleiten wird ihn dabei der unschlagbar treue Jim, und diesem Jim sollten wir ebenfalls genau zuhören, so wie auch all den anderen, die den beiden im Laufe ihrer Fahrt begegnen, egal ob Freund oder Feind.

Huckleberry Finn erzählt seine unglaublichen Abenteuer am und auf dem Mississippi selber -- da wird's wirklich schwer, den vielen begeisterten Kritiken der letzten anderthalb Jahrhunderte noch etwas Neues hinzuzufügen.
Der Sohn eines stadtbekannten Säufers stellt anfangs zwar klar: "The book was made by Mr Mark Twain", aber es ist s e i n e Geschichte, die er erzählt. Die Geschichte, wie er Hals über Kopf aus St. Petersburg abhauen muss -- gerade, als er sich in seinem neuen Leben unter der Fuchtel der zwar lieben, aber auch anstrengenden Widow Douglas zurechtzufinden beginnt. Wie er zusammen mit dem geflohenen Sklaven Jim auf einem Floß den Mississippi hinunterfährt. Wie den beiden die Gefahren von allen Seiten drohen, von der Natur und allgegenwärtigen bösen Geistern ebenso wie von mehr oder weniger wohlgesonnenen Mitmenschen, wie sie skurriler, kauziger oder auch bedrohlicher kaum vorstellbar sind. Zusammen schlägt das ungewöhnliche Paar sich flussabwärts durch, und die beiden treffen auf biedere Farmer, gescheiterte Existenzen und gerissene Gauner, fahren durch spektakuläre Flusslandschaften, und sie lassen den Leser die Südstaaten der 1840er Jahre miterleben.
Am Ende tritt noch Tom Sawyer auf den Plan und sorgt für ein furioses Finale, verbunden mit einer skurrilen Hommage an den Grafen von Monte Christo -- eine vollendete Kombination von Eleganz und Tolpatschigkeit. Eine Abenteuergeschichte der Sonderkategorie ist das, mit allem Zubehör, und gelacht werden darf auch, und zwar gründlich.

"Huckleberry Finn" gilt als eines der maßgeblichen Werke der amerikanischen Literatur, beziehungsweise: der Weltliteratur. Ein Glücksfall für die Kinderliteratur ist es sowieso. Ich kann mich nur an wenige Bücher erinnern, die mich als Kind ähnlich gefesselt hätten -- aber nicht nur als Kind. Wer das Buch als Erwachsener (wieder)liest, wird es ebensowenig freiwillig aus der Hand legen.
Hält man jedoch zum ersten Mal das Original in Händen, so ist man erstmal gebügelt: Hier bekommt man nämlich ebenso viele Englisch-Varianten wie Romanfiguren serviert, oder anders formuliert: Jeden Einzelnen hier erkennt man an seinem ganz speziellen eigenen Englisch; Mark Twains legendäre Sprachbeherrschung macht sich hier extrem bemerkbar. Keine Ahnung, was uns armen Nicht-Muttersprachlern alles entgeht an auserlesenen Finessen. Nur eine Englisch-Variante muss draußen bleiben: das Oxford-English...

Freilich macht dieses literarische Feuerwerk die Lektüre für uns arme Nicht-Muttersprachler nicht gerade einfacher, und wenn sich z.B. "the Duke" and "the King" an Shakespeare ranmachen, oder wenn Jim wieder mal als einziger nicht die Bodenhaftung verliert im Tohuwabohu, dies aber ausführlich erläutert in breitestem Südstaaten-Slang -- nun, dann hilft Ihnen das Wörterbuch nur sehr, sehr bedingt weiter (à propos Jim: Die Überschrift liefert Ihnen eine nicht untypische Kostprobe, aber so schwer isses garnich zu verstehn, wies aussehn tut). Am einfachsten legen Sie Ihre deutsche Ausgabe in Reichweite griffbereit, das geht am schnellsten -- denn Sie wollen doch sicher wissen, wie's weitergeht?
"The Adventures of Huckleberry Finn" beamt seine Leser mitten hinein in den Mississippi-Süden der 1840er Jahre. Nur mit dem Zurückbeamen ins vergleichsweise triste Hier und Jetzt dürfte es manchmal etwas holprig werden.
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TOP 500 REZENSENTam 29. November 2008
Vorab: dass die B'&N'-Buchausgabe in den Staaten weniger als sechs Dollar kostet und hier in Deutschland so viel, ist nicht nachvollziehbar. Die sollten Amaz' das Buch selbst anbieten lassen, wenn möglich. Das ist der eine Stern Abzug.
Wer einfach nur den Text am billigsten haben möchte, sollte zu The Adventures of Huckleberry Finn (Bantam Classics) oder The Adventures of Huckleberry Finn (Penguin Classics) greifen.

Zu den "Adventures of Huckleberry Finn" braucht man wenig zu sagen. Im Original kommt der Dialekt des Mississippi-Tals so richtig zur Geltung, es ist schon amerikanisches Englisch für Abgebrühte, doch auch mit Zusammenfassungen für Kinder oder Übersetzungen nicht zu vergleichen - Humor und Erkenntnis wechseln sich ab oder vereinen sich sogar. Und sind wir nicht alle ein bisschen Huck?

Die Ausgabe ist ein schmuckes Taschenbuch ohne Illustrationen. Die Schriftgröße ist eher amerikanisch mittelgroß, so werden es 260 Seiten Text für die Geschichte selbst. Penguin hätte es stärker verdichtet. Davor und danach bietet die Ausgabe
- Angaben zu Mark Twain alias Samuel Longhorn Clemens,
- eine interessante Einleitung des schwarzen Literaturprofessors O'Meally (z.B. über das häufige Wort "Nigger")
- Fußnoten, Kommentare, sogar eine Literaturliste ... die Ausgabe ließe sich wohl auch problemlos in einem Englisch-Abitur heranziehen und ist wohl auch als Collegetext konzipiert.

"There warn't no home like a raft" - die Floßfahrt Hucks und Jims ist auf ihre Art einzigartig. Mein hoffentlich hilfreicher Hinweis: das Buch ist mehr als Pflichtlektüre, es bedeutet einen schönen Leseabend.
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am 18. Juli 1999
Huck Finn is, along with Faulkner's Sound and Fury, the greatest American novel. The novel is a hillarious slap at romantic chivalry, a great adventure story, an evolution of a man coming of age, as well as a plea to end slavery. I too was forced to read this novel in high school (this year), not once but twice. I am indebted to my teachers. The sinking of the Sir Walter Scott, Huck's decision to endure perdition in order to save Jim, and Tom and Huck's quioxic rescue of Jim are some of the most fantastic scenes in literature. The vernacular is well employed by Twain, not in a racist way, but in a tolerant one. As Huck travels farther into the slave country, he realizes that Jim is a man just like himself. Huck even says that "I knowed he was white." Huck understands the implications of disagreeing with the orthodox barriers of the time (Walter Scott), but he knowingly violates these supposed values to set Jim free. A boat accident occurs and the response to the question of whether anyone was killed is "Nome. Killed a nigger." Twain is satirizing the stupidity of this response, not advocating a racist dogma. Jim and Huck discuss the fact that frenchmen talk in a different manner from themselves, but frenchmen are still men. Huck and Jim speak differently, but both are men. This is the messege of this timeless classic. All American novels come from one novel, Huck Finn. If I'd a know'd how hard it was to write a review, I wouldn't a written one in the first place.
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Der "unsterbliche" Tom Sawyer, der "Lausebengel" schlechthin, der durch Jahrhunderte hindurch immer wieder mitten unter uns aufwächst, so dass wir ihn in jeder Verkleidung wieder erkennen würden; zu alledem ist es Mark Twain aber gelungen, ihn in seiner eigenen Zeit auf ganz besondere Weise lebendig werden zu lassen, weil mit ihm die Zeit der Südstaaten auf eine anrührend autobiographische Weise zum Leben erwacht.

Tom Sawyer - wer denkt da nicht gleich an das große Abenteuer und an den herzensguten Jungen, der es faustdick hinter den Ohren hat! Tante Polly jedenfalls hat ihre liebe Müh mit dem abenteuerlustigen Bengel. Aber man kann eben kein Musterknabe sein, wenn man ein gefürchteter Pirat werden will und sich in den Kopf gesetzt hat, einen echten Schatz zu finden. Doch das richtige Abenteuer beginnt erst, als eines Nachts auf dem Friedhof ein Mord passiert, und nur Tom und sein Freund Huck gesehen haben, wer der Mörder war.

Ein super Buch, das besonders gut für Kinder ab ca. 10-12 Jahren geeignet ist und aus jedem Lesemuffel eine richtige Leseratte werden lässt. Kein Kind darf so ein Werk verpassen!!!

Trotzdem ist es auch ein Buch, das auch Erwachsene mit Vergnügen und Gewinn lesen können - und lesen sollten.

Mark Twain hat es verstanden, uns zu zeigen, wie Kinder denken

Fazit: Wenn von Harry Potter niemand mehr spricht, wird Tom Sawyer noch immer seine Streiche spielen.
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am 28. Dezember 2013
Die Lebendigkeit der Handlung und Figuren ist unvergleichlich. Man taucht völlig ein in die Zeit und Gefühlswelt der Protagonisten und riecht das Lagerfeuer und spürt die kühle Nachtluft oder die Hitze des Tages. Vielleicht aus heutiger Sicht in manchen Dingen befremdlich, fast fiktional, aber in jedem Fall spürbar authentisch.
Man sollte unbedingt auch die Fortsetzung bzw. den 2. Teil lesen! (Huckleberry Finns Abenteuer und Fahrten)
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am 24. Juli 2000
Mark Twain- The Adventures of Huckleberry Finn
The Adventures of Huckleberry Finn was first published in 1884 . The hero is Huck ,an orphan addopted by the Widdow Douglas.Huck is kiddnapped and imprisoned by his father ., but he manages to run away . On Jackson`s Island he meets Jim , a runaway slave . Together they start a magic expedition on the river Mississippi . Together they experience a lot of happenings , all leading to a stronger friendship between Huck and Jim .Huck learns from Jim the dignity of a real man . Their adventure comes to an end , when Jim is captured . Huck ,toghether with Tom Sawyer , helps Jim to escape . In the end , when " all ends well " and when Tom`s aunt Sally decides to adopt Huck he refuses and prefers to heads westward to avoid being " sivilized" .
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am 21. Mai 2011
Generell gefällt mir die Idee solche klassichen Bücher wie Tom Sawyer für Kinder umzusetzen. Die Bilder sind schön und farbenfroh gestaltet, so dass das Buch die Kinder einlädt zum Anschauen, Vorlesen oder selber Lesen. Die gekürzten Texte sind ebenfalls gelungen. Nicht gefallen hat mir jedoch, dass der Inhalt verändert wurde. Mit dem Gedanken, Kinder nicht zu "ängstigen", geschieht hier kein Mord, der Doktor wird "nur" niedergeschlagen. Der Verbrecher Indiana Jones stirbt nicht, sondern wird aus der Höhle gerettet und verhaftet. Ich bin der Ansicht, dass Kinder es verkraften können, die Handlung so zu erfahren, wie sie in der originalen Geschichte erzählt wird. Hier wird ja nicht -wie in einem Krimi für Erwachsene- in aller Detailfreude ausgemalt, wie das Verbrechen passiert. Dies bleibt vielmehr der kindlichen Fantasie überlassen. In Märchen sterben die Bösewichte auch, ohne dass Kinder Angst bekommen, denn sie stellen sich nur das und soviel vor, wie sie selbst verarbeiten können. Die veränderte Fassung hat mich schon enttäuscht, ich hätte das Buch nicht gekauft, wenn ich das vorher gewusst hätte. - Meine Kinder kannten zuvor bereits eine Hörspielfassung und wunderten sich über die veränderte Version. Trotzdem lesen sie darin gerne.
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