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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte über das Leben, den Tod, den Schmerz und die Liebe
"The Fault in Our Stars" ist ein Buch, dass man nicht schnell vergessen kann. Schon während des Lesens musste ich immer wieder kleine Pausen machen, weil es einen so tief trifft und man es nicht mehr aushalten kann. Und ganz schnell muss man dann doch wieder zum Buch greifen, weil man wissen muss, wie es weitergeht -- so unerträglich es vielleicht auch sein mag...
Veröffentlicht am 22. Januar 2012 von Villette

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Overhyped Young Adult Novel
The Fault in Our Stars is mainly set in present-day Indianapolis. While most of the time, the setting doesn’t seem to be that important, there is one scene, a dinner scene, that is breathtakingly beautiful.

The main characters in The Fault in Our Stars are Hazel and Augustus. Both are teenagers. We follow the story from Hazel’s perspective. With...
Vor 9 Monaten von darklittlelady veröffentlicht


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte über das Leben, den Tod, den Schmerz und die Liebe, 22. Januar 2012
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
"The Fault in Our Stars" ist ein Buch, dass man nicht schnell vergessen kann. Schon während des Lesens musste ich immer wieder kleine Pausen machen, weil es einen so tief trifft und man es nicht mehr aushalten kann. Und ganz schnell muss man dann doch wieder zum Buch greifen, weil man wissen muss, wie es weitergeht -- so unerträglich es vielleicht auch sein mag. Das heißt nicht, dass die Geschichte nicht lustig ist. Ganz im Gegenteil. Es ist wie das Leben: "Electric... filled with staccato bursts of humor and tragedy", wie Jodi Picoult auf dem Cover schreibt.

Im Zentrum steht die 16-jährige Hazel, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und ihr Leben nur durch ein Medikament verlängert bekommt. Am Leben nimmt sie aber gar nicht mehr richtig teil, es lohnt sich ja nicht. Bis sie Augustus trifft. Er hat nach Knochenkrebs ein Bein verloren und steht wieder voll im Leben. Warum er sich gerade für die kranke Hazel interessiert, versteht sie am wenigsten. Weil sie ihn wirklich mag, zögert sie aber. Sie weiß, dass sie keine Zukunft hat und ihm mit ihrem Sterben und Tod irgendwann weh tun wird. Aber Augustus lässt sich nicht abschütteln...

Die Geschichte stellt viele Fragen an sich selbst und den Leser: Wie wäre es, in den Wolken zu leben? Wie kann man sich vor dem Vergessenwerden schützen? Macht das Leben überhaupt einen Sinn angesichts des sicheren Todes? Kann man mit Schmerz leben? Lohnt die Liebe? Man müsste einen langen Essay schreiben, um all die Facetten der Geschichte zu erfassen und zu verarbeiten. Dafür ist hier nicht der richtige Platz. Darum empfehle ich jedem, das Buch selbst zu lesen, sich an John Greens unglaublichem Talent für das Denken und Schreiben zu erfreuen, sich eine neue Welt zu erschließen, so schmerzhaft sie auch sein mag. Es lohnt sich in jedem Fall.
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81 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich., 12. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch gestern am frühen Abend erhalten und es heute Vormittag beendet. Ich hatte das erste Kapitel schon vor Wochen online gelesen, und konnte es gar nicht erwarten, das Buch endlich in den Händen zu halten. Doch zuerst kurz zum Inhalt.

Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs. Sie weiß, dass es für sie nicht darum geht, den Krebs zu besiegen, sondern ihre Lebenszeit um ein paar Jahre zu verlängern. Doch dann lernt sie in der Cancer-Support-Group Augustus Waters kennen, einen ihr sehr sympathischen Jungen, der den Krebs bereits besiegt zu haben scheint. Sie verstehen sich gut, freunden sich an und der Leser vergisst dabei fast, dass dieses Buch keine typische Boy-Meets-Girl-Story ist.

Das Buch hat mich sehr viel nachdenken lassen und mich sehr traurig gemacht, das tut es noch immer. Ich weine eigentlich nicht, wenn ich Bücher lese, höchstens mal für eine Seite, doch auch das sehr, sehr selten. Doch die letzten hundert Seiten dieses Buches habe ich nichts anderes getan außer geweint und gedacht: Das Leben ist nicht fair! Ich wollte das Buch in der Mitte zerreißen, weil es so unfair und so traurig, und doch so wahr ist. Ich habe mich gefragt, wie John Green uns das antun kann!
Die Charaktere, besonders Hazel, Augustus und Isaac, sind unglaublich liebenswürdig in ihrer Unvollkommenheit. Sie sind jeder für sich sehr originell, man spürt, dass der Autor sich hier wirklich mit seinen Charakteren beschäftigt hat. Ich kann nur jedem raten, dieses Buch zu lesen, und es auf sich wirken zu lassen. John Green hat hier ein Meisterwerk geschaffen, eines, das meiner Meinung nach seine bisherigen Bücher noch übertrifft(wobei mir das Katherine-Buch nicht wirklich gefallen hat). Doch es ist kein trauriges Buch, nicht wirklich. Immer wieder musste ich grinsen, manchmal sogar laut loslachen. Dieses Buch ist alles zugleich. Vielleicht ist es ja so gut wie An Imperial Affliction - wenn ihr The Fault In Our Stars gelesen habt, werdet ihr wissen, was ich damit meine.
Viel Spaß mit dieser wundervollen Lektüre wünsche ich euch allen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großer Wurf mit kleinen Schwächen, 26. Januar 2013
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Fault in Our Stars (Taschenbuch)
"The Fault in Our Stars" ist ein wichtiges und lesenswertes Buch: Die bittersüße Liebesgeschichte von Hazel und Augustus, zwei krebskranken Jugendlichen, von der wir wissen, dass sie nicht gut enden kann, ist ein Manifest für Optimismus und Lebensfreude, ein Appell, sich nicht einschüchtern zu lassen von der Unfairness des Schicksals, ein Beweis für die Stärke der vermeintlich Schwachen, und schließlich auch eine sanfte Erinnerung an uns Gesunde, wie gut es uns eigentlich geht.

Das Buch nimmt den Leser mit auf eine emotionale Tour de Force, man muss gleichzeitig lachen und weinen, schwankt zwischen Hoffnung und Enttäuschung, Mitleid und Zorn, und auch das Wissen, dass es kein Happy Ending geben kann, macht die emotionale Achterbahn nicht sanfter.

Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass irgendwas nicht stimmt. Auch wenn John Green uns souverän in die Gefühlswelt der Jugendlichen eintauchen lässt, sind die Dialoge für meinen Geschmack doch zu perfekt choreographiert: Jeder Satz eine Pointe, selbst wenn man gerade auf der Intensivstation aufgewacht ist, jeder Flirt ein intellektuelles Geplänkel, alles philosophisch unterbaut, den Eltern immer einen gedanklichen und emotionalen Schritt voraus.

Diese kommen dagegen kaum über ihre Rolle als beinahe bemitleidenswerte Stichwortgeber hinaus, die der Situation wesentlich weniger gewachsen zu sein scheinen als ihre Kinder. Andere werden zu Karikaturen reduziert wie Patrick, der Leiter der Selbsthilfegruppe, oder gar Peter van Houten, der Autor von Hazels Lieblingsbuch, der sich, als sie ihn schließlich trifft, als alkoholkranker Misanthrop entpuppt. Möglicherweise ist diese Überzeichnung der Tatsache geschuldet, dass "The Fault in Our Stars" doch eher für Jugendliche geschrieben ist; für mich, der ich leider keiner mehr bin, hat das die Freude an diesem ansonsten großartigen Buch etwas gedämpft.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen starke Bildsprache voller Traurigkeit und Schönheit, 26. Februar 2012
Von 
Wortsplitter "Wortsplitter" (Papenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mich führt John Greens Buch in eine Welt voll von poetischen Worten, witzigen Dialogen und cleveren Aphorismen.

Hazel ist 16 Jahre alt und sie hat Krebs, Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in der Lunge um genau zu sein und ihr geht es nach eigener Aussage "okay". So ok das Leben eben sein kann, wenn man 2 Jahre über seinen prognostizierten Tod hinaus lebt. In einer Selbsthilfegruppe für Tumorkranke trifft sie Augustus, genannt Gus, einen 17-Jährigen, der aufgrund eines Knochentumors sein rechtes Bein verlor.
Beide sind fasziniert voneinander. Gus bewundert Hazels schnippische Cleverness und Hazel... Hazel wird von seiner stürmischen Bewunderung, seiner lebensbejahenden Coolness mitgerissen, zurück ins Leben. Außerhalb ihrer Tumor beschatteten Welt gibt es Videospiele und Musik, es gibt Amsterdam, Lachen, Blütenschnee, Champagner, Autofahren, Heldenmut und Gus.

"The Fault in Our Stars" ist eine Liebesgeschichte, ist eine Krebsgeschichte, ist eine philosophische Reise. Wenn man über Jugendliche schreibt, die an Krebs sterben, ist es schwer nicht pathetisch zu werden, aber John Green schafft es. Er findet ausdrucksvolle Worte, die manchmal ganz wundervoll poetisch sind, die der Traurigkeit eine Schönheit schenken, indem sie den Mut und die Stärke betonen, nicht die erdrückende Schwere.
Er hat ein Talent für Charakterzeichnungen, auch wenn sie alle manchmal nach dem John klingen, den ich aus den seinen Youtube - Videos kenne.
Doch ich bin schon zu verzaubert von der Sprache, als dass mich das stört. Ich bin kein großer Zitatesammler, aber dieses Buch bietet einen Schatz an Sätzen, die mich berührten.

Dieses Jugendbuch ist nicht nur für Jugendliche, sondern für jeden der intelligente Bücher mag. Ich schwärme seit den ersten Seiten.

private Note: There was this moment in reading (S.279) when all was perfect sadly, I really start crying. Not this noisy moisty sort of crying but silent little wet drops running down my check. I stopped reading the book cause i don't want this moment go away. I want to dwell in this sadness a while longer, crying for Gus and Hazel and a friend I've lost.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LESEN. SOFORT., 14. Januar 2012
Stop whatever you're doing and READ THIS BOOK! - das sagt alles.
'The Fault in our Stars' ist John Green's bisher bestes Buch, es ist in jeder Hinsicht perfekt. Er selbst hat einmal gesagt, er hofft "that you feel all the things" - und so ist es auch: man lacht, man weint, man grinst, man schmunzelt,...
Ich werde das Buch wieder und wieder lesen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Overhyped Young Adult Novel, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Fault in Our Stars (Taschenbuch)
The Fault in Our Stars is mainly set in present-day Indianapolis. While most of the time, the setting doesn’t seem to be that important, there is one scene, a dinner scene, that is breathtakingly beautiful.

The main characters in The Fault in Our Stars are Hazel and Augustus. Both are teenagers. We follow the story from Hazel’s perspective. With this book, the characters’ believability is my main problem. Of course Hazel and Augustus might be more grown up than other people their age. But still, they act, talk and think like adults and they do this all the time. Both Hazel and Augustus (especially Augustus) aren’t believable in their roles as teenagers. At least for me.

I did like the plot though. I needed a little time to get going, but I enjoyed what I read, even if it was predictable. I’d really like to know what a whole classroom of teenagers would think of The Fault in Our Stars. If they don’t have a problem with the characters’ believability, then I’d recommend this book to teenagers, or adults who really don’t mind as the central topics of friendship and illness are important. However, I think that The Fault in Our Stars might be a bit overhyped.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein traurig-schönes Meisterwerk der Jugendliteratur, 15. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Fault in Our Stars (Taschenbuch)
"(...) she seemed to be mostly a professional sick person, like me, which made me worry that when I died they'd have nothing to say about me except that I fought heroically, as if the only thing I'd ever done was Have Cancer." (S. 100)

Wenn man sechzehn Jahre alt ist, sollte man nicht an Krebs sterben müssen. Doch das ist leider genau das, was Hazel erwartet. Denn obwohl ihr Krebs für eine Weile medikamentös eingedämmt werden konnte, ist Hazels Ableben doch nur noch eine Frage der Zeit. Aber dann begegnet ihr Augustus Waters in der Selbsthilfegruppe für krebskranke Kinder und stellt ihr ruhiges, eher unspektakuläres Leben gehörig auf den Kopf. Charmant und stets gut gelaunt, schleicht er sich unweigerlich in Hazels Herz und zeigt ihr, dass auch ein kurzes Leben gelebt werden will...

Ich glaube, ich bin tatsächlich eine der Letzten im deutschsprachigen Raum, die "The Fault in our Stars" gelesen hat. Aber ich bin mir sicher, dass ich nicht die Letzte sein werde, die diesem Buch und seiner traurig-schönen Geschichte verfallen wird. Denn dieses Buch wird seinem Ruf wirklich mehr als gerecht und hat mir wundervolle Lesestunden beschert, auch wenn mein Taschentuch-Verbrauch dabei exponentiell mit zunehmender Seitenzahl gestiegen ist. Spätestens mit dieser Geschichte hat John Green seinen Platz an der Spitze der Jugendbuchautoren endgültig zementiert.

Hazel ist eher eine Einzelgängerin und verbringt die Zeit am liebsten lesend. Da sie eh bald sterben muss, will sie lieber für sich bleiben, um so weniger Menschen zu verletzen. Doch da hat sie nicht mit Augustus Waters gerechnet, den sie bei einer Selbsthilfegruppe für krebskranke Kinder und Jugendliche kennenlernt. Der überaus selbstbewusste Gus lässt sich vom Krebs nicht das Leben versauen und lockt Hazel langsam aus ihrer selbst gewählten Einsamkeit. Und beim Streit über Metaphern und ob Gus Schund-Lieblingsbuch Hazels tatsächlich das Wasser reichen kann, entwickelt sich langsam aber sicher eine unvergleichliche Liebesgeschichte.

Bücher über schwer erkrankte Menschen lesen sich eigentlich nicht gerade leicht oder fröhlich. Meistens jedenfalls. Doch John Green ist es tatsächlich gelungen, eben solch ein Buch zu schreiben. Klar, es ist streckenweise unheimlich traurig, berührend, nachdenklich stimmend. Aber es ist genauso oft auch zum Lachen komisch und trotz allem irgendwie von einem positiven Gefühl erfüllt. Und irgendwann beim Lesen vergisst man, dass Hazel sterbenskrank ist, genau so, wie sie eigentlich auch behandelt werden will, und sieht grinsend dabei zu, wie sie und Augustus sich langsam immer näherkommen.

"The Fault in Our Stars" ist für mich tatsächlich eines der besten Jugendbücher, die ich bisher gelesen habe. Und das liegt wohl vor allem daran, dass John Green dankenswerterweise auf klischeehafte, heroischen Darstellungen verzichtet, in denen die Hauptcharaktere ihre Krankheit tapfer und stets fröhlich ertragen. Er beschönigt nichts, sondern zeigt einfach offen und ehrlich die Höhen und Tiefen im Leben von krebskranken Jugendlichen. Gerade deshalb fühlen sich Hazel und Gus unglaublich lebensecht und unverfälscht an und nicht wie fiktive Personen. Und kein Wunder, dass John Green Jugendliche aus aller Welt begeistern kann; er zeigt die Realität und spricht einem einfach aus der Seele.

All jenen, die sich bisher nicht an dieses Buch getraut haben, weil sie sich vor einer allzu traurigen, tragischen Geschichte fürchten, möchte ich gar nichts vormachen: Ja, ihr werdet weinen und es wird herzzerreißend traurig. Aber genauso oft werdet ihr auch lauthals lachen, von Augustus Charme verzaubert und von Hazels Ehrlichkeit begeistert werden. Und ausgerechnet einer der kitschigen Sprüche, die Augustus Elternhaus zieren und von den beiden nur schnaubend belächelt werden, scheint hier seltsam passend: "Without pain, we couldn't know joy". Zwar wäre Hazels und Gus Geschichte auch ohne den Schmerz wundervoll, aber so ist sie einfach unvergesslich. Also, traut euch! Ihr werdet es nicht bereuen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lächeln, Tränen und Stille- dieses Buch kennt sie alle, 10. Juli 2014
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Fault in Our Stars (Taschenbuch)
Hazel ist unheilbar krank, sie hat Krebs. Ihre Lungen bekommen zu wenig Luft, füllen sich mit Flüssigkeit, machen ein Leben ohne kontrollierte Atmung unmöglich, selbst in der Nacht.

In einer Selbsthilfegruppe für Krebskranke, in die sie gar nicht gehen will, lernt sie, an einem ganz normalen Abend, Augustus kennen. Gus hat selbst ein Bein an den Krebs verloren befindet sich jedoch auf dem Weg der Besserung.

Obwohl Hazel Grace sich fest vornimmt keine tiefen Gefühl zu entwickeln, weil sie ihrer Meinung nach eine Granate ist, die jederzeit explodieren kann, verliebt sie sich in den Burschen.

Sie verliebt sich so wie man einschläft - langsam und dann vollkommen.

Doch wie gut stehen die Sterne für eine Liebe, die auf geborgter Zeit basiert?

******Meine Meinung******

Dieses Buch ist zwar nicht vollkommen an mir vorbei gegangen, dennoch hatte ich ihm unter dem deutschen Titel keine Beachtung geschenkt. Erst ein Blick auf ein Kinoplakat hat mich wirklich darauf aufmerksam gemacht und e voilà schon bin ich Feuer und Flamme.

Ich selbst habe die englische Version mit dem Film tie-in bekommen und es gefällt mir ehrlichgesagt fast besser als die originale und die deutsche Version. Mit dem Beatmungsschlauch bekommt man gleich einen besseren Eindruck um was es in der Geschichte geht. Beide Titel sind auch nicht übel, dennoch hat "The Fault in our Stars" mehr Pfeffer als "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" - zumindest meiner Ansicht nach.

Das Thema, das der Autor in diesem Buch behandelt, geht unheimlich nahe. Viele von uns kommen in ihrem Leben mit jemanden in Berührung der Krebs hat oder hatte bzw selbst mit der Krankheit fertig werden müssen. John Green zeigt uns die Welt der 16-jährigen Hazel, die selbst schon seit 3 Jahren ihr Leben mit Krebs meistert und das Wunder das sie bisher überlebt hat. Aber nicht nur Hazels Leben berühren wir, auch Gus wird ein ständiger Begleiter, ebenso wie Isacc. Diese dynamischen Charaktere stehlen sich mit lustigen Wortgefechten, Anekdoten und ihrer Kraft in unser Herz, wodurch zu erwartende Rückschläge nicht leicht zu verkraften sind. Nicht selten stehlen sich, wie von alleine, Tränen ins Gesicht des Lesers, aber auch das ein oder andere Lächeln.

Der Schwerpunkt der Geschichte liegt hier auch keinesfalls nur bei der Krankheit, sondern eher dabei, wie man unter gewissen Umständen seinen Weg zum Erwachsenen bahnt. Hier spielen Verrücktheiten oder eine ganz einfache Besessenheit eine Rolle und die Erkenntnis, dass das Leben oft kein Wunschkonzert ist, aber auch die große Liebe ist ein Teil davon. Die Liebe und wie sie sich, trotz besseren Wissens, Rückschlägen und Schuldgefühlen entwickelt, einen selbst formt und zu jemand anderen macht.

Das Ende dieses Buches hinterlässt eine Stille, keine völlig unangenehme, eher eine Stille die darauf zurückzuführen ist, das nichts mehr zu sagen ist und man einfach darüber nachdenkt was einem selbst im Leben wichtig ist.

******Fazit******

Ein Buch über eine Krankheit, ein Buch über Schuldgefühle, aber auch ein Buch über die Liebe und wie sie einen selbst zu jemand anderen machen kann. In "The Fault in Our Stars" (dt. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter") gerät man von einem Gemütszustand zum Anderen. Nicht selten sind Tränen, ein Lächeln und eine Stille unser Begleiter auf Hazels Weg. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Green, 13. Januar 2012
Ich habe mir das Youtube-Video des Autors, in dem er das erste Kapitel vorliest, extra nicht angesehen und gewartet, bis das Buch geliefert wurde. Denn ich wusste, wenn ich einmal den Anfang gehört hatte, würde ich weiter lesen wollen. Und so war es auch.
Diesmal aus Sicht eines Mädchens erzählt John Green eine zutiefst rührende Geschichte. Ich war vom ersten Kapitel an begeistert und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Tiefgründigkeit, Tragik und Humor gehen Hand in Hand - man schmunzelt noch über einen Satz und schon wird einem auf der nächsten Seite ein verbaler Schlag ins Gesicht verpasst. Und man fühlt mit den Charakteren mit.
Wem Greens bisherige Geschichten gefallen haben, wer lachen und weinen will, dem wird "The Fault in our Stars" mit Sicherheit gefallen!
DFTBA!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurecht mit Lob überschüttet, 12. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"The Fault in our Stars" ist eines dieser Bücher, von dem man glaubt, man hätte es schon zur Hälfte gelesen, weil jeder Zweite darüber redet, es zitiert und die interessantesten Stellen im Internet verbreitet. Normalerweise weiß so ein Hype mich eher abzuweisen als anzulocken, aber bei diesem Buch war ich doch interessiert daran, warum es so viele Preise und so viele Lobeshymnen bekommen hat und ob es diese verdient. Mein Fazit - es hat sie definitiv verdient.

Es ist eine Geschichte über zwei junge Menschen, die sich verlieben. Diese beiden haben Krebs, ein Schicksal, das sie im Leben begleitet, aber ihr Leben nicht bestimmt. Hazel und Augustus, so heißen sie, sind so menschlich geschrieben, kommen dem Leser so nahe, dass man gar nicht anders kann, als ihre Geschichte angespannt zu verfolgen und Seite um Seite umzublättern, in der Hoffnung, dass nun doch noch die magische Wunderheilung erscheinen mag. Und auch, wenn das ausbleibt, lässt einem das Buch trotz aller Realität, die hinter der Thematik Krebs steckt, doch den Gedanken, dass da mehr ist. Dass man aus diesem Buch etwas gewonnen hat. Und ein Buch, das zu so etwas in der Lage ist, das hat nun wirklich jedes Lob verdient.
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The Fault in Our Stars
The Fault in Our Stars von John Green (Taschenbuch - 3. Januar 2013)
EUR 7,20
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