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am 8. Februar 2013
Nach dem explosiven Finale von Legend geht es genauso rasant weiter. Nachdem die Patriots die beiden zurückgelassen haben, folgen June und Day ihnen trotzdem nach Las Vegas. Day ist zu schwer verletzt um es bis in die Kolonien zu schaffen, die Patriots sind die einzige Rettung.

Doch alles hat seinen Preis: Die Patriots wollen als Gegenleistung für ihre Hilfe die Unterstützung von June und Day für einen aberwitzigen Plan. Um die Republik endgültig zu stürzen wollen sie den neuen Elector töten.
June soll sich wieder in die Fänge der Republik begeben und von innen das Attentat vorbereiten, während Day mit Patrioten den Plan ausführt.

Doch hinter den Kulissen läuft viel mehr ab als gedacht, die Führer der Republik sind nicht die einzigen die Propaganda und Lügen nutzen. Können June und Day den Patrioten vertrauen? Und einander? Im Laufe der Geschichte werden die beiden immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert und die Antwort ist nicht immer die, die der Leser erwartet hat.

Was ich mir vom ersten Teil der Serie erhofft hatte geht hier teilweise in Erfüllung.
Die dystopische Zukunftsvision wird ausgebaut und wir erfahren endlich mehr darüber, wie die Welt so wurde wie sie ist. Auch die Kolonien von Amerika werden endlich mehr als nur ein Gegner für die Republik und es zeigt sich, dass nicht alles Gold ist was glänzt.

Besonders gefallen hat mir der Einblick in die Stellung der Republik im Rest der Welt. Als Leser hatte man nach dem ersten Teil genauso viele Informationen wie June und Day über den Rest der Welt und realisiert nun gemeinsam mit unseren Helden, wie irreführend die Staatspropaganda tatsächlich war.

June und Day selbst bleiben weiterhin erfrischend intelligent. Sie schaffen es weiterhin die üblichen Klischeebeladenen Fallen zu umgehen und sprechen oder streiten auch einfach mal miteinander wenn es die Situation erfordert. Umso mehr war ich dann von Day's Handlungen am Ende enttäuscht. Da hatte die Autorin bis hierher so erfolgreich diese dämlichen Handlungstränge vermieden nur um dann den ältesten Plot der Welt auszupacken. Ich hoffe sie löst diese Situation im dritten Teil schnell wieder auf...

June und Day sind, für das was sie erleben und wie sie darauf reagieren, allerdings immer noch zu jung. Niemand würde einem Paar 15-jähriger die Aufgaben übertragen, die die beiden immer wieder bekommen. Aber wenn man beim Lesen einfach geistig ein paar Jahre draufpackt, macht alles viel mehr Sinn.

Diese Serie ist trotz einiger Schwächen immer noch um einiges besser, als vieles was der Markt momentan auf diesem Gebiet zu bieten hat und ich bin gespannt wie Marie Lu diese Trilogie zum Abschluss bringen wird.
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am 26. August 2013
"I'm not loyal anymore. Am I still loyal? I am right here in the Republic's capital, helping the Patriots assassinate the new Elector. A man I once pledged my allegiance to. I am going to kill him, and then I'm going to run away." (S. 176)

Nachdem sich sein Bruder für ihn geopfert hat und Day und June den Soldaten der Republik entkommen sind, machen sie sich auf die Suche nach dem Widerstand. Dort erhoffen sie sich Informationen über den Verbleib von Days jüngerem Bruder Eden, der von der Republik gefangengehalten wird. Doch dafür verlangen die Rebellen einen hohen Preis: Day und June sollen den Patrioten helfen, den neuen Elector zu töten. Während June sein Vertrauen und das der Republik wiedergewinnen soll, bereitet sich Day auf den Anschlag vor. Doch wird der Tod des Electors die Republik wirklich stürzen können? Und wollen sie das überhaupt?

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Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die von Maries Lus Debüt "Legend" begeistert war :-) Während sich Day und June im ersten Teil noch bekämpft haben, gehen sie in der heiß ersehnten Fortsetzung gemeinsam gegen die Republik vor, die beiden die Familie genommen hat. Und in meinen Augen steht der zweite Teil seinem Vorgänger dabei in nichts nach, sondern setzt die Geschichte packend und konsequent fort.

Day und June haben es geschafft, aus Batalla Hall zu entkommen, doch mussten sie dafür einiges opfern. Nun flüchten sie gemeinsam zu den Patrioten, um mit deren Hilfe Days kleinen Bruder zu befreien und danach in die Kolonien zu fliehen. Doch die Forderungen, die die Patrioten für ihre Hilfe stellen, sind hoch: beide sollen den neuen Elector Primo töten und so die Republik zu Fall bringen. Doch ist das tatsächlich das Beste für ihr Land?

Prodigy ist wieder einmal unheimlich spannend geschrieben, es gab keine Längen oder Szenen, bei denen Langeweile aufkommt, auch wenn die Geschichte diesmal wesentlich mehr Wert auf die inneren Konflikte der Hauptprotagonisten legt. Marie Lu bewegt sich in der Fortsetzung weg von vielen Geheimnissen, die den ersten Teil ausgemacht haben, hin zum Kern der Geschichte: der Revolution gegen den unterdrückenden Militärstaat. Wir begleiten Day und June ins Herz des Widerstandes und sogar bis an die Seite des Electors und werden tief in die politischen Machenschaften verstrickt.

Besonderes Augenmerk hat die Autorin diesmal auf die Weiterentwicklung der Charaktere gelegt. Während wir Day und June als willensstarke Charaktere kennengelernt haben, haben beide in diesem Teil mit Unsicherheiten zu kämpfen. June, die von klein auf in der Gunst der Republik stand, ist nicht sicher, ob sie die Republik überhaupt fallen sehen will. Könnte der Elector Anden nicht genau den Wandel bringen, den ihr Land so dringend nötig hat? Day dagegen ist unsicher, was seine Gefühle für June betrifft. Wird der privilegierte Liebling der Republik sich wirklich mit einem Leben an der Seite eines armen Diebes zufriedengeben, wenn doch sogar der Elector um sie wirbt?

Klar dass das zu jeder Menge Spannungen zwischen den beiden führt und sie sich langsam voneinander entfernen:

"The chasm between us widens. I wonder if I'll ever be able to reach the other side again."

Während Day seine Gefühle leidenschaftlich auslebt, bringt June meist nicht einmal die richtigen Worte über die Lippen, um Day von ihren Gefühlen für ihn zu überzeugen und stößt ihn so immer wieder vor den Kopf. Diese Entwicklung fand ich sehr traurig und oft hätte ich beide am liebsten gepackt und geschüttelt und sie angebrüllt, sich wieder zusammenzuraufen. Aber diese Entwicklung ist auch durchaus nachvollziehbar, denn Day und June stammen nun einmal aus unterschiedlichen Welten und das führt uns Marie Lu diesmal schmerzlich vor Augen.

Abgesehen von den Konflikten zwischen den beiden lernen wir im zweiten Teil auch mehr über die Welt außerhalb der Mauern der Republik kennen. Und wir erfahren endlich, wie es zum Ausbruch des Krieges im einstmals vereinten Amerika gekommen ist und wie sich die Republik zu dem entwickelt hat, was sie heute ist. Und obwohl es keinen bösen Cliffhanger gibt, endet Teil 2 doch sehr dramatisch und verspricht ein wirklich emotionales und packendes Finale im dritten Teil. Ich jedenfalls fiebere dem Trilogieabschluss "Champion" sehr gebannt entgegen, welcher am 05.11. erscheint.

4,5 / 5 Punkte
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am 13. Januar 2015
Marie Lu hat vor ihrer Karriere als Autorin in der Videospiel-Branche gearbeitet. Sie hat dabei geholfen, Spiele zu entwickeln. Ich muss es gestehen, das bringt ihr bei mir einige Sympathiepunkte ein. Was genau sie gemacht hat, weiß ich leider nicht, aber die Vorstellung, dass sie möglicherweise an Spielen beteiligt war, die ich selbst auch gern zocke, ist schon sehr cool. Außerdem spielt sie leidenschaftlich gern „Assassin‘s Creed“. Kein Wunder also, dass Day mühelos Häuserwände erklimmen kann. ;)

Dank June konnte Day seiner eigenen Hinrichtung entkommen – wenn auch zu einem entsetzlichen Preis. Nun sind sie auf der Flucht in Richtung Nevada. Sie hoffen, in Las Vegas die Patriots ausfindig zu machen, um erneut ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen. Day möchte wissen, was aus Tess geworden ist, die sich den Rebellen zwangsläufig anschließen musste, als er selbst von der Republik gefangen genommen wurde. Außerdem braucht er Hilfe, um herauszufinden, wohin die Republik seinen kleinen Bruder Eden gebracht hat und sein verletztes Bein muss dringend behandelt werden. Tatsächlich gelingt es den beiden, zum Anführer der Patriots gebracht zu werden. Razor bietet ihnen Hilfe an – allerdings nicht umsonst. Seine Bedingung stellt vor allem June auf eine harte Probe: sie und Day sollen dabei helfen, den Elector der Republik zu ermorden. Kann June ein ganzes Leben der Loyalität hinter sich lassen und tun, was Razor und Day von ihr verlangen?

Eine so deutliche Steigerung innerhalb einer Trilogie wie in „Legend“ erlebe ich sehr selten. Noch seltener tritt diese Verbesserung im zweiten Band auf, der ja erfahrungsgemäß oft der schwächste der Reihe ist. Ich war baff, dass mich „Prodigy“ so positiv überraschen konnte. Marie Lu zieht das Tempo an, sie erklärt Hintergründe und schenkt ihren ProtagonistInnen eine individuelle Persönlichkeit. Alles, was mir im ersten Band „Legend“ gefehlt hat, holt sie im zweiten Band nach. Mit Blick auf die Handlung und den Spannungsbogen würde ich mich sogar dazu hinreißen lassen, zu sagen, dass „Prodigy“ eher den Eindruck eines Finales bei mir hinterließ als den Eindruck eines mittleren Bandes. Das hat mich beeindruckt und ich bin froh, dass ich „Legend“ noch eine Chance gegeben habe.
Anders als beispielsweise Ally Condie baut Marie Lu ihre Dystopie kontinuierlich auf; Stück für Stück fügen sich immer mehr Puzzleteile zusammen. Sie nimmt sich Zeit, erklärt von innen nach außen. In „Legend“ zeigte sie, wie die Lebensrealität innerhalb der Republik aussieht. In „Prodigy“ fügt sie geschichtliche Fakten hinzu und stellt dar, wie sich diese Gesellschaft überhaupt entwickeln konnte, welche Ereignisse zur Spaltung der USA führten. Darüber hinaus lässt sie ihre LeserInnen einen Blick in die Kolonien werfen, in denen auch nicht alles ideal abläuft. Es ist nicht das Paradies, an das die Menschen der Republik glauben möchten. Ich fand es toll, dass Marie Lu von einer schwarz-weißen Betrachtungsweise Abstand nimmt und stattdessen auf die vielen Graustufen gesellschaftlicher Systeme hinweist. Weder in der Republik noch in den Kolonien ist alles ausschließlich gut oder schlecht, stattdessen liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Mit dieser gut durchdachten, ambivalenten Auslegung habe ich definitiv nicht gerechnet.
Am überzeugendsten fand ich die Entwicklung der Charaktere. Kamen mir June und Day erst wie ein wenig origineller Abklatsch von Romeo und Julia vor, sind sie nun eigenständige Figuren. June hat einen genialen analytischen Verstand und eine extrem hohe, schnelle Auffassungsgabe, die sogar kleinste Details korrekt verarbeitet. Dafür ist sie jedoch sehr unbeholfen in Bezug auf soziale Kontakte. Sie tut sich schwer damit, ihre Gefühle auszudrücken und tritt des Öfteren in das eine oder andere Fettnäpfchen. In Day hingegen brodeln seine Gefühle stets direkt unter seiner Haut. Ihm fällt der Umgang mit anderen Menschen leichter als June, im Vergleich zu ihr ist er aber auch weniger aufmerksam. Mir kommen sie wie Feuer und Wasser vor, allerdings nicht auf negative Art und Weise. Vielmehr ergänzen sie sich faszinierend umfassend und gleichen so ihre Schwächen aus. Day ist brennende Leidenschaft, June ist kühl und unerbittlich – gemeinsam sind sie doppelt stark, wild und unzähmbar. Ich finde das großartig, weil Marie Lu ein perfekt aufeinander abgestimmtes Paar geschaffen hat. Ihre Abenteuer stellen ihre Freundschaft auf die Probe, können das Band zwischen ihnen jedoch nicht zerreißen, weil ihre Schicksale unentwirrbar in einander verschlungen sind.

Marie Lu hat mich mit „Prodigy“ von ihrem Können als Autorin überzeugt. Obwohl ich „Legend“ als Auftakt der Trilogie nur mäßig beeindruckend fand, offenbart der zweite Band nicht nur eine glaubhafte und plausibel konstruierte Dystopie, sondern auch das Potential der beiden Hauptcharaktere. „Prodigy“ ist spannend und mitreißend, ich konnte mich seinem Sog einfach nicht entziehen und bin nun vollends in der Geschichte angekommen. Ich bin sehr neugierig, wie es im Finale „Champion“ weitergeht.
Solltet ihr euch für die „Legend“ – Trilogie interessieren und mit dem Gedanken spielen, sie zu lesen, müsst ihr mit dem ersten Band beginnen, sonst ergibt die Fortsetzung keinen Sinn. Lasst euch jedoch nicht davon einschüchtern, sollte „Legend“ auf euch wenig innovativ wirken. Ich versichere euch, es wird besser. June und Day sind keine neuen Versionen von Romeo und Julia – sie sind Naturgewalten.
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am 28. März 2013
For whatever reason, I have a faible for Young Adult novels, despite the fact that I can easily leave the "young" out on my CV.

Prodigy is the second book after LEGEND, and we continue to follow our heroes on their journey for freedom and happiness.
The great thing about both books is how easily the reader can get attached to these characters. They may sometimes lack 'background history' and 'context,' but the pace and scope of the novel make up for this.
The images Marie Lu creates in this novel are vivid and engaing, and you practically see the posters for an upcoming feature film...

Definitely a fun read
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TOP 1000 REZENSENTam 5. September 2014
June und Day ist die Flucht aus Los Angeles gelungen. Während Day als tot gilt, wird June in der ganzen Republik gesucht. Nun sind sie ganz auf sich allein gestellt, und Day geht es immer schlechter. Verzweifelt wenden sie sich an die Patrioten, ihre einzige Möglichkeit, Hilfe zu erhalten. Doch deren Hilfe kommt mit einem Preis: Die beiden sollen dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten, der nach dem Tod seines Vater die Regierung übernommen hat. Während Day mit den Patrioten aus dem Untergrund heraus agiert, muss sich June für den Plan zurück in die Höhle des Löwen begeben…

Nach dem hochspannenden Finale von „Legend“ war ich sehr gespannt, welche Richtung die Handlung nun einschlagen wird. Die Entscheidung der beiden, sich den Patrioten anzuschließen, konnte ich gut nachvollziehen – diese scheinen die letzte Anlaufstation zu sein, um dringend benötigte Hilfe zu erhalten. Nachdem die beiden bei den Patrioten angekommen sind wird auch schnell klar, was das Hauptthema dieses zweiten Teils sein wird: Ein Attentat soll auf den neuen Elektor verübt werden.

Durch das spannende Thema und das zügige Tempo wurde es in diesem Trilogie-Mittelteil nicht langweilig. June und Day müssen sich für die Mission erneut trennen und müssen sich beide in Gefahr begeben. Eine ganz besondere Aufgabe kommt June zu, und gemeinsam mit ihr bangte ich darum, dass sie ihre Pläne umsetzen kann. Doch bald macht sie auch wieder überraschende Entdeckungen, die alles in Frage stellen.

Ein bisschen genervt hat mich, dass sich in dieser Geschichte Liebesdreiecke anbahnen, denn bisher war ich froh, dass dies nicht der Fall war. Die Liebe spielt im Buch aber die meiste Zeit über nur eine Nebenrolle, da die Gedanken aller hauptsächlich beim Krieg und dem geplanten Attentat sind.

Die Handlung nähert sich mit jeder Seite unaufhaltsam dem Höhepunkt, weshalb ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Wird alles nach Plan verlaufen? Immer wieder hat mich die Geschichte überraschen können, und schließlich überstürzen sich die Ereignisse. Dabei habe ich mich aber gewundert, dass einige Schlussfolgerungen genau im entscheidenden Moment gezogen werden, und eine sehr entscheidende Szene erschien mir einfach zu unglaublich und unmöglich. Dennoch hat mich die Geschichte vor allem auf den letzten Seiten noch einmal richtig mitreißen können und große Lust auf den dritten und letzten Teil gemacht.

Ich vergebe 4 Sterne und kann die Serie an alle Fans von Dystopien weiterempfehlen!
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am 30. August 2014
Mir gefiel die gesamt Reihe sehr gut. Eine Spannende Dystopie die von der Komplexität der Geschichte sowie unerwarteten Wendungen so manch andere übertrifft (Hunger games, Divergent).
Es lohnt sich diese Reihe zu lesen vor allem wenn man ein Fan andere Dystopien mit jungen und starken Charaktären ist.
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am 11. November 2013
Es ist Day und June zwar gelungen zusammen bis nach Las Vegas zu fliehen, doch nun sind sie auf fremde Unterstützung angewiesen. Day ist immer noch schwer verletzt und allein werden sie Eden niemals ausfindig machen können. Die einzigen, an die sie sich wenden können, sind die Patrioten, allerdings fordern sie für ihre Hilfe eine entsprechende Gegenleistung. Nur wenn sie beide sich den Patrioten anschließen und sich an der Ausführung eines bestimmten Plans beteiligen, werden sie Days Bein medizinisch versorgen und Edens Aufenthaltsort ermitteln.

Kein so hoher Preis, wenn die Patrioten nicht ausgerechnet die Ermordung des neuen Elektors im Sinn hätten. Day ist zu allem bereit um Eden zu retten, aber June kommen Zweifel. Was, wenn der junge Nachfolger kein neuer Tyrann ist, sondern die Republik tatsächlich zum Besseren verändern könnte?

Prodigy ist eine Fortsetzung, die nicht nur mit ihrem Vorgänger mithalten kann, sondern diesen sogar noch mühelos übertrifft und somit definitiv nicht zu den häufig schwächelnden Mittelteilen von Trilogien gehört. Marie Lu schafft es scheinbar kinderleicht den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile an die Geschichte zu fesseln und sie so zu einem unvergesslichen Leseerlebnis zu machen.

Während der erste Teil, Legend, noch relativ langsam begann, nimmt der zweite Teil schon auf den ersten Seiten schnell an Fahrt auf und die Autorin lässt die Handlung nur selten zur Ruhe kommen, sodass das Tempo konstant bleibt. Immer wieder sind Day und June auf der Flucht - sei es nun vor der Republik, den Patrioten oder den Kolonien - helfen dabei geheime Pläne auszuführen oder suchen nach einem Weg um genau diese wieder zu vereiteln. Langeweile kommt daher garantiert nicht auf und man ist schneller am Ende des Buches angelangt als es einem lieb ist, weil das bedeutet, dass man nun fast ein ganzes Jahr auf das Finale der Reihe warten muss. Und das fällt alles andere als leicht, denn Marie Lu konfrontiert ihre Leser auf den letzten Seiten noch mit einer schockierenden Enthüllung mit ungeahnten Konsequenzen.

Neben den vielen spannenden Stellen, die einem mehr als einmal den Atem rauben und den Herzschlag beschleunigen, gelingt es Marie Lu, vor allem durch die komplizierte Beziehung zwischen Day und June, tiefe Emotionen zu zeigen und auch beim Leser aufkommen zu lassen. Es gibt romantische Augenblicke, bei denen man die Schmetterlinge im Bauch beinahe schon selbst spüren kann; Worte, die so verletzend sind, dass sie einem das Herz brechen; Verräter, die einen wütend machen; unzählige schreckliche Erkenntnisse, die einem die Sprache verschlagen; eine tödliche Wahrheit, die einen verzweifeln lässt und ergreifende Momente, die einen zu Tränen rühren.

Der zweite Band wird ebenfalls wieder abwechselnd aus den Perspektiven von Day und June geschildert, was gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. Zum Einen erfährt man so stets aus erster Hand, was jeweils bei ihnen vor sich geht, was gerade in den Zeiträumen notwendig ist, in denen die Beiden aus verschiedenen Gründen voneinander getrennt sind. Zum Anderen gibt es einem die Möglichkeit die beiden Protagonisten noch besser kennen zu lernen.

Days Gefühle für June sorgen sowohl in seinem Inneren als auch in seinem äußeren Umfeld für diverse Schwierigkeiten. Er mag sie, liebt sie wahrscheinlich sogar, was allerdings seine Beziehung zu Tess gefährdet, die er zwar ebenfalls liebt, doch mehr wie eine kleine Schwester als wie eine Geliebte. Vor anderen verteidigt er June, während er selbst ihr zum Teil ebenso die Schuld am Tod seiner Mutter sowie seines Bruders gibt oder zumindest nicht abstreiten kann, dass sie mit dafür verantwortlich ist. Obwohl er June bisher vertraut hat, kann er nicht verhindern, dass die Zweifel der Patrioten an ihrer Loyalität auch auf ihn übergreifen und er beginnt sie sowie ihre Taten in Frage zu stellen. Viel zu oft reduziert er seinen Wert auf den Inhalt seiner leeren Hosentaschen und glaubt daher nicht gut genug für June zu sein oder sich nicht mit anderen potenziellen Konkurrenten messen zu können.

Dabei entgeht ihm völlig, welche Wirkung er tatsächlich auf June hat, die ausgerechnet in seiner Nähe offenbar nie die richtigen Worte findet um sich ihm verständlich zu machen. So sehr sie sich nie um Geld sorgen musste, so unwohl fühlt sie sich inzwischen, wenn sie von Luxus umgeben ist, weil sie nun weiß, wie schlecht es anderen Leuten geht, die es besser verdient hätten. Für Day hat sie alles aufgegeben und ihr altes Leben hinter sich gelassen, was allerdings natürlich nicht spurlos an ihr vorüber gegangen ist. Ihre ganze Welt ist zusammen gebrochen und nachdem sie all ihrer früheren Illusionen beraubt wurde, weiß sie nun manchmal nicht, welchen Weg sie einschlagen soll, auf wessen Seite sie wirklich steht. Sie möchte Day unbedingt helfen seinen kleinen Bruder Eden zu finden, trotzdem steht sie nicht vollkommen hinter den Zielen der Patrioten. Sie ist nicht mit dem Unrecht einverstanden, was die Republik ihrer Familie und so vielen anderen zugefügt hat, will die Republik aber dennoch nicht untergehen sehen, sondern vielmehr zum positiven verändern.

Während Day sich von seinen Gefühlen leiten lässt, seiner Wut auf die Republik, insbesondere ihrer Regierung, mehr und mehr freien Lauf lässt und sein verzweifelter Wunsch Eden zu finden ihn seine einstigen Moralvorstellungen teilweise vergessen lässt, versucht June für sie beide einen klaren Kopf zu bewahren und sich auf ihre Intuition zu verlassen. Day zuliebe willigt sie ein den Patrioten zu helfen, vertraut ihnen jedoch nicht blindlings, sondern hinterfragt, wenigstens insgeheim, ihre Pläne und Motive. Sie lässt sich nicht einfach für ihre Zwecke benutzen und stellt sich von Anfang an darauf ein Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn sie es für erforderlich hält. Und das ist auch in Days Interesse, der leider erst zum Ende hin schließlich erkennt, dass er June bedingungslos vertrauen kann und sie als Team am besten funktionieren.

Doch man erfährt nicht nur mehr über Day und June, sondern ebenso über ein paar der Nebenfiguren, insbesondere Thomas, Kaede, Tess und Anden. Die Handlungen von Thomas und sein nach wie vor blinder Gehorsam bleiben so wenig nachvollziehbar wie bisher, auch wenn man ihn selbst nun besser verstehen kann. Tess verliert auf Grund ihres mangelnden Vertrauens und den daraus resultierenden Entscheidungen leider ziemlich an Sympathie. Kaede und Anden gewinnen dafür umso mehr Zuneigung für sich und man lernt sie sehr zu schätzen. Vor allem Anden sorgt für positive Überraschungen, denn er ist seinem Vater überhaupt nicht ähnlich. Die Bürger der Republik scheinen ihm tatsächlich am Herzen zu liegen und obwohl ihm so viele Steine in den Weg gelegt werden, ist er entschlossen die Zustände zu verbessern. Es tut einem daher richtig leid, dass seine Gefühle für eine gewisse Person nicht erwidert werden.

Außerdem bekommt man nun mehr Informationen über die Geschichte der Republik und wie und warum aus den Vereinigten Staaten, wie wir sie kennen, zwei separate Staaten wurden, die einander den Krieg erklärten. Ferner erhält man einen kurzen, aber aufschlussreichen Einblick in die Kolonien, die natürlich nicht das Paradies sind, das manche Republikbewohner sich erträumt haben.

*FAZIT*
Prodigy ist eine grandiose Fortsetzung, die den Trilogieauftakt noch einmal übertrifft und auf ein packendes Finale zusteuert, das man sich unter gar keinen Umständen entgehen lassen wird. Marie Lu gelingt es schon auf den ersten Seiten den Leser in ihnen Bann zu ziehen und fesselt ihn dann bis zur letzten Zeile.

Day und June sind nicht nur ein fantastisches Team, sondern auch ein tolles Paar, und nach diesem zweiten Band wünscht man sich nichts mehr als dass die Autorin ihren Figuren am Schluss des letzten Bandes das glückliche Ende gönnt, das sich die Beiden inzwischen mehr als verdient haben!
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am 13. März 2014
Alles hat mir seht gut gefallen: Inhalt, Spannung, die Charaktere und dass das sich diese treu geblieben sind. Das Buch war nicht aus der Hand zu legen. Empfehlenswert ist natürlich die englische Orginalfassung
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am 21. März 2013
I really enjoyed this second book. The plot becomes more intricate and Day and June find out that the Colonies aren't just the shiny state they seemed to be. Anden also appears to be a different person than first assumed.
The end of this sequel is in a way shocking and heart-breaking. On the other hand it was something I more or less anticipated with another sequel coming and from experience with plots that include kind of a love-triangle.
But the end also makes sure that readers will hang on and read the next book. I'm looking forward to that one.
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am 8. Februar 2013
Ich habe das Buch gestern zu Ende gelesen und bin noch immer leicht sprachlos... doch dazu später...

Am Anfang hat es mich ein wenig irritiert, dass das Cover zu Prodigy so ganz anders scheint als Legend. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, für mich hat es im ersten Moment nicht dazu gepasst. Nun nachdem ich es gelesen habe, muss ich sagen, dass das Cover ausgezeichnet zu der Handlung passt und sie gut wiederspriegelt. Das Buch ist ingesamt recht düster geschrieben und nur Days bissige Kommentare bringen einen immer mal wieder zum Schmunzeln.

Die Republik steht kurz vor einer Rebellion und als auch dann auch noch der Elector stirbt, schlagen die Wellen noch höher. Die Rebellen sind fest entschlossen einen Gegenschlag gegen Anden, den neuen Elector zu unternehmen und scheuen dafür vor nichts zurück. June und Day müssen sich gründlich überlegen, ob sie mit den Konsequenzen ihres Handelns für den Rest ihres Lebens leben könnten.

Besonders June wird in diesem Buch auf eine harte Probe gestellt, muss sie sich doch entscheiden,ob sie nicht lieber ihr altes Leben zurück haben möchte oder bei Day bleibt. Ihre Charakterentwicklung ist wirklich sehr gut gelungen. Ihre Gedanken sind nachvollziehbar und auch wenn ihr vieles Überlegen besonders in romantischen Situationen für Augenrollen sorgt, ist es gerade das, was sie so besonders und wertvoll in meinen Augen macht. Sie überlegt sich jeden Schritt sehr genau, wägt das Für und Wieder ab und versucht das Ganze zu sehen und nicht nur den Moment. Damit unterscheidet sie sich sehr von vielen anderen Heldinnen, die man sonst so serviert bekommt.

Am Anfang des Buches spielt Day eine eher untergeordnete Rolle. Er ist ein Held, ein Massenmagnet, lebt allerdings im Versteck. Sein Können kann er erst ab der Mitte wieder zeigen und auch er muss sich in diesem Band entscheiden, was er eigentlich will. Bei all dem hat er immer seinen Bruder Eden im Hinterkopf, von dem man in diesem Band auch erfährt, was mit ihm geschehen ist. Was ich schade fand, was er June Vorwürfe machte, sie sei für den Tod seiner Familie verantwortlich. Sicher kann man aus der Situation heraus verstehen, allerdings war es für mich ein Zeichen, dass er doch beeinflussbar ist, was das Gerede anderer Leute angeht.

Auch Tess sieht man wieder, allerdings... gefällt sie mir nicht mehr so gut, wie im ersten Teil. Sicher sie ist erwachsener geworden durch ihre Erfahrungen und die Dinge, die sie gesehen hat. Aber es zeigt sich mal wieder wie hässlich Eifersucht einen Menschen machen kann. Auch wenn sie nur um Day besorgt ist, so hätte ich einige Dinge nicht von ihr erwartet, die mich auch in ihrem Charakter ein wenig enttäuscht haben.

Am Ende des Buches, wenn man denkt es ist alles Gut, kommt dann nochmal der Hammerschlag. Deswegen hoffe ich auch, dass es einen dritten Band geben wird, der... mich glücklicher zurücklässt als es dieses Buch getan hat. Versteht mich nicht falsch, das Buch war grandios. Es war schnelllebig und spannend mit Plottwists ohne Ende und ich konnte es kaum aus der Hand legen... aber das Ende... nein, das möchte ich nicht so stehen lassen.

Jetzt heißt es ein Jahr warten... wie soll ich das nur aushalten?
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