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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rom oder Griechenland, das ist hier die Frage, 9. Januar 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Als Jason in einem Schulbus aufwacht ist keiner außer ihm über seine Anwesenheit überrascht. Seit einer ganzen Weile schon scheint er Mitglied des Klassenverbandes zu sein, nur kann er sich an nichts erinnern, nicht mal an seinen Namen. Mit Hilfe seines Freundes Leo und seiner Freundin Piper versucht er sich anzupassen und nicht aufzufallen. Das ist jedoch schwer, wenn man von venti gejagt wird und der Trainer, der auf sie aufpassen sollte, sich plötzlich als Satyr herausstellt.
Leo, Piper und Jason gelangen mit Annabeths Hilfe nach Camp Half-Blood, aber da wird es noch mysteriöse für Jason. Während Leo und Piper schon bald von ihren göttlichen Eltern anerkannt werden, stellt sich heraus, dass er bereits vor langer Zeit anerkannt wurde.
Jedoch bleibt den drei Freunden kaum Zeit über dieses Mysterium nachzudenken, denn die große Prophezeiung hat sie eingeholt. Hera wurde entführt, die Götter haben sich zurückgezogen und es bleiben nur 4 Tage diese Situation zu entschärfen.

Schon am Ende des fünften Bandes der Percy Jackson Reihe war klar, dass das nicht das Ende der Geschichte war. Last Olympian endete mit Rachels erster Prophezeiung, welche bereits eine neue Queste andeutete:

Seven half-bloods shall answer the call,
To storm or fire the world must fall.
An oath to keep with a final breath,
And foes bear arms to the Doors of Death.

Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen. Es ist kurz vor Weihnachten und Percy Jackson ist verschwunden. Annabeth sucht ihn verzweifelt und hat keine Lust auf eine Queste zu gehen, und schon gar nicht für Hera, die sie ohnehin nicht ausstehen kann. So bleibt es den drei neuen Mitgliedern von Camp Half-Blood überlassen, die Welt zu retten.

Die Einführung von Jason und das Verschwinden von Percy sind ein cleverer Schachzug des Autors. In der Welt, die er mit den ersten 5 Büchern der Reihe schuf ist Percy der Held. Ein anderer kann nur übernehmen, wenn er verschwindet und den Weg frei macht für neue Helden.
Natürlich gibt es viele Parallelen zu den ersten Bänden. Wieder gehen 3 Helden auf die Queste, wieder einmal ist ein Elternteil eines Helden in Gefahr, wieder einmal ist die Queste eine Reise quer durch die USA und auf dem Weg lauern gefahren, wieder einmal 2 Jungen und ein Mädchen und ein Satyr. Diesmal jedoch sind die Fähigkeiten ausgewogener als bei Annabeth, Grover und Percy und die Mission des Autors ist eine neue.

Während man in den ersten fünf Bänden die griechische Mythologie kennenlernte und die Namen der griechischen Götter, lernt man nun deren römisches Pendant kennen und die Begriffe und Namen beginnen sich zu mischen. Hinzu kommen des Weiteren die Sage von Medea, Lityerses und König Midas, Enkelados, Chione, Boreas/Aquilon, Porphyrion, Lycaon (der erste Werwolf), Gegenees und viele, viele mehr. Dabei erweist sich die antike Mythologie wieder einmal viel farbenprächtiger als jedes moderne Fantasy Epos es je sein könnte.

Hierbei klären sich auch einige Fragen, wie es sich mit den griechischen und römischen Aspekten der Götter verhält und warum die ersten Bände nur von den griechischen Aspekten handelten und die römischen ignoriert wurden. Entweder das war von Anfang an geplant oder Rick Riordan hat einfach eine unglaublich ausgeprägte Fantasie, die jedoch immer bei den mythologischen Fakten bleibt.

Die Geschichte und Schreibweise ist aber so witzig, frech und Umgangssprachlich wie die Percy Jackson Reihe. Die Kapiteleinteilung jedoch lässt die witzigen Überschriften vermissen, die stattdessen diesmal angeben, welcher der drei Freunde im aktuellen Kapitel den Ton angibt, ähnlich wie bei Red Pyramid. Zum Glück jedoch verzichtet der Autor diesmal auf den Perspektivwechsel der Erzählweise.

Fazit: Gelungene Fortsetzung, die der Welt von Percy Jackson und Jason viele neue Aspekte abgewinnt, die nahtlos ineinander übergehen und sich ergänzen. Man darf auf die Fortsetung der Queste "The Son of Neptune" gespannt sein.
Im Großen und Ganzen braucht man die 5 Percy Jackson Bände nicht zu kennen, um diese Geschichte zu verstehen. Kennt man sie, sie man die Geschichte mit Camp Half-Blood Augen, kennt man sie nicht, sieht man sie eben aus Jasons Blickwinkel und lernt mit ihm diese Welt kennen. Ein Quereinstieg in die Serie ist an dieser Stelle problemlos möglich
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger, 20. Oktober 2010
Die Aufmachung:
Das Buch kommt als Hardcover mit Schutzeinschlag daher. Auf dem Cover sieht man einen großenen, metallenen Drachen, den Leser der Kurzgeschichtensammlung "The Demigod Files" vielleicht wiedererkennen. Auf seinem Rücken sitzen drei Jugendliche - die kennt der Leser noch nicht, aber er wird sie selbstredend schon bald kennenlernen. Dazu gibt es den Titel im goldenen Prägedruck auf Vorderseite und Buchrücken. Wenn man auf den Schutzeinschlag verzichten möchte (auch wenn er nicht einmal so kindisch wirkt) kann man das gerne tun - unter dem Schutzeinschlag verbirgt sich ein recht neutraler Umschlag in einfachem, dunklen Grün. Der Titel findet sich hier nur auf dem Buchrücken, erneut im Prägedruck.

Bereits auf der Innenseite des Schutzeinschlages kann man Bekanntschaft mit den drei Hauptfiguren Jason, Piper und Leo machen, denn dort findet man zu jedem der drei eine kurze Beschreibung ihrer aktuellen Situation. Es ist allerdings nur eine kurze Einführung, die man auch gut überspringen kann.

Was dann vor einem liegt, sind 553 Seiten neuer Abenteuer von Camp Half-Blood. Die Erzählperspektive rotiert innerhalb der 56 Kapitel zwischen den drei Hauptcharakteren. Jeder Charakter kommt dabei jeweils mit zwei Kapiteln zu Wort, bevor die Perspektive wechselt. Um den Sprung zwischen den Erzählperspektiven zu erleichtern, steht zu Beginn eines jeden Kapitels der Name des jeweiligen Protagonisten. Einen Kapiteltitel, wie es noch in der Vorgängerreihe üblich war, gibt es daher allerdings leider nicht.
Nach der eigentlichen Geschichte findet der Leser im Anhang neben dem Hinweis, dass das neue Buch "The Son of Neptune" im Herbst nächsten Jahres erscheinen wird, ein Glossar zu den im Buch erwähnten und/oder auftretenden Göttern, was gerade bei neuen Figuren hilfreich sein kann. Man kann sich also ruhig einmal trauen ans Ende des Buches vorzublättern. ;)

Der Inhalt:
Die Geschichte beginnt damit, dass Jason in einem Bus voller Jugendlicher, anscheinend auf einem Schulausflug, aufwacht. Seine Freundin Piper McLean hält seine Hand und sein bester Freund Leo Valdez ist auch mit von der Partie. Eigentlich ist das alles gut und schön, er hat nur ein klitzekleines Problem mit der Sache: Er erinnert sich weder an Piper, noch an Leo oder die Wilderness School (ein Internat für schwererziehbare Kinder und Jugendliche), geschweigedenn an sich selbst. Die einzigen Dinge, bei denen er sich sicher ist: Sein Name ist Jason und er sollte eigentlich gar nicht dort sein.
Die nächsten Minuten bringt Jason damit zu, sich von Piper und Leo auf den Stand der Dinge bringen zu lassen, wobei das Gefühl, hier falsch zu sein, noch zunimmt. Dann hält der Bus an ihrem Ziel: Dem Grand Canyon. Nachdem die Klasse durch ein dort errichtetes Museum geschleift wurde, betritt zwecks man Geographieaufgaben die gläserne Aussichtsplattform. Während die Schüler sich an die Arbeit machen, ringt sich Jason dazu durch, ein Gespräch mit Coach Hedge, dem Leiter des Ausflugs, zu suchen. Der scheint mehr zu wissen, doch bevor Jason wirklich verstehen kann, was der Coach ihm da sagt - denn dieser redet von Half-Bloods und Mist und Dingen, von denen Jason eigentlich wissen sollte - wird die Schülergruppe von Monstern angegriffen. Nur mit Mühe gelingt es dem Coach und Jason, diesen die Stirn zu bieten und Leo und Piper - denen die Flucht ins Innere des Museums, im Gegensatz zu den übrigen Schülern, nicht mehr gelang - zu beschützen.
Kaum sind die Monster mit Coach Hedge verschwunden, taucht ein von Pegasi geflogener Streitwagen mit zwei Personen - Annabeth Chase ist eine davon - auf. Diese sammeln die verwirrten drei Jugendlichen ein und bringen sie nach Long Island Sound bei New York - wo sich Camp Half-Blood befindet.

Doch statt der dringend nötigen Ruhe bekommen Jason, Piper und Leo den Informations-Rundumschlag: Sie sind Halbgötter, Kinder von einem griechischen Gott und einem normalen Menschen. Und während das für Jason durchaus richtig klingt, ist das für Piper und Leo Neuland.
Und als wäre das nicht genug, wartet auch noch eine Prophetzeiung auf die drei: Sie sollen die Göttin, die an Jasons Gedächtnisverlust schuld zu sein scheint und die in Gefangenschaft geraten ist, finden und retten - und das innerhalb von vier Tagen, denn ansonsten ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern der gesamte Olymp.
Notgedrungen machen die drei sich auf dem Weg - bewaffnet nur mit einer Münze, die sich in ein Schwert oder einen Speer verwandeln kann, einem Dolch, der eher als Spiegel taugt, einem magischen Werkzeuggürtel und einem Bronzedrachen mit Kurzschlussgarantie.

Die Charaktere:
Die neuen Charaktere sind erfrischend zu lesen. Sie sind nicht einfach eine simple Wiederholung des Schemas, das man bereits aus "Percy Jackson and the Olympians" kennt, sondern tatsächlich neue Figuren mit neuen Eigenheiten. Zwar wird das zwei-Jungs-ein-Mädchen-Schema beibehalten, doch damit enden die Gemeinsamkeiten.
Jason wirkt deutlich erwachsener, als Percy, und ist in diesem Fall derjenige mit dem größeren Wissen über die Götter im heutigen Amerika.
Piper weiß zwar, dank diverser Bücher, viel über die griechische Götterwelt und sie zieht früher oder später oft die richtigen Schlüsse, aber dass die Götter noch immer existieren, sie umgeben und beeinflussen - das ist Neuland, an das sie sich nur langsam gewöhnt. Noch dazu hat sie ein nicht unbedingt kleines Problem: Ihr Dad wurde entführt und sie wird damit erpresst. Diese Idee ist nicht neu, funktioniert aber durchaus und sorgt dafür, dass Piper sich klarer von Annabeth abhebt, die in dieser Situation vermutlich ganz anders reagieren würde.
Und Leo? Er ist wohl der Sidekick des Trios, genauso, wie Grover es war, aber er ist sich der Rolle schmerzlich bewusst und strebt durchaus eine Veränderung an. Außerdem liegen seine Fähigkeiten doch weit ab von denen von Grover...
Auch die Figuren aus dem Vorgänger haben ihre Auftritte in "The Lost Hero" - gerade Percy, Annabeth und Thalia spielen wichtige Rollen. Auch Charles Beckendorf und Silena Beauregard sind, obwohl nicht mehr am Leben, in den Köpfen der Camper nach wie vor präsent und beeinflussen damit das Leben im Camp.
Andere Figuren trifft man leider nur am Rande an. So werden Niko und Clarisse nur am Rande erwähnt (was ich persönlich schade finde) - aber was nicht ist, das kann ja noch werden.

Fazit:
Mir hat das neue Buch gut gefallen. Es gibt ein paar Schwachstellen, wie die Stereotypen, auf die Riordan zuweilen zurückgreift, aber es gelingt ihm zumeist, diese gut in die Handlung einzupassen und ihnen einen interessanten Blickwinkel zu geben.
Das Buch wartet zudem mit neuen, frischen Ideen auf und wirkt weitgehend wie eine schlüssige Konsequenz aus den Ereignissen in "Percy Jackson and the Olympians", kombiniert mit neuen Aspekten, die zum Teil leider etwas zu unvorbereitet wirken. Insgesamt gesehen funktioniert die Mischung allerdings.

Fans, die bereits "Percy Jackson and the Olympians" mochten, können unbesorgt zugreifen, zumindest, wenn sie akzeptieren können, dass es neue Figuren und neue Abenteuer sind und alte Figuren, die sie vielleicht liebgewonnen haben, nicht mehr die bedeutenden Rollen spielen, wie es noch im Vorgänger der Fall war.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann kommt das nächste Buch?!, 28. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hab das Buch innerhalb einer Woche gelesen und das trotz Arbeitsstresses und anderen Verpflichtungen, die eigentlich weit oben auf meiner Liste stehen hättem müssen. Dennoch konnte ich das Buch nie für lange aus der Hand legen.

Für mich ist es ein sehr gelungener Nachfolger von "Percy Jackson and the Olypians" und wird dem auch gerecht. Man findet bekanntest wieder, wird aber auch mit Neuem konfrontiert, was dem ganzen gerade diese Würze gibt, was es so schwer macht sich davon zu trennen.

Aber bevor ich weiter schreibe, sei vor Spoilern gewannt. ;)
Ganz besonders klever war es gewesen, gleich in den ersten beiden Kapiteln verlauten zu lassen, dass Percy Jackson einfach so verschwunden ist. Man WILL wissen, wo er hin ist, was mit ihm passiert ist und man spinnt sich beständig seine eigenen Theorien zurecht - und kommt bis zum Schluss doch nicht auf die Antwort. Und dann wird man am Ende mit einem Cliff hängen gelassen bei dem man sich denkt: Das kann jetzt nicht wahr sein!!!

Und deswegen mag ich das Buch so sehr. Aber nicht nur deswegen... Doch mal schön der Reihe nach.

Die neuen Charas waren mir sehr sympathisch, auch wenn Jason so eine negative Denkweise hat.^^° Das er Thalias Bruder ist fand ich am Anfange etwas merkwürdig - wirkte leicht aus dem Hut gezaubert, aber es fügte sich dann ein und zum Glück ist Thalia nicht die Schwester, die ihrem Bruder nun immer hinterher läuft oder groß Tränen vergießt. Sie weiß schon, dass er sein Ding macht.

Piper - man hat ihre eigene charakterliche Entwicklung gesehen, von Unsicher und Unscheinbar wurde sie zu einer Führungsperson, die sich gegen andere auflehnt und für ihre Meinung eintritt. Und das sie ein Kind von Aphrodite ist, zeigt glaube ich, dass die Göttin wirklich mehr drauf hat, als nur gebrochene Herzen zu verursachen. -.^
Obwohl ich hoffe, dass Pipers Herz nicht durch Jason gebrochen wird. o.O Selbst, wenn er eine andere Freundin hatte, finde ich dennoch dass die beiden ein sehr schönes Pärchen abgeben - wenn sie es beide überleben. Das ist ja immer so eine Sache.

Leo - sein aufgesetzer Humor hat mich genervt, aber am Ende hin hat es sich gelegt.^^ Das er dann Hausvorstand wird, war logisch und er hat sich selbst etwas bewiesen, was glaube ich noch wichtiger war.

Die Unterscheidung zwischen römischen und griechischen Göttern, hat mich am Anfang verwirrt, handelt es sich doch um ein und die selben Personen. Gleichzeitig eröffnet das natürlich eine Fülle von Millionen neuen Möglichkeiten. Während des lesens wuchs der Verdacht natürlich, dass die römischen Götter ihren Nachwuchs wo anders aufziehen und das hat sich ja dann bestätigt.

Tja und nun bleiben am Ende zwei große Fragen:
1. Wie ist es Percy ergangen?
2. Welche Halbgötter sind noch an der Prophezeiung beteiligt? Drei haben wir schon, aber der Rest - von welchem Gott stammen sie ab?

Deswegen kann ich es schon kaum mehr abwarten, endlich nächstes Jahr hier um die Zeit zu sitzen und "The Son of Neptune" gelesen zu haben... es wird großartig, davon bin ich überzeugt. Aber erst einaml sollte man sich dieses Buch nicht entgehen lassen! Es lohnt sich jede Seite!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "An exchange goes two ways", 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
EINDRUCK
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Vielversprechende Weiterführung der Percy Jackson-Romane, die jedoch nicht ganz an den Vorgänger herankommt.

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INHALT
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Jason hat keine Erinnerung mehr und befindet sich plötzlich auf einem Klassenausflug mit vollkommen Fremden, die behaupten seine Freunde zu sein. Seine angeblichen Freunde, Piper und Leo, dagegen würden alles dafür tun, um ihre Vergangenheit zu vergessen.

"The Lost Hero" wird abwechselnd aus der Sicht von Piper, Leo und Jason erzählt.
Die drei sind auf einer Schule für schwererziehbare Kinder und erfahren nach einem völlig überraschenden, mythologischen Angriff, dass sie Halbgötter sind.
Kaum in Camp Halfblood angekommen, machen sich die Freunde auch schon auf, um eine bedrohliche Prophezeiung zu erfüllen. Dabei begegnen sie nicht nur schrecklichen Gegnern, sondern auch den Dämonen ihrer Vergangenheit.

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STIL
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Rick Riordan schreibt wie immer voller Witz, jeder Menge Action und ganz viel Herz. Sein Schreibstil ist stets amüsant und leichtfüßig.
Doch die Handlung zeigt zu viele Parallelen zu der "Percy Jackson & the Olympians"-Serie und ist zudem voraussehbar. Auch haben die neuen Protagonisten nicht ganz den Charme der altbekannten Charaktere. Dennoch ist es schön, dass nun auch neue Göttereltern wie Aphrodite, Hephaistos und Zeus in den Mittelpunkt rücken.
Riodan schafft es alte, liebgewonnene Charaktere aus den "Percy Jackson & the Olympians"-Romanen geschickt und wohldosiert in die Handlung des Sequels zu platzieren. Weder sind sie zu dominant noch verblassen sie zu faden Randgestalten.

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KRITIK
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Als alter Lateinliebhaber begeistert es mich natürlich, dass nun auch die römischen Götter an der Reihe sind. Riordans anarchischer Umgang mit der griechischen und römischen Mythologie ist einfach köstlich.

Insgesamt nicht ganz so gut wie Percy & Co, aber absolut lesenswert.
Ich hoffe, die neuen Charaktere werden in den folgenden Büchern noch an Farbe gewinnen.

°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°
The Heroes of Olympus
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1. The Lost Hero
2. The Son of Neptune
3. The Mark of Athena
4. The House of Hades
5. The Blood of Olympus
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Percy Jackson geht weiter - nur (erstmal) ohne Percy!, 3. September 2011
Von 
Sabine "Lesebine" (Nürnberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jason erwacht in einem Bus voller Schüler und hat keine Ahnung was er hier macht oder wie er überhaupt hierher gekommen ist. Ein Mädchen namens Piper hält seine Hand und behauptet seine Freundin zu sein; sein bester Freund ist Leo. Die drei sind Schüler an der Wilderness Schule und gerade auf einem Schulausflug zum Grand Canyon. Doch außer Leo und Piper kann sich niemand an Jason erinnern. Coach Hedge, der beaufsichtigende Lehrer, nennt ihn ein Halbblut und während beide noch versuchen herauszufinden was los ist, wird die Gruppe von Monstern attaktiert. Während die meisten Schüler im Museum Schutz finden, stellen sich der Couch und seine drei Schüler dem Angriff, doch die Sache scheint aussichtslos zu sein. Doch da kommen ihnen andere Halbblüter zu Hilfe: Annabeth und ihre Freunde.

Zurück im Camp erfahren Jason, Piper und Leo, dass es die olympischen Götter wirklich gibt. Piper und Leo werden von ihren göttlichen Elternteilen anerkannt: Aphrodite und Hephaistos. Doch Jason scheint bereits anerkannt worden zu sein, doch Chiron will und kann nicht darüber sprechen. Im Camp haben sie ihre eigenen Probleme, denn einer von ihnen ist verschwunden und schnell wird klar, dass er zum gleichen Zeitpunkt verschwand als Jason auftauchte: Percy Jackson. Diese beiden Ereignisse sind aber nicht die einzigen mysteriösen Dinge: Die Götter haben sich in den Olymp zurückgezogen und den jeglichen Kontakt zu Sterblichen abgebrochen. Außerdem wurde Hera entführt und von unbekannten Kräften gefangengehalten.

Sie kann jedoch Botschaften an Piper, Jason und Leo schicken und es scheint, als wäre die Große Prophezeihung nun eingetreten, in der von sieben Halbblutkindern die Rede ist, die einem Ruf folgen und wenn sie den neuen Feind nicht besiegen, werden die Götter und alle Menschen untergehen. Und so brechen Jason, Piper und Leo auf, um sich einer neuen und noch größeren Bedrohung zu stellen, gegen die Kronos ein Kinderspiel war. Und sie haben nur bis zu Sonnenwende Zeit, Hera zu retten..

Wow, also ich muss sagen: Hut ab, Rick Riordan! Das war mal ganz clever gemacht. Statt einen Abklatsch vom Alten zu machen, wird die Geschichte im Prinzip aus anderen Perspektiven weitergesponnen. Percy Jackson ist verschwunden und stattdessen haben wir hier nun drei ganz untypische Helden: Jason, der statt Altgriechisch Lateinisch zu sprechen scheint und die Götter mit ihren römischen Namen anspricht. Er hat keine Erinnerung woher er kommt und was passiert ist, doch es scheint als wäre Hera die Schlüsselfigur zu allem.

Piper ist ein cleverer und witziger Teenager, deren Vater ein Filmstar ist und die daher am liebsten unsichtbar im Hintergrund bleibt. Dass ihre Mutter Aphrodite ist, ist für keinen ein größerer Schock als für Piper selbst, denn sie hasst nichts mehr als hübsche Klamotten und Make-up. Sie hat jedoch zu Anfang ganz eigene Motive zu ihren Taten, doch ihre Verliebtheit in Jason wirkt zu keiner Zeit albern oder nervig.

Und dann ist da noch der Klassenclown Leo, der die Gabe des Feuers zu besitzen scheint. Doch er lebt mit der vermeintlichen Schuld, als Kind aus Versehen seine Mutter getötet zu haben. Er ging mir mit seinen flotten Sprüchen anfangs ganz schön auf die Nerven, doch er war irgendwie auch der Kitt der Drei, der alles zusammenhielt. Er ist ein echtes Genie wenn es um Maschinen und Erfindungen geht und retten seinen Freunden so manches Mal das Leben.

Was es mit dem Verschwinden von Percy auf sich hat, erfährt der Leser er zu Ende des Buches und leitet mit einem fetten Cliffhanger über auf das Folgebuch. Aber die Geschichte ist clever gestrickt und während es zu Anfang noch viele lose Enden gibt, werden diese im Verlauf der Geschichte geschickt miteinander verwoben und am Ende komme ich nicht umhin, Rick Riordan für diese Idee stehend Beifall zu klatschen. Hoffentlich kommt bald der 4. Oktober und Buch 2!

Fazit: Wer die fünf Percy Jackson Bücher mochte, der kommt nicht umhin hier weiterzulesen. Ich hoffe nur, dass der Carlson Verlag auch diese Reihe unter Vertrag nimmt. Meiner Meinung nach fast noch besser als die fünf Vorgänger!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Spin-Off!, 28. August 2011
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Buchgestaltung'

Passt sooo gut zum Thema und zeigt eine meiner Lieblingsszenen!
Mir haben die Percy Jackson Cover auch immer gefallen und
die der neuen Serie sind genauso toll! :)

Meinung'

Viele sagen ja, das man Percy Jackson nicht gelesen haben muss, um sich dieser Buchreihe widmen zu können, ich finde aber schon, dass man die PJ Reihe gelesen haben sollte, bevor man sich dieses Buch hier schnappt. Zwar werden auf den ersten 100 Seiten reihenweise Dinge erklärt, die in PJ passiert sind und für den Handlungsverlauf von The Lost Hero wichtig sind, aber dennoch sieht man das ganze in einem anderen Blickwinkel, wenn man die 'Vorgeschichten' selber kennt.

Für viele, eingefleischte PJ Fans wird der Anfang des Buches einwenig zäh sein, denn wie gesagt, es werden unzählige Dinge wiederholt und es gibt einfach SO verdammt viele Parallelen zu PJ, das es so manchem vielleicht den Nerv rauben wird.
Kinder, die irgendwie ins Camp gelangen, herausfinden, dass sie Halbgötter sind und dann auf eine Mission gehen, um die Welt zu retten etc.

Ich habe PJ gelesen und geliebt und konnte drüber hinweg sehen, dass ich die ersten 150 Seiten hätte überspringen können, weil ich das alles schon 'kannte'
Denn sobald man einmal über den Anfang hinweg ist, wird die Geschichte von Seite zu Seite besser und spannender und fesselnd einen genauso, wie PJ es immer konnte.
Ich kann euch also garantieren, dass, wenn ihr PJ mochtet, ihr die Heroes of Olympus Reihe auch mögen werdet! :)

Das Buch ist im Gegensatz zu PJ nicht in der Ich-Form einer Person, sondern in der Allwissenden-Erzählform aus der Sicht dreier Personen geschrieben: Jason, Piper und Leo. Das sind die Helden unseres Buches, die auch im Klappentext vorgestellt werden. Ich mochte sie alle drei auf Anhieb. Jason ist der ruhige, mysteriöse Typ, der all seine Erinnerungen verloren hat und dadurch einfach interessant ist, denn genau wie Jason möchte man als Leser erfahren, was mit ihm passiert ist und wer er eigentlich ist. Piper ist einfach ein total liebenswürdiges, freundliches Mädchen, das tief in ihrem Inneren eine starke Persönlichkeit hat und sehr mutig ist. Sie macht in dem Buch auch eine große Entwicklung durch und hat sich so zu meinem Lieblingscharakter des Buches gemeistert. Ihre Art zu denken ist einfach nur witzig und unterhaltsam. Leo ist der humorvolle, sarkastische Typ und seinem Charme verdankt das Buch all seine lustigen Stellen, an denen ich nicht anders konnte als laut zu lachen. Er hat mich total an Percy erinnert, hatte aber trotzdem auch noch andere Seiten. Zudem begegnet man in dem Buch ganz vielen bekannten Charakteren aus PJ wieder und es gibt sogar ein Rätsel das Percy selbst betrifft.

Der Plot war voller neuer Geschichten aus der Mythologie und alt bekannten Dingen, die man aus PJ schon kannte, jeder Menge Spannung, Action und Emotionen. Werte, wie Freundschaft werden in diesem Buch ganz groß geschrieben! Es gab ganz viele aufregende Szenen und auch unerwartete Wendungen, vor allem der letzte Satz.
Da dachte ich mir nur so: uff, fieser, fieser Cliffhänger!
Rick Riordan scheint es ja echt zu lieben seine Leser so zu quälen!
Ich hätte am liebsten direkt zu Band 2 gegriffen.

Trotz all den guten Punkten, hat das Buch keine 5 Sterne Wertung
verdient, denn für meinen Geschmack werden einfach zu viele alte Muster aufgegriffen und teilweise kam mir The Lost Hero wie eine Neuauflage von PJ vor.
Ich hatte öfters Déjà-vu Erlebnisse, was jetzt keinesfalls schlecht war, nur eben auch nichts Neues. Das Buch besticht durch dieselben Elemente, die die PJ Reihe zu einer der erfolgreichsten Jugendreihen gemacht hat, aber The Lost Hero fehlt noch das gewisse Etwas, um sich von seinem 'Vorgänger' abzuheben.

Ich bin sehr gespannt auf Band 2!

Fazit'

Für Fans von PJ wärmsten zu empfehlen. Für alle, die gerne etwas über griechische Mythologie erfahren wollen, die in einem Fantasybuch eingeflochten ist, empfehle ich bei Percy Jackson Band 1 anzufangen. Ob die neue Buchreihe von Rick Riordan Bestseller Potenzial hat ist noch abzuwarten'

Bewertung'

4,5/5
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Super!, 25. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer "Percy Jackson" mag, ist hier einfach zu Hause!

Ich fand die Story einfach super. Nach Percy Jackson hatte man ja alle Götter durch und ich hatte schon ein wenig die Befürchtung, dass jetzt eher Wiederholung kommt. Die Idee die griechische nun mit der römischen Mythology zu erweitern und das als Basis zur Forsetzung der Jackson Reihe zu nutzen fand ich toll.

Man findet sich im Percy Jackosn Universum sehr schnell zurecht (Fachbegriffe wie Demigods, Monster, Bronzewaffen, etc.), wobei natürlich am Anfang viele Fragezeichen entstehen durch den Gedächnisverlust des Hauptcharakters. Dadurch kommen leider die Charaktere zumindest zu Beginn etwas seicht daher, das ändert sich aber mit Verlauf der Story.

Es entstehen 3 neue Hauptcharaktere, die man dann auch nach und nach ins Herz schliesst. Und das Beste: Der Schluss macht wirklich bereits mehr als neugierig auf die Forsetzung (kommt allerdings erst in 1 Jahr), denn man kann vermuten, dass "Percy Jackson and the Olympians" auf "Heros of Olympus" trifft, um gemeinsam den Supergigant und Mama Erde bekämpft und die Götter Zeus und Co. rettet.

Selbst meine Tochter (10 Jahre und Percy Jackson Fan) konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und man hörte nur ab und zu schallendes Gelächter aus Ihrem Zimmer während sie las.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Lost Hero, 13. Oktober 2010
Kinder-Rezension
Rick Riordan consistantly produces great fantasy adventures.

This story, the first of the 'Heroes of Olympus Chronicles' is based around a boy called Jason who is suffering from amnesia. He learns that he has the supernatural ability to fly. Jason is an excellent lead character and dare I say could become a bigger favourite than Percy in time! Other major characters are the Leo and the ultra-persuasive Piper.

Strange things (although not unexpected by the reader) start to happen when on a school trip. The heroes experience dreams about someone called 'Hera' who is being held captive and needs rescuing and so the action rolls on to a surprising finale.

One of the characters from the original Percy Jackson series who turns up here is Annabeth from 'The Lightning Thief' which is a nice link to what's gone on before.

The new characters are a match for any of Rick's creations and your attachment to them builds page by page. It's an adventure with a great plot, and characterisation that is sure not to disappoint anyone.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtige Charaktere und jede Menge Unterhaltung, 13. Dezember 2010
Mit The Lost Hero hat Rick Riordan die Percy Jackson Reihe erfolgreich reanimiert und nicht wie viele andere Autoren, Altes und Bekanntes einfach aufgewärmt. Der Plot um Jason, Piper und Leo ist bis zum Ende kaum zu durchschauen und wirkt durch tolle Charaktere sehr lebendig und bildreich.
Des Weiteren ist die englische Sprache für mich sehr gut zu verstehen gewesen durch wiederkehrende Formulierungen und klare Strukturen. Also auch zum Einstieg in englische Unterhaltungslektüre sehr zu empfehlen.

Dieses Buch ist wärmstens ans Herz zu legen und meiner Meinung nach nicht nur für Jugendliche spannend und actiongeladen. Es macht Lust auf mehr!
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5.0 von 5 Sternen Für Percy Jackson Fans mehr als empfehlenswert!, 15. September 2012
Zusammenfassung:
Als Jason in einem Bus voller Jugendlichen erwacht, hat er keine Ahnung, wer er eigentlich ist. Da hilft es auch nicht, dass er die Hand eines ziemlich hübschen Mädchens hält, die anscheinend seine feste Freundin, Piper, sei. Auch nicht, dass ein zu viel scherzender Junge, Leo, sein bester Freund sein soll. Aber so richtig schräg wird es erst, als die drei von einem ziemlich strange aussehenden Wesen angegriffen werden und ihr Coach seine hufenbesetzten Füße zeigt. Als man den dreien dann erklärt, wer sie sind, schmerzt Jason der Kopf nur noch mehr. Er soll der Sohn eines griechischen Gottes sein, aber er sei nicht wie die anderen. Trotz seiner Amnesie wird er mit Piper und Leo auf eine sehr gefährliche Reise von der sie noch nicht einmal das Ziel kennen.

Eigene Meinung:
Was wahrscheinlich ja eh schon jeder weiß: Ich liebe es!
Ich bin ja ein großer Fan von Uncle Ricks Büchern (siehe Percy Jackson-Rezension d:) und ich konnte einfach nicht mehr auf die deutschen Bücher warten, deswegen habe ich den englischen Lost Hero und Son of Neptune gekauft. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte ist wie immer rasant und großartig beschrieben, eben Rick Riordans Schreibstil, und die Charaktere wie immer liebevoll bedacht. Leider sind große Charaktere, die man liebte, nicht mehr so groß, wie man es gern hätte. Zwar kommen Annabeth, Chiron und Co vor und auch Percy wird öfters erwähnt, aber lest es doch lieber selber, bevor ich hier zu viel verrate.
Die neuen Charaktere gefallen mir sehr gut. Ich habe ja schon in der englischen Gemeinde von Percy Jackson nachgelesen, dass sie die neuen Charaktere überhaupt nicht leiden können, dass Percy besser war, blabla, aber ich sehe überhaupt nichts negatives an ihnen. Es sind Charaktere, die Riordan, genau wie die anderen, mit Schweiß und Tränen erfunden hat. Zumindest kommt es mir so vor, denn sie sind ausgeklügelt und jeder hat eine Geschichte, die mir bei weitem nicht aus der Luft gegriffen vorkamen. Spoiler Auch wenn ich sagen muss, dass die Sache mit Jason als Bruder von Thalia mich anfänglich ein wenig schmunzeln ließ.
Vor allem gefallen hat mir Leo, der immer wieder mit Sarkasmus seine Fehler und Ängste kaschiert. Seine Sprüche waren witzig und ich musste öfters herzhaft lachen, was Riordan aber immer schon schaffte, ob mit oder ohne Leo.
Die Geschichte dreht sich in dieser Reihe (die wieder fünf Bände umfasst) ja um die Prophezeiung, die Rachel am Ende des letzten Percy Jackson-Buches äußert.

Dem Ruf werden folgen der Halbblute sieben
Die Welt wird sterben in Sturm und Feuer
Ein letzter Atem ist zur Erfüllung des Eides geblieben
Und der Feind trägt Waffen zu des Todes Gemäuer

Im ersten Buch werden ja drei der sieben Halbblute verraten und ich bin schon richtig gespannt auf die anderen vier.
Was hier wirklich komplett anders ist, als bei der Vorgängereihe, ist die Tatsache, dass Rick Riordan hier abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten schrieb. Aber nicht in der Ich-Form sondern in der Erzähler-Form (hoffe mal, ihr wisst, was ich meine ^^'). Aber mich hat das überhaupt nicht gestört, da die Protagonisten neu sind. Mal sehen, wie das bei Percy im zweiten Buch ist.
Das Englisch war natürlich gut verständlich, aber ich hatte noch nie große Probleme mit Englisch. Aber auch für etwas ungeübtere lässt es sich gut lesen, da, falls man mal ein Wort nicht kennt, alles aus dem Kontext erkennbar ist.

Design:
Der Umschlag des Buches zeigt Leo, Piper und Jason, wie sie auf Festus (oder Happy the Dragon) reiten und, denke ich, gerade aus ihrem ersten Reiseziel flüchten. (Au ja, die flüchten noch oft) Das Cover gefällt mir wirklich gut, vor allem, weil alles so aussieht, wie im Buch beschrieben. Auch gefällt mir der Heroes of Olympus "Banner" oben, mit der Münze von Jason. Das Buch selber ist blau und hat golden den Titel auf dem Buchrücken. Alles in allem gefällt es mir gut.

Fazit:
Ein Rick Riordan Roman, den ich verschlungen habe wie nichts! Wie schon die Percy Jackson - Bücher, hat mir The Lost Hero wirklich gut gefallen. Ich kann es jedem Percy Jackson Fan wärmstens ans Herz legen, sofern er sich damit abfinden kann, dass Percy und Co. hier keine so große Rolle spielen (vorerst). Natürlich vergebe ich 5 Sterne.
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The Lost Hero (Heroes of Olympus Book 1)
The Lost Hero (Heroes of Olympus Book 1) von Rick Riordan (Taschenbuch - 4. Oktober 2012)
EUR 6,48
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