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Kundenrezensionen

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am 26. Oktober 2009
Gelungenes Buch zu einem "dritten Weg" der Regulierung: Mittig zwischen liberalem Marktglauben und paternalistischen Ge- und Verboten. Es kommt überdies in typisch amerikanisch-populärwissenschaftlicher Unbeschwertheit daher und eignet sich somit auch als Bettlektüre oder für den Urlaub.

Nur mit der Übertragbarkeit auf deutsche Probleme hinkt es hier und dort, weil die amerikanische Gesellschaft bei der Struktur der privaten Altersvorsorge oder des Gesundheitswesens anders tickt.

Außerdem wird vernachlässigt, dass die "nudges" zwar oftmals vom Regulierer vorgegeben werden (etwa im Bereich der Informationsgestaltung bei der Anlageberatung), allerdings in vielen Situationen von Dienstleistern mit gegenläufigen Interessen als die Endverbraucher pervertiert werden (können). Im Ergebnis ist daher die Beseitigung von Interessenkollisionen wichtiger als die Rahmenbedingungen bei der Entscheidungsfindung zu gestalten.

Insgesamt empfehlenswert für erste Berührungen mit behavioral finance und soft paternalism als Regulierungsstrategie. Zudem hilft es die Struktur der Umwelt besser zu verstehen sowie den inneren Schweinehund präziser zu analysieren.

PS: Für mich persönlich hat es im Übrigen die Aufklärung darüber gebracht, warum in manchen Pissoirs eine Fliege abgebildet ist. Ich kannte den Grund bis dato nicht. (Auflösung auf S. 4 des Buches)
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am 18. Juni 2010
This is one of those books that make you want to headdesk every couple pages. In a good way, though. There is absolutely no reason why most of the proposals Thaler/Sunstein make should not be implemented.

Even the most brain-dead ultra-conservative shouldn't find anything objectionable about making social security work cheaper and better at the same time.

And yet, nothing happens.

Nudge offers easily understandable and quickly implemented improvement options for lots of problems where people just fail to choose the best option (for them! and by their own assessment!) because of inertia, lack of information or ability to work through the options.
No calls for sweeping system overhauls (mostly), no impractically partisan reform proposals, no major grade changes, really. Just reasonable, incremental nudges in the right direction, with values for right that should be easily acceptable even for corporate-teet-suckling politicians.

And yet, nothing happens. *headdesk*

Thaler/Sunstein opt for casual phrasing and a humorous approach as baseline for this book, which works fine most of the time. It can be a bit tiring if you expect your non-fiction to be more to the point. A more salient issue is increasing repetitiveness towards the end.

An absolute buy, if you're interested in politics (and making better decisions for yourself).
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am 21. Dezember 2013
Ein Arbeitsbuch, dass spannend wie ein Krimi und lehrreich wie ein Sachbuch ist - Thaler und Sunstein haben es geschafft... Selbst meinen lesefaulen italienischen Kollegen habe ich begeistern können...

Im Buch geht es um die Konstruktion von Entscheidungsgrundlagen. Thaler und Sunstein zeigen, wie sehr sich der Mensch von gegebenen Dingen und Effekten beeinflussen lässt.

Beispiel: Wenn bei einer betrieblichen Altersvorsorge eine Wahlmöglichkeit besteht, wie viel Prozent des Einkommens zur Seite gelegt werden sollen, dann orientieren sich viele Menschen an den einfachsten Grundsätzen: Was machen meine Kollegen? Was ist eine schöne Zahl? Was muss ich mindestens zahlen? Oder am ehesten: Was ist der Standardvorschlag, der bereits angekreuzt ist?

Die beiden Autoren schaffen es eindrucksvoll zu zeigen, wie sehr wir von unseren Instinkten und Bauchgefühl abhängen, gerade, wenn es um mathematische/rationelle Entscheidungen wie die Planung unserer Altersvorsorge geht. Sie beschreiben nacheinander die Effekte, die auftreten und vor allem, wie man sie vermeiden kann, wenn man sie kennt.

Die beiden Autoren gehen aber noch ein Stück weiter: Sie fragen, wie man es als Politik/Arbeitgeber oder allgemein Entscheidungsträger schaffen kann, durch geschickte Konstruktion von "Defaults" etc. die gewünschten Effekte, also z. B. genügend hohe private Einzahlungen in die Altersvorsoge, zu erreichen.

Einen Nachteil hat das Buch: Es ist sehr stark auf Amerika fokussiert, sodass man einiges Vorwissen über die amerikanischen Pension Plans haben sollte. Ein Buch über die deutschen Verhältnisse wäre toll, kollidiert aber wohl damit, dass in Deutschland kaum Forschung betrieben wird und die privaten Vorsorgeangebote der Arbeitgeber viel weniger offen präsentiert werden als in den USA.
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am 7. März 2013
Their stories sound so simple, but this is what we all face in our business life: people who say 'No, no, this would not work, others have tried for years to "educate" consumers, change patients' behaviour, make scholars more interested etc. and it did not work.'
And here you see: You CAN make people do things they would not do if you just told them. Changing behaviour is not about EDUCATING, it is about nudging, about fun.
It should be a must read for markeing and advertising people.
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am 25. Mai 2009
Ein ausgesprochen unterhaltsam zu lesendes Fachbuch über unser Verhalten und wie man es im positiven Sinne beeinflussen kann. Die Autoren haben sehr viele konkrete Beispiele, die den wissenschaftlichen Stoff einfach verdaubar machen. Gute Anregungen für Politiker, Soziale Organisationen und natürlich für Anbieter von Waren und Dienstleistungen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt: die Schriftgröße verlangt schon fast nach einer Lupe, aber dafür ist das Buch auch nicht teuer.
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am 16. Dezember 2015
Wenn man bedenkt, dass der Autor den amerikanischen Präsidenten berät, kann einem das Gruseln kommen. Wieviel Sterne gibt man einem Buch, das eine ausgeklügelte psychologische Manipulationsmethode beschreibt? Natürlich immer nur zum Besten der Menschheit, und nie zum Schaden Anderer. Erinnert mich an mein Dale Carnegie-Training, da ging es auch darum, wie man sich selbst und die Menschheit glücklicher machen kann. Etwas lernen kann man aus dem Buch allemal.
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am 9. November 2012
A really interesting read and (surprisingly) quite a page-turner with many examples on how to "nudge" others to make good (or better) decisions. A book not only for folks being in charge (employers, politicians etc) but also for the common people, who want to expand their everyday knowledge: Some contents are actually quite revealing!
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am 28. August 2012
Nudge is very popular in current public policy making, for good reason. The idea of nudging is nothing less that good economics: taking into account small non-monetary costs. I recommend that this book be read together with or after 'Thinking fast and slow' by Daniel Kahneman, as it borrows on some of the ideas explored there.
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am 29. September 2014
Gute Gedanken aber es fehlen psychologische Erklärungen für bestimmte Verhaltensweise.
Trotzdem eine Hilfestellung für die Selbstmotivation. Man kann sich selbst aus den unangenehmen Situationen retten.
Rhode
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am 12. Dezember 2015
Eines der ersten Bücher zum Theme "Behavioural Economics". Ein sehr gutes Buch mit interessanten Ansätzen und guten Beispielen. Klar strukturiert und gut geschrieben.
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