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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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Foers Erstlingswerk "Everything is illuminated" war großartig, aber sein zweite Arbeit "Extremely Loud & Incredibly Close" ist schlicht und einfach ein Meisterwerk und für mich persönlich das schönste, traurigste, bewegenste, hoffnungsvollste und unsentimentalste Buch, was ich seit langer, langer Zeit gelesen habe.
Protagonist des Romans ist der neunjährige Oscar Schell, desen Vater bei den Attentaten am 11. September ums Leben kam. Als er die Sachen seines Vaters durchwühlt, findet Oscar einen Umschlag auf dem BLACK steht und der einen Schlüssel enthält. Also macht er es sich zur Aufgabe, das passende Schloss in New York zu finden, indem er sämtliche Personen mit dem Namen Black aufsucht. Auf seinen Wanderungen durch die Metropole begegnet er Menschen und sammelt Erfahrungen, die ihm helfen mit seiner Trauer klarzukommen und ein Stück inenren Frieden zu finden.

Doch dies ist nur ein Plotstrang des Romans. Zwischengeschaltet sind immer wieder Briefe von Oscars Großmutter, die ihrem Enkel die unglaulich tragisch-schöne Geschichte ihres Lebens erzählt und von Oscars Großvater, der nach der Bombadierung Dresdens und dem Tod seiner damaligen Geliebten verstummt ist und sich vor der Geburt von Oscars Vater aus dem Staub gemacht hat. Seine Briefe, die ersten aus dem Jahr 1963 bis hin ins Jahr 2003, beschreiben auf eine eigentlich nicht beschreibbare Art und Weise das Leben mit seinen sämtlichen emotionalen Extremen und gehören für mich zu den traurig-schönsten literarischen Passagen der vergangenen Jahrzehnte. Höhepunkt ist der Telefonanruf von Oscars stummen Großvater an seine Großmutter,der erste nach 40 Jahren, wo er ihr seine Motivationen und Gefühle mit Hilfe der Telefontastatur, jede Taste steht ja für bestimmte Buchstaben, erläutert. Auf den Seiten 269-271 findet sich der Zahlencode, den es sich auf jeden Fall lohnt zu entschlüsseln.

Auch sonst wimmelt "Extremely Loud & Incredibly Close" nur so vor metanarrativen Elementen. Immer wieder Fotos, die mal mehr mal weniger mit der Handlung zu tun haben, leere Seiten, um emotionale Leere darzustellen, einen Sternenhimmel während einer Nachtszene und, als absoluter Höhepunkt, ein kleines Daumenkino auf den letzten 15 Seiten, welches alle Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte der Protagonisten wie auch die ganze Absurdität der menschlichen Existenz symbolisiert.

Fazit: Nicht nur ein Buch, sondern ein Ereignis!!! Jeder der es liest, da bin ich sicher, wird in irgeindeiner Art und Weise davon profitieren!
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am 18. April 2007
Ich hab dieses Buch etwas kritisch angefangen zu lesen, da ich das Thema World Trade Center als überdiskutiert empfand.

Jedoch schon nach den ersten paar Seiten konnten ich nicht mehr aufhören.

Diese Geschichte ist einfach alles, traurig, witzig, süß, liebevoll, brutal, etc.

Besonders erwähnenswert ist der Stil des Autors.

Extremely Loud and Incredibly Close hat mich sehr berührt.

Ein MUSS für jedermann, der den Blick für die harte Realität verloren hat, weil über schreckliche Ereignisse unglücklicherweise fast tagtäglich berichtet werden.
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Foers Erstlingswerk "Everything is illuminated" war großartig, aber sein zweite Arbeit "Extremely Loud & Incredibly Close" ist schlicht und einfach ein Meisterwerk und für mich persönlich das schönste, traurigste, bewegenste, hoffnungsvollste und unsentimentalste Buch, was ich seit langer, langer Zeit gelesen habe.
Protagonist des Romans ist der neunjährige Oscar Schell, desen Vater bei den Attentaten am 11. September ums Leben kam. Als er die Sachen seines Vaters durchwühlt, findet Oscar einen Umschlag auf dem BLACK steht und der einen Schlüssel enthält. Also macht er es sich zur Aufgabe, das passende Schloss in New York zu finden, indem er sämtliche Personen mit dem Namen Black aufsucht. Auf seinen Wanderungen durch die Metropole begegnet er Menschen und sammelt Erfahrungen, die ihm helfen mit seiner Trauer klarzukommen und ein Stück inenren Frieden zu finden.
Doch dies ist nur ein Plotstrang des Romans. Zwischengeschaltet sind immer wieder Briefe von Oscars Großmutter, die ihrem Enkel die unglaulich tragisch-schöne Geschichte ihres Lebens erzählt und von Oscars Großvater, der nach der Bombadierung Dresdens und dem Tod seiner damaligen Geliebten verstummt ist und sich vor der Geburt von Oscars Vater aus dem Staub gemacht hat. Seine Briefe, die ersten aus dem Jahr 1963 bis hin ins Jahr 2003, beschreiben auf eine eigentlich nicht beschreibbare Art und Weise das Leben mit seinen sämtlichen emotionalen Extremen und gehören für mich zu den traurig-schönsten literarischen Passagen der vergangenen Jahrzehnte. Höhepunkt ist der Telefonanruf von Oscars stummen Großvater an seine Großmutter,der erste nach 40 Jahren, wo er ihr seine Motivationen und Gefühle mit Hilfe der Telefontastatur, jede Taste steht ja für bestimmte Buchstaben, erläutert. Auf den Seiten 269-271 findet sich der Zahlencode, den es sich auf jeden Fall lohnt zu entschlüsseln.
Auch sonst wimmelt "Extremely Loud & Incredibly Close" nur so vor metanarrativen Elementen. Immer wieder Fotos, die mal mehr mal weniger mit der Handlung zu tun haben, leere Seiten, um emotionale Leere darzustellen, einen Sternenhimmel während einer Nachtszene und, als absoluter Höhepunkt, ein kleines Daumenkino auf den letzten 15 Seiten, welches alle Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte der Protagonisten wie auch die ganze Absurdität der menschlichen Existenz symbolisiert.
Fazit: nicht nur ein Buch, sondern ein Ereignis!!! Jeder der es liest, da bin ich sicher, wird in irgeindeiner Art und Weise davon profitieren!
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am 17. August 2005
I didn't read Foer's first book, Everything Is Illuminated, but I was intrigued by the idea of reading about the events of September 11th from the prespective of a grieving 9-year-old child. Young Oskar Schnell is haunted by thoughts of exactly how his father, a jeweler who had a meeting at the World Trade Center on September 11th, died. About a year after his father's death, he comes across a key hidden away in his father's closet, and he makes it his mission to discover the lock which goes with that key--a mission which he believes will bring him closer to his lost father.
Despite the fact that Oskar's precociousness sometimes seems a bit implausible, he is an engaging, appealing, and certainly sympathetic character. As told in his voice, the story manages to be funny, poignant, and heartbreaking all at the same time. However, Foer uses additional narrators to provide missing plot details, including the disjointed ramblings of Oskar's grandmother and the one-sentence-per-page communications of a man who cannot speak. These alternate commentaries, coupled with various pictures and other unusual visuals interspered throughout the text, add interest but also serve to weigh down the novel. Furthermore, Foer uses a style of writing dialogue in which an exchange between two parties is contained in a single paragraph, which I found to be cumbersome and difficult to read.
Still, I am glad I persevered and finished the book. Although the conclusion does solve the mystery of the key, Oskar's questions remain unanswered, which is probably the most appropriate, if somewhat unsatisfying, ending. Some may find the series of pictures which follow the end of the text sad or even shocking, but to me, they suggest hope and redemption. Two other Amazon titles I enjoyed were "About A Boy" by Nick Hornby and "The Losers' Club" by Richard Perez
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am 4. September 2006
Extremley loud and incredibly close ist zugleich eine wundervolle, amüsierende und traurige Geschichte eines Junge namens Oskar, der seinen Vater bei den Anschlägen vom 11 September in New York verloren hat. Der Verlust stürzt Oskar in eine emotionale Verwirrung, die Oskar dazu bringt, sich auf ein Abenteuer, in Form eines herrenlosen Schlüssels mit einer winzigen Notiz, gefunden im Schrank seines Vaters, einzulassen.

Auf seinem Abenteuer quer durch New York trifft er auf Menschen, denen er durch seine Jugend und somit ebenfalls durch Kindlichkeit, Naivität und Ehrlichkeit sehr nahe kommt, jedoch erst zum Schluss stellt sich heraus ob sein eigenes Ziel, seinem verstorben Vater durch die Suche näher zu kommen, aufgeht.

Zwischendurch wird die verzweifelte und verwirrende Geschichte seiner Grossmutter und seines Grossvaters niedergeschrieben, die den Anscheinen hat keine Verbindung zu Oskar zu besitzen.

In diesem sehr schön Roman wird der Verlust eines liebende Menschen und dessen Verarbeitung durch die Augen eines Kindes dargestellt. Folglich muss man an Stellen schmunzeln, an anderen weinen und an wiederum an anderen beides. Ein pures Lesevergnügen, das an manchen Stellen zu langatmig und wiederholend wirkt.

Somit verdiente vier Sterne!
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am 3. August 2007
Die Geschichte eines kleinen Jungen, der durch die Tragödie des 11. September seinen Vater verliert und seine unglaubliche Trauer an einen kleinen, geheimnisvollen Schlüssel klammert, den er in seines Vaters Kämmerchen findet... Dieses Buch versucht auf der einen Seite die unfassbaren Ereignisse des 11.09. in Worte zu fassen und führt auf der anderen Seite durch die verzweifelte Suche eines Kindes nach seinem Vater, der dabei ums Leben kam, vor Augen, dass man dies nur in einem gewissen Maße zu tun vermag. Der Autor schafft es, dass man sich beim Lesen in den Kleinen hineinfühlen kann und seine Trauer und Verzweiflung fast am eigenen Leib spürt. Fantastisch geschrieben, sehr zu empfehlen, vor allem in der Originalfassung.
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am 4. Oktober 2007
"What about little microphones? What if everyone swallowed them, and they played the sounds of our hearts through little speakers which could be in the pouches of our overalls? When you skateboard down the streat at hight you could hear everyone's heartbeat, and they could hear yours, sort of like sonar. (...) And at the finish line at the end of the New York City Marathon it would sound like war."

-spannungsgeladen, mitreißend, berührend...Ein auf und ab der Gefühle!

Das Buch ''Extrem laut und unglaublich nah'' von Jonathan Safran Foer wurde 2005 veröffentlich und gilt als 2. Buch des Princeton-Absolventen.
Bereits mit seinem Erstlingswerk ''Everything is illuminated'' bestach Foer die Massen und dem steht sein nun folgendes Kunstwerk in Nichts nach.

Der kleine Oscar verliert tragischerweise seinen Vater bei den Anschlägen des 11.Septembers, alles was ihm bleibt sind ein Schlüssel und eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.Auf der Suche nach Antworten schlägt sich der äußerst intelligente kleine Erfinder durch New York und trifft dabei immer wieder auf faszinierende Fremde, die zu Freunden werden...und lässt dabei fast schon sein eigentliches Ziel außer Augen.
Foer schafft es den Leser in die Handlung hineinzuziehen und ihm im Sog des Buches zu fesseln. Seine Art zu schreiben wächst dem Leser schnell ans Herz, ein großartiger Autor präsentiert uns hier seine phantasievolle Gedankenwelt.Er schafft es wie kein anderer ein modernes Märchen aufzubauen und den Leser an die Seite Oscars zu zaubern.Ich, persönlich, fühlte mich wie ein kleines Kind auf der Suche nach Antworten...nicht eine Sekunde konnte ich das Buch zur Seite legen ohne von Gewissensbisse geplagt zu werden, die Suche selbst aufgegeben zu haben.

Das erste Buch, welches mich noch heute in ewiges Schwärmen bringt und doch in ratloser Benommenheit zurückließ.

-Danke dafür!
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... strahlt diese Geschichte aus.

Die Erinnerung an die einstürzenden Türme des WTC erzeugen noch heute Wehmut, Trauer und Schwere in mir. Dieses Buch packt all diese Gefühle und spielt mit ihnen in einer wundervoll geschriebenen Geschichte um einen autistischen Jungen und seine Suche nach dem was sein Vater war, bevor er in einem dieser Türme umkam.

Die Geschichte entwickelt sich von hieraus zu einem 3 Generationen umspannenden Geflecht, dass mit Liebe und Hass, Wut und Sinnlichkeit, Angst und Mut alle großen Gefühle anspricht, die Worte erzeugen können.

Für mich war "Extremely Loud and Incredibly Close" ein absoluter Lesegenuss, bei dem sich mal Tränen aus Mitgefühl, mal (und häufiger) vor Lachen in den Augen bildeten.

Einfach in einer Liga mit Büchern wie Owen Meany von John Irving.
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am 22. November 2006
Eines der vielen Bücher über den 11/N, aber aus dem Blickwinkel eines (hyperintelligenten) Achtjährigen aus der New-Yorker Oberschicht geschrieben, der den Verlust seines Vaters aufzuarbeiten sucht. "Sucht", im doppelten Wortsinn. "Extremely loud & Incredibly Close" schildert die manische Suche des kleinen Oskar nach dem Vermächtnis seines heißgeliebten Vaters, in dessen Zug gleich noch die komplizierte Familiengeschichte der Großeltern von Oskar aufgearbeitet wird.

Was auf den ersten Blick wie der Griff in die billige Effekt-Kiste des Autoren aussieht (das Drama des 11. November gesehen durch die großen feuchten Augen eines kleinen Jungen, dessen naiver Blick auf die Welt alles ganz anders aussehen lässt, etc.) wandelt sich hier tatsächlich zum genialen Kunstgriff. Oskars Psychaterbesuche und seine Rundgänge durch Brooklyn enthalten schon treffende Schilderungen des New Yorker Alltags. Und Foers überbordende Fantasie hört nicht bei der Charakterzeichnung auf. Bilder, Collagen und unterschiedliche Typographien brechen immer wieder den Lesesfluss und zwingen den Leser auch auf einer visuellen Ebene in die Welt der Charaktere eintauchen.

Wahrlich beeindruckend ist aber vor allem der Ideenreichtum des Autors wenn er Oskar die unmöglichsten Erfindungen ausdenken lässt. In diesen Passagen ist Foers Buch unglaublich.

"What about little microphones? What if everyone swallowed them, and they played the sounds of our hearts through little speakers which could be in the pouches of our overalls? When you skateboard down the streat at hight you could hear everyone's heartbeat, and they could hear yours, sort of like sonar. (...) And at the finish line at the end of the New York City Marathon it would sound like war."
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Im literarischen Universum ist dieses Buch ein Meisterwerk. Im direkten Vergleich mit Foers Erstlingswerk "Everything is Illuminated" stellt es für mich aber einen leichten Qualitätsverlust dar, und daher vergebe ich vier Sterne.

Beiden Büchern liegt das selbe Leitmotiv zugrunde: durch eine Katastrophe verliert der Protagonist seine familiäre Wurzel, er macht sich auf die Suche nach dem für immer verschollenen, um etwas anderes als erwartet zu finden. Aber während das Ende bei "Everything is Illuminated" den Kreis schliesst, eine unbeschreibliche Odysee durch Länder und Zeiten zu einem Punkt führt, endet "Extremely loud" genauso offen wie es begann, aber leider - für meinen Geschmack zumindest - nicht sonderlich inspirierend.

Foer ist ein Meister der verschachtelten Perspektiven. Er lässt verschollene Grossväter zu Wort kommen, unbekannte Nachbarn werden wichtig, die Hauptperson wird Randfigur, verschwindet aus dem Bild, kehrt zurück. Und man fliesst einfach mit. Geradezu groteske Personen und Situationen werden eingeführt, das Lachen bleibt im Halse stecken und man denkt "wie in aller Welt kam er denn darauf". Die empfundene Schwäche bei diesem Buch ist, dass die Hauptfigur selbst die groteskeste Figur ist und - wie ich finde - nicht sonderlich sympathisch. Ja, natürlich, der kleine Junge tut einem leid Er hat seinen Vater in 9/11 verloren. Er leidet. Er trauert sehr. Aber seine Nerdyness ist wirklich befremdlich. Mir fiel der Zugang zu diesem Kind sehr schwer. Die Personen, die er auf seiner Odyssee durch NY trifft, sind leider dagegen eher blass und hinterlassen keinen sehr bleibenden Eindruck. Am stärksten ist die Geschichte der Grosseltern, in denen die Zerstörung Dresdens im zweiten Weltkrieg den Rotationspunkt darstellt.

Ich hatte den Eindruck, dass Foer in "extremely Loud" eine intellektuell empfundene Katastrophe literarisch gekonnt verarbeitet, aber dass er - und damit der Leser - nur Zuschauer ist. Bei seinem Erstlingswerk "Everything is Illuminated" geht es um Holocaust, zweiter Weltkrieg, jüdisches Leben. Hier hatte ich den Eindruck, dass er eine in Fleisch und Blut existierende historische Katastrophe neu erlebt und dadurch den Leser tief in den Strudel hineinzieht.

Und damit zurück zum Anfang: im Vergleich können es diesmal nur vier Sterne sein. Trotzdem Weltliteratur, die aber eben auch nuanciert ankommt.
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