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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!
So soll ein Sachbuch geschrieben sein!

Prof. Kershaw beschreibt detailreich und spannend die letzten Monate des zweiten Weltkrieges, aus deutscher Sicht.
Auch wenn man meint, schon einiges darüber zu wissen, so, so denke ich, erfährt man viel neues.

Für mich war besonders interessant, zu verstehen, wie die Kombination aus Terror,...
Vor 23 Monaten von PST veröffentlicht

versus
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschichte falsch widergegeben
Ich habe nicht das ganze Buch gelesen, nur einige Seiten, auf denen Ian Kershaw über Guderian schreibt. Und dem kann ich als Enkelin nicht zustimmen.

Auf S. 76 steht:
" Er (Guderian) verurteilte die Verschwörung noch nach dem Krieg." Er hielt sie für keine Lösung, vor allem, wenn der "Zauderer" v. Kluge daran beteiligt sei; denn dann...
Vor 9 Monaten von Enkelin veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!, 24. Mai 2012
Von 
PST "A Reader from Germany" (Eislingen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
So soll ein Sachbuch geschrieben sein!

Prof. Kershaw beschreibt detailreich und spannend die letzten Monate des zweiten Weltkrieges, aus deutscher Sicht.
Auch wenn man meint, schon einiges darüber zu wissen, so, so denke ich, erfährt man viel neues.

Für mich war besonders interessant, zu verstehen, wie die Kombination aus Terror, "Divide and Conquer" und fehlgeleitetem Patriotismus die Authorität von Hitler bis zuletzt erhielt.

( Wie ich Kommentaren zur deutschen Ausgabe entnahm, war die Übersetzung sprachlich nicht sehr gut. Das Original hat eine klare, schöne und einfache Sprache - man muß kein Experte im englischen sein, um es zu geniessen...)

Lesenswert für jeden, der sich für neuere Geschichte interessiert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kershaw macht das Grauen begreifbar, 29. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The End: Germany, 1944-45 (Taschenbuch)
The End ist ein außergewöhnliches Buch, allerdings kein bahnbrechendes. Es enthält keine neuen Erkenntnisse, und viele von Kershaws Schlussfolgerungen finden sich in seinen früheren Werken. Außergewöhnlich ist vielmehr der Schreibstil des Autors. Nicht nur als Historiker, auch als Schriftsteller ist Kershaw hervorragend - eine Eigenschaft, die ich bei deutschen Historikern oft vermisse. Wer sich in seinem Fachgebiet besonders gut auskennt, läuft schnell Gefahr, reine Fachliteratur zu schreiben, mit verschachtelten Sätzen, endlosen Aneinanderreihungen von Zahlen und irrelevanten Details.

Kershaw verliert nie den Blick für das Wesentliche und kommt immer wieder darauf zurück. Er schreibt verständlich, interessant, stellenweise sogar hochspannend, bleibt dabei aber stets wissenschaftlich objektiv. Es ist bemerkenswert, wie es ihm gelingt, klassische Fallen und Klischees seines Faches zu erkennen und zu umschiffen.

Diese Fähigkeiten kommen Kershaw bei The End besonders zugute, ist das Buch doch eine 400seitige Chronik von Zerstörung, Wahn und Tod. Solche Werke können für den Leser schnell ermüdend werden. In der letzten Phase des Krieges waren die Opferzahlen so hoch, die Verbrechen so grauenhaft und die Zerstörungen so vollkommen, dass eine Annäherung schwierig ist. Indem er auf Einzelschicksale eingeht und zahlreiche Aussagen von Zeitzeugen in seinen Text einbaut, macht Kershaw das Grauen begreifbar und das Handeln der Akteure nachvollziehbar - der Machtträger und der Frontsoldaten, der Verbrecher und der Zivilisten.

Kershaws Verdienst sind nicht neue Erkenntnisse, sondern die zutiefst menschliche Darstellung eines Untergangs, der gerne als "Götterdämmerung" bezeichnet wird, an dem aber, abgesehen von seltenen Handlungen Einzelner, nichts heroisch war. Stattdessen wurde das Ende des "Großdeutschen Reiches" auf deutscher Seite von Wahn und Kadavergehorsam, Angst und Ohnmacht bestimmt.
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5.0 von 5 Sternen The End: Germany, 1944-45, 10. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The End: Germany, 1944-45 (Taschenbuch)
Excellent book about the end struggle of Nazi Germany. This book shows where fanatism and extreme nationalism can lead mankind. A book that I can only recommend also to people who doubt about the necessity for closer cooperation within Europe nations.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kershaw wird seinem hohen Anspruch nur teilweise gerecht (Rezension der Kindle-Version), 2. November 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch beginnt mit einem schrecklichen Fallbeispiel: In einem kleinen bayrischen Dorf wird ein junger Mann, der durch Kontakte mit den heranrückenden US-Truppen eine Katastrophe vermeiden will, vom örtlichen Wehrmachtskommandanten und der örtlichen NSDAP-Führung unter tatkräftiger Mithilfe der Bevölkerung auf grausamste Weise als "Verräter" hingerichtet. Unmittelbar nach der Tat leisten die Täter jedoch selbst keinen Widerstand gegen die US-Soldaten, sondern fliehen.
Die Ausgangsfragen des Autors: Warum leisteten die Deutschen bis zur Kapitulation 1945 teils erbitterten Widerstand und warum kam es bis zum Schluss zu Terrorexzessen gegen rassich verfolgte and politisch Andersdenkende? Warum brach der Staatsapparat nicht zusammen? Warum gab es nicht wie 1918 eine Meuterei der Soldaten und eine nachfolgende zivile Revolte?
Diese Fragen versucht Kershaw zu beantworten, indem er die Zeit zwischen dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 und der Kapitulation im Mai 1945 vor allem anhand von Tagebucheinträgen, offiziellen Verlautbarungen und Berichten der Gestapo zur inneren Situation im Reich untersucht.

Da ich die exzellente Hitler-Biografie von Ian Kershaw genossen habe, war ich auf dieses Buch sehr gespannt, nicht zuletzt weil mich die Grundfrage auch stets gewundert hat. Vielleicht habe ich darum auch zuviel erwartet, aber letztlich hat mich das Buch und Kershaws Thesen enttäuscht.
Kershaw stellt die Bemühungen der Staats- und Parteiführung zum totalen Krieg und vor allem die charismatische Wirkung Hitlers als Fixpunkt des Staates in den Mittelpunkt seiner Argumentation.
Dabei kommen mir die einfachen Menschen und ihre Motivation viel zu kurz. Letzlich liefert Kershaw nur die in der historischen Wissenschaft bekannten Argumentationen: Ideologische Indokrinierung, Angst vor der heranrückenden Roten Armee, Angst vor dem NS-Terror und eine obrigkeitsgläubige Lethargie liessen die Soldaten der Wehrmacht und die Bevölkerung bis zuletzt im Sinne des NS-Regimes funktionieren.

Durch die starke Fixierung des Buches auf das Handeln der NS-Führungspersonen Speer, Goebbels, Himmler und Bormann und die Person Hitlers lässt sich vieles erklären, aber nicht warum einfache Menschen bis zum Schluss bereit waren, andere zu töten, die dem sinnlosen Krieg ein Ende bereiten wollten. Die Antwort hierauf bleibt Kershaw letztlich schuldig, vielleicht gibt es ja auch einfach keine Antwort auf diesen Wahnsinn.

Bie Bewertung fällt mir schwer. Für mich als Historiker mit viel Grundwissen über die Zeit war das Buch wenig innovativ. Der normale Leser dürfte das ganz anders empfinden. Was Kershaw kann, ist Historie lebendig und pointiert zu beschreiben. Auch schreibt er ausgesprochen objektiv, wenn er als englischer Historiker z.B. auch deutlich die Bombardierung Dresdens als Grund fürvden deutschen Durchhaltewillen benennt. Wer also sich erstmals über die Zeit informieren will, der erhält sicher ein hochinformatives Panorama, das ihn die Endphase des 2. Weltkrieges in Deutschland besser verstehen lässt. Deswegen noch 4 Sterne.

Noch ein Wort zur kindle-Version: Gut aufbereitetes E-Book, bei dem mich vor allem die Möglichkeit begeistert hat, durch einfaches Berühren des Bildschirms schnell zu den umfangreichen) Fußnoten zu springen. Leider ist der Bildteils im E-Book nur schlecht wiedergegeben.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschichte falsch widergegeben, 30. Juni 2013
Ich habe nicht das ganze Buch gelesen, nur einige Seiten, auf denen Ian Kershaw über Guderian schreibt. Und dem kann ich als Enkelin nicht zustimmen.

Auf S. 76 steht:
" Er (Guderian) verurteilte die Verschwörung noch nach dem Krieg." Er hielt sie für keine Lösung, vor allem, wenn der "Zauderer" v. Kluge daran beteiligt sei; denn dann glaubte er nicht an einen Erfolg. Mit Kluge hatte er so viel Ärger an der Ostfront gehabt. kluge wollte sich sogar mit G. duellieren, mit Hitler als Adjudant. H. hatte es verboten.
G. hatte den Eid geschworen und wollte Deutschland retten, aber nicht Hitler.
Das, was nach dem 20. Juli geschah, interpretiere ich und andere anders. Was in diesem Hexenkessel aus Krieg, Verfolgung durch die Staatskräfte, die Angst um das eigene Leben und anderer Nahestehender und eben um Deutschland geschah, ist nicht unbedingt aus Einstellung und Gesinnung geschehen. Das sehe nicht nur ich so, sondern auch andere Historiker.

Auf S.77:
"Er (Guderian) gab sich jedoch Mühe, seine loyale Einstellung hervorzukehren..." D. h. doch, dass G. eigentlich nicht so loyal war, wie dann doch wieder behauptet wird - etwas widersprüchlich.

Zu S. 80/81:
Zur Rolle Guderians im Ehrenhof hat der Autor schlecht recherchiert. In den Erinnerungen des Generals Hans Speidel oder bei Karl Walde hätte er finden können, dass Speidel - und andere z. B. Heusinger, Kielmannsegg, und Bonin - ihr Leben dem mutigen Eintreten Guderians für sie im Ehrenhof verdanken.

Auch im letzten Rommel-Spielfilm neulich im ZDF kam die Szene im Ehrenhof vor, bei der Guderian Speidel "raushaut".

S. 295:
Ein Satz ist dort sprachlich schlecht zu verstehen. Wer gibt nach in wessem Sinne? Grammatikalisch müsste mit "er" Hitler gemeint sein.

Was heißt, "Guderian blieb loayal"? Weil er Hitler letztendlich doch nicht an die Gurgel ging, wie es auch Speer, glaube ich, beschreibt?

Da die Rolle Guderians so schlecht und belegbar falsch widergegeben wird, kann ich nur einen Stern diesem Buch geben.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The End Hitlers Germany, 1944-45 by Ian Kershaw, 5. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
habe ich verschenkt. Der Beschenkte fand es eindrucksvoll aber grausam. Mehr weiß ich davon nicht. Ich würde es nicht lesen
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ARRAY(0xa12f2f54)

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The End: Germany, 1944-45
The End: Germany, 1944-45 von Ian Kershaw (Taschenbuch - 26. April 2012)
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