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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 19. September 2005
Der Alptraum der Queen wird Wirklichkeit: Nach den neusten Wahlen wird Großbritannien Republik, der Kronschatz Volkseigentum, und die königliche Familie landet konsequenterweise im sozialen Wohnungsbau britischer Provenienz: in einer mittelenglischen Vorstadtsiedlung namens "Hellbore Close". Das "bore" im Ortsschild fehlt und verleiht dem Ganzen geradezu Dante'sche Ausmaße.
In ihrer neuen Nachbarschaft muss Elizabeth Windsor schnell feststellen, dass die Hölle nicht unbedingt die anderen sind -- die Hölle, das sind vor allem die klemmende Haustür, die Ratten im Vorgarten und die Kakerlaken in der Küche, und das Wohnzimmer, in dem man die liebgewonnenen königlichen Einrichtungsgegenstände nur nach barbarischsten Heimwerkerarbeiten verstauen kann.
Die Hölle von Hellbore Close wird schnell zum Alltag, und man erkennt die verschiedenen Überlebensstrategien derer, die über Nacht auf bisherige Privilegien verzichten müssen: Während Mrs Windsor sich mit einer hemdsärmligen und vor allem nervtötenden Sozialarbeiterin herumärgert, im Sozialamt Schlange steht, nach einem häuslichen Unfall stundenlang in der Ambulanz warten muss und sich bei alledem durchaus wacker schlägt, warten auch auf ihre näheren Angehörigen ganz neue Erfahrungen: Charles widmet sich im Garten dem ökologischen Landbau und wird wegen Verprügelns eines Polizisten verhaftet, Diana bandelt mit einem gutaussehenden Nachbarn an, die beiden Ex-Prinzen übernehmen bemerkenswert schnell den ortsüblichen restringierten Code; Philip dreht endgültig durch, die Queen Mum findet auch in ihrer neuen Umgebung schnell Anschluss -- und vor allem Zugang zu Gin Tonic und Pferdewetten; Anne lacht sich einen kleinwüchsigen dicken Handwerker an -- und Elizabeths Schoßhündchen Harris kann endlich zeigen, was für ein beinhartes Mistvieh eigentlich in ihm steckt.
Mittlerweile steckt aber auch der neue Regierungschef der Republik, Jack Barker, bis zum Hals im Schlamassel; das Regieren hat er sich irgendwie anders vorgestellt. Mit welchen Rösslsprüngen er sich wieder herauswindet, und wie alles endet, soll hier freilich nicht verraten werden.
Es spricht für die Autorin, dass sie aus dieser Grundkonstellation keine Klamaukparade macht, sondern den einzelnen Figuren ihre Persönlichkeit lässt. Gerade weil es im "Hell Close" genauso menschelt wie überall (allerdings noch offener als sonst), rührt einen diese Farce zwischen all den komischen Szenen. Und die Witze sind durch die Bank weg gut, keine Plattheiten, keine sicheren Lacher.
Auch wenn einige der markantesten Royals leider nicht mehr unter uns weilen -- "The Queen and I" bleibt dennoch Unterhaltungsliteratur vom Allerfeinsten.
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am 21. Dezember 1999
One of the things that permeates British society is the idea of"breeding" - that there are those who by genetic fortune(being born to the right parents) should have control of the money and of society because they are genetically predisposed to succeed. "Trading Places", the film with Dan Aykroyd and Eddie Murphy, played on this theme. And so does Townsend. And like the film, this book trashes the idea that people are by grace of birth or manifest destiny destined to succeed.
Using the Royal Family as a metaphor for a country whose fortunes have fallen, she's portraying quite accurately on how people take it when they wake up one morning to find they've lost everything. Some soldier on; some live in denial. Some enjoy the new lifestyle, freed from the restrictions of the old one, and some curl up and die. Some simply survive.
Commenting on the eyes of poor people from the point of view of the poor wouldn't be as poignant - they haven't fallen, they know no other existence. So she's chosen to do so from the point of view of the nouveau poor. The poor don't discuss cockroaches amongst themselves - they just accept that they're there. Diana, however, has to be informed that they exist, and that's how we get to learn of the horrid conditions in Hell Close.
The predictable and cheap jokes are out of the way quickly. Ha ha ha, the Queen can't figure out how to tie her own shoes, cause she's had servants for that. However, as the book progresses (through some witty acknowledgements of changes in word usage - the Royal Family has a dangerous moment when they refer to a guy holding a carpet knife as a "gay bachelor" without realising what that would mean to him) the book twists through some pretty powerful material. Diana has to come to grips with the fact that Charles doesn't love her and never has when he fancies another woman (one significantly less attractive than herself). Charles comes to realise that he's always wanted to do something practical, yet cannot. Neighbours look at them and realise how coarse and unrefined they are compared to the new arrivals, and are ashamed.
This is an excellent book.
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am 9. Mai 2000
I sometimes think that Sue Townsend has the ability to take the most everyday of situations and mundane people and put them in witty, funny difficulties; first bringing Adrian Mole to hilarious reality, then a young Margaret Thatcher, Ms. Townsend breathes life, humour and satire into a personality that few might associate with side-splitting humour...the Queen!
What would happen if the Republicans were to win the British elections by a landslide? The story begins with Queen (and Corgi)watching media coverage of such an event on the Master-bedroom telly at Buckingham Palace. The Royal family soon finds itself stripped of wealth, titles, power and the life of leisure. They are forced into life as that of a down and out family, living in a council house and on social assistance (imagine!). Our heroine, formerly Her Majesty the Queen, now Mrs. Liz Windsor is a housewife unable to deal with a seriously depressed husband who rarely leaves his bed and children who despite lives of privelige, have still failed to find their own ways in life. Mrs. Windsor is thus once again forced into the position of head of the household.
This is a work of satire that is so hilarious, so thoughtful and so original that I'm not surprised at Sue Townsend's now world-wide reputation as one of Britain's most important contemporary writers. I recommend it to any Anglophile out there; I also recommend it to the "anti-Anglophiles" as well as both will find much to laugh at
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Schon mit der Buchreihe um Adrian Mole hatte Sue Townsend großen Erfolg. Mit diesem fiktiven Roman nimmt sie nun das britische Königshaus aufs Korn. Es beginnt mit dem Abend des 9. April 1992. Die Königin guckt sich im Fernsehen die Wahlen des Premierministers an. Kurz vor dem Einschlafen stellt sie sich vor, wie es wohl wäre, wenn eine republikanische Partei gewinnen würde. Dann übermannt sie der Schlaf.

Am folgenden Morgen wird der Queen mitgeteilt, dass sie und ihre Familie von nun an nicht mehr im Buckingham Palace wohnen werden. Die neu zugeteilten Wohnungen liegen nicht gerade in einer bevorzugten Wohngegend. Es wird künftig kein Personal mehr zur Verfügung stehen und es dürfen nur wenige persönliche Dinge mitgenommen werden. So kommt es, dass die Krone in einer Plastiktüte einer Supermarktkette transportiert wird. In einem Rausch von Skurrilitäten beschreibt die Autorin, wie Queen Mum ihr Essen auf Rädern geliefert bekommt oder Elisabeth nachts bei einer Entbindung hilft und dabei die Porzellanschüsseln aus dem 16. Jahrhundert für heißes Wasser zur Verfügung stellt. Munter geht es mit einem unangekündigten Besuch einer Sozialarbeiterin und der Beschreibung von herkömmlichen Tätigkeiten im Haushalt weiter. Zu allem Überfluss kauft Charles von einem Nachbarn einen Videorecorder. Wie könnte es anders sein, ist das natürlich heiße Ware.

Sue Townsend bringt in diesem Roman die Eigenheiten jedes Familienmitgliedes der Royals auf den Punkt und beschreibt, wie sie sich wohl im normalen Leben zurecht finden würden. Sie überrascht von Kapitel zu Kapitel mit fast unvorstellbarer Situationskomik. Dennoch sind die Charaktere liebevoll beschrieben, sodass es ein witziges Lesevergnügen bleibt. Ein weiteres Buch aus dieser Reihe widmet sich Queen Camilla.
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am 19. April 2015
Was wäre, wenn die Engländer die Monarchy abschaffen würden? Wie würde das Leben der königlichen Familie aussehen, wenn sie zu normalen Mitbürgern werden?
Darum geht es in dem Buch.

Auf witzige, einfache Art erzählt die Autorin vom neuen Leben der königlichen Familie, deren Umstellung von Reichtum zum Sozialfall. 

Ich liebe das Cover, das wie ein unkonventionell gedeckte Teetafel aussieht. Mädchenhaft und weiss und blau gehalten.

Die Hauptcharaktete waren die Königin von England und ihre gesamte Familie. Deren Nachbarn sind alle das Gegenteil von dem gewohnten Umfeld. 
Es gab keinen Charaktet, den ich nicht mochte.
Die Story, Schreibstil und Charaktere haben mir alle richtig gefallen.

Ein richtig tolles und witziges Buch.
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am 5. Juni 2014
Stellen Sie sich vor die britische Königsfamilie müsste abdanken und ihre Habseligkeiten dem britischen Staat und Volk zur Verfügung stellen. Unvorstellbar?

Und doch spielt Sue Townsend genau mit dieser Idee. Nachdem Jack Barker als neuer Ministerpräsident bestätigt wurde, schafft dieser die Monarchie ab und verfrachtet die ehemalige Königsfamilie in ein sozialschwaches Viertel Londons: Hell's Close. Erstmals sind die Royals mit dem einfachen Leben der Minderbemittelten konfrontiert und müssen die einfachsten Arbeiten selbst ausführen. Doch wie kocht man sich eigentlich eine guten Tee? Wie wäscht man seine Wäsche? Oder wie bereitet man sich eine leckere Mahlzeit?

Townsend hat einen amüsanten, sozialkritischen Roman geschrieben, der sehr leicht daher kommt und inhaltlich doch sehr gewichtig ist. Die Charaktere sind dem Leser bekannt und geschickt flicht Townsend die Konflikte der Royals mit ein, wie die Unstimmigkeiten zwischen Prinzessin Diana und Prinz Charles. Daneben schneidet das Buch Themen wie das soziale Gefälle, den Wert von Kunstschätzen und Misswirtschaft an.

Fazit: Ein leichtes und dennoch kritisches Buch.
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am 27. Dezember 2013
How would the Royal family cope living the life of their average subjects? The new Republican rule in the UK does away with the monarchy - stripped of all their royal privileges, the Royal family have to move to the suburbs, run their own households in semi-detatched council houses and cope with real life situations.

Humorously written with a serious undertone - deliciously served food for thought.
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... immer wieder ein Rezept für eine kleine Komödie. Hier trifft es die königliche Familie in Großbritannien. Sie muss plötzlich hinab in die Abgründe der "Proll"-Kultur - und in England sind die Unterschiede da ja noch heftiger. Sue Townsend hatte ich als Adrian-Mole-Autorin gekannt. Hier schuf sie sich eine neue Spielwiese. Humor gewinnt sie dann, wenn sie die beiden Welten richtig aufeinanderprallen lässt. Was sich nicht zuletzt in Sprache ausdrückt. Der Titel ist für das englische Ohr auch deswegen so funny, weil nur Elitesprachler wie die Queen selbst das offiziell grammatisch richtige "and I" statt des gängigen "and me" je gebrauchen würden. Nette Persiflage auf die Klassengesellschaft mit Royal-Family-Trivia. Länger hätte es aber auch nicht sein dürfen. Dreieinhalb bis vier Sterne.

Keine Sorge übrigens um Elli: selbst der Republikaner Tony Blair stützte die Monarchie letztlich.
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am 4. September 1999
Well-known British author Townsend takes an amusing premise about as far as it can go with her silly take on what might happen if the British royal family was stripped of its titles and possessions. In this farce, subliminal TV messages hoodwink British voters into electing a Republican ticket on an abolish-the-monarchy platform. The bulk of the plot is fairly predictable, but nonetheless enjoyable, fish-out-of-water stuff as the royals are sent to live in nasty council housing amidst the rabble, sans their servants, finery, and so forth. Townsend uses this as an opportunity to satirize the royals: Diana is depicted as an airhead clothes horse and has an affair with a Jamaican fellow, Charles goes environmental and falls for one of his feisty lower-class neighbors, Harry and William run wild in the streets and quickly adopt gutter accents, Prince Phillip goes mad and is bedridden, etc... Somewhat predictably the one most able to cope is the Queen--also predictable is the ending, but you can't really expect it to end any other way.
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am 3. November 1999
The novel concerns the Royal family, which must now life like ordinary citizens because of a change in government. From now on, they will live in council housing--two bedrooms, one bath--with no staff or servants of any kind. Now each will be addressed by their given names rather than by title. The Queen, Mrs. Windsor, at first is quite incapable of performing the simplest tasks. "[She] tried to open the door. It was extraordinarily difficult. True, it was years since she'd opened the front door of any house, but surely it had been easier than this?" Charles is the only one who is delighted since he will never have to be King. The novel is filled with misunderstandings and complications based on ignorance of even the most fundamental needs. "There's no lavatory paper, Lilibet," whispered the Queen Mother. "How does one obtain lavatory paper?" . . . "One has to buy it from a shop,"said Charles. There is no meanness in this satire, only lots of fun.
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