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am 25. Juni 2010
Graig Larmans Schreibstil ist einzigartig. Er präsentiert sein Material strukturiert, übersichtlich, mit Beispielien und Praxistipps. Er scheut sich auch nicht, Dinge mehrmals zu erwähnen, wenn sie ihm wichtig genug erscheinen. Das fördert ein Bewusstsein für diese Dinge und verankert es besser im Gedächtnis.

Am Beispiel des RUP gibt er eine Einführung in die iterative und inkrementelle Softwareentwicklung (ohne sich auf den RUP festzulegen. Was er schreibt ist für jede Methode relevant).

Er behandelt den gesamten Entwicklungsprozess. Er erklärt, wie man mit Hilfe von Usecases die Anforderungen ermittelt, gibt Tipps, wie man möglichst alle (oder wenigstens die meisten) Anforderungen aufdeckt (ein Thema, das man erst nach langer Erfahrung wirklich beherrscht), zeigt, wie man Usecases schreibt, wie man daraus ein Domain Model ableitet und wie man dann zu einem Softwaredesign gelangt.
Für letzteres gibt er viele Beispiele und Hilfestellungen (GRASP, design patterns).

Sehr gut in der 3. Auflage ist, dass Larman ein zweites durchgängiges Beispiel aufgenommen hat (Monopoly Simulation), das das erste Beispiel (Point of Sales System) um viele interessante Aspekte und Einsichten ergänzt.

Larman legt immer viel Wert darauf zu betonen, dass man zwar viele Artefakte im Zuge eines Softwareprojekts erstellen kann (er erklärt auch Inhalt und Nutzen), aber dass man sich sorgfältig überlegen sollte, was davon man wirklich braucht.

Im Buch benutzt er die UML zur Kommunikation von Gedanken und Entwürfen. Er beschreibt zwar viele Spezifikationen der UML, bietet aber keine vollständige Referenz. Er benuzt die UML sehr pragmatisch und kontext bezogen und spezifiziert nur (für den aktuellen Kontext) relevante Details Er gibt auch Tipps, wie man in "Designsessions" schnell Diagramme als Kommunikationshilfe zeichnet.

Das Buch ist für Anfänger in OOA/D absolut zu empfehlen, und auch Fortgeschrittene finden sicher noch etliche Anregungen und Gedanken, die ihre Arbeit bereichern werden. Larman versteht es, schwierige Dinge verständlich zu erklären. Er erklärt Hintergründe, verliert aber nie den Bezug zur Praxis. Außerdem macht es Spass das Buch zu lesen.
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am 25. Februar 2005
Durch Zufall bin ich auf dieses sehr gute Buch aufmerksam geworden und kann es seither nicht mehr aus der Hand legen. Wer schon immer mal hinter die Kulissen der OO Methodik (OOA, UML, UP etc.) schauen wollte, aber durch diverse Literatur bisher immer entäuscht wurde, sollte sich dieses Buch näher ansehen. Auch 'Alte Hasen', wie ich mich mal bezeichnen möchte, können noch sehr viel dazu lernen.
Ich selbst habe mich immer gefragt, wie man denn nun gute Software schreibt und hatte eigentlich immer die Abbildung der realen Welt (natürlich vereinfacht) in ein OO-Modell im Kopf. Dies macht in der Analysephase (OOA) auch Sinn, aber man sollte diesen Ansatz nicht immer bis in das Design der Anwendung (OOD) übernehmen, denn hier spielen auch andere Dinge wie Performanz, Pesistenz etc. eine Rolle, die beachtet werden müssen. Das kann dann dazu führen, das eine direkte Beziehung zwischen zwei Klassen in der Analyse im Design so nicht mehr direkt aufrecht erhalten werden kann. Die Lösung für die OO Entwicklung gibt es anscheinend nicht, sondern muss immer auch dem technischen Umfeld angepasst werden (Objektgraphen versus unabhängige Objekte).
In diesem Buch wird eine Vorgehensweise in der Analyse/Design etc. nicht nur einfach vorgeschlagen, sondern auch hinterfragt und erläutert. D.h. man bekommt ein tieferes Verständnis für die Prinzipien der OO und wann und wie diese anzuwenden sind. Eigentlich ein Buch, das jeder Entwickler sich einmal von A-Z durchlesen sollte. Mehr braucht man fast nicht mehr. Auch wenn das Buch mit seinen zig Seiten wie ein schwer verdaulicher Monolith vorkommt, ist es doch aufgrund des didaktischen Aufbaus, sehr leicht und schnell zu lesen. Und viele Dinge werden immer wieder in neuen Kontexten wiederholt und vertieft, eben ein echtes Leerbuch. Einfach Klasse und uneingeschränkt empfehlenswert, wenn man der Englischen Sprache einigermassen mächtig ist.
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am 24. Juli 2006
Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschließen! Hinzuzufügen sei noch, dass hier auch wertvolle Tipps für das OO-Design gegeben werden. Hier habe ich so manches bisher intuitiv gemacht, wobei ich immer wissen wollte, ob das so wirklich gut und 'richtig' ist. Endlich habe ich diese Fragen beantwortet bekommen!
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