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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 7 Tage und 4 Morde
Eigentlich wollte Marcus Didius Falco nur Urlaub machen. Helena Justina ist im 5ten Monat schwanger und wenn sie die Pyramiden von Gize nicht jetzt besuchen, sitzen sie wieder 3 Jahre in Rom fest, bis Kind Nr. 3 aus dem gröbsten raus ist. Also ziehen Marcus, Helene, ihre Adoptivtochter Albia, deren Bruder Aulus und die zwei jüngsten Sprösslinge bei Marcus...
Veröffentlicht am 3. Januar 2010 von callisto

versus
3.0 von 5 Sternen Not as good as the older ones but enjoyable
The series is starting to loose momentum it seems. At times the story drags a bit but if you manage to get through it you will still have an enjoyable adventure with Falco and his family.
Vor 1 Monat von Meanthis veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 7 Tage und 4 Morde, 3. Januar 2010
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alexandria (Falco) (Taschenbuch)
Eigentlich wollte Marcus Didius Falco nur Urlaub machen. Helena Justina ist im 5ten Monat schwanger und wenn sie die Pyramiden von Gize nicht jetzt besuchen, sitzen sie wieder 3 Jahre in Rom fest, bis Kind Nr. 3 aus dem gröbsten raus ist. Also ziehen Marcus, Helene, ihre Adoptivtochter Albia, deren Bruder Aulus und die zwei jüngsten Sprösslinge bei Marcus Onkel ein, der zurfällig in Alexandria lebt. Marcus Onkel Fulvius lebt mit seinem Lebenspartner in einem großen Haus und verdient sein Geld mit höchstwahrscheinlich krummen Geschäften, zumindet vermutet Marucus das, als sein windiger Vater Geminus bei ihnen in Alexandria auftaucht.
Als der Bibliothekar tot in seinem Büro gefunden wird, zieht man Marcus als Spione des Imperators hinzu, den Fall zu Untersuchen. Der Grund dafür ist einfach. Die örtlichen Autoriäten haben nichts dabei zu gewinnen dan Fall selber zu unterschuchen, entweder es geht schief und sie haben nichts als Ärger oder sie lösen den Fall und keiner wird es ihnen Danken. Also nimmt sie Marcus, nur gegen Erstattung der Spesen des Falls an. Bald jedoch erkennt Marcus, dass er in den akademischen Kreisen von einer Mauer gegen die nächste Läuft und schon bald hat er einen weiteren Mord aufzuklären, dem sich bald ein dritter hinzugesellen wird.
Ein wirklich großartiger Kriminalroman, der nicht nur von Fall lebt, sondern besonders von der weiteren Schilderung von Marcus und Helenas Familienleben. Helena unterstützt Markus wo sie kann.
Lindsey Davies schweibt in ihrer gewohnt trocken ironsichen Art und muss wohl auch an heutigen Unis recherchiert habe. Sie karrikiert die Unsitten der häufigen Meetings des academic boards, der short lists bei Ernennungen und dem Kleinkrieg dahinter. Auch, dass heutige Schüler Wikipedia für ihre Referate verwenden gab es in anderer Form anscheinend schon in der Antike:
The director bemoaned the low standard of students' handwriting; he beefed that too many were so wealthy they were submitting theses that were copied out for them by scribes. - which increasingly meant that the scribes had really done the work (S. 75).
Auch die Büchersucht vieler ihrer Leser karrikiert sie. Nach dem Tode eines Gelehrten findet man viele vermisste Schriftrollen in seinem Zimmer. Er hat sie alle gehortet und gestapelt, weil er sie einfach besitzen musste, obwohl er sie eigentlich jeden Tag in der Bib hätte lesen können.
7 Tage und 4 Morde, das ist keine Schlechte Ausbeute. Was aber noch besser ist, anders als bei vielen Autoren, wo man den Täter bereits lange vorher erahnt, bleibt es bei Lindsey Davies bis zum Schluss unklar, wer der/die Mörder waren und warum. Die Schlussfolgerungen sind absolut logisch, alle hinweise waren da, aber irgendwie kam man doch nicht selber darauf.
Ich kann Band 20 kaum erwarten.
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3.0 von 5 Sternen Not as good as the older ones but enjoyable, 20. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alexandria (Falco) (Taschenbuch)
The series is starting to loose momentum it seems. At times the story drags a bit but if you manage to get through it you will still have an enjoyable adventure with Falco and his family.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier ist der Titel Programm ..., 9. Januar 2012
... denn im 19. Abenteuer von Marcus Didius Falco geht es vorwiegend um diese Stadt und ihre berühmte Bibliothek, während dem schnodderigen römischen Ermittler eher die Luft auszugehen scheint.

Aber erstmal zur Geschichte: Gemeinsam mit Gemahlin, Töchtern und Schwager reist Falco nach Alexandria, denn die edle Helena möchte gerne, bevor die Geburt von Kind Nr. 3 weitere Reisen erst einmal unmöglich macht, die Pyramiden sehen. Da kommt ihnen die Einladung von Falcos zwielichtigen Onkel Fulvius, der dort lebt, gerade recht.
Kaum angekommen, wird der Bibliothekar der berühmten Bibliothek von Alexandria tot in seinem, von außen verschlossenen Raum aufgefunden, am Morgen nachdem er an einem Gastmahl im Hause von Falcos Onkel teilgenommen hat. Dummerweise ist auch noch die Todesursache eine Vergiftung mit Oleander, der aus einer Blumengirlande stammt, die der Bibliothekar beim Festmahl erhalten hat. War es Mord oder Selbstmord?
Da bekannt ist, dass Falco im Auftrag des Kaisers in Alexandria ist - was er natürlich vehement bestreitet -, schiebt der Präfekt von Ägypten die Aufklärung des Falles nur zu gerne dem ungebetenen Besucher aus Rom zu und Falco findet sich in der intrigenreichen Welt der alexandrinischen Intelligenzija wieder ...

Das klingt eigentlich ganz interessant, nur leider ist dieses Buch das mit Abstand langweiligste, das Lindsey Davis in der ganzen Falco-Reihe produziert hat. Es liest sich über weite Strecken wie ein Reiseführer ins antike Alexandria, während man eine spannende Krimihandlung vergeblich sucht. Auch die Figuren bleiben farblos und man fragt sich teilweise, warum sie überhaupt vorhanden sind. So kommt z.B. auch noch Falcos Vater nach Alexandria, natürlich nicht unbedingt mit hehren Absichten, aber er taucht in der ganzen Geschichte kaum weiter auf, so dass er im Grunde total überflüssig ist, höchstens bieten seine Kungeleien mit Fulvius etwas Füllmaterial in dieser mageren Geschichte. Fulvius ist aber insgesamt auch eine Enttäuschung, denn aus dieser in "Scandal takes a Holiday" interessant eingeführten Figur und seinem Lebensgefährten Cassius hätte Lindsey Davis deutlich mehr machen können. Aber letztendlich ist er nur der Gastgeber und das war es dann auch im Großen und Ganzen. Chance vertan, kann man da nur sagen, leider!

Nachdem ich das Buch gelesen habe - und am Ende wollte ich nur noch fertig werden -, weiß ich nicht, was Lindsey Davis dabei geritten hat. Wollte sie unbedingt eine Geschichte in dieser sicherlich interessanten Stadt spielen lassen, hatte aber keine brauchbare Idee? Musste sie einen Abgabetermin einhalten? Ist ihr die Lust ausgegangen und es wird Zeit, Falco in Rente zu schicken? Letzteres will ich aber nicht hoffen, denn ich liebe diese Serie, nur dieses Buch hätte sie sich wirklich sparen können.
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Alexandria (Falco)
Alexandria (Falco) von Lindsey Davis (Taschenbuch - 1. März 2010)
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