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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie eine Droge, 26. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Supernatural: Meetings with the Ancient Teachers of Mankind (Taschenbuch)
Graham Hancock ist durch seine bereits ins Deutsche übersetzten Bücher auch hierzulande ein bekannter Autor im Bereich alternativer Geschichtsforschung. Sein neuestes Buch „Supernatural“ ist gerade auf Englisch erschienen. Der Einstieg war nicht gerade leicht, schon allein wegen des furchterregenden Umfangs seines neuen Werks. Außerdem wurde mir erst viel später klar, was die Schilderung seiner Drogenerfahrung mit einer Pflanze, die „dem Menschen erlaubt, die Toten zu sehen“, mit meinem viel größeren Interesse zu tun haben könnte, herauszufinden, was zum Teufel auf dieser Welt eigentlich los ist. So begann ich also eher milde interessiert von schamanischen Portalen und Heilungen durch Geistwesen zu lesen, die der Autor dem Leser gleich auf den ersten Seiten präsentiert. Danach kommt der erste Themenblock: Es geht um archäologische Funde von Höhlenmalereien in aller Welt, und ich erfahre, dass lange, lange Zeit das größte Rätsel der Archäologie darin bestand, die seltsamen Zeichnungen zu interpretieren, die rund um den Globus die frühesten Hinweise auf die aufkommende Kultur der Menschen darstellen. Dass die dort gefundenen Bilder menschlicher Gestalten und auch von Tieren oftmals nicht wirklich akkurate Abbildungen der uns bekannten Formen darstellen, war lange Zeit schwer erklärbar. Konnten die Höhlenmenschen noch nicht so gut malen? Nein, nein. Graham Hancock belegt durch eine beeindruckende Fülle graphischer Beispiele: An künstlerischer Begabung fehlte es keineswegs. Und wenn man die Ähnlichkeit der Funde weltweit bedenkt, dann kann man eigentlich nur von Vorsatz sprechen. Irgendetwas veranlasste die Alten, menschliche Körper immer mit Tierköpfen zu malen, oder mit merkwürdigen Linien, die in ihre Körper eindringen wie Lanzen. Und die Tiere, wenn es denn welche sein sollten! Oft sitzen oder stehen sie in menschlicher Haltung herum, haben lustige Muster aus Punkten auf ihren Körpern und sind meist mit ganz unbiologisch wirkenden Köpfen ausgestattet, oder auch mit zweien. Und die abgebildeten Menschen: Wenn sie überhaupt mal eine realistische Körperform aufweisen, dann nehmen sie die verrücktesten Haltungen ein: viel zu weit nach vorne gebeugt, und mit den Armen grotesk nach hinten verrenkt. Überall auf der Welt finden sich derartige Darstellungen. Was soll das?

Erst in jüngster Zeit, so Hancock, wurde klar, dass die Menschen der Vorzeit genau das auf die Höhlenwände malten, was sie in ihrer eigenen, täglichen Erfahrung am meisten beeindruckte: Und das waren die Erlebnisse bei ihren regelmäßigen Reisen in Geistwelten, bei denen entweder sie selbst sich in diese Figuren verwandelten, oder mit Wesen in derartiger Gestalt interagierten. Und das wirft die Frage auf, ob diese Erlebnisse denn wirklich so vollkommen irreal waren, wie die Forscher lange Zeit annahmen. Warum sollten die Menschen zehntausende von Jahren gerade diese Erfahrungen dokumentiert haben, wenn die Grundlagen dafür rein auf Einbildung basieren? Könnte es stattdessen sein, dass diese Welten weit mehr sind als nur die Einbildung von Gehirnen im Drogenrausch?

Das wird im weiteren Verlauf des Buchs immer klarer und überzeugender. Auf einmal wechselt der Autor den Betrachtungshintergrund und wendet sich dem Thema UFOs und insbesondere den vielen von Prof. John Mack dokumentierten Fällen angeblicher „Entführungen“ durch Außerirdische zu. Man möchte die bizarren Schilderungen der Opfer zuerst als Einbildung abtun, denn wozu, bitte, sollen Außerirdische ihren Entführungsopfern den Schädel öffnen, um eine Schlange darin unterzubringen? Oder die Eingeweide herausnehmen, um Steine darin zu deponieren? Oder andere seltsame Operationen vornehmen, wie zigfach geschildert?

Dann erfahren wir im nächsten Kapitel, dass Ayahuasca-Schamanen ungefähr dasselbe berichten. Ihre Erlebnisse in Geistwelten gleichen auf frappierende Weise den Entführungsberichten, die John Mack gesammelt hatte. Nach weiteren 150 Seiten ist mir klar: Das muss alles dieselben Welten, dieselben Wesen betreffen – egal, ob die Berichte von Höhlenmenschen stammen, von UFO-Entführten, von Schamanen aus dem Urwald oder von Versuchspersonen, die in einer aufsehenerregenden, wissenschaftlichen Versuchsreihe mit der Droge DMT gewonnen wurden. Hierzu berichtet das Buch in einem weiteren Kapitel. Es geht um die Interviews, die im nachfolgend besprochenen Buch von Rick Strassman veröffentlicht wurden.

Als Leser wird mir immer klarer: Sobald sich Menschen in einen, wie auch immer erzeugten, alternativen Bewusstseinszustand bringen, in dem sie „andere Welten“ erleben können, dann treffen sie, vorhersehbar, auf Wesen anderer Realitätsebenen, die mit ihnen die merkwürdigsten Dinge anstellen. Oftmals sind die wahrlich zum Fürchten, andere Male auch lustvoll, oder zum Lachen. Eins sind sie jedoch in den allermeisten Fällen: auf eine existentiell ganz unmittelbare Art heilend und belehrend. Und nicht zu vergessen: Übernatürlich. Hancock zieht eine weitere Parallele, indem er die reichhaltige Folklore, vor allem Englands und Irlands sichtet, und verschiedene Erzählungen aufleben lässt, in denen beispielsweise Menschen zu Zeugen von Elfentänzen wurden. In anderen Märchen werden Fälle überliefert, in denen Feen den Menschen statt des eigenen Kinds einen außerirdisch wirkenden Wechselbalg in die Wiege legten, den sie dann aufziehen mussten. Auch solche Mythen haben überraschende Parallelen mit den vorangegangenen Fallberichten von John Mack über UFO-Entführungen. Denn wieder berichten Menschen von seltsamen, außerirdischen Babys mit papierähnlicher Haut, es kommt öfters auch zu sexuellen Übergriffen oder gar zur Elternschaft über Realitätsgrenzen hinweg: etwa indem eine Frau gezwungen wurde, ein außerirdisches Baby zu versorgen, oder indem jemand regelmäßig von Aliens zur Erfüllung der ehelichen Pflichten in eine andere Welt abgeholt wurde. Bitte bedenken Sie: Das sind, wie Graham Hancock zeigt, keine Einzelfälle. Es geschieht auf diesem Planeten in Serie, quer durch die Jahrhunderte.

Je weiter ich lese, desto mehr knickt mein armes „Realitäts“-Bewusstsein ein. Ach so ist das? Diese Welten sind vielleicht genauso real wie unsere? Und die „Kultur“ dieser Wesen, wenn man denn davon sprechen kann, ist vielleicht viel älter als die unsere? Und am Ende haben sie uns gar erschaffen oder verfolgen zumindest interessiert unsere Entwicklung? Das sind ja Aussichten.

Bevor ich diese Rezension beende, muss ich Ihnen noch erzählen, was mich am meisten umgehauen hat in diesem ganzen Buch:

Sie haben doch sicherlich schon davon gehört, dass für mindestens 90 Prozent unserer DNS wissenschaftlich gar keine Funktion bestimmt werden kann, sondern dass lediglich den restlichen 3-10 Prozent unserer DNS irgendwelche eiweiß-kodierenden Aufgaben zugeordnet werden. Arroganterweise hat die Wissenschaft den anderen, überwiegenden Teil unseres Erbmaterials lange Zeit als „Müll“-DNS abgetan. Von wegen! Jetzt kommt nämlich der Clou. Es gibt in den Sprachwissenschaften ein merkwürdiges Gesetz. Es stammt vom Linguisten George Zipf, und es besagt, in kurzen Worten ausgedrückt, Folgendes: Nehmen Sie einen beliebigen Text in einer beliebigen Sprache in beliebiger Länge. Das kann ein Stammeslied in Kisuaheli sein, ein Gedicht in Urdu oder ein Fachartikel auf Deutsch, ganz wurscht. Bestimmen Sie in diesem Text eine Rangliste der vorkommenden Wörter, sodass Sie danach wissen, welches Wort am häufigsten vorkommt, welches am zweithäufigsten, und so weiter. Angenommen, Sie wählen die Textlänge so, dass Ihr häufigstes Wort genau 1.000 Mal vorkommt: Dann wissen Sie durch das Gesetz von Zipf, dass das zweithäufigste Wort genau 100 Mal vorkommen wird, das dritthäufigste 10 Mal, und so weiter. Es handelt sich hier anscheinend um einen präzisen Test, mit dem man eindeutig bestimmen kann, ob eine bestimmte Folge von Symbolen oder Zeichen die Eigenschaft von Sprache aufweist. Erstaunlich, aber wahr. Wenn es sich um Sprache handelt, dann muss das Zipf-Gesetz gelten.

So, und nun zurück zur DNS. Raten Sie mal, was für den sogenannten „Müll“ in unserer DNS gilt? Genau. Man weiß zwar nicht, um welche Informationen es sich handelt, aber das Zipf-Gesetz lässt sich darauf anwenden. Es handelt sich also um Sprache, die da in unsere DNS eingebettet ist. Das müssen eigentlich ganze Bibliotheken sein – in einer Sprache, die wir nicht verstehen. Oder die nur der lesen darf, der dafür würdig ist. Vielleicht erklärt dies die Aussagen einiger Entführungsopfer oder von Versuchspersonen auf DMT, die erlebten, dass Wesen aus anderen Dimensionen ihnen gewisse Bücher zu lesen gaben, deren Inhalt plötzlich in sie einströmte und wundersamen Sinn machte. Sind das vielleicht genau diese Bücher, die wir schon immer in uns tragen, und die irgendjemand dort abgelegt hat, in der Hoffnung, dass wir uns, in unserer Gesamtheit, endlich in den Zustand entwickeln, sie lesen zu können? Übrigens: Graham Hancock argumentiert, dass sich überall auf der Welt die menschliche Kultur genau dann entscheidend zu entwickeln begann, als die Menschen lernten, paranormale Bewusstseinszustände nicht nur für die Schamanen und Eingeweihten, sondern in größerem Stil auch für den Rest der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. ;-))
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magisterial work and riveting read, 4. Januar 2007
This fascinating book by alternative historian Graham Hancock investigates the origins of consciousness with reference to the work of David Lewis-Williams and his theory of the neuropsychological origins of cave art. It also goes further in proposing that those worlds and entities encountered in shamanic visions are not mere hallucinations but very real and that altered states are the means to gain entry to them.

Part One: The Visions, includes the author's experiences with the African hallucinogenic plant Iboga, looks at the cave of Pech Merle and then examines the theory of David Lewis-Williams. It also includes a section on Hancock's use of the South American plant ayahuasca.

Part Two explores the cave art of Upper Paleolithic Europe, with a closer look at the half-human half-animal representations that are so widespread. These "therianthropic" designs also occur in the rock art of Southern Africa and elsewhere. Hancock examines recurring themes in this ancient art, like that of the Wounded Man. He also discusses other aspects of this art, like the dots, starbursts, nets, ladders and windowpane-like geometrical figures. He closely examines the similarities and the differences between the art of ancient Europe and that of Africa. For example, the European art is found in dark subterranean caves while in Africa it is most often found in open rock shelters.

Chapter Six looks at the history of the academic study of rock art and concludes that it led nowhere until the theory of Lewis-Williams came along. Hancock demolishes the criticisms leveled at the work of Lewis-Williams and exposes the smear campaign waged against the South African academic. Among other interesting topics, he considers the 19th century notebooks of Bleek and Lloyd on the mythology of the San. These valuable documents provide clues to the religion of the San and the trance or altered state experience.

Part Three: The Beings, starts with discussions of the experiences and work of William James, Aldous Huxley, Albert Hoffman and Rick Strassman. It also looks at the UFO abduction experience and compares it with the shamanic exploration of other-worlds, with supernatural myths and folkloric traditions like that of fairies and elves. There really are fascinating correspondences between fairy lore, the UFO abduction experience and certain hallucinatory states.

Part Four: The Codes, looks at the structural similarities and connections and the common themes like therianthropic transformations, small robot-like humanoids, the breeding of hybrid infants, the idea of the Wounded Healer, etc. Hancock is convinced that the mind is a receiver and not simply a generator of consciousness. In this section he relates his impressions after smoking DMT, and then goes into a deeper exploration of the work of Dr Rick Strassman who is famous for his work with this substance. The passages on DNA are particularly gripping, especially the idea that our DNA might contain specific information on our origins and future. Hancock also discusses the work of other researchers like Jeremy Narby, Terrence McKenna, Benny Shanon and Francis Crick, the discoverer of DNA.

Part Five: The Religions, examines the belief in supernatural entities in all the world's major religions. He points out how "Father Christmas" and St Sebastian are ancient shamanic figures, the first for his red and white clothes which resemble the colours of the Amanita Muscaria mushroom and the second for being a therianthrope with a dog's head. Dreams and visions are then investigated, including those of Joan of Arc and Bernadette Soubirous at Lourdes. Also the vision of Ezekiel, the mysteries of Eleusis and the role of Soma in Vedic religion. Hancock concludes this section with similar themes in the religion and mythology of ancient Egypt and the Maya.

Part Six: The Mysteries, returns to the work of Lewis-Williams and the fact that the ancient cave art is the oldest surviving evidence of the belief in spirit worlds and supernatural beings that exist at the heart of all religions. He disagrees strongly with Lewis-Williams about the reality of these realms and beings. He observes that people have consistently reported the same pattern of experiences from every part of the globe and from all cultures. Hancock believes that these alternative realms are very real and that we may gain access to them via the trance state, whether it is brought about by ingestion of substances, trance dances, fasting or other practices that cause a change in consciousness.

There are many black and white illustrations and paintings throughout the book and a set of colour plates that includes, amongst others, the paintings of Peruvian shaman Pablo Amaringo plus photographs of San rock art from Southern Africa. The three appendices are: Critics and Criticisms of David Lewis-Williams' Neuropsychological Theory of Rock and Cave Art; Psilocybe Semilanceata: a Hallucinogenic Mushroom Native To Europe by Professor Roy Watling; and an illuminating interview with Dr Rick Strassman. The book concludes with bibliographic references arranged by chapter, and an index.

Supernatural deals with so many thought-provoking matters that the interested reader might want more information and/or other perspectives on various aspects of the study. The following books may be helpful: DMT: The Spirit Molecule: A Doctor's Revolutionary Research into the Biology of Near-Death and Mystical Experiences by Rick Strassman, Huston Smith's Cleansing The Doors Of Perception: The Religious Significance of Entheogenic Plants and Chemicals, William James' Varieties Of Religious Experience, Chaos, Creativity and Cosmic Consciousness by Abraham, McKenna and Sheldrake, White Rabbit: A Psychedelic Reader by John Miller, Plants of the Gods: Their Sacred, Healing, and Hallucinogenic Powers by Richard Evans Schultes, Albert Hofmann and Christian Ratsch, Magic Mushrooms in Religion and Alchemy by Clark Heinrich, The Cave Of Altamira by Pedro Ramos and The Mind In The Cave by David Lewis-Williams.
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5.0 von 5 Sternen Super Buch!!!, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Supernatural: Meetings with the Ancient Teachers of Mankind (Taschenbuch)
Eines der interessantesten Bücher die ich je gelesen habe, eine Schatztruhe an Wissen und interessanten Informationen die nur Graham auf eine leicht lesbare und niemals langweilige Weise zu vermitteln vermag!
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Supernatural: Meetings with the Ancient Teachers of Mankind
Supernatural: Meetings with the Ancient Teachers of Mankind von Graham Hancock (Taschenbuch - 5. Oktober 2006)
EUR 13,24
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