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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartige Management-Ideen aus dem fernen Brasilien, 11. Mai 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century (Taschenbuch)
Ricardo Semler ist Brasilianer, Autor des weltweiten Management-Bestsellers "Maverick" aus den fruehen 90ern und einiger hoechst polemischer Artikel in der Zeitschrift Harvard Business Review. Er gilt heute als einer der einflussreichsten Management-Denker. Der Grund: Seine Firma SEMCO, einst ein langweiliges, von seinem Vater gegruendetes Familienunternehmen, mauserte sich unter seiner Fuehrung zum einem weltweit einzigartigen Beispiel fuer Selbst-Organisation, Empowerment, radikale Dezentralisation und "demokratisches" Management.
Der Titel zeigt schon, dass es hier nicht ausschliesslich um Management geht. Das aber auch. Hier gibt Semler u.a. spannende insights zur Fuehrungs- und Steuerungsphilosophie bei Semco preis. Aber auch dazu, wie das Umdenken als Manager zu neuen Moeglichkeiten der Lebensgestaltung verhilft.
Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco - sehr gut beschrieben in diesem Buch - ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach "demokratischen" Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem demokratischen Abstimmungsprozess. Wenn einer eine Sitzung einberuft und keiner kommt, dann ist die Idee wohl nicht wirklich relevant. Oder die Sitzung ist ueberfluessig. Oder der Moment ist nicht der richtige... [Man stelle sich die Wirkung auf so manche deutsche Firma vor!]
Die offene Teilnahme gilt uebrigens auch fuer Recruiting-Gespraeche und Kandidaten-Interviews. Da kann bei einem Kandidatengespraech fuer eine sichtbare Position schon mal eine sehr gemischte Gruppe von 35 Leuten zusammenkommen. Und alle haben das Recht, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Und die Kollegen waehlen auch den Kandidaten aus... was natuerlich alles auch spektakulaere Folgen fuer Selektionsprozess, Personalfuehrung und Teambildung hat...
Das alles erfordert natuerlich eine unglaubliche Disziplin gerade von Seiten des Top-Managements. Worauf es dabei ankommt (z.B. haeufig einfach "gar nichts zu tun"), das schildert Semler in The Seven-Day Weekend ganz genau.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gestraffte Neufassung der (fast) unglaublichen Semco-Story, 12. Juli 2004
Von 
Ricardo Semler ist Brasilianer, Autor des weltweiten Management-Bestsellers "Maverick" aus den fruehen 90ern und einiger hoechst polemischer Artikel in der Zeitschrift Harvard Business Review. Er gilt heute als einer der einflussreichsten Management-Denker. Der Grund: Seine Firma SEMCO, einst ein langweiliges, von seinem Vater gegruendetes Familienunternehmen, mauserte sich unter seiner Fuehrung zum einem weltweit einzigartigen Beispiel fuer Selbst-Organisation, Empowerment, radikale Dezentralisation und "demokratisches" Management.
Der Titel zeigt schon, dass es hier nicht ausschliesslich um Management geht. Das aber auch. Hier gibt Semler u.a. spannende insights zur Fuehrungs- und Steuerungsphilosophie bei Semco preis. Aber auch dazu, wie das Umdenken als Manager zu neuen Moeglichkeiten der Lebensgestaltung verhilft.
Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco - sehr gut beschrieben in diesem Buch - ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach "demokratischen" Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem demokratischen Abstimmungsprozess. Wenn einer eine Sitzung einberuft und keiner kommt, dann ist die Idee wohl nicht wirklich relevant. Oder die Sitzung ist ueberfluessig. Oder der Moment ist nicht der richtige... [Man stelle sich die Wirkung auf so manche deutsche Firma vor!]
Die offene Teilnahme gilt uebrigens auch fuer Recruiting-Gespraeche und Kandidaten-Interviews. Da kann bei einem Kandidatengespraech fuer eine sichtbare Position schon mal eine sehr gemischte Gruppe von 35 Leuten zusammenkommen. Und alle haben das Recht, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Und die Kollegen waehlen auch den Kandidaten aus... was natuerlich alles auch spektakulaere Folgen fuer Selektionsprozess, Personalfuehrung und Teambildung hat...
Das alles erfordert natuerlich eine unglaubliche Disziplin gerade von Seiten des Top-Managements. Worauf es dabei ankommt (z.B. haeufig einfach "gar nichts zu tun"), das schildert Semler in The Seven-Day Weekend ganz genau.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abrundung eines erfolgreichen und glücklchen Lebens, 30. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century (Taschenbuch)
Ricardo legt zehn Jahre nach seinem Erfolgsbuch Maverick (Der schrullige Außenseiter) nun mit vielen kurzen Fallgeschichten aus seinem eigenen Unternehmerleben einen Überblick über die aus seinem Leben gezogenen Lehren vor. Ich habe es in seinem eigenen Englisch gelesen, da ich aus Erfahrung weiß, dass Übersetzungen nur das bringen können, was der Übersetzer aus dem Text herausgelesen hat. Was der Übersetzer für möglich oder unmöglch, glaubhaft oder zweifelhaft hält, verfälscht den Inhalt. Sicher, auch Englisch ist nicht seine Muttersprache. Er wurde 1959 als Sohn eines österreichischen Einwanderers und Kleinunternehmers in Sao Paulo geboren.
Und sein Buch Maverick erschien zunächst auf Portugiesisch (Virando a propria mesa - Wie man sich bettet, so liegt man), aber Englisch wurde ihm zur Muttersprache als Geschäftsmann. Es ist gut, Maverick zuvor gelesen zu haben. Dann weiß man schon, wie er seine Erfahrungen gesammelt hat. Besonders erfreulich, dass er die Menschen, die er besonders schätzen gelernt hat, immer mit vollem Namen anführt. Namenskenner können sich dann sofort ein Bild machen, dass seine Schilderungen zutreffen müssen. Das weist ihn als guten Menschenkenner aus.
The Seven-Day Weekend sagt nicht, dass wir die ganze Woche blau machen sollen oder können. Es sagt nur, wir sollten genau dann unsere Auszeit nehmen, wenn wir meinen sie wirklich nötig zu haben. Das muss in einem menschlich gestalteten Arbeitsleben drin sein. Sonst wird es Sklaverei. Hat man sich eingelesen, legt man es nicht mehr aus der Hand. Für uns unbekannte Wörter empfehle ich, sich LingoPad aus dem Internet kostenlos als sehr gutes Wörterbuch herungerzuladen. Bestechend sein unerschütterlicher Glaube an den gesunden Menschenverstand und die Bereitschaft jedes einzelnen, alle seine Kraftreserven und seinen ganzen Einfallsreichtum einzusetzen, sobald es ihm selbst zugute kommt. Darin übertrifft er bei weitem Immanuel KANT, da er selbst tatsächlich entsprechend lebt und entscheidet und damit seine großen Erfolge erzielt, auch wenn die Mehrheit seine Entscheidungen zunächst bezweifel haben mochte. Andere seelenruhig ihre eigenen Fehler machen zu lassen und sich aller eigener Vorschriften und Besserwisserei zu enthalten, ist sein Schlüssel zu gemeinsamem Erfolg. Wie ihm das im einzelnen möglich war? Lesen Sie sein Buch! Es ist aller Mühe wert. horst.v.hasselbach@t-onlne.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Demokratie im Beruf, 11. September 2010
Von 
Marius Goppelt (Karlsruhe, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century (Taschenbuch)
Ricardo Semler - der Geschäftsführer der brasilianischen Firma Semco - erzählt aus seinen Erfahrungen bei Semco, wie heilsam es ist gewisse Dinge NICHT zu tun. Zum Beispiel: seinen Mitarbeitern nicht vorzuschreiben, wann sie kommen und gehen sollen, wo sie sitzen sollen, was sie für die Firma tun sollen...

Das klingt erstmal anarchisch und naiv, aber Semler zeigt anhand unzähliger Anekdoten, warum sich dieser scheinbare Mangel an Kontrolle letztendlich auszahlt.

Für mich der spannendste Aspekt an diesem Buch war, dass am Arbeitsleben demonstriert wird, wozu Demokratie eigentlich gut ist: nämlich um Meinungsverschiedenheiten als Chance zu verstehen, und nicht als Hindernis. Kaum ein Teil unserer Gesellschaft ist so streng hierarchisch geprägt wie unsere Arbeitswelt. Warum eigentlich? Warum traut man einem erwachsenen Menschen nicht zu, eigenständig das tun zu können was für seinen Job notwendig ist? Warum können wir uns unsere Bürgermeister wählen, aber nicht unsere Chefs?

Dieses Buch gibt wenig Antworten, wirft aber viele Fragen auf - und genau deshalb ist es auch lesenswert. Wer weiß: vielleicht gehört es in zwanzig Jahren zu den wichtigsten Büchern einer modernen Wirtschaftswelt.
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4.0 von 5 Sternen sehr interesante Geschicht, 13. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ist eine neue Sicht des Arbeitslebens und des Umgangs mit Mitarbeitern könnte vielleicht auch in Europa funktionieren doch ich glaube dass hier die Rahmenbedingungen nicht passen würden.
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The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century
The Seven-Day Weekend: A Better Way to Work in the 21st Century von Ricardo Semler (Taschenbuch - 5. Februar 2004)
EUR 11,80
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