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4.0 von 5 Sternen In Wirklichkeit gibt es keine Helden...
Bret Harts Buch hat ein Hauptmerkmal, welches sein größter Vorteil, aber gleichzeitig auch das größte Manko darstellt: 100 % von und mit Bret ,,The Hitman'' Hart.
Man erfährt von Brets Kindheit, Jugend, den Stampede Tagen, den Anfängen in der WWF, dem Champion, dem Montreal Screwjob, den Tagen in der WCW, dem Karriereende und dem...
Veröffentlicht am 23. Januar 2011 von Ein Kunde

versus
30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schonungslose Abrechung mit dem Business oder doch eher Schwarz-Weiß-Malerei ohne Selbstkritik?
Als langjähriger Wrestlingfan und nach der Lektüre diverser Biographien verschiedenster Wrestler, hielt ich Bret Harts Autobiografie für ein absolutes Muss.
Ich muss sagen, ich wurde von dem Buch zwar nicht enttäuscht jedoch habe ich es am Ende nur mit 3 Sternen bewertet. Das Buch ist zwar besser als vieles auf dem Markt, nicht zuletzt weil jedes...
Veröffentlicht am 22. März 2009 von Dani


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In Wirklichkeit gibt es keine Helden..., 23. Januar 2011
Bret Harts Buch hat ein Hauptmerkmal, welches sein größter Vorteil, aber gleichzeitig auch das größte Manko darstellt: 100 % von und mit Bret ,,The Hitman'' Hart.
Man erfährt von Brets Kindheit, Jugend, den Stampede Tagen, den Anfängen in der WWF, dem Champion, dem Montreal Screwjob, den Tagen in der WCW, dem Karriereende und dem Schlaganfall. Auch Brets Erlebnisse hinter der Showkulisse, diverse Frauengeschichten, der Drogenmissbrauch und die Familienvorkommnisse im Privaten werden geschildert. Auf Grund des Status, den Bret Hart erreichte im Geschäft, so scheinen seine Darstellungen und Aussagen glaubwürdig. Er hat es nicht nötig sich durch Lügen oder Übertreibungen wichtig zu machen. Wer Bret Hart aus Interviews und Dokumentationen kennt, wird dies hier bestätigt sehen.
Ich hatte gehofft die Kehrseite dieser Glaubwürdigkeit in diesem Buch aufgearbeitet zu finden. Die Kehrseite ist, dass Hart es einfach nicht schafft, Dinge von anderen Blickwinkeln als seinem eigenen zu sehen. Immer haben die anderen etwas falsch gemacht, etwas nicht richtig verstanden oder sind schlichtweg neidisch auf ihn. Als Beispiel sei die ewige Eifersucht seiner Frau erwähnt. Sie hatte allen Grund dazu. Bret Hart gibt offen seine vielen Affären zu und seinen Hang zum Aufreißen. Aber nicht ein Wort des Verständnisses für seine Frau, die ihm vier Kinder schenkte, die er alle liebt.
Er kann sich in keinen seiner Geschwister hineinversetzen. Bret Hart kommt streckenweise als ewiger Moralapostel rüber, der alles richtig macht und immer die richtigen Beweggründe hat und alle Hintergründe kennt. Er sah den Hitman Charakter immer als Held, der trotz aller Widrigkeiten nie aufgibt. Aber ein Held kann seine eigenen Fehler einsehen, wenn er denn welche macht. Bret Hart ist nicht der Hitman, er ist kein Held, er macht auch Fehler, nur gibt er das nicht zu. Niemand macht im Leben alles richtig.
Er hätte hier nicht nur mit der Wrestlingwelt abrechnen sollen, sondern endlich auch mal mit sich selbst. Dann hätte er viel mehr von dem Hitman zum Leben gebracht, als in diesem vorliegenden Versuch. So hätte er nämlich endlich seine eigenen Fehler und Schwächen offenbart und eingesehen. Und trotzdem nicht aufgegeben und weitergemacht. Das wäre viel heldenhafter als diese viel zu weiße Weste, die er sich hier angelegt hat.
Auf Grund der Fülle an Informationen, des Umfangs und des Preis-Leistungsverhältnisses aber 4 Sterne. Die von mir so deutlich geschilderte Schwäche ist die einzige des Buches, aber leider keine unerhebliche.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der H I T M A N in Bret Hart, 7. Mai 2009
Von 
Pieters Martin "easycure" (Eschweiler, Nrw) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich bin ein langjähriger Bret Hart Fan. Mein erstes Match habe ich 1991 gesehen. Seitdem gilt der Hitman für mich als der realistischste Wrestler, der jemals in den Ring gestiegen ist.

Nach nun rund 18 Jahren, seitdem ich ihn das erste mal wrestlen sah, schreibt Bret Hart seine Autobiografie und mir ist klar, dass ich sie lesen muss um endlich mehr über den Menschen hinter der Maske, die mich 2 Jahrzente faszinierte, zu erfahren.

Hart beschreibt in diesem Buch seinen Weg in und neben dem Ring, wie er bei Stampede Wrestling als "Booker" eingesetzt und die meisten seiner wichtigsten Matches selbst zusammengesetzt hat. Er geht auf seine andauernden Ehebrüche mit den verschiedensten Frauen aller Welt, seine ersten Erfahrungen mit Steroiden sowie den Zusammenbruch der Hart Familie nach Owen Harts Tod ein.
Ein ausführlichere Beschreibung der wahren Ereignisse(aus Harts Sicht) um den Montral Screwjob (und einem wirklich lächerlich wirkenden Shawn Michaels) wird sonst nirgendwo geboten.

Es ist schwer Bret Harts Umgang mit seiner Karriere kritiklos hinzunehmen. Ich denke Hart erwartet das aber auch von niemandem, da er es selbst auch nicht tut. Anders als in anderen Bewertungen gesagt, bin ich sehrwohl der Meinung das Bret Hart selbskritisch mit sich umgeht.

Es gibst wirklich viele herzenerwärmende Momente in diesem Buch, wie Brets Schilderung seiner Freundschaft zu "Andre the Giant", oder seiner Comic Adaptionen in den Umkleidekabinen. Genauso gibt es erschütternde Geschichten. Neben den ständigen Seitensprüngen (wo man sich oft "nicht schon wieder, Bret" denkt)und den Toden von so vielen Wegbegleitern(und Brüdern), sowie das bittere Karriere Ende in der WCW, der Tod Stu Harts, dem Schlaganfall findet Bret Hart immer wider eine Passage, wo deutlich wird, warum er einfach niemals aufhören konnte.

Das Buch zeigt unter welchem Druck Wrestler in den 80igern und 90igern gestanden haben. Bret Hart vergibt sich selbst seine Missetaten und meiner Meinung nach hat er (wie jeder) das Recht dazu. Schaut man in die Statistiken, so kann er froh sein, diese ganze Tortur überlebt zu haben.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Jeden den die Geschichte eines Idols interessiert, und auch jenen, die mehr über die Arbeitsweise von Wrestlern bzw. das Erschaffen dieser großartigen Unterhaltung erfahren wollen.

Danke Bret, für die Ehrlichkeit in diesem Buch und für meine Kindheit, die ich mit dem Hitman in Dir teilen durfte.
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schonungslose Abrechung mit dem Business oder doch eher Schwarz-Weiß-Malerei ohne Selbstkritik?, 22. März 2009
Als langjähriger Wrestlingfan und nach der Lektüre diverser Biographien verschiedenster Wrestler, hielt ich Bret Harts Autobiografie für ein absolutes Muss.
Ich muss sagen, ich wurde von dem Buch zwar nicht enttäuscht jedoch habe ich es am Ende nur mit 3 Sternen bewertet. Das Buch ist zwar besser als vieles auf dem Markt, nicht zuletzt weil jedes Wort aus der Feder von Bret Hart stammt und er sich keines Co-Autoren bediente, jedoch behält es nach dem Lesen einen faden Beigeschmack.
Die Gründe hierfür werde ich nachfolgend erläutern.
Bret Hart war zweifelsohne einer der erfolgreichsten Wrestler aller Zeiten. Hineingeboren in eine Familie, die von dem Business lebte, kam er nicht umhin, früher oder später selbst die Stiefel zu schnüren und in den Ring zu steigen.
Das Buch erläutert detailreich seinen Aufstieg und den harten Weg dorthin. Leider lässt Bret von Anfang an kein gutes Haar an vielen Familienmitgliedern und Wrestlern. Dies ist zum Teil berechtigt, zum Teil jedoch eine pure Trotzreaktion bar jeglicher Grundlage. So scheint die Abrechnung mit seinen Geschwistern ein Protestschrei zu sein gegen all das, was ihm in seinem Leben widerfahren ist. Große Stars der 90er wie der Ultimate Warrior, Hogan oder Ric Flair werden aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung bzw. ihres limitierten Repertoires verurteilt'wobei Bret zu vergessen scheint, dass das Business erst du sie zu dem geworden ist, was es heute darstellt. Er mag recht haben, wenn er behauptet dass ein Hulk Hogan nicht das Zeug zu einem technisch versierten Wrestler hat, jedoch hatten er und viele andere stattdessen das Zeug zu einem Sports-Entertainer. Der Wandel der Wrestlingwelt und das Verlangen der Fans nach neuen Wegen ist etwas, was Bret leider völlig ignoriert.
Er selbst war laut seinen Schilderungen stets der ruhende Pol der Familie, der Bruder der sich nicht vom Strom mitreißen lies, der Wrestler der als einer der wenigen für familienfreundliches Sports-Entertainment und Moral stand und der Geprellte der immer nur das Beste für das Business wollte und bitter enttäuscht wurde.
Beim kritischen Blick hinter die Fassade des 'Best there ever will be' kommt jedoch ein anderer Bret zum Vorschein. Der Bret, der seine Frau Julie mitsamt den Kindern jahrelang alleine zuhause lies, der Bret der seine Frau ständig nach Strich und Faden betrog und der Bret der angeblich nie verstehen konnte, warum Julie ständig damit drohte, ihn zu verlassen.
Genau wie der Bret, der sich ständig im Mittelpunkt der WWE sehen wollte und der Bret, der das Wrestling-Business moralisch verfallen sah anstatt zu realisieren, dass es einzig und allein um Geld geht. Genau wie der Bret, der genau wie alle anderen im Geschäft Steroide spritzte, in Massen Alkohol trankt, feierte bis zum Umfallen, Kokain und andere Drogen nahm und sich mit Massen an Schmerzmitteln über Wasser hielt. All dies gibt er zwar zu, jedoch stellt er sich immer als denjenigen dar, der all dies weniger exzessiv als alle anderen betrieben hat'was nicht sehr glaubwürdig erscheint. Jedoch ist anzuerkennen, dass er im Gegensatz zu vielen anderen rechtzeitig den Absprung geschafft hat.
Alleine er und Owen (möge er ihn Frieden ruhen) hielten sich noch an alte Werte'jedoch vergisst Bret dabei oft, dass sich die Wrestling-Welt in den 90ern nicht nur um ihn drehte.
Auch nach so vielen Jahren scheint er nicht verstanden zu haben, dass sich die WWE nicht an seinen Moralvorstellungen sondern an den Wünschen der Fans orientiert. Die old-school Wrestler sind fast ausgestorben, die neue Generation bring frischen Wind und ungewöhnliche Storylines mit sich, die Bret mit seiner Einstellung leider nie vereinbaren konnte.
Nicht genug, dass er Wrestler wie Hulk Hogan, der dem Business in den 90er einen Riesenpush gab als mehr oder weniger untalentierten Sportler mit limitiertem Repertoire bezeichnet'.nein, auch die New Generation resp. die Clique um Shawn Michaels bekommt ihr Fett weg.
Dass es Vince McMahon nie um die Erfüllung von Moralvorstellungen sondern vielmehr um Quoten und klingelnde Kasse ging, auch wenn er dabei über Leichen gehen musste, scheint Bret Hart bis heute nicht begriffen zu haben.
Auch seine einseitige Schilderung des Montreal Screwjobs spricht hier Bände. Kein Wort von der Idee der WCW, seinen Titel mit in diese Promotion zu nehmen'nein, Bret wäre natürlich ehrlich gewesen und hätte den Gürtel zurückgegeben'er ist ja ein Mann der zu seinem Wort steht.
Leider sprechen andere Quellen eindeutig gegen seine Schilderung der Ereignisse. Wie leider zu oft in diesem Buch schreibt Bret die Ereignisse so nieder, dass er als 'Superheld' dasteht, währenddessen er andere Fakten vorenthält und so tatsächlich als der Geprellte dasteht.

Wäre er nur ein wenig selbstkritischer, wäre dieses Buch wirklich eine schonungslose und ehrliche Abrechnung mit dem Wrestling-Business. Leider verfällt der Hitman aber zu oft in Selbstmitleid und seine mangelnde Selbstkritik lässt ihn als Moralapostel, der zu seinem Wort steht erscheinen.
Schade drum'das Buch hat sehr viel Potential und verliert einiges durch Brets kritiklose Selbstdarstellung. Nach manchem Kapitel erschien mir der Hitman wie ein kleines, trotziges Kind, dass immer Recht behalten will. Die Wut über den Montreal Screwjob sitzt nach wie vor tief und das merkt man in dem Buch nur allzu deutlich.

Nichtsdestotrotz bietet dieses Buch umfangreiche Informationen über den Werdegang des Hitman, jedoch sollte sich jeder Leser auch mit anderen Biographien aus der Wrestlingwelt auseinandersetzten um schlussendlich sein eigenes Bild über die ganze Wahrheit zu bekommen.
Meine Kritik an dem Buch mag sehr negativ erscheinen'ich habe es dennoch gerne gelesen und würde es jedem empfehlen. Allerdings hätte ich mir von Bret Hart eine selbstkritischere Auseinandersetzung mit dem Wrestling-Business erwartet, so wie ich es z.B. in den Büchern von Mick Foley erlebt habe.
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5.0 von 5 Sternen Eine eigene Welt voller Helden und Menschen..., 16. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hitman: My Real Life in the Cartoon World of Wrestling (Taschenbuch)
...die nun mal beides in einem sind...

Die Welt des Pro-Wrestling ist immer noch für viele, gerade uns Europäer, geheimnisvoll, aber vor allem auch aus der Ferne kurios und nicht nachvollziehbar. Daher war die Biographie eines der größten Stars dieser Welt so unglaublich spannend zu lesen. Denn für jemanden, der einfach in diese Welt hineingeboren wird, darin groß wird und seinen Weg geht - für den sieht alles ganz anders aus. Diesen Weg mitzugehen, zu erleben, zu erfühlen, ist ein tolles Leseerlebnis - noch dazu, wenn man selbst mal Fan dieses Helden war. Wenn man sich dann noch an die Zeiten erinnert, als man vorm Fernseher bestimmte Dinge gesehen hat, und nun die Sicht der Teilnehmer erfährt, ist es ein tolles Leseerlebnis, das mich mehr als einmal in die eigene Vergangenheit geführt hat.

Sicher mag man kritisieren, daß Bret Hart alles aus seiner Sicht sieht. Aber das ist, wie ich meine, das Recht jedes Menschen, der seine Biografie schreibt. Sie ist aber auf alle Fälle aus dieser Sicht ehrlich - das können wiederum nicht viele von sich sagen. Man mag an einigen Stellen über die Moral des Bret Hart denken, was man will - aber er verschweigt nichts und dazu gehört Mut. Wer ohne Schuld ist....

Ein spannendes, unterhaltendes, leicht zu lesendes Buch mit vielen Anekdoten - nicht nur für den Fan des Hitman :-)
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5.0 von 5 Sternen Die Karriere des Hitman., 20. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als langjähriger Fan von Bret Hart musste ich seine Biographie natürlich lesen, und das Buch hat mich nicht enttäuscht.
Er geht dabei sehr Detailreich auf seine Karriere ein, mit vielen Höhepunkten und sehr viel Tiefpunkten.
Dabei bekommt man auch ein Bild von Bret das man nicht kennt und sein Image als Wrestling Held nicht wirklich entspricht.
Er erläutert seine vielen Seitensprünge, wenn er als Wrestler unterwegs war.
Es dreht sich auch viel um Dogen und Steroidmissbrauch unter den Wrestlern der damaligen Zeit und die daraus resultieren Tode.
Das alles hinterlässt natürlich einen Fahden beigeschmack der Szene.
Aber es geht in diesem Buch auch um die zahlreichen Klassiker in die er zu sehen war, und um sein verhältnis zu seinen Kollegen was sehr interessant ist.
Vorallem sein Verhältnis zu Shawn Michaels, und wie sich dieses Verhältnis über die Jahre sehr verändert hat.
Zum Ende hin wird das Buch sehr traurig, was verständlich ist da es um Montreal `97, Owens Tod, Brets Karriereende und um seinen Schlaganfall geht.
Alles in allem wirkt diese Biographie vielleicht ein wenig negativ.
Trotzdem ist es eine sehr interessante und wunderbar zu lesende Bio (einfaches Englisch), über einen der Besten aller Zeiten.
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4.0 von 5 Sternen Einblick hinter die Kulissen, 22. November 2009
Die Biographie von Bret Hart bietet einen schönen Einblick hinter die Kulissen des Wrestling Geschäfts, vor allem die Stampede Zeit ist so beschrieben, dass man es sich richtig vorstellen kann und quasi mit im Van sitzt :-)

Das Buch ist gut geschrieben und liest sich sehr flüssig. Bret Hart schreibt das ganze ohne Ghostwriter, was ich sehr gut finde. Wenn ich von Jemandem eine Biographie lese will ich auch dessen Worte - und nicht die von jemand anderem.
Beim Lesen sollte man allerdings beachten, dass es sich um eine einseitige Sichtweise handelt, nämlich die von Bret. Er schreibt relativ neutral, es ist aber halt immer seine Version der Geschehnisse. Wenn man das im Hinterkopf hat, kann man das Buch geniessen.

Bret war sicherlich einer der besten Wrestler seiner Zeit. Ob wirklich der beste, sei mal dahingestellt. In seinem Buch macht er ziemlich deutlich, welcher seiner Kollegen technisch was draufhatten und wer nicht. So etwas gehört meiner Meinung nach dazu, wenn man ein Buch über Wrestling schreibt. Ich finde, dass Bret hierbei auch sachlich und fair bleibt. Das die Kämpfe von Hulk Hogan langweilig und technisch anspruchslos sind weiß jeder, der 2 Kämpfe von ihm gesehen hat. Was das Thema Ultimate Warrior angeht empfehle ich die DVD The Self Destruction of the Ultimate Warrior. Ich denke Bret hat Recht mit dem, was er über den Warrior schreibt.

4 Punkte von mir. Das Buch liest sich sehr flüssig und hat mich mehrfach zum Lachen und beinahe zum weinen gebracht. Szenen, wie z.b. sein Sohn durch den Backstagebereich läuft und mit großen Augen die Wrestler anschaut , die er zuhause als Puppe hat, und nun lebensgroß vor ihm stehen und mit ihm spielen, sind einfach nur klasse. Bret beschreibt aber z.b. auch die Auswirkungen von Steroide und einen völlig fertigen Dynamite Kid, der im Rollstuhl endet.

Eine Anmerkung noch: Das ganze Buch ist in Wrestling Sprache geschrieben. Zwar werden alle Begriffe mal kurz erklärt, aber mal sollte schon vor dem Kauf des Buches mit den Wörtern Heel, Babyface, Kayfabe, Work, Turn etc. etwas anfangen können.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Ikone rechnet ab, 4. September 2009
Von 
Michael Langner (Mittweida) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt sind es in Bret Harts Leben immer nur wenige Momente. Emotional nicht ganz so stabil gebaut, gibt er Einblick in Dinge, die viele gern aus seiner Perspektive hören wollen. Das mag dem ein oder anderen einseitig vorkommen (auch ich hatte ab und an das Gefühl ein bockiges kleines Kind zu hören) und dennoch glaube ich, dass er in hohem Maße ehrlich mit dem Leser umgeht. Ich glaube jedes böse Wort über Ric Flair - zumal auch Mick Foley in seinen Büchern kaum ein gutes Haar an dem Nature Boy lässt. Besonders fesselnd sind die Hinter-den-Kulissen Schilderungen. WWE Besitzer Vince McMahon beschreibt er in einer Szene als "großen Jungen, das mit seinen Lieblingspuppen spielt und nach Lust und Laune entscheidet, wer gewinnen darf und wer nicht".

"Es ist eigentlich eine komische Beobachtung, dass die 'bösen Wrestler' im wahren Leben meist viel ehrlicher und angenehmer sind, als 'die Guten'"

The Hitman liest sich wirklich gut weg. Unglaublich, welchen Groupie-Verschleiß Hart in seiner Karriere hatte. Unglaublich, welch sinnlosen Freizeitbeschäftigungen Wrestler im Vollsuff so nachgehen. Unglaublich aber auch wie intregant die meisten dargestellt werden.

Wieviel wirklich wahr ist und wieviel nur in Bret Harts Kopf echt ist, mag man nicht genau zu deuten. Aber "My Life in the Cartoon World of Wrestling" ist ein äußerst interessanter Einblick in das Business, als es noch spannend war.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für jeden Wrestling Fan, 4. Januar 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also ich muss sagen ich habe lange auf das Buch gewartet, da es ja erst ein Jahr nach dem Canada Release in den USA erschien und ich muss echt sagen es hat sich gelohnt!

In seiner Biografie nimmt der meiner Meinung nach authentischte Wrestler kein Blatt vor dem Mund und enthüllt auch teilweise Dinge, die man so gar nicht von ihm erwartet hätte!

Das einzig negative sind einige Längen und das es an Ende recht rasch zu ende geht mit einem Sprung von mehreren Monaten, aber das sei ihm Aufgrund seines Strokes verziehen!

Meine Empfehlung für jeden Wrestling-Fan ----> Unbedingt Lesen
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein bislang bestes englischsprachiges Buch, 4. Januar 2011
Ich bin 30 Jahre alt und zu (vor-)Teenagerzeiten waren Hogan, Hitman und Taker die Top-Leute unter den Wrestlern. Man bekam etwas von Hart, seinen vier Herzen auf der Hose und dem Business mit. Mit zunehmendem Alter verlor man das Interesse am Wrestling. Durch Zufall, über 15 Jahre später, schaltete man es wieder ein und erkennt, dass der Hitman wieder auf Tour geht. Die Worte Schlaganfall, Scheidung und Screwjob fallen. Dies nahm ich zum Anlass, die Biografie zu erforschen. Zum einen über diverse Plattformen im Internet, zum Anderen in Form seines Buches. Da ich sehr viel lese, darf ich behaupten, dass es mir sehr gut gefallen hat. Es war meine erste Biografie und das erste englischsprachige Buch. Ich kann es nur empfehlen für Leute, die sich zwischen 1991 und 1994 mit dem Business beschäftigt haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr spannendes und ehrliches buch das zeigt wie hart die wrestling welt sein kann, 6. November 2010
ich finde es ist das beste was je über den wrestlingsport verfasst worden ist kann ich nur weiter empfehlen
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Hitman: My Real Life in the Cartoon World of Wrestling
Hitman: My Real Life in the Cartoon World of Wrestling von Bret Hart (Taschenbuch - 27. Mai 2010)
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