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am 19. Mai 2014
Meine Mei­nung

Den Abschluss­band einer Tri­lo­gie zu lesen, sorgt bei mir immer für gemischte Gefühle. Einer­seits bin ich schon sehr gespannt und freue mich dar­auf, zu erfah­ren, wie die Geschichte aus­geht aber auf der ande­ren Seite ist die Angst vor der Ent­täu­schung groß. Als Leser fängt man an die Cha­rak­tere ins Herz zu schlie­ßen und möchte meis­tens mit einem Happy End belohnt werden.

Von dem Auf­takt­band der Selection-Trilogie war ich sehr begeis­tert und von der Geschichte abso­lut über­zeugt. Meine Eupho­rie wurde durch den zwei­ten Band schon ein wenig gedämpft und der Abschluss konnte mich lei­der auch nicht wirk­lich von sich überzeugen.

Zual­lerst sei gesagt, dass mir Ame­rica wei­ter­hin gehö­rig auf die Ner­ven gegan­gen ist. Ihre Unent­schlos­sen­heit und das stän­dige Gejam­mere waren ein­fach ner­vig. Nur sel­ten hatte sie ein paar Licht­blitze und zeigte Ent­schlos­sen­heit. Viele ihrer Hand­lun­gen und Ent­schei­dun­gen waren für mich nicht nach­voll­zieh­bar und haben immer wie­der für Chaos gesorgt. Maxon steht ihr in die­ser Hin­sicht lei­der in nichts nach und ich hätte hin und wie­der gerne geschrien: Kom­mu­ni­ka­tion ist alles!

Zum Ende kann ich nur wenig schrei­ben, da ich nichts ver­ra­ten möchte. Den­noch erschien mir der Weg, den die Auto­rin zur Auf­lö­sung gewählt hat als zu ein­fach. Auf den letz­ten Sei­ten pas­sierte plötz­lich alles auf ein­mal und an Erklä­run­gen wurde rapide gespart, sodass ich mit einem unbe­frie­dig­ten Gefühl zurück gelas­sen wurde, da ich gerne noch ein paar Ant­wor­ten auf meine Fra­gen bekom­men hätte. Zudem wurde es noch der­ar­tig kit­schig, dass es mich nicht gewun­dert hätte, wenn die Worte plötz­lich in rosa Zucker­guss geschrie­ben gewe­sen wären.

Fazit

Ein net­ter und schö­ner Abschluss der Tri­lo­gie, doch lei­der ein wenig lieb­los gestaltet.
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am 25. Juli 2014
Mit Sehnsucht hatte ich dieses Buch erwartet, ich wollte einfach unbedingt wissen, wie es ausgeht (bzw war mir nach dem Ende von Buch 2 schon klar, dass es nur ein Ende geben kann, aber mich interessierte eben, wie es dazu kommt). Als ich es dann endlich lesen konnte, war ich auch innerhalb kürzester Zeit fertig, habe es regelrecht verschlungen. Es lässt sich einfach prima lesen und ist nie langweilig.

Jetzt kommt allerdings das große ABER!
In dieser Geschichte steckt so viel Potential, aber die Autorin hat das meiste davon einfach verschenkt, schon alleine deswegen, weil sie sich fast ausschließlich nur auf die Liebesgeschichte konzentriert hat, obwohl sie so viele andere Sachen auch eingebracht hat. Und da sind wir schon beim nächsten Thema. Ich mochte America anfangs, aber manchmal hätte ich sie am liebsten erwürgt oder sie mal kräftig durchgeschüttelt, damit sie mal wieder zu Verstand kommt. Wie sie sich da manchmal verhalten hat, ist einfach für mich nicht nachvollziehbar (sagt ihm nicht, dass sie ihn liebt, weil sie nicht eine von vielen sein will, obwohl sie doch weiß, dass er sie will und sich nur deswegen andere Optionen offen hält, damit er einen Plan B hat, falls sie dooch nicht möchte). Ihre Aktionen sind so dumm und unüberlegt manchmal, man fragt sich doch stellenweise schon, was genau Maxon jetzt in ihr sieht. Auch dieses ständige hin- und her zwischen Aspen und ihr, wo sie dann auch nicht den Arsch in der Hose hatte, mit beiden Klartext zu sprechen. Während sie zuhause war, hatte sie einige klare Momente, hatte das jedoch einen Tag später schon wieder alles vergessen und wollte sich lieber ausschweigen.
Aber gut.... Viel mehr gestört haben mich die Sachen mit den Rebellen, ganz speziell mit den nördlichen. Da werden schon explizit zwei genannt und eingeführt (und einer auch noch mit sehr brisanter Vorgeschichte), und am Ende sind sie einfach gefühlt komplett nutzlos. Ich kann nicht verstehen, wieso man das Thema vertieft hat (speziell auch die Interaktionen mit der italienischen Prinzessin Nicoletta), nur um es dann im Endeffekt quasi unter den Tisch fallen zu lassen. Ebenso verstehe ich nicht, wieso die Autorin dann Paige eingeführt hat, nur um sie ein Kapitel später gleich wieder vergessen zu haben.
Auch die Konflikte, die sowohl America als auch Maxon mit dem König haben, werden hopplahop auf die billigste und schnellste Art und Weise überhaupt gelöst (genauso billig wurde ja eigentlich der "Konflikt" zwischen Lucy und Anne bezüglich Aspen auch gelöst... Wie praktisch). Insgesamt kam das Ende viel zu überhastet. Zum einen die Sache mit Americas Vater, und zum anderen dann die Sache im Palast innerhlab weniger Seiten. Die Geheimnisse von Americas Vater und Kriss. Das hätte man auch viel besser einbauen können, vor allem wenn man denn sich schon ein wenig mit den Rebellen befasst.

Insgesamt denke ich, dass man einfach einige Dinge hätte weglassen können (speziell Tage im Palast, Beschreibungen von Kleidung etc...) um andere mehr aufzubauen (die Rebellen-Sachen, das Ende, wie jetzt mit den Kasten verfahren wird etc). Das Ende kam viel zu überstürzt und plötzlich. Viele Sachen wurden einfach nur angerissen und dann irgendwie nicht weiter beachtet. Das ist echt schade, denn in dem Buch hat sehr viel Potential gesteckt. Aber gut, es ist ja auch ein Buch für Teenager. Super gefallen hat mir allerdings das Zusammenspiel der letzten vier Mädchen untereinander gegen Ende hin. Das war schön zu lesen, und ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin mit einer der vier mehr Gnade gehabt hätte. Wäre eine andere an ihrer Stelle gewesen (zB Nathalie, oder gar Elise), hätte das genau den selben Effekt gehabt.

Ich gebe trotzdem eine klare Kaufempfehlung, da es sich einfach nur super lesen lies und nie langweilig war. Vermutlich bin ich einfach schon ein wenig zu alt für diese Art von Büchern ;).
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In The One erlebt die Selection-Reihe eine deutliche Veränderung:
* America und Maxon müssen sich in ihrer Beziehung großen Problemen, darunter Vertrauensbrüche und ihre Angst davor, sich ihre Liebe zu gestehen und sich verletzlich zu machen, stellen und gleichzeitig müssen sich beide persönlichen Problemen stellen.
* Maxon muss endlich einen Weg finden, sich gegen seinen Vater zu behaupten und die Regierung zu beginnen, die ihm als König vorschwebt, und
* America muss lernen, dass der sanfte Weg zur Veränderung manchmal besser ist als die Hauruck-Methode, dass sie sich anpassen muss, ohne sich zu aufzugeben. Und sie muss sich endlich entscheiden, welchen Lebensweg sie einschlagen will: geht sie mit Maxon oder Aspen?
* Die Rebellen werden wichtiger, weshalb wir Leser endlich mehr über sie, die Unterschiede und verschiedenen Motive zwischen den Gruppen und ihr Vorgehen erfahren. Das Buch ist deutlich düsterer als die Vorgängerbände.
* Entsprechend wundert es nicht, dass The One weniger Humor zeigen kann als The Selection und The Elite. Es gibt zwar weiterhin lustige Momente, aber Trauer, Angst und Dystopie überwiegen.

The One ist der erste Band, dem ich keine fünf Sterne geben kann, denn
- er wirkte am Ende sehr gehetzt, sodass Fragen offen bleiben und wir Verluste nur am Rande und teilweise ohne Erklärung erfahren. Ich wüsste zum Beispiel gerne, ob America als potentielle künftige Königin die Möglichkeit hat, einem Teil ihrer Familie den Aufstieg in Kaste 1 zu verwehren und würde diese Entscheidung gerne miterleben, wenn sie denn Königin wird.
- zwar konnte ich auch diesen Band nicht aus der Hand legen, aber er ist deutlich schwierigere Kost als die eher unbeschwerten, lustigen Vorgänger.
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am 26. Februar 2015
Erster Satz:
“THIS TIME WE WERE IN the Great Room enduring another etiquette lesson when bricks came flying through the window.”

Cover:
Wunderschön! Das dritte Cover ist mein Favorit der Reihe <3 Neben dem tollen Bild, liebe ich aber auch die Schrift und das Krönchen, welches über jedem Titel thront. Das Design der Reihe gehört definitiv zu meinen absoluten Favoriten.

Meinung:
Es fällt mir schwer meine Meinung zu dem letzten Band der Reihe in Worte zu fassen. In Band zwei gab es bereits einige Handlungen und Fragen, die mir nicht so gut gefallen hatten, aber ich hoffte darauf, dass sich in Band drei alles klären würde. Das ist leider nicht in allen Punkten passiert. Mein größtes Problem ist, dass ich etwas anderes erwartet habe. Ich habe die „Selection“-Trilogie als Dystopie angesehen und mich bereits in Band zwei gewundert, wie in Band drei alles zu einer Auflösung kommen soll. Diese Auflösung fehlt für mich leider. Wenn ich die Reihe als reine Liebesgeschichte betrachten würde, wäre ich begeistert. Aber ich hatte mir mehr als das erhofft. Die Rebellion und das Gesellschaftsproblem haben mich sehr interessiert, wurden aber leider nicht geklärt und meiner Ansicht nach auch nicht ausreichend behandelt. Gerade im letzten Drittel des Buches wurden Dinge enthüllt über die ich gern mehr erfahren hätte, die aber danach gar nicht mehr zur Sprache kamen. Mir ist rätselhaft warum sie dann überhaupt eingefügt wurden, wenn sie in der Handlung keine Rolle spielen. So beendete ich das Buch mit vielen offenen Fragen.

Charaktere:
America stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Auf der einen Seite schätze ich sie für ihr großes Herz und ihre Spontanität. Auf der anderen Seite erscheint sie mir oft sehr selbstbezogen mit nur wenig Einfühlungsvermögen gegenüber anderen. Sei es nun Aspen, Maxon oder ihren Konkurrentinnen gegenüber. Ich hätte mir oft mehr Mut von ihr gewünscht. Manchmal kam es mir fast vor als hätte sie die Probleme ihrer Vergangenheit vergessen, da sie als zukünftige Prinzessin für sie keine Rolle mehr spielten.
Maxon ist für mich ein liebenswürdiger Charakter, der jedoch noch viel lernen muss, um zu einer verantwortungsbewussten Person zu reifen. Ich war enttäuscht davon wie er und America mit den Gefühlen anderer gespielt haben,
Kriss ist mein Favorit der Reihe. Ich würde mir wünschen es gäbe einen Roman über sie.

Fazit:
„The One“ bietet einen guten Abschluss der Liebesgeschichte. Ich kann es jedem Leser empfehlen, der sich von Romantik verzaubern lassen möchte. Eine Leseempfehlung für Fans von Dystopien kann ich jedoch nicht aussprechen.
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am 21. Februar 2015
Buch 1 hat von mir noch 4 Sterne bekommen, 1 abgezogen wegen dem Drama zwischen Aspen und America und wegen ihrer unhöflichen Art. Aber dann Buch 2 hat mich schon aufgeregt. Ja, ich kann verstehen, dass America sich wegen Maxon unsicher fühlte - die beiden fingen so toll zusammen an, und dann auf einmal kümmerte er sich nur noch um die anderen - was. sollte. das?? Klar, dass sie dann Zweifel hat und von seinem Verhalten her, wäre ich schon 10x nach Hause gegangen, als mich dauernd so verletzen zu lassen.

Die beiden haben echt nur noch aneinander vorbei geredet, beide wussten nicht, was sie wollten. Maxon macht mit allen rum und America fängt wieder was mit Aspen an - was zum Teufel???? Das nenn ich doch keine Liebe!

Und all diese Lügerei... America hätte Maxon schon viel früher von Aspen erzählen sollen! Und ich konnte seine Worte dann verstehen, aber was ich nicht verstehen konnte : Er verachtet America und erfährt im Buch von keinem die Wahrheit, dass sie und Aspen kein Paar mehr sind und sich nicht mehr lieben - es kam an keinem Zeitpunkt zu einer Aussprache aber er macht ihr dann doch nen Antrag? Nee , sorry, muss man echt nicht verstehen.

Ich rege mich wirklich SEHR darüber auf, dass das 1. Buch so genial und wunderschön war und der Rest nur noch ein Haufen von Lügen, Schmerz und Hintergehen...
So wie Maxon America teilweise behandelt hat, das nennt man nicht Liebe.
Und so wie die beiden sich angelogen haben, das ist auch keine Liebe.

Ich mochte die beiden zusammen, habe mich aufs Ende gefreut, weil ich mir schon dachte, dass sie heiraten... aber die ganze Handlung in Buch 2 & 3 hat mich so getroffen, dass ich nichts mehr für die beiden gefühlt habe. America hätte abhauen sollen, das hätte jede gemacht, die so behandelt worden wär...
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am 26. Februar 2015
America Singer hat endlich ihre Entscheidung zwischen ihrer Liebe zu Maxon und zu Aspen getroffen, doch damit fängt der eigentlich Kampf erst an, denn auch die Rebellen im Süden blasen zum Angriff und auch die Lage im Palast spitzt sich immer mehr zu.

Dieser Band hat mich deutlich mehr in seinen Bann gezogen als der zweite Band. Dieses Mal hatte ich - von einigen Stellen zwischendurch abgesehen - wieder das Gefühl einen "Pageturner" in der Hand zu haben. Auch wenn der Fokus der Handlung stellenweise mir immer noch zu sehr auf Americas und Maxons "Beziehungsprobleme" gerichtet ist, rücken nun doch verstärkt auch die Rebellen aus dem Norden und aus dem Süden in den Vordergrund wodurch das Buch deutlich an Spannung gewinnt. Darüberhinaus wartet auch noch die eine oder andere unerwartete Wendung auf den Leser.

America scheint mir auch eine leichte Wandlung erlebt zu haben - scheint etwas erwachsener geworden zu sein. Leider gibt's immer noch zahlreiche Stellen in denen sie sich ihrer Liebe zu Maxon unsicher ist. Diese Stellen haben mir etwas das Lesen verleidet und insgesamt hätte ich es besser gefunden, aus drei Romanen nur einen zu machen, der dafür etwas umfangreicher ist - jedenfalls hätten die drei Bände auch auf insgesamt 400 - 500 Seiten zu einem Band zusammen gefasst werden können.

Insgesamt aber hat mir das Buch weitaus besser gefallen als der zweite Band, daher kann ich es allen Lesern des ersten und zweiten Bandes nur weiter empfehlen. Die zukünftigen zwei Bände, die noch herauskommen sollen, werde ich aber vermutlich nicht mehr lesen, da für mich die Geschichte im Wesentlichen auserzählt ist.
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am 21. September 2014
Auch die vorherigen Bände waren m.E. gut. Ich habe die Bücher in englischer Sprache gelesen und kann daher nur darauf bezogen von einem durchschnittlich guten Schreibstil künden. Selbstverständlich weiß man, dass man keine extrem anspruchsvolle Lektüre vor sich hat wenn man diese Buchreihe liest.

Dennoch habe ich die Bücher extrem verschlungen, weil die Story einfach Spaß macht. Auch der dritte Band lässt an keiner Stelle Längen entstehen. Ganz im Gegenteil finden in diesem Band noch ein paar mehr Situationen statt, die über das Miteinander der Mädels und ihr Wettkampfdenken hinaus gehen. Die Beziehungen untereinander nehmen im Laufe des Buches eine interessante Wende, so wie auch das Gefühlschaos zwischen Maxon, Aspen und America. Die anfängliche Situation, wer wen erobern möchte und wie sehr, ändert sich im Laufe der Buchreihe, nimmt noch ein paar Extrarunden und wird im dritten Band stimmig aber nicht in allen Schritten vorhersehbar fortgeführt.

Insgesamt halte ich diese Buchreihe für sehr gelungen. Der dritte Band schafft einen guten Abschluss, der zu keinem Zeitpunkt Längen offenbart und sogar noch ein paar Aspekte mehr in die Geschichte einbringt. Dies macht den Abschluss der Trilogie stimmig, noch ein bisschen bunter und abwechslungsreicher und das Gesamtwerk richtig gut!

Wenn man berücksichtigt, dass man einen Jugendroman liest, dessen Anspruch mehr darin liegt, den Leser auf eine emotionale und ein Stück weit fantastische Reise mitzunehmen statt ihn intellektuell zu fordern, dann kann man hier sehr gut und sehr gerne fünf Sterne vergeben. Ich war lediglich enttäuscht, als der dritte Band endete. Diese Lektüre hat wirklich Spaß gemacht!
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am 8. Mai 2014
Ich habe mich seit längerem auf das Finale der Selection Trilogy gefreut, aber das wird dann auch das letzte Buch von Kiera Cass gewesen sein, das ich lese.

Schon der zweite Teil hatte mich nicht wirklich überzeugt, aber ich wollte die Reihe nun doch zu Ende lesen und erfahren wie es mit der "Elite" weitergeht.

Wie viele Bewertungen (siehe auf der amerikanischen Seite) schon sagen, ist das Buch schon sehr "actionreich" und es kommt keine Langeweile auf. Aber das ist für mich einer der Kritikpunkte. Wenn schon so viel passiert, dass muss das Buch eben länger und auch detaillierter werden. Viele Dinge werden kurz angesprochen oder neue Aspekte gezeigt (siehe Mer's Dad oder Kriss), aber nie wirklich erklärt oder mehr daraus gemacht. Die Geschichte besteht fast ausschließlich aus "Liebt er mich? Liebt er mich nicht?", was mir irgendwann einfach nur auf die Nerven ging. Der "dystopische" Anteil, die Vorkommnisse der Gesellschaft und die Entwicklung jener, wird kaum und wenn dann zu wenig betrachtet. Die Geschichte der Rebellen wird auch nicht ausführlich erzählt, auch wenn diese im letzten Teil einen immer wichtigeren Teil ausmachen.

Das Ende war wieder einmal zu abrupt und schnell herbeigeführt worden, einige beliebte Charaktere wurden kurz und schmerzlos aus der Story entfernt & vor allem Maxon's Verhalten in der Schlussszene (nicht Epilog) kam mir im Angesicht der Geschehnisse doch sehr spanisch vor.

Ein weiterer Punkt, der mich schon seit dem ersten Buch stört, ist das Maxon mir einfach noch zu naiv und kindlich in einigen Szenen erscheint. Weiterhin kann ich aus den Beschreibungen keine wirkliche Chemie zwischen ihm und America bzw. America und Aspen erkennen.

Alles in allem bin ich doch etwas enttäuscht. Jeder, der die anderen beiden Bücher gelesen hat, wird sich auch dieses Buch nicht entgehen lassen, aber habt bitte keine zu hohen Erwartungen.
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am 6. November 2015
Inhalt

Der Kampf um Prinz Maxons Herz erhebt sich in neue Gefilde. America ist eine der vier jungen Damen, die immer noch um seine Gunst wetteifern, sich gegenseitig auszustechen versuchen, im Kampf um Macht und Liebe. Doch für wen wird sich Maxon entscheiden? America ist sich sicher, dass sie schon verloren hat – er liebt sie, aber gegen seinen tyrannischen Vater, der ihr eine deutliche Botschaft schickte, kommt er nicht an. Trotzdem kämpft sie weiter – für Gerechtigkeit, für die Liebe, und ein besseres Leben. Als jedoch eines Tages wieder Rebellen vor ihr stehen, erfährt ihr ganzes Schicksal eine weitere Wende, und dann wäre da noch das Geheimnis um Aspen, von dem Maxon keine Ahnung hat…

Meine Bewertung

Es kam schon viel zu lange nicht mehr vor, dass ich bei einem Buch weinen musste, aber “The One” hats doch geschafft, mich zum Ende hin zum Heulen zu bringen. Ich habe dieses Buch gestern in einem Rutsch verschlungen, und konnte mich gar nicht mehr davon lösen – Kiera Cass bringt erneut Emotionen auf, neue Wendungen mit rein, erbaut eine Achterbahn der Emotionen, die den Leser mitreißt und ihn völlig mit America mitfiebern lässt.

Es gab einige Überraschungen in dem Buch, und ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass auch Charaktere, die ich anfangs absolut nicht leiden konnte, dann mein volles Mitleid und meine Sympathie bekommen haben. America entwickelt sich immer weiter, wird zunehmend selbstbewusster, und tritt dem König entgegen, obwohl sie weiß, dass er sie sofort nach Hause schicken könnte. Doch auch Maxon macht eine gewaltige Entwicklung durch, wird, wie ich finde, um einiges mehr seiner Rolle des Prinzen gerecht und verhält sich zunehmend eines Königs würdig.

Glücklicherweise hat Kiera Cass in diesem Teil auch mehr Zeit darauf verwendet, die Rebellen zu beschreiben, was dringend nötig war nach den ersten zwei Bänden, in denen America unwissend über die Politik durchs Leben stolpert. Hier wird aus einer groben Ahnung ein Handlungsstrang gespinnt, der faszinierender nicht sein könnte – und am Ende wirklich noch so einige Überraschungen bereit hält. Allerdings ist dieser Teil auch bewusst nicht so heiter wie die Vorgänger, nimmt an Intensität zu, je näher man dem Ende kommt. Natürlich ist dem Leser schon lange klar, für wen sich Maxon entscheiden wird, aber wie Kiera Cass dann diese weitreichende Entscheidung verpackt, ging wirklich über meine ersten Vorstellungen hinaus. Alles war viel vertrackter, als es den Anschein hatte, überall lauerten Gefahren und Probleme, und America muss wirklich beweisen, was in ihr steckt, während auch beim Leser trotzdem immer diese Sorge aufkommt, dass möglicherweise doch Kriss am Ende die Krone erhält.

Was mich besonders berührt hat, waren auch die Szenen zwischen den vier Mädchen und Maxons Mutter. Sie ist sehr liebenswürdig, weshalb ich gar nicht verstehen kann, wie sie ihrem Mann so ergeben ist, aber das wird ja hoffentlich im Zusatzteil “Happily Ever After”, der auch schon hier liegt, noch geklärt. Auf jeden Fall tat es gut zu sehen, wie sich die Mädchen entwickeln, alte Streitigkeiten begraben und trotzdem nie so ganz sicher sind, wo sie eigentlich genau stehen. Besonders überraschend ist in dieser Hinsicht Celeste, deren Beweggründe man zum Schluss immerhin versteht, und deren Schicksal dann umso tragischer ist. Außerdem macht auch Marlee wieder einige Gastauftritte, die mich sehr gefreut haben.

Im Grunde genommen ist Kiera Cass Buchreihe “Cinderella” in neuem Format, mit mehr Mädchen, denen der gläserne Schuh passen könnte. Aber die Autorin verpackt dies alles so liebevoll, baut Wendungen ein, die den Leser mitreißen, und genau das ist wohl auch das Geheimnis ihres Erfolgs: Ihre Leidenschaft zu diesen Büchern, Americas Geschichte. Ich freue mich jetzt auf den vierten Teil, der auch schon griffbereit hier liegt, und kann nur sagen: Der Abschluss von Americas Geschichte lohnt sich, endet mit einem Feuerwerk an Gefühlen, und wird garantiert niemanden ganz kalt lassen!
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am 16. Juni 2014
Da waren es nur noch vier. Maxon muss sich entscheiden und der König erhöht den Druck auf Amerika. Denn sie ist ihm zu unbequem, zu aufmüpfig und zu rebellisch. Es kommt gar nicht in Frage, dass sie, eine aus den unteren Kasten Königin wird. Doch da hat er die Rechnung ohne Maxons Liebe zu ihr gemacht. Doch wie steht es mit Amerikas Gefühlen für ihn, wo Aspen noch immer in ihrer Nähe ist. Zudem leidet der Palast immer häufiger unter den Angriffen von Rebellen und im Land selbst, brodelt die Unruhe. Da bekommt Maxon ein Hilfsangebot von einer eher unerwarteten Seite, doch kann er dem trauen und kann er das Kastensystem abschaffen, wenn er den Thron besteigt?

Ich hatte mich auf <b>„The One“</b> gefreut, wie schon lange auf kein Buch mehr. Natürlich wusste ich das schon <b>„The Selection“</b> und <b>„The Elite“</b> kein großes literarisches Werk darstellten, sondern eher leichte Unterhaltung, aber vom letzten Band war ich doch etwas enttäuscht. Die Konflikte lösten sich einfach zu leicht. Es war als hätte die Autorin plötzlich das Interesse an ihrer Geschichte verloren und wollte nur noch zu einem Ende kommen. Aspen erkennt, dass die Liebe zu Amerika nicht so groß war wie gedacht. Aus dem verbitterten, trotzigen jungen Mann wird ein Royalist. Und die Wildkatze Celeste, wird auch plötzlich zahm und Amerikas beste Freundin. Diese Charakterentwicklung war doch eher unglaubwürdig. Dann der Konflikt zwischen dem Königshaus, den Nordrebellen und den Südrebellen und die schwärende Revolution im eigenen Volk, durch einen brutalen Angriff, puff aus der Welt geschaffen und die alten Regenten gleich mit. Wie bequem jetzt kann Maxon den Thron besteigen und seine Neuerungen durchführen. Es war als hätte jemand auf die Vorspultaste gedrückt, um nur noch das Happy End zu sehen. Dafür blieb der Handlungsstrang, dass Amerikas Vater ein Rebell war und dass es ihnen gelungen war eine Kandidatin in die Reihen der Selection zu schmuggeln außen vor. Was ich persönlich schade fand, denn das hätte dem Ganzen mehr Tiefe verliehen.

Meinetwegen hätte das Buch noch ein paar Seiten mehr haben können, denn irgendwie lässt mich dieses Ende unbefriedigt zurück, auch wenn die Story so ausging, wie ich es mir gewünscht habe.
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