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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung mit ein paar Schwächen
Wie sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von Divergent erwartet! Jetzt habe ich leider eher gemischte Gefühle. Erst mal zur Handlung: Die setzt genau dort ein, wo sie im vorigen Band aufgehört hat. Nach der Attacke der Erudite auf das Abnegation-Hauptquartier sind Tris, Tobias und ein paar andere auf der Flucht.
(Was die "paar anderen" anbelangt: Ich...
Veröffentlicht am 19. Mai 2012 von ~Bücherwürmchen~

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Fortsetzung. 2,5 Sterne
Ich möchte dich, lieber Rezensionsleser, eigentlich gar nicht mit vielen Worten bombardieren, denn das haben schon andere für mich getan.
Stattdessen möchte nur auf die Punkte eingehen, die mich dazu verleiten sogar fast drei Punkte weniger zu vergeben:

1.) Mir war der 2. Band zu hektisch. Die Spannung ist oftmals gegeben, aber es fehlten...
Veröffentlicht am 14. Mai 2012 von Sarah A.


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Fortsetzung. 2,5 Sterne, 14. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Ich möchte dich, lieber Rezensionsleser, eigentlich gar nicht mit vielen Worten bombardieren, denn das haben schon andere für mich getan.
Stattdessen möchte nur auf die Punkte eingehen, die mich dazu verleiten sogar fast drei Punkte weniger zu vergeben:

1.) Mir war der 2. Band zu hektisch. Die Spannung ist oftmals gegeben, aber es fehlten einige ruhige Momente und eine Verschnaufpause für den Leser. Es grenzt schon fast an Reizüberflutung, da ständig Informationen und Namen preis gegeben werden und Tris stets in Bewegung ist. Es gibt kein Verharren, kein längerer Moment des in-sich-gehens und das finde ich schade.
Die Hektik machen wohl auch die vielen Sprünge (von A nach B, von B nach C, von C wieder nach A) aus. Es scheint keinen wirklichen roten Faden zu geben.

2.) Beschreibungen kommen zu kurz, Dialoge und Tris' Gedanken stehen im Vordergrund. Die Autorin tritt den Leitspruch der Schriftsteller "show, don't tell" mit Füßen.

3.) Tris hat mich in ihrer Art irgendwann genervt, sie wirkt ab einem gewissen Punkt ausschließlich naiv (ist nicht mal mehr als mutig zu bezeichnen).

4.) Der 'Bösewicht'/'Verräter war zu offensichtlich, schon weit vor dem Ende erkennt man als Leser diesen und das hätte Roth besser lösen müssen.

5.) Verglichen mit anderen dystopischen/Science-Fiction Romanen hat mich die "Divergent"-Reihe kaum in ihren Bann gezogen, da sind weniger bekannte Reihen wie "Obsidian" und "Under the never sky" wesentlich lesenswerter und durchdachter.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider doch schlechter als Divergent, 15. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Es fällt mir wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich nach dem umwerfenden ersten Teil der Trilogie einfach zu viel erwartet habe. Das Folgende ist also, wenn man so will, Meckern auf hohem Niveau. Auch diesmal fand ich Veronica Roths Schreibstil sehr angenehm, die Figuren sind interessant und zumindest der erste Teil des Romans ist spannend. Leider wurde, abgesehen von einigen Schießereien, die Action zum Großteil durch diverse 'Simulationen' erzeugt, die fand ich schon in 'Divergent' etwas übertrieben, und durch die Wiederholungen wurde es auch nicht besser.

Noch dazu haben sich aber im Laufe der Geschichte die Unklarheiten gehäuft, und irgendwann konnte ich mich kaum mehr auf die Handlung konzentrieren, weil mir fortwährend eine Frage im Kopf herumspukte: WARUM??

Die Dauntless wurden am Ende des ersten Bandes von den Erudite zu willenlosen Sklaven gemacht und unter der Simulation gezwungen, andere zu ermorden. Trotzdem schlägt sich ein Teil von ihnen auf die Seite der Erudite; wieso tun sie so etwas?

Weshalb macht sich in dieser Welt, in der Hinrichtungen in Form von Kopfschüssen Gang und Gäbe sind, gerade eine besonders kalte und gnadenlose Person die Mühe, jemanden mittels Giftinjektion zu töten? (SPOILERWARNUNG: Klar, damit es schiefgehen kann!
SPOILER ENDE.)

Wie kommt es, dass (ich versuche hier möglichst spoilerfrei zu schreiben) eine Person bereit ist, alles zu opfern und ihre Freunde im Stich zu lassen, nur weil jemand, dem sie eigentlich sonst nicht vertraut, vage andeutet, es gäbe ganz geheime und gewichtige Gründe, das zu tun? Und wenn diese Person schon von der Richtigkeit dieser Andeutungen überzeugt ist, warum versucht sie dann nicht, ihre Freunde alle einzuweihen?

Und so geht es weiter. Ich möchte hier nicht noch mehr aufzählen, weil ich nichts von der Handlung verraten will, aber irgendwann konnte die Autorin trotz ihres guten Erzählstils nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte viele Schwachstellen aufweist. Die größte Unklarheit ist übrigens (nachdem man sich das schon im ersten Band gefragt hat), was es denn nun eigentlich wirklich mit der 'Divergenz' auf sich hat und was genau die Erudite bezwecken. Dieses Rätsel wird erst ganz am Schluss ... nun, 'gelöst' kann man kaum sagen, weil das Ende noch viel mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Überhaupt kam es mir ziemlich pompös vor und ich frage mich, wie die Autorin im nächsten Band die Geschichte fortführen will.

Fazit: Im Vergleich zu manchen anderen YA-novels ist 'Insurgent' immer noch gut und spannend. Aber gemessen an 'Divergent', das fünf Sterne und noch mehr verdient hätte, kann ich diesem Buch leider nur drei(einhalb) Sterne geben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung mit ein paar Schwächen, 19. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Wie sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von Divergent erwartet! Jetzt habe ich leider eher gemischte Gefühle. Erst mal zur Handlung: Die setzt genau dort ein, wo sie im vorigen Band aufgehört hat. Nach der Attacke der Erudite auf das Abnegation-Hauptquartier sind Tris, Tobias und ein paar andere auf der Flucht.
(Was die "paar anderen" anbelangt: Ich konnte mich wirklich nicht mehr gut daran erinnern, wer wer ist, und leider wird das auch nicht noch einmal erklärt. Solltet ihr dasselbe Problem haben, schaut am besten in Veronica Roths Blog nach, dort bietet sie einen guten Überblick.)
Ich hatte ja gedacht, dass sich nach dem ersten Buch die verschiedenen Fraktionen aufgelöst hätten, aber das ist nicht der Fall. Gleich zu Beginn suchen Tris und Tobias bei den Amity Zuflucht und später kommen sie auch zu den anderen Gruppen. Das hat mich einerseits gefreut, weil ich gern mehr über die Eigenheiten der Fraktionen erfahren wollte, andererseits hat es die Geschichte schon etwas verwirrend gemacht: Die beiden Hauptpersonen reisen eigentlich ständig von einem Hauptquartier zum nächsten, man weiß kaum, wie sie dort hingelangen und wie viel Zeit vergeht (Tris' Schusswunde aus dem ersten Band verheilt jedenfalls während der ganzen Handlung nicht).

Zu den Charakteren: Ich fand Tris im ersten Teil sehr toll, aber diesmal ist sie mir ab und zu richtig auf die Nerven gegangen. Ich verstehe ja, dass sie Traumatisches erlebt hat ... und dass man einen seiner Freunde töten musste, um sich selbst zu verteidigen, verkraftet wohl niemand leicht. Aber in Büchern ist es manchmal doch besser, solche Dinge nicht ZU realistisch zu beschreiben, weil es das Lesevergnügen trübt, wenn der Hauptcharakter nicht und nicht über irgendein Ereignis hinwegkommt. Irgendwann wurden Tris' ewige Selbstvorwürfe schon ziemlich anstrengend, sie hatte streckenweise überhaupt nichts mehr mit der taffen Kämpferin aus Teil 1 zu tun, sondern hat sich in eine Art Märtyrerin verwandelt, der das eigene Leben kaum mehr was bedeutet. Ich habe ehrlich gesagt auch nicht ganz verstanden, wieso sie solche Angst davor hat, mit anderen über ihre Tat zu sprechen, und sich nicht einmal Tobias anvertrauen will. Schließlich hatte sie kaum eine andere Wahl als so zu handeln, und gerade ein Dauntless sollte das verstehen.

Das führt mich zu Tris und Tobias als Paar: Am Anfang des Buches war ich richtig begeistert von den beiden. Die Autorin hat wirklich sehr schön beschrieben, wie sie miteinander umgehen und wie sich ihre Beziehung entwickelt. (Auch wenn ich es ein kleines bisschen unrealistisch fand, dass es zwischen ihnen nur bei unschuldigen Küssen blieb.) Aber dann kamen Konflikte auf, die vieles von diesem schönen Gefühl wieder zerstört haben. Und dabei hätten die meisten dieser Probleme recht einfach gelöst werden können, wenn Tris sich nicht so stur und verschlossen und geheimniskrämerisch benommen hätte wie oben beschrieben ...

Alles in allem fand ich den Roman durchaus mitreißend und ich habe ihn auch in kürzester Zeit verschlungen. (Das Ende war für mich allerdings ziemlich heftig und irgendwie auch verwirrend, aber das soll jeder für sich entscheiden.) Bloß an den Vorgänger reicht dieses Buch eben leider nicht heran. Trotzdem auf jeden Fall noch lesenswert - vier von fünf Bücherwürmchen dafür!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Insurgent ist so beispiellos, stark und unberechenbar!, 16. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Buchinhalt:

Nachdem die Erudite die Fraktion Dauntless unter Einfluss eines simultiven Serums setzte, somit aus ihnen Killer formierte und den Großteil der Abnegation auslöschte, ist Chicago unter Beschuss. Es war Tris' ursprüngliche Fraktion, bevor sie sich selbst für Dauntless entschied. Sie selbst blieb von den Folgen des Serums unberührt, denn sie ist resistent. Kaum jemand hat die Kraft und Kontrolle über sich selbst, dieser teufeligen Erfindung der Erudite zu entkommen. Kaum jemand, außer der Divergent. Divergents zeichnen sich dadurch aus, das Verhalten und den Charakter der anderen Fraktionen zu verstehen. Und daher sind sie, für die anderen gefährlich. Nun mehr denn je. Denn Tris musste den größten Verlust eines Kindes und einer guten Freundin erleiden. Untröstlich und in tiefer Trauer befindet sie sich mit Four - ihrem ehem. Ausbilder und Freund, ihrem Bruder - einem Erudite, Fours Vater Marcus und Erzfeind Peter auf ungewissem Terrain. Während die einen zu Verrätern werden, suchen die anderen Schutz bei ihnen bisher unbekannten Fraktionen. Pflichtallianzen werden geschlossen. Doch kann die Gruppe um Tris den skrupellosen und gefährlichen Erudite tatsächlich das Handwerk legen? Es herrscht Uneinigkeit, Misstrauen über den Gegenschlag. Zu viele Geheimnisse werden gehütet und gefährden auch die junge Liebe zwischen Tris und Four.

"...inside me is a beast that snarls, and growls, and strains toward freedom, toward Tobias, and, above all, toward life.
And as hard as I try, I cannot kill it. So I snob into my hands instead..."
~ Tris, P. 341 of Insurgent

Persönliche Meinung:

Nachdem ich den ersten Band Divergent" gelesen habe, schraubte ich meine Erwartungen an die Fortsetzung Insurgent" hoch. ZIEMLICH hoch. Denn die Autorin Veronica Roth hat die Messlatte durch ein simples, aber in sich ausgeklügeltes Konzept von Beginn an sehr hoch angelegt. Die Angst derartiger Erwartungen kann beim Autor so groß sein, dass er/sie am Druck scheitert. Es wäre nicht das erste Mal. Im Falle von Veronica Roth scheint es eher, als ob sie jegliche Erwartungen von außen UND an sich selbst einfach hat von sich abprallen lassen.

Ab Seite 1 des Folgebandes Insurgent" erkannte ich die Veronica Roth wieder, die "Divergent" schrieb. Ich fühlte mich unmittelbar ins dystopische Chicago zurückversetzt und im Geschehen integriert. Die Zeitspanne beträgt in der Handlung nämlich nur wenige Augenblicke. Bereits mit dem Ende des Trilogie-Auftaktes kristallisierte sich heraus, dass Protagonistin Beatrice Prior aka Tris durch ganz harte Zeiten gehen könnte. Denn ihre alte Faction Abnegation ist unwiderruflich zerschlagen. Die Mehrheit dieses Gesellschaftsteils wurde getötet. Die Erudite hat sich, Dank der Manipulation vieler Dauntless - ihrer neu gewählten Fraktion - eine gefährliche Stellung gesichert. Doch die 16-jährige Tris ist trotz ihrer folglich selbstlosen, ja wahrlich lebensmüden Handlungen, nicht zu einer übermenschlich selbstbewussten Kampfmaschine mutiert. Tris ist traumatisiert, fühlt sich leer und emotional überfordert. Sie hat die ihr zwei wichtigsten Menschen verloren und einen liebgewonnenen Menschen erschießen müssen. Und obwohl ihr Bruder Caleb - ein Erudite - bei ihr ist, sind sie durch den Kampf ihrer Fraktionen einander nicht mehr so nahe. Tris' Leiden begleitet sie wie ein dunkler Schatten, und beeinflusst ihr Denken und Handeln stark. Veronica Roth macht dem Leser durch ihre Protagonistin klar, wie tief verwurzelt der Verlust sitzt und wie sehr dieser Entscheidungen beeinflussen kann. Das sich Tris dadurch permanent zum Märtyrer macht, bringt wiederum Komplikationen mit sich. Plötzlich sieht sie sich Konflikten mit ihrem einzigen, bisherigen Vertrauten ,Four` ausgesetzt. Denn ,Four` - ihr ehemaliger Ausbilder aus der Dauntless Fraktion und auch Freund - sieht Tris nach wie vor (trotz seines Wissens) als eine Dauntless. Und in diesem Zuge hat sie auch so zu agieren. Das Tris als Divergent sich aber auch in Mitglieder der anderen Fraktionen hereinversetzen kann, interessiert ihn nicht. In der Fortsetzung wird dies sehr deutlich.

Während ich Tris` Zerrissenheit, die Trauer und dem daraus resultierendem Verhalten wirklich gut nachvollziehen konnte, hat mich Four oftmals frustriert. Von Feingefühl hat der Herr offensichtlich noch nichts gehört. Er setzte voraus, dass Tris sich anpasste und natürlich die schwierige Situation, auch zu seinem Vater Marcus, versteht. Wenn es aber aufs Ganze ging, verschloß er sich ihr gegenüber.

Nachdem Tris, ihr Bruder Caleb, Four, sein Vater Marcus und Peter zunächst bei Amity Unterschlupf gefunden haben, muss entschieden werden wie es weitergeht. Denn sicher fühlen sie sich auch bei Amity, aufgrund derer Aufenthaltsauflagen, nicht lang. Und so bekommen sie und der Leser nicht nur einen Einblick in das Amity Quartier. Wir machen uns mit Tris & Co. auf den Weg in das Versteck der Fraktionslosen und erleben dort eine Überraschung. Mir gefielen diese Einblicke, die Veronica Roth ihren Lesern in die einzelnen Fraktionen gewährte.

In vielen Sequels einer Trilogie greift der Autor viel zu oft zur sicheren Methode: der Dreiecksklamauck (nenne ich einfach mal so). Aus Konflikt entsteht eine Trennung des Paares, einer der beiden tröstet sich ohne loslassen zu können mit jemanden anderen, es entwickelt sich eine komplizierte Dreiecksbeziehung. Doch hier sei erwähnt, dass wir uns damit nicht runschlagen müssen. Veronica beweist: es geht auch anders. Was für ein Segen! Probleme, Geheimnisse gibt es zwischen Tris und Four nämlich zur Genüge. Da noch eine Dreiecksbeziehung zu platzieren, hätte den Rahmen gesprengt.

Dennoch habe ich hier noch einen Kritikpunkt. In komplizierten Handlungssträngen schlichen sich bei mir kleine Sinn- und Zeitfehler rein. Nichts weltbewegendes, aber dennoch führte es dazu, dass ich einige Male wieder zurückblättern musste, nochmals las und feststellte, dass da etwas nicht ganz `Koscher' war. Solche Fehler können zu Verwirrungen führen. Es störte leider meinen Leserhythmus. Wenn die Autorin deartige Fehler übersieht, was selbst nach mehrfacher Durchsicht durchaus vorkommen kann, sollte doch der Lektor `Schadensbegrenzung' betreiben. Es ist ein bisschen schade, denn es hat sich auf meine Bewertung ausgewirkt. Nichts desto trotz ist diese Fortsetzung stark. Während anderen Autoren nach einem starken Auftakt beim zweiten Teil schon die Puste ausgeht, lässt Veronica Roth den Leser hier wieder kaum Luft holen. Für mich persönlich war das Ende eine absolute Überraschung, was mir den generellen Punktabzug auch schwer gemacht hat.

Das Cover ist eine Augenweide. Ja, an diesem kann man sich vorstellen wie der Amity Baum ausschaut. Absolut phänomale Arbeit und steht dem Cover zum Erstling in nichts nach. Auf das finale Buchcover bin ich umso mehr gespannt. Genau wie auf den Titel, natürlich.

"...We both have war inside of us. Sometimes it keeps us alive. Sometimes it threatens to destroy us."
~ Tris, P. 242 of Insurgent

Fazit: Insurgent" hat den Fluch der mittelmäßigen (bis gar schlechten) Fortsetzungen gebrochen. Veronica Roth beweist dem Leser wirklich, dass es möglich ist das Level beizubehalten. Verlust, Trauer, Geheimnisse und Misstrauen dominieren in der Geschichte. Es werden Blut und Tränen vergossen. Protagonistin Tris hat keinerlei Symphatiepunkte bei mir einbüßen müssen. Einen minimalen Punktabzug gibt es von meinerseits leider aufgrund kleiner Fehler. Das gesamte Stimmungsgefühl hat darunter aber sonst nicht gelitten. Der finale Band kann also nicht schnell genug fertiggestellt werden, Missüs Roth!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine große Enttäuschung :(, 10. Mai 2012
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Buchgestaltung

Einfach Perfekt. Ende der Diskussion.

Meinung

Vorwort: Diese Rezension soll in kleinster Weise Veronica Roths Talent bemängeln gute Bücher zu schreiben oder hat eine bösartige Absicht. Ich liebe Divergent nach wie vor. Gerne dürft ihr nachdem lesen zu euren Fackeln und Mistgabel greifen, aber es wird in naher Zukunft sicher (hoffentlich) noch mehr Leser geben die meiner Meinung sein werde. Tjaaaa und ihr könnt absolut NICHTS daran ändern. Ätschi!

Hach, was waren meine Erwartungen hoch. Kaum nachdem Divergent erschien, war das Buch auch schon gekauft und innerhalb eines Tages gelesen. Ich zähle mich zu den stolzen 'ab der ersten Stunde an' ' Fans und oh, wie bitter war meine Enttäuschung, während des Lesens von Insurgent. Die ersten 100 Seiten waren genauso gelungen, wie ich es mir gewünscht habe, aber dann bin ich in ein richtiges Leseloch aus Wut, Wut und Wut gefallen.

Warum konnte ich Insurgent nicht lieben? Warum hat Band 2, mir etwas von der Freude an Band 1 genommen? Warum kann die Triologie jetzt im Gesamtbild einfach nicht mehr zu dem Besten zählen, was ich jemals gelesen habe?

Warum'warum'warum'?

Nach Tagelangen nachdenken, sind mit folgende Gründe eingefallen.
Gründe, warum Insurgent für mich ein Flop war.

1)Direkt zu Beginn ist mir Tris immer unsympathischer geworden. Es lag an ihrer zickigen und sehr egoistischen, respektlosen Art allem und jedem gegenüber. Ich habe so etwas erwartet. Nach allem, was sie durchgemacht hat, ist glasklar, das dies nicht spurlos an ihr vorbei gehen kann. Aber irgendwann war ihr Verhalten einfach nur noch'bösartig. Ständig hat sie den Streit mit Tobias gesucht. Ständig. Diese vielen kleinen und großen Diskussionen und gemeinen Vorwürfe etc. empfand ich als wirklich nervtötend und an den Haaren herbei gezogen. Wo ist all das Vertrauen plötzlich hin gegangen? Wieso konnte Tris Tobias nicht unterstützen, wo er sich doch so seh bemüht hat, dies für sie zu tun? Tris hat sich wie ein Idiot benommen.

Es hat mir echt in der Seele wehgetan, den Charakter, der bei mir an Stelle Nr.1 sämtlicher Buchcharaktere überhaupt vom Thron zu schubsen. Im Verlauf des Buches wurde es für mich noch schlimmer. Tris hat sich einfach dumm verhalten. Ohne nachzudenken in gefährliche Situationen gestürzt, nicht auf andere gehört oder Rücksicht auf irgendjemanden genommen. Wie ein kleiner Rambo im Alleingang, wollte Tris die Superheldin alles allein klären und alles andere als in einem Team spielen. Ich hätte Tobias am liebsten immer angefeuert, wenn er versucht hat Tris den Kopf zu waschen, aber leider haben seine wahren Worte ihr Ziel nie erreicht.

Er sagt so etwas wie: Tris du benimmst dich nicht mehr wie eine Dauntless, die die echten Werte ihrer Fraktion vertritt, sondern bist ungehalten, unvorsichtig und stürzt dich in dein Verderben, als wäre dein Leben dir nichts wert. Ist jetzt sehr frei übersetz, weil ich die richtige Stelle nicht mehr finden konnte, aber trifft leider zu.

Tris wird alles, was sie in Band 1 noch so sehr verachtet hat!

2)Mir fehlten im Schreibstil Beschreibungen, da ich das Gefühl hatte, das Buch bestünde ausschließlich aus Dialogen. Dialoge, die sich immer wieder um Streits zwischen Tris und Tobias drehen und Dialoge über die Fraktionen. Die Fraktionen waren eh so eine Sache. Jedes vierte Wort im Buch war Fraktion. Immer und endlos wurde über ein und dasselbe Thema geredet: die Fraktionen. Sicher diese spielen eine tragende Rolle in den Büchern, aber das Buch bestand fast ausschließlich aus dem Thema: Chaos in den Fraktionen. In Band 1 gab es so viel Abwechslung und Action und hier ging das alles irgendwie unter'

Ich kann nicht leugnen, dass Insurgent oft viele spannende Szenen hatten, aber mir kam das alles so schrecklich bekannt vor, ganz nach dem Motto: kennst du eine Simulation, kennst du alle'jetzt, wo ich genauer darüber nachdenke, kam die Action auch nur zustande, weil es mehrere Simulationen gab Oo

3)Die Wiederholungen. Ich HASSE Wiederholungen. Abgrundtief. Und hier gab es eine Menge davon. In Gesprächen immer und immer wieder. Das beste Beispiel ist meiner Meinung nach eine Befragung zu den Geschehnissen aus Band 1, bei der Tris und Tobias alles wiedergeben. Natürlich ist so etwas nicht schlecht, um sich Dinge ins Gedächtnis zu holen'bla'bla'bla, aber es war wirklich extreme. Auch im Bezug auf die Meinungen bezüglich der Fraktion. Spätestens nach dem dritten Mal, wusste ich bereits, wer welche Stellungnahme vertritt.

4)I am Divergent and Insurgent. Aha. Jep. Genau. Ich hatte mir wirklich mehr Informationen über Menschen, die Divergent sind gewünscht. Es wurde viel darüber gesprochen und gerätselt und und und'aber eine wirkliche Erklärung hat man immer noch nicht bekommen. Das fand ich gelinde gesagt: blöd. Wenn doch so viel Wert auf die Divergent Superhelden gelegt wird, kann man da als Leser nicht ein bisschen mehr Hintergrund erwarten?

5)Vorhersehbar ohne Ende. Spätestens nach den ersten 100 Seiten, hatte ich eine Vorahnung, auf was das ganze hinaus laufen wird. Ich habe so etwas oft und in vielen Fällen schaffen es Autoren/innen mich immer wieder zu überraschen. So war es auch in Divergent, in Insurgent aber nicht.

6)Logikfehler, aber übelst'das kann ich aber verzeihen, weil die Autorin dazu auf ihrem Blog eine sympathische Entschuldigung gepostet hat!

7) Die 'Bösewichte/Fadenzieher' lernt man teilweise schon in Band 1 kennen. Von näheren betrachtet empfand ich ihre Charakterzeichnung als echt eindimensional und dieser Verrat/Nicht Verrat am Ende war auch mehr als offensichtlich'

Am Ende empfand ich die ganze 'Reise' als sinnlos.

*ACHTUNG HIER KOMMEN JETZT SPOILER*

Am Ende des Buches wird erklärt, das die Fraktionen so eine Art Projekt waren, um die Menschheit auf den wahren Pfad zurück zu bringen. Tris Vorfahren gehörten dazu. PRIOR klingelts da?! Ja'wuhu, soo einfallsreich! -.-

Jedenfalls frage ich mich, warum zur Hölle all das in Band 1 geschehen lassen, um die Fraktionen eh aufzulösen? Was macht das für einen Sinn? Das ganze System auf dem die Welt basiert, mal eben so ausradieren'das war do verdammt enttäuschend und unrealistisch und 0/8/15. Alles, was Divergent ausgemacht hat, alles, was das Buch so genial gemacht hat, hat die Autorin sozusagen mit dem letzten Kapitel zerstört. Das einige der Charaktere davon wussten, hat mich dazu an der Logik zweifeln lassen. Das ganze Potenzial wurde verschwendet.

'SPOILER ENDE*

Mit diesem Ende ist in Insurgent dann alles vorbei.

Dinge, die mir gut gefallen haben:

1)Ich liebe Tobias einfach. Er war der Grund, warum ich das Buch immer weiter gelesen habe. Er und Nebencharaktere, wie Christina. Tobias macht eine echt geniale Entwicklung in diesem Buch durch und wurde mir mehr und mehr sympathischer. Er denkt nicht nur sehr klug und um alle Ecken, sein Charakter ist immer noch unerschüttlich, mutig und setzt sich für andere ein. In Insurgent kann man auch mehr eine andere Seite an ihm kennen lernen und die hat mir super gefallen. Christina habe ich auch ins Herz geschlossen. Genau, wie viele neue Nebencharaktere, die allesamt sehr facettenreich waren. Das Auftauchen von z.B. Erik oder Peter hat den Unterhaltungswert auch gesteigert.

2)Die ersten 100 Seiten waren voll von Tris/Tobias Momenten, die ich geliebt habe! Ich wünschte mir, es hätte mehr davon gegeben. Und die Entwicklungen hier, sowie die Einblicke in verschiedene Fraktionen haben mir auch gefallen.

Fazit

Im Gesamtbild kein schlechtes Buch. Meine Enttäuschung überwiegt aber alles andere und die negativen Punkte fallen bei mir so schwer ins Gewicht, das Insurgent nicht mehr als 'okay' für mich war. Natürlich solltet ihr es lesen, wenn ihr Band 1 mochtet, aber eine Empfehlung meinerseits wird es nicht geben.

Nachwort: viele oder alle, werden nicht mit den genannten Punkten übereinstimmen, also tut euch keinen Zwang an und meckert los.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Reihenfortsetzung!, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
"Insurgent" bricht den Fluch der Reihenfortsetzungen, denn meiner Meinung nach steht es "Divergent" in nichts nach. Im Gegenteil, es schließt sich wunderbar an den ersten Band an, denn es geht gleich dort weiter, wo "Divergent" aufgehört hat - im Zugabteil, auf dem Weg raus aus der Stadt. Veronica Roth hält sich nicht lange mit Rückblicken auf, was zu ihrem sonst so rasanten und knappen Erzählstil passt. Für manch einen mag das vielleicht verwirrend sein, doch ich konnte mich an vieles erinnern.

Zunächst hatte ich Befürchtungen, dass in diesem Roman nicht darauf eingegangen wird, was Tris und anderen Charakteren in "Divergent" passiert ist. Doch das ist glücklicherweise nicht der Fall. Auch wenn es keine seitenlangen Monologe oder ellenlange Diskussionen über die Geschehnisse gibt, merkt man am Verhalten der Charaktere, wie sie sich als Folge der Ereignisse verändern oder verändert haben. Auch bei Tris, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, erkennt man die Wunden viel mehr an ihren Taten als an ihren Gedanken. Nichtsdestotrotz erfährt man natürlich auch aus ihrem Kopf und aus Gesprächen mit anderen Charakteren ihre Reaktion. Dass die Charakterentwicklung im zweiten Band derartig gut weitergeführt wird, hatte ich mir erhofft und habe es glücklicherweise auch bekommen. Natürlich kommen noch neue Ereignisse hinzu, die den Figuren das Leben nicht gerade einfacher machen.

Nachwievor bin ich erstaunt darüber, wie Veronica Roth es schafft, ihren Figuren Leben einzuhauchen durch zahlreiche Details und sie trotzdem nicht vorhersehbar macht. Immer wieder ums Neue wurde ich in "Insurgent" hinters Licht geführt, was größtenteils an überraschenden und dennoch nachvollziehbaren Handlungen der Charaktere liegt. Tris handelt in diesem Roman sicherlich nicht immer auf gute Art und Weise, ebensowenig wie Tobias und viele andere Figuren. Dennoch schafft es die Autorin, dass man ihre Motive irgendwie nachvollziehen kann. Die vielen Ecken und Kanten machen die Charaktere noch lebendiger und authentischer.

Doch auch andere Faktoren als die Charaktere machen das Buch zu einem Pageturner: Neue Erkenntnisse, Konsequenzen alter Ereignisse, Wendepunkte in der Handlung und Konflikte heizen die Spannung an. Es geschehen viele Dinge, die man so nicht erwarten würde ' und wer glaubt, zwischen Tobias und Tris würde die Geschichte wie in vielen anderen Reihenfortsetzungen nach altbekanntem Schema weitergehen, hat sich gewaltig geschnitten. Hier bekommt man als Leser - wie auch bei Beziehungen zwischen anderen Charakteren - mehr Tiefe geboten. Auch die Zukunftswelt erlangt mehr Tiefe durch Informationen, die Tris geliefert bekommt.

Stillstand gibt es in "Insurgent" nicht und doch nimmt sich Veronica Roth zwischendurch die Zeit, ihre Charaktere Dinge klären zu lassen und gönnt dem Leser eine kleine Verschnaufpause. Die Dialoge wirken dabei nie gekünstelt oder hölzern. Ihren knappen und doch ausreichend detaillierten Schreibstil empfand ich erneut als sehr angenehm. Aufs Neue hat er Tris' Emotionen sowie die Handlungen gut transportiert, sodass ich nicht anders konnte, als mit ihr zu fiebern, zu lachen und zu trauern.

Bei "Insurgent" handelt es sich um eine Fortsetzung, die ihrem Vorgänger definitiv gerecht wird. Handlungspunkte werden nicht wiederholt - stattdessen erlangen die Geschichte und Figuren mehr Tiefe, sodass ich gar nicht anders kann, als den dritten Band sehnlichst zu erwarten.
Von mir aus gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, denen "Divergent" gefallen hat. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte sich schleunigst ranhalten und den ersten Band lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwache Fortsetzung, 26. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Das Buch geht genau an der Stelle weiter, an der Divergent aufgehört hat: Tris, Tobias und ein paar andere sind im Zug zu den Amity. Der Tod ihrer Eltern scheint ihr nicht so viel auszumachen, allerdings muss sie dauernd an Will denken.
Danach geht die Handlung nach immer dem gleichen Schema weiter: Tris geht irgendwohin (alleine oder mit anderen), es gibt einen Kampf und trotz ihrer Todessehnsucht überlebt sie. Das wiederholt sich gefühlt zehn Mal, bis es zum "großen" Showdown am Ende kommt.

Praktischerweise erfahren wir gleich am Anfang, dass es ein großes Geheimnis gibt, das Tris dann natürlich herausfinden will. Allerdings geht sie dabei ziemlich ungeplant und motivationslos ran.
Positiv ist, dass man mehr über das System mit den "Factions" erfährt bzw. mehr über die einzelnen "Factions".

Negativ ist, dass sich die meisten der Personen überhaupt nicht weiterentwickeln. Tris wirkt sehr unreif und kindisch und sieht will immer ihren Kopf durchsetzen. Alle anderen haben ja keine Probleme, nur sie, und alle anderen wissen ja überhaupt nichts usw. Sie wird mir richtig unsympathisch und nervt irgendwann nur noch.
Ein sehr großer Pluspunkt in diesem Buch ist allerdings Tobias. Er hat sich tatsächlich weiterentwickelt und wirkt einiges reifer und erwachsener (meistens). Er scheint Tris wirklich zu lieben und ihr zu vertrauen und wenn sie dauernd nur auf Streit aus ist, bleibt er ruhig und gelassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überbrückung zum finalen Teil der Trilogie?, 1. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist jetzt gerademal drei Tage her, seit es Tris und Tobias gelungen ist, die Simulation, unter der sich alle Dauntless befanden, zu stoppen. Mit den Folgen dieses Eingriffes hat vorallem Tris nun schwer zu kämpfen, denn sie hat einen ihre Freunde erschossen und musste zusehen, wie ihr Vater und ihre Mutter getötet wurden. Um den Schmerz nicht weiter ertragen zu müssen, baut Tris eine Mauer um sich herum auf, hinter die sie nichtmal Tobias blicken lässt - gerade jetzt, wo es so wichtig wäre, einander nahe zu sein, sich beizustehen und zu helfen, denn es herrscht Krieg zwischen den einzelnen Fraktionen. Und jeder muss sich nun entscheiden, auf welcher Seite er steht! Doch was, wenn die Grenzen zwischen den einzelnen Fraktionen verschwimmen? Was, wenn du eine Unbestimmt bist und dich mehreren Fraktionen zugehörig fühlst? Genau diese Eigenschaft wird Tris bald zum Verhängnis werden, denn Janine, die Anführerin der Erudite, führt Versuche an Unbestimmten durch, um ein Simulationsgift zu entwickeln, dem sich nichtmal diese entziehen können. Der Krieg zwischen den Fraktionen droht, sich zu zuspitzen und du kannst keinem trauen, denn du weißt nicht, welcher Fraktion deine Liebsten sich wirklich angehörig fühlen!

Auch wenn ich von "Divergent" schon nicht so übermäßig begeistert war, wie viele andere Rezensenten, konnte mich der Roman dennoch überzeugen und nachdem der Ausgang des Buches eine ungewisse Zukunft prophezeite, war ich unglaublich gespannt, wie es mit Tris und Tobias weitergehen würde. Leider konnte der zweite Teil der Trilogie dem ersten nicht das Wasser reichen. Ehrlich gesagt war ich sogar ziemlich enttäuscht, nachdem ich das Buch zugeschlagen habe. Doch beginnen wir von vorne:

"Insurgent" schließt nahtlos an das Ende des ersten Teils an, was ich schonmal überaus positiv fand, denn so gab es weder nervige Rückblenden, noch fühlte man sich, als habe man einen Teil der Geschichte verpasst. Nachdem die kleine Truppe bestehend aus Tris, ihrem Bruder und einer Freundin, Tobis, dessen Vater, und Peter bei den Abnegation nicht mehr sicher ist und ohnehin der Großteil der Mitglieder getötet wurde, fliehen sie zu den Amite, den Friedvollen, die als einzige nicht in den Krieg involviert sind und Flüchtlingen zumindest vorübergehend Zuflucht gewähren. Doch auch dort sind sie nicht sicher vor den Kriegern der Erudite und den sogenannten "traitors", bei denen es sich um einstige Dauntless handelt, sie den Erudite helfen. So fliehen Tris und Tobias und gelangen schließlich zu den Fraktionslosen, unter denen Tobias eine alte Bekannte trifft...

Der Anfang der Story hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich habe sofort wieder in die Handlung hineingefunden und auch die Charaktere haben sich im Vergleich zum ersten Teil nicht groß verändert. Die Handlung war spannend, actionreich und wirklich rasant! Die Dialoge zwischen Tris und Tobias waren mal emotional und zärtlich, mal aber auch geistreich, nachdenklich und alles in allem sehr gut durchdacht. Die Zeit, die die beiden bei den Amite verbracht haben, fand ich spannend, da dies die einzige Fraktion ist, die man im ersten Teil nicht so wirklich kennenlernen durfte und glaubt mir, auch wenn sie sich "Die Friedvollen" nennen, haben auch sie es ganz schön in sich! Auch die Flucht und die Begegnung mit den Fraktionslosen war spannend beschrieben und weckte meine Neugier. Ich dachte also, es hier mit einem klasse Buch, dass seinen Vorgänger eventuell sogar noch toppen kann, zu tun zu haben.

Doch nachdem Tris und Four die Fraktionslosen wieder verlassen (keine Angst ich verrate noch nicht zu viel, das passiert alles recht zeitnah) geht die Geschichte in meinen Augen den Bach herunter. Am meisten störte mich nun Tris mit ihrer selbstzerstörerischen Art. Sie hat in Tobias einen so wundervollen, mutigen, zärtlichen, liebevollen und verständnisvollen Freund gefunden und verhält sich ihm gegenüber doch ziemlich mies, weil sie in Selbstmitleid versinkt und ihr Leben ihr keinen Pfennig mehr wert zu sein scheint. Obwohl Tobias ihr immer wieder sagt, dass er ohne sie nicht leben könnte, setzt sie ihr Leben mehrmals leichtfertig aufs Spiel. Generell entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden etwas zurück und rückt in den Hintergrund. Wenn sie sich dann mal wieder begegnen sind sie eigentlich nur am Streiten...
Auch die Handlung, die sich ab jetzt sowieso größtenteils um Tris depressive Gedanken dreht, nimmt an Spannung ab und verblasst. Ich habe so vor mich hingelesen, aber wirklich passiert ist nicht viel, was mich überrascht oder meine Aufmerksamkeit gefesselt hätte.

Zwischendrin bricht die Autorin dann mal wieder aus diesem Tief, welches das Buch im Mittelteil in meinen Augen hat, aus, und die Handlung nimmt an Spannung und vorallem an Atmosphäre zu. Tris gerät nämlich in höchste Gefahr und eigentlich scheint ihr Tot vorprogrammiert zu sein. Doch - wer hätte es gedacht - sie erhält Hilfe aus unverhoffter Richtung, während sie etwas Schlimmes über jemanden herausfinden muss, dem sie jahrelang vertraut hat. Ab diesem Moment hatte die Autorin mich wieder! Ich war wieder in der Geschichte drin und hoffte aus ein dramatisches, spannungsgeladenes Ende!

Habe ich aber leider nicht bekommen! Zum Ende hin verlor sich die Autorin wieder in Tris trüben Gedanken und die Handlung wurde irgendwie immer verworrener. Spannung wurde in meinen Augen nicht wirklich aufgebaut, sodass ich dem Showdown dann auch gar nicht so sehr entgegenfieberte. Es war dann auch wirklich nicht sehr spektakulär, in meinen Augen. Ganz und gar nicht so wie in Teil eins, in dem der Schluss zwar nicht sehr lang, aber dennoch packend war. Allerdings muss ich hier noch erwähnen, dass alle Beteiligten zum Schluss einen Fund machen, der ihre Welt von Grund auf auf den Kopf stellen wird. Ich selbst bin noch nicht so ganz dahinter gestiegen, was dieser Fund letztendlich bedeuten wird, aber für das Leben der einzelnen Fraktionen stellt es eine ziemlich dramatische Kehrtwende dar und ich glaube fast zu wissen, dass wir im dritten Teil dann herausfinden werden, was "hinter dem Zaun" ist, was sich in der "Außenwelt" abspielt. Die letzten beiden Seiten habe das ganze also noch gerettet, sodass ich auf jeden Fall weiterlesen muss. So einen verwirrenden und Fragen aufwerfenden Schluss habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Schlussendlich ist "Insurgent" also ein mittelmäßiger zweiter Teil, der mir ein bisschen wie eine Überbrückung zum finalen Teil erschien. Nach dem genialen Einstieg verlor die Geschichte an Handlung und Spannung, konnte sich kurz darauf wieder ein wenig fangen, flaute allerdings dann, wenn es am wichtigsten ist, nämlich im Showdown, wieder maßgeblich ab. Aufgrund des unglaublichen Cliffhangers am Schluss muss ich den dritten Teil aber dennoch lesen, da werde ich wohl nicht drumherum kommen ;)!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus Divergent wird Insurgent, 19. Juli 2012
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Achtung Spoilergefahr! Das ist bereits Teil 2 der Trilogie!

Ihre Eltern haben das größtmögliche Opfer gebracht, Tris selbst ist heimatlos und es scheint als würde die Zahl der Verbündeten immer schneller schwinden - wo die Anzahl der Feinde doch drastisch steigt.

Nach dem Angriff der Eridute ist nichts mehr wie es war, Verbündete wenden sich plötzlich gegen einen und niemand will die verbleibenden Dauntless oder Abnegation aufnehmen, da ihnen sonst der Krieg mit den Erudite und den Abtrünnigen Dauntless bevorsteht.
Doch das heißt noch lange nicht, dass Tris und ihre Kumpanen aufgeben, sie können das Böse nicht siegen lassen, nicht die Dauntless.
Ein Kampf beginnt. Ein Kampf um die Wahrheit, ein Kampf um die Freiheit und auch ein Kampf gegen einen selbst, denn seit dem tragischen Vorfall mit ihren Eltern und Will ist für Tris nichts mehr wie es wahr. Doch sie darf nicht aufgeben. Sie muss die Ausgestoßenen führen. Sie muss Insurgent werden und die Verräter brennen lassen.

***Meine Meinung***
Nachdem ich bereits Teil 1 "Divergent" (dt. "Die Bestimmung") auf Deutsch und Englisch gelesen habe, war ich gespannt, wie es in der Welt von Veronica Roth weitergehen mag. Doch leider konnte ich die langersehnte Fortsetzung nicht mit den erwarteten Freundenschreien begrüßen. "Insurgent" ist zwar nicht übel, aber leider ist der Lesegenuss nicht der gleiche wie beim Auftakt der Trilogie.
Warum? Hier erfahrt ihr mehr.

Das Cover ist, schon wie im Vorgänger, unheimlich schön. In Teil 1 war es mit dem Zeichen der kämpferischen Dauntless versehen, diesmal schmückt aber der Baum der Amity die Vorderseite. Das passt auch gut zu dem Inhalt, da wir diesmal etwas mehr Zeit in der "Welt" der friedlichen Amity verbringen.

Zwar hat die Autorin schon in Teil 1 bewiesen, dass sie eine gewaltige Geschichte stricken kann, in der man als Leser wie in einem Spinnennetz gefangen gehalten wird, leider ruht sie sich aber in Teil 2 scheinbar auf ihren Lorbeeren aus. Das würde nicht allzu schlimm sein, wenn der Inhalt nur etwas an Würze verliere würde, leider muss man aber sagen, dass beinah die Hälfte des Buches mit Verhandlungen, langweiligen Versteckspielen und viel Blabla gepflastert ist. Urteilt nicht zu schnell über meine Meinung, vielleicht ging es nur mir so und das Buch packt euch genauso wie Teil 1. Ich jedoch kann nur auf einen atemberaubenden Teil 3 als Aufmunterung hoffen, der übrigens im Herbst 2013 auf englisch erscheinen soll.

Der Schreibstil hat allerdings nichts von seiner lockeren Art eingebüßt, trotzdem fesselt es einen nun mal einfach nicht wie man es gewohnt ist, auch wenn die Kämpfe weiterhin spannend und lebensnah bleiben.
Tris bleibt auch weiterhin unsere Prota und wir erleben alles aus ihrem Blickwinkel, der, durch die Reise in die verschiedenen Winkel von Veronica Roths Welt, immer mehr umfasst, bis bloß noch die Welt der Selbstlosen zu ergründen ist. ;D (was in Teil 3 sicher noch der Fall sein wird)
Auch die Beziehung von Tris und Four bekommt etwas mehr an Tiefe, aber leider gibt es einige holprige Stellen auf ihrem Weg und nicht nur einmal musste ich sehnsüchtig daran denken wie zart in "Divergent" (dt. "Die Bestimmung") ihre Beziehung begann.

***Fazit***
Etwas schwache Fortsetzung eines unglaublichen Auftakts. Veronica Roth entführt erneut in die Welt der Kasten und Klassen, leider konnte sie diesmal mit dem Inhalt nicht so sehr überzeugen wie bisher. Da bleiben nur zwei Möglichkeiten: in Kauf nehmen und Lesen (bzw auf einen fulminanten Teil 3 warten) oder lieber lassen. Von mir gibt es auf jeden Fall schwache 3 von 5 Wölkchen.

***Reihe***

1. "Divergent" (dt. "Die Bestimmung")
2. "Insurgent" (dt. Titel unbekannt)
3. Titel unbekannt HERBST2012
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Insurgent" kann unterhalten, jedoch mit Abstrichen, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Inhalt (Achtung: Spoiler zu #1)
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Tris' bestandene Aufnahme hätte ein großer Grund zur Freude sein sollen, stattdessen endete der Tag unvorstellbar blutig: Krieg ist unter den Fraktionen ausgebrochen und jeder verfolgt nur noch seine eigenen Wertvorstellungen. In der Zeit des Krieges, müssen Seiten gewählt, Geheimnisse gelüftet und Entscheidungen getroffen werden.

Auch Tris ist von ihren Entscheidungen gezeichnet, Trauer und Schuld haben sie verändert. Doch sie muss auf ihre Rolle als "Unbestimmte" vertrauen und sich ihrem Schicksal stellen, auch wenn es alles verändern könnte...

Mein Eindruck
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Nachdem ich "Insurgent" zugeklappt habe, konnte ich meinen Eindruck überhaupt nicht an einer Wertung festmachen. Auch jetzt noch bin ich sehr zwiegespalten, was ich von dieser Fortsetzung halten soll.
Der Einstieg ist nahtlos und hat mir richtig gut gefallen. In etwa die ersten 200 Seiten habe ich mitgefiebert, mitgezittert und wurde wunderbar von Frau Roth unterhalten. Tris ist verändert, sie ist von Schuld überwältigt und zum Teil nur ein Schatten ihrer selbst. Doch das ist zu Beginn nachvollziehbar! Sie hat schlimmes durchgemacht, irgendwo muss sich das psychisch zeigen und das ist schließlich menschlich.

Frau Roth lässt ihre Charaktere von einem Handlungsort zum nächsten ziehen und lässt einen viel über die anderen Fraktionen erfahren. Ich fand es Klasse, wie einem die Hauptquartiere, die Anführer und Lebensweisen nähergebracht werden. Jede Fraktion reagiert anders auf den Konflikt und selbst die Fraktionslosen bekommen eine eigenständige Rolle. In Band 1 habe ich mich beschwert, wie wenig man außerhalb der Dauntless-Fraktion mitbekommt. Nun war klar, die Handlung spielt Außerhalb, es mussten mehr Infos folgen!

Zur Mitte hin, hat das Buch für mich eine unerfreuliche Kehrtwendung hingelegt. Tris wird immer merkwürdiger und geht über jedes nachvollziehbare Handeln hinaus. In einem Moment macht sie Versprechen, im nächsten bricht sie sie wieder und stürzt sich in den nächstbesten Abgrund. Tobias ist da um ihr den Kopf zu waschen, allerdings lässt sich Tris von niemanden beeinflussen, außer ihren eigenen (Wahn)Vorstellungen. Einerseits war es gut dargestellt, doch für mich war irgendwann das Maß voll. Ich konnte mir nur noch denken "Ist ja gut Mädchen, komm mal wieder runter und denke VOR dem Handeln statt andersherum". Es wurde einfach Zeit für Tris aufzuwachen und meiner Meinung nach, kam ihr Einsehen viel zu spät.

Ähnlich wie in "Divergent" war ich von Frau Roths Actionszenen überzeugt. Sie weiß temporär Spannung zu erzeugen und lässt einen Seite um Seite blättern. Nur folgen irgendwann viele solcher Szenen (recht wahllos) aufeinander und wechseln sprunghaft den Handlungsort. Von A nach B, von B nach C, von C zurück zu A und dann zu D über E und so weiter... Mir fehlte die klare Linie, irgendein Ziel und zwischendurch kam mir die ein oder andere Station völlig sinnlos vor. Ich finde es als Leser frustrierend, wenn man auf die letzten 100 Seiten zurückblickt und sich denkt, na das hätte man sich auch sparen können. Die Handlung wirkt dadurch planlos, gehetzt und hat für mich deutlich an Faszination verloren.

Auch das Ende konnte mich nicht mehr vom Hocker reißen. Ich hatte mir schon etwas in der Richtung gedacht und so ist der "WoW-Effekt" leider völlig ausgeblieben. Allerdings ist es gut präsentiert, es lässt einen mit vielen Fragen zurück und wird mich wohl auch den dritten Band vorbestellen lassen.

Fazit
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Band 1 hatte trotz der hohen Wertung für mich seine Schwächen. Ich hatte gehofft, die Fortsetzung würde an die positiven Aspekte anknüpfen und mich mit mehr Hintergrundinfos überzeugen. Allerdings sind diese Infos schon der größte Pluspunkt der Fortsetzung, denn handlungstechnisch war es mir ab der Mitte alles zu konfus und ziellos.
Leider wandelt sich für mich Tris Entwicklung von nachvollziehbar zu völlig überzogen. Allerdings wird das wohl jeder Leser anders sehen können und daran seine eigene Wertung festmachen.

3,4 von 5!
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Insurgent CD (Divergent Series)
Insurgent CD (Divergent Series) von Veronica Roth (Audio CD - 4. Juni 2013)
EUR 20,74
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