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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Ahern!
Oft sind Bücher wie Wundertüten: Nach einem wunderschönen Einband ist der Leser gespannt auf den Inhalt. Leider stellt man am Ende, nachdem man sich aufgeregt durch die Geschichte gelesen hat, hin und wieder fest, dass die Überraschung, die sich hinter der verlockenden Fassade versteckt hat, doch nicht so toll war wie man es sich erhofft hatte. Cecelia...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von Buchstabenzauber

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unterhaltsam aber nicht fesselnd
auch dieses Buch von Cecelia Ahern ist wieder sehr unterhaltsam, eine ideale Urlaubslektüre. Nicht ganz so fesselt wie ihre ersten Bücher, dafür ist der surreale twist von den Tagebucheinträgen aus der Zukunft fantasievoll sowie der Schreibstil aus der Sicht der rebellierenden Teenagertochter gut gelungen.
Veröffentlicht am 26. Juli 2010 von Petra Sell


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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch Ahern!, 25. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Book of Tomorrow (Taschenbuch)
Oft sind Bücher wie Wundertüten: Nach einem wunderschönen Einband ist der Leser gespannt auf den Inhalt. Leider stellt man am Ende, nachdem man sich aufgeregt durch die Geschichte gelesen hat, hin und wieder fest, dass die Überraschung, die sich hinter der verlockenden Fassade versteckt hat, doch nicht so toll war wie man es sich erhofft hatte. Cecelia Aherns Romane halten nicht nur immer wieder, was die wunderschönen Cover versprechen, sondern übertreffen es um Längen. Genau so ist es auch mit "The Book of Tomorrow", das meiner Meinung nach mit seinem bezaubernden Einband und dem kleinen goldenen Lesezeichen-Bändchen (in der gebundenen Version) das hübscheste Buch ist, das dieses Jahr erschienen ist. Ich hoffe übrigens wirklich sehr, dass auch die deutsche Übersetzung endlich mal wieder ein anderes, kreatives Cover bekommen wird. Doch nicht nur der Einband, sondern auch die Geschichte selbst hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Normalerweise kann ich ein gutes Buch gar nicht schnell genug lesen, um endlich zu erfahren, wie es ausgehen wird, aber mit diesem Buch sollte das anders werden - ich wollte mir viel Zeit lassen und als Ahern-Fan einfach jede einzelne Seite voll und ganz genießen.

Cecelia Ahern ist bekannt dafür, ihre Leser immer wieder in fremde und zauberhafte Fantasiewelten zu entführen - so auch in diesem Buch. Nach einigen Kapiteln hat es mich nicht im Geringsten verwundert, dass in dieser Geschichte ein altes Buch eine wichtige Nebenrolle spielt, dessen Seiten sich wie durch Zauberei selbst füllen. Um ehrlich zu sein, erschien mir diese Tatsache nach kurzer Zeit schon so realistisch, dass ich fast selbst erwartet hätte, auch mein Tagebuch würde mir verraten, was morgen geschieht. Die neue Besitzerin dieses magischen Tagebuchs ist Tamara Goodwin, eine eigentlich verwöhnte und verzogene Göre, die mit dem Selbstmord ihres Vaters nicht nur ihre Designer-Klamotten, sondern auch ihre Mutter, ihre Freunde und ihr gesamtes Leben verloren hat und von nun an mit ihrer trauernden Mutter bei ihrer Tante und ihrem Onkel mitten im Nirgendwo und weit entfernt von ihrer ehemaligen Glamour-Welt in Dublin leben muss.
Dort, in einem kleinen irischen Dorf voller Geheimnisse, beginnt die fesselnde Geschichte, die aus Tamaras Perspektive erzählt wird. Der Leser durchlebt somit Tamaras Trauer und ihre Verzweiflung, die zeigen, dass die Protagonistin eben doch keine selbstsüchtige und verdorbene Tussi ist. Mit vielen Rückblicken auf ihr einstiges Leben, erläutert Tamara Geschehnisse der Vergangenheit und macht deutlich, weshalb sie so ist, wie sie ist und wie anders und langweilig ihr 'neues' Leben ist - bis sie den Geheimnissen ihrer merkwürdigen und viel zu neugierigen Tante Rosaleen auf die Schliche kommt und ihr eines Tages das besondere Tagebuch in die Hände fällt. Bald ist nichts mehr wie es einmal war, das Tagebuch stellt Tamaras Welt auf den Kopf, hilft ihr erwachsen zu werden und somit auch endlich zu erkennen, worum es im Leben wirklich geht. Zusammen mit dem Buch, ihrem neuen Freund Weseley, den ich zuerst für einen Kriminellen hielt, und der ganz besonders liebenswürdigen siebzigjährigen Sister Ignatius, die aufgrund ihres Charmes und Witzes zu meinen Lieblingscharakteren dieses Buches zählt, versucht Tamara schließlich über zahlreiche Hindernisse die vielen Ungereimtheiten ihrer Familie aufzudecken.

Ich hatte bis zur letzten Seite nicht die geringste Ahnung, wie diese unglaublich spannende Geschichte ausgehen würde. Warum wirkt Jennifer, Tamaras Mutter, so komatös? Was versteckt Tante Rosaleen in der Garage? Warum spricht Onkel Arthur so wenig? Wer wohnt im Bungalow auf der anderen Straßenseite und meidet Fremde? Was auch immer ich mir ausgemalt hatte, Cecelia Ahern hat mich (vor allem) mit den letzten Kapiteln umgehauen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass kein Leser so viele Wendepunkte und ein solches Ende vermuten wird - es ist der Wahnsinn! Am Ende konnte ich nicht einmal meine Vereinbarung (mit mir selbst), das Buch langsam zu genießen, einhalten, sondern MUSSTE das letzte Drittel einfach verschlingen.

Man kann "The Book of Tomorrow", wie auch Cecelias vorherige Romane, nicht mit einem Wort beschreiben oder in eine Schublade stecken. Es ist nicht nur Chick Lit, nicht nur Fantasy, nicht nur tragisches Drama, nicht nur Liebesgeschichte - es ist von allem ein bisschen und dieses Mal sogar ein ganz kleines bisschen Grusel-Krimi. Frau Ahern scheint eine ganze Kommode voller Schubladen zu besitzen und bei jedem Buch aus jedem kleinen Schublädchen genau die richtige Menge zu nehmen, um daraus immer wieder eine andere, einzigartige und perfekte Mischung zu zaubern.

"The Book of Tomorrow" ist zwar nicht mein Lieblingsbuch von Cecelia Ahern, aber um dem grauen Alltag zu entfliehen und sich in eine mitreißende Fantasiewelt zu stürzen, ist es perfekt!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cecelia Ahern at her best!, 10. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Book of Tomorrow (Taschenbuch)
Ich bin ein großer Cecelia Ahern Fan und konnte es deshalb kaum erwarten das neueste Werk in meinen Händen zu halten...

Ihre ersten Bücher habe ich noch in der deutschen Übersetzung gelesen, doch jetzt lese ich sie nur noch in Originalsprache. Ihre Geschichten wirken für mich dadurch noch besser, wunderbarer und direkter. Zuerst stand ich dem "Fantastischen" - Zauberhaften - das sich in Aherns letzten Werken einschleicht ein wenig skeptisch gegenüber, aber mit diesen magischen Plots schafft sie es uns Themen zugänglich zu machen, die sonst nur schwer zu adressieren sind, aber die wir uns viel öfter bewusst machen sollten.

"The Book of Tomorrow" ist eine magische Geschichte. Cecelia Ahern hat wieder einmal gezeigt was sie kann, welche Bilder sie einen in den Kopf zaubern kann...Ich fühle mich in ihrer Sprache schon nach den ersten Seiten zu Hause und sie beschreibt ihre Protagonisten so gut, dass man sie gleich ins Herz schließt. Man fühlt mit Tamara, wird neugierg und versucht mit ihr gemeinsam hinter das große Geheimnis zu kommen, das so offensichtlich in der Luft liegt.

Das Buch ist berührend, lustig, macht nachdenklich und ist auch richtig spannend. Ich habe es nur so gefressen...unerwartete Wendungen, tolle Bilder, großartige Charaktere...einfach gut!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder grandios.., 19. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Book of Tomorrow (Taschenbuch)
Wie kann man solche Bücher schreiben?? Jedes Mal habe ich Angst, dass meine Erwartungen zu hoch sind, da ich bisher jedes Buch von Cecelia Ahern verschlungen habe.. und auch diesmal bin ich überhaupt nicht enttäuscht worden. Wieder ist es ein Buch, dass man nicht aus den Händen legen kann. Die Seiten lesen sich quasi wie von selbst weg. Und wieder eine Story, die ein wenig Gänsehautgefühl aufkommen läßt.. niemandem gelingt es wie der Autorin, die Grenze zu Kitsch nie zu überschreiten. Allein dafür hätt ich schon locker die Fünf Sterne vergeben :-)

Tamara's Vater begeht Selbstmord.. und mit ihrem bis dahin Luxusleben ist es schlagartig vorbei. Ihre Mutter scheint nur noch in einer imaginären Welt zu leben.. als wäre sie weit abwesend. Da sie alles verkaufen müssen ziehen sie zu ihren Verwandten aufs Land.
Tamara entdeckt ein geheimnisvolles Buch.. es ist verschlossen.. und leer..
Plötzlich ist die Einöde faszinierend. Das alte Schloss in der Nachbarschaft scheint sie magisch anzuziehen. Das Buch entwickelt eigene magische Kräfte und ihre Tante scheint ebenfalls nicht das zu sein, was sie vorgibt.
Es ist eines der spannendsten Bücher von Cecelia Ahern.
Dieses Mal habe ich mich wirklich zusammenreißen müssen, nicht schon am Anfang zu gucken, wie das Ganze ausgeht.
Absolut genial! Absolut lesenswert!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cecilia Ahern- The book of tomorrow, 14. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Book of Tomorrow (Taschenbuch)
The book of tomorrow is a novel written by Cecilia Ahern. The writing is understandable so it's fun to read this book because you don't have to search for many words. The characters in the book are fascinating, especially the main character Tamara. It's great to be part of her deployment to a young grown lady.

Tamara, 16- years- old girl, got everything she wanted- and has never had to think about tomorrow.
Suddenly her whole life comes apart. By her father's self-imposed death, Tamara and her mother have to sell everything and move to the country, where Tamara's uncle lives.
Out of the Dubliner glamour life and with a mother with a kind of breakdown, Tamara is completely alone- without her friends and with a family who observe Tamara all the time.
The only thing which is interesting in this village is the ruin of an old castle.
With the find of a diary her whole life changed. Tamara starts searching about the history of the castle and the secrets of her family.With the help of the diary, which writes what will happen tomorrow, Tamara discloses the secrets of her family.

Despite some parts the book is easy to read. At the beginning there isn't as much suspense as I hoped but then later on it is very interesting when Tamara begins to find out who she really is.
I like the message of the book which shows how the future can influence the presence.
All in all I would give the book 4 out of 5 stars because of the facts I've already mentioned.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöne Geschichte - leicht zu lesen, 5. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The Book of Tomorrow (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich durch das Lesen gerne mein Englisch verbessern wollte.
Meiner Meinung ist das Buch bestens dafür geeignet (vorausgesetzt man hat den Grundwortschatz aus
der Schule). Es lässt sich sehr leicht lesen und mir hat es sehr viel Spaß gemacht.
Zur Geschichte selbst: romantisch, mysthisch, spannend,verträumt - und eine Prise Humor. So würde ich sie beschreiben.
Die Handlung ist logisch aufgebaut und es wechseln sich spannende und einfach nur erzählerische
Phasen ab. Man will auf jeden Fall immer wissen, wie es weitergeht.
Ich konnte mich gut mit den Personen (v.a. Tamara) identifizieren.
Cecilia Ahern hat auch einen wunderbaren Schreibstil. So verzaubernd ohne kitschig zu sein. Das
ist mir besonders positiv aufgefallen. Ich habe auch schon Bücher auf deutsch von ihr gelesen. Da
kommt ihre Sprache nicht so schön zur Geltung, wie ich finde.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Familiendrama, das ans Herz geht, 19. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Book of Tomorrow, The (Gebundene Ausgabe)
Das Leben der 16-jährigen Tamara Goodwin hat sich schlagartig verändert. Nachdem ihr Vater auf Grund der hohen Verschuldung der Familie, von der er jedoch weder Tamara noch ihrer Mutter etwas erzählt hat, Selbstmord begangen hat, mussten sie und ihre Mutter nicht nur aus dem Haus ausziehen, sondern auch ihr gesamtes früheres Leben hinter sich lassen. Das Luxusleben, das Tamara bis dahin geführt hatte, ist endgültig vorbei und sie muss sich nun daran gewöhnen ein wesentlich einfacheres Leben zu führen.

Zusammen mit ihrer Mutter, die seit dem Tod ihres Mannes allerdings völlig abwesend und kaum noch ansprechbar ist, muss Tamara vom belebten Dublin aufs ruhige Land ziehen, zu ihrer Tante Rosaleen und ihrem Onkel Arthur. Dort bewohnt Tamara ein kleines, bescheidenes Zimmer und muss sich das Bad von nun an mit ihren Verwandten teilen. Außerdem hat Tamara selbst keine Möglichkeit, irgendetwas zu unternehmen, weil alle etwas größeren Ortschaften zu weit weg sind um sie zu Fuß zu erreichen und sie noch keinen Führerschein hat.

Doch Tamara hat Glück und in all der Langeweile taucht Marcus mit seinem Bücherbus plötzlich vor ihrer Tür auf. In seiner mobilen Bibliothek entdeckt sie ein ganz besonderes Buch, dessen verborgenes Geheimnis sich ihr erst nach einer Weile entschließt. Was Tamara dort gefunden hat, ist nämlich kein gewöhnliches Buch, sondern ein Tagebuch. Als sie es zum ersten Mal aufschlägt, sind alle Seiten noch leer. Kurze Zeit später jedoch sind die ersten Seiten plötzlich beschrieben, und zwar in ihrer eigenen Handschrift, obwohl Tamara sich absolut sicher ist, nichts in das Buch hinein geschrieben zu haben. Als wäre das noch nicht ungewöhnlich genug, ist der Tagebucheintrag auch noch auf den nächsten Tag datiert und berichtet von Ereignissen, die erst morgen geschehen sollen ...

The Book of Tomorrow ist ein Roman, dem man erst etwas Zeit geben muss um sich zu entwickeln. Man sollte also lieber nicht so schnell aufhören oder den Roman beiseite legen, wenn er einem nicht gleich gefällt.

Der Anfang des Buches ist leider nicht so gut gelungen. Anstatt die Handlung nach einer kurzen Vorstellung der Figuren und der vorangegangenen Ereignisse voran zu treiben, überschüttet einen die Autorin mit langatmigen und ausschweifenden Beschreibungen und Details, die einfach nicht von Belang sind. Viele Informationen und Vergleiche am Anfang der Geschichte sind nicht nur uninteressant, sondern wirken teilweise sogar völlig deplaziert. Man stellt sich die Frage, wann endlich mal etwas passiert und möchte lieber etwas über die Handlung erfahren.

Nach etwa einem Viertel des Buches nimmt die Geschichte jedoch schließlich an Fahrt auf und wird immer besser. Von da an verzichtet die Autorin auf Ausschweifungen jeglicher Art und treibt stattdessen die Handlung voran. Sie geht mehr auf die Handlungen und Gefühle der Hauptfigur Tamara ein und was diese in ihrem neuen Heim erlebt oder wen sie kennen lernt.

Spannung kommt dann zum ersten Mal auf als Tamara das Geheimnis des Tagebuchs lüftet. Sie kann zunächst selbst nicht glauben, was sie dort in den Händen hält und was darin zu lesen ist. Doch als sich am darauf folgenden Tag alles bewahrheitet, was in dem Buch stand, lässt sie sich darauf ein und nutzt ihr Wissen um Fehler wieder gutzumachen bzw. sie gar nicht erst zu begehen.

Nach einer kurzen Zeit will sie ihr Leben aber wieder selbst in die Hand nehmen und hört auf das Tagebuch zu lesen, bis sie es schließlich doch wieder braucht. Warum soll an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten werden.

Zum Ende hin wird die Geschichte noch spannender und beginnt den Leser richtig zu fesseln. Tamara hat genug von der ganzen Geheimnistuerei von Rosaleen und bemüht sich heraus zu finden, was da eigentlich vor sich geht und was sie alles vor ihr verbergen will. Je mehr sie dabei auflöst, desto mehr wird der Leser an die Seiten gefesselt und kann nicht mehr aufhören zu lesen, ehe er nicht endlich weiß, was für Geheimnisse Tamaras Tante verbirgt, und es sind tatsächlich nicht wenige!

Tamara, aus deren Sicht die Handlung auch geschildert wird, wächst dem Leser relativ schnell ans Herz, vor allem wegen der Veränderungen, die sie selbst an sich festgestellt hat. Aus dem verwöhnten und verzogenen reichen Mädchen ist durch diesen Schicksalsschlag ein besserer Mensch geworden, der nicht mehr nur an sich selbst denkt, sondern auch an ihre Mitmenschen. Obwohl manchmal noch ihr altes Verhalten durchschlägt, was sie dann sogar selbst bemerkt und hinterher meistens bereut, will sie mehr Rücksicht auf andere nehmen. Das macht sie zu einem sehr liebenswerten Charakter. Sie streift ihre alte Oberflächlichkeit ab und kümmert sich z.B. mehr um ihre Mutter, deren Zustand sich einfach nicht verbessert und Tamara große Sorgen bereitet.

Da die gesamte Handlung ausschließlich aus Tamaras Blickwinkel betrachtet wird, bleiben die meisten anderen Figuren, allen voran Rosaleen und Arthur, aber relativ blass.
Arthur ist besonders schwer zu durchschauen, weil er nur selten überhaupt irgendeine Reaktion zeigt und sehr wortkarg ist. Man merkt jedoch deutlich, dass Rosaleen fast über sein ganzes Leben bestimmt und hat manchmal regelrecht das Gefühl als hätte er sogar Angst vor seiner Frau.

Obwohl man bei Rosaleen von Anfang an merkt, dass irgendetwas an ihr und ihrem Verhalten faul ist, tappt man wie Tamara lange Zeit im Dunkeln. Man weiß nicht so recht, was man von ihr halten soll und ob sie einfach nur ein bisschen seltsam oder wirklich nicht normal ist. Sie will alles um sich herum kontrollieren und lässt Tamara fast keine Sekunde aus den Augen. Außerdem will sie stets um jeden Preis verhindern, dass Tamara sich mal allein mit Arthur unterhält oder irgendetwas in diesem Haus berührt, wen Rosaleen es nicht überwachen kann.
Was sich schließlich dahinter verbirgt, kommt für den Leser absolut unerwartet und sogar schockierend. Trotz aller Vermutungen kommt es wirklich völlig anders, als man es hätte ahnen können. Nie hätte man geglaubt, dass Rosaleen tatsächlich zu all dem fähig ist, was sie getan hat oder noch getan hätte.

Der Schreibstil von Cecelia Ahern liest sich, mal abgesehen von den langatmigen Ausführungen im ersten Viertel des Romans, flüssig und sehr angenehm. Sie beschreibt sowohl Tamaras Handlungen als auch ihre Gedanken und Gefühle sehr genau, wodurch man sich gut in die Protagonistin hinein versetzen und ihr Verhalten nachvollziehen kann.
Lediglich die ständige Wiederholung bestimmter Pleonasmen, die immer wieder als Parenthesen auftauchen, ist auf Dauer etwas nervig und stört den Lesefluss.

Insgesamt ist The Book of Tomorrow trotz allem ein gelungenes Buch, sobald man den schwierigen Einstieg hinter sich gebracht hat. Wer diesen Roman wegen des Anfangs nicht zu Ende liest, verpasst ein Familiendrama, das ans Herz geht und eine mitreißende Geschichte, die vor allem zum Ende hin immer spannender wird und mit einigen ungeahnten Wendungen überraschen kann.
Das Buch zieht einen zwar nicht sofort in seinen Bann, ist ab einem bestimmen Punkt dann aber fesselnd bis zum Schluss und somit ein Roman, mit dem Cecelia Ahern den Leser - zu seiner eigenen Überraschung - doch noch von ihrem Können überzeugen kann.
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4.0 von 5 Sternen Was man heute sät, wird man morgen ernten, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: The Book of Tomorrow (Taschenbuch)
Daran verschwendet Tamara als vom Leben verwöhnter Teenager jedoch keinen Gedanken. Erst als der plötzliche Tod ihres Vaters die Zukunft der Familie ins Wanken bringt, erfährt Tamara, was ihre alten und neuen Freundschaften wirklich wert sind. Aus dem Luxus verschlägt es sie gemeinsam mit ihrer in Trauer und Depressionen versinkenden Mutter in das Haus ihrer fürsorglichen Verwandten. Doch der Beschützerinstinkt ihrer Tante Rosaleen wird ihr unheimlich und fühlt sich allmählich eher bedrohlich an. Als dann auch noch ein mysteriöses Tagebuch auftaucht, dessen Einträge Tamaras eigenem Erleben stets exakt einen Tag vorauseilen, ist die Verwirrung komplett. Erschreckend! Vertraute scheint Tamara nur in ihren neu gewonnen Freunden Weseley und Schwester Ignatius gefunden zu haben. Mit der Zukunft vor Augen beginnt eine Reise in die Vergangenheit.

In 'The Book of Tomorrow' zeigt Cecelia Ahern den Wandel eines rebellischen Teenagers zu einer das Leben wertschätzenden Persönlichkeit. Auch wenn das sich selbst schreibende Tagebuch nicht im Geringsten der Realität entsprechen kann, betont dieser Roman Werte wie Freundschaft, Aufrichtigkeit, Loyalität und Vertrauen. Die Charaktere haben Ecken, Kanten und typische Macken, die dem Ganzen eine gewisse Spritzigkeit verleihen. Ich fand auch besonders die wunderbar bildliche Sprache, mit deren Hilfe die gesamte Kulisse vor dem geistigen Auge des Lesers entsteht, sehr gelungen.
Wer Cecelia-Ahern-Bücher mag, wird auch dieses Werk nicht aus der Hand legen. Wer auf reines Realitäsbewusstsein baut, sollte über seinen Schatten springen und der Fantasie ein wenig Freiraum gewähren können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unterhaltsam aber nicht fesselnd, 26. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Book of Tomorrow (Taschenbuch)
auch dieses Buch von Cecelia Ahern ist wieder sehr unterhaltsam, eine ideale Urlaubslektüre. Nicht ganz so fesselt wie ihre ersten Bücher, dafür ist der surreale twist von den Tagebucheinträgen aus der Zukunft fantasievoll sowie der Schreibstil aus der Sicht der rebellierenden Teenagertochter gut gelungen.
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5.0 von 5 Sternen Tamara Goodwin, 16. Oder doch 17?, 10. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Book of Tomorrow (Taschenbuch)
Das Buch "The book of tomorrow" hat den Titel Bestseller mehr als nur verdient. Ahern schafft es uns Leser von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann der Geschichte zu ziehen.
Wir trauern,wüten,lachen und fühlen von Anfang bis Ende mit der Hauptperson, Tamara Goodwin, mit.

Tamara, die zusammen mit ihrer Mutter zu Onkel und Tante ziehen musste, weil ihr Vater sich das Leben genommen hat, langweilt sich in ihrer neuen Heimat zu Tode. Sie sträuft durch die Gegend, verbringt viel Zeit im heruntergebrannten Schloss und ist froh, als eine fahrende Bibliothek ihr etwas Ablenkung verschafft. Sie freundet sich mit Markus, dem Fahrer, an und entdeckt ein Buch, dass sie fest umklammert halten und gar nicht mehr los lassen will.
Dieses Buch zeigt ihr ihre Zukunft für den nächsten Tag. Es hilft ihr dabei ihr Leben in die richtigen Bahnen zu lenken und ein besserer Mensch zu werden.

Mithilfe dieses Buches kommt sie Stück für Stück einem alten Familiengeheimnis auf die Spur, welches ihre Welt in ihren Grundfesten erschüttert.

Wird dieses Buch ihr helfen können, ihre Mutter, die den ganzen Tag nur schläft oder aus dem Fenster starrt, zurück in die Wirklichkeit zu holen?
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4.0 von 5 Sternen Great Story, but not what I expected from Cecilia, 3. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: The Book of Tomorrow (Taschenbuch)
I bought the book 'cause I read all of Cecilia Ahern's books within the last year. I started to read them when I was in Ireland, which gave me some "special connection" to her stories, as they are all set in Ireland. When I started to read "The Book Of Tomorrow", I first was surprised, discovering the main character Tamara to be a 17-years old. Actually I didn't expect a teenager-story. After I read a few chapters, all with pleasure and finding Cecilia in every page, something strange happened: i left the book beside my bed for dinner. i NEVER did that before while reading Cecilia Ahern. It happened a few more times, till i made myself finish the book in one afternoon. The story's nice, really exciting and wonderfully written, but the special ingredience which I found in every other book from Cecilia, was missing. Nevertheless I of course enjoyed it and can only recommend it. I don't know why (maybe it was the fact, that I read the book while being far away from ireland or the fact that the main character wasn't a grown up like all the others),but I have the feeling that Cecilia didn't write this story with the passion she had when writing the other ones.
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The Book of Tomorrow
The Book of Tomorrow von Cecelia Ahern (Taschenbuch - 1. Juni 2010)
EUR 6,10
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