Fashion Sale Hier klicken indie-bücher Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More MEX Shower roesle Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen23
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:7,70 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Dezember 2008
Ich lese Stephenson gern, richtig gern aber erst seit Cryptonomicon. Stephenson hat in seinen Büchern immer von Ideen erzählt, so z.B. in The diamond age, das ja auch der Entwicklungsroman der weiblichen Hauptfigur ist, von Turing-Maschinen und Regelhaftigkeit. Das ist ihm in diesem Buch aber zur Vorlesung geraten. Im Cryptonomicon wurde das Verschlüsseln mE schon erheblich souveräner in die Handlung eingebunden. Auch die Barock-Trilogie kam für mein Gefühl ohne rein belehrende Abschnitte aus. Und das ist in Anathem wieder so. Das Buch ist zwar voller "Theorie", aber auf eine Weise, die Spaß macht.

In Anathem hat sich Stephenson eine Parallelwelt namens Arbre ausgedacht, in der Wissenschaftler und Gelehrte in Konventen zusammenleben. Die Trennung der Intellektuellen vom Rest der Gesellschaft dient dem Schutz beider: die Intellektuellen werden vor der Hexenjagd derjenigen geschützt, denen Wissenschaft und Erkenntnisfortschritt unheimlich ist, und die Gesellschaft wird ihrerseits vor einer Diktatur der Vernunft beschützt.
Die Regeln und Gemeinschaften der Konvente sind mönchsähnlich gezeichnet. (Man braucht eine Weile, sich in die vielen Vokabeln einzulesen, die so ein mönchischer Tagesablauf mit sich bringt.) Die Konvente bestehen aus Gruppen unterschiedlicher Exklusivität, wobei Exklusivität hier auch bedeutet: unterschiedlich großen Kontakts mit der übrigen Gesellschaft. Der Ich-Erzähler gehört zur Gruppe der "Zehner", d.h. er darf alle zehn Jahre mal für zehn Tage sehen, was draußen passiert. Es gibt auch "Hunderter" und "Tausender". Die Organisation und die Auswirkung von derlei Abgeschiedenheit ist eine der interessanten Spekulationen von Stephensons Buch.
Der Roman setzt natürlich an einem Punkt ein, wo das beschauliche Nebeneinanderherleben seit fast 1000 Jahren zu einem Wendepunkt kommt, der Ich-Erzähler ist dabei mittendrin. Wie Stephenson langsam seinen Plot entfaltet und dabei vom Thema 'Rätselhaftes Geschehen in der Abtei' hin zu 'Weltumspannende Science Fiction' wechselt, scheint mir gut gelungen. Manchem, der das Nachdenkliche mag, könnte am Schluss etwas viel Action im Buch sein: dem sei nur gesagt, dass Stephenson immer schon den Gelehrtenroman mit der Räuberpistole mischte (man denke nur an den Jack Shaftoe-Handlungsstrang der Barock-Trilogie), so auch hier. (Aber den reinen Actionliebhabern dürfte es viel zu lange dauern, bis das Buch Spannung aufgebaut hat!)

Fazit also: Stephenson hat es vermocht, sowohl ein wirklich neues Buch zu schreiben (statt den Liebhabern der Barock-Trilogie mehr vom Gleichen zu geben), als auch seine außerordentlichen Qualitäten (sprachliche Souveränität, Ideenreichtum) zu bewahren. Bin begeistert!
0Kommentar|37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2011
This was pretty disappointing.
I have only read one other book of Stephenson's, "Snow Crash", and I found it goofy but overall entertaining (even though the ending sucked). I became more interested when I learned that Stephenson studied phyics as a minor in college. Together with the praise Anathem has received from various famous newspapers and magazines, all summarised in the first few pages of the book and heralding it as a work of science fiction not to be bettered this decade etc, I was really looking forward to sinking my teeth into something substantial with real science and minimum suspension of disbelief; while there were several great ideas presented, the jargon and trivial explanations used most of the time offered no nourishing food for thought. Most of the book was a collection of clinical descriptions of settings or uninteresting exposition for a slow-moving plot.
Not to mention 60 pages of glossary and appendices, frequently needing to be consulted because of the huge number of fictitious words. ---This is something I would not raise issue with if I thought the invented language was sustaining atmosphere. There was no atmosphere to speak of in Anathem. It wasn't immersive and arrested neither my imagination nor attention.
There was a love story in there somewhere, as out of place as the two or three brief "adventure scenes", but I couldn't have felt less concerned with what was happening to any of the characters because they had no real depth. Alot of the time somebody new popped into the plot for a few pages only to vanish and leave you with another name from an alien language to remember, leaving you jaded and thinking "I know that I am associating the wrong character with this name, and I don't care" because you just want to be done with it.
Save your money and get it second hand if you really have nothing better to read.
To avoid a spoiler, don't read the next sentence-

Mathematical realism as a pretext for a science fiction novel could have been done better with more detail and on much less paper. Also, Hesse's Glass Bead Game is far superior for the whole cloistered intellectuals thing.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2010
Habe dieses Buch von Stephenson aufgrund meiner früheren Erfahrungen mit dem Autor gekauft. Sowohl die Barocktrilogie als auch "Cryptonomicon" und "Diamond Age" hatten mich durch Einfallsreichtum und unglaublich vielfältige Recherche und Detailreichtum überzeugt.

Leider hält Anathem mit diesen anderen Büchern nicht mit. Das Grundthema "Science fiction" und Philosophie klang spannend, leider ist die Parallelwelt "Arbre" m.M.n. nur ein relativ phantasieloser Abklatsch unserer Welt. Die philosophischen Ausflüge gestalten sich immer länger und die Handlung an sich ist irgendwann recht absehbar. Seitenlange philosophische Erklärungen tun der Handlung nicht gut und wer nicht ungemein an diesem Thema interessiert ist, wird irgendwann beginnen, diese Teile zu überblättern.

Aus diesen Gründen leider nur 3 Sterne.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2015
I really considered abandoning this book after about an hour. The start is just so hard, the author is using many made-up words and nothing really seems to fit. You keep wondering for many pages what the heck is going on, why is there a giant clock, who are these people and so on. I only kept on reading because of the good reviews I read here, so I kept hoping for some kind of turnaround.

Instead of the story changing, it was me who adapted. When the pace of the story picked up, I noticed that I suddenly identified with the main characters and actually knew most of the strange vocabulary. And then the suspence, action, philosophy and emotions kicked in. What a great story! While for me the ending was a little bit low compared to the rest of the book, it still left me with a satisfied smile on my face. This book is very long, just like all the Neil Stephenson books, but it is also very rich in ideas, action and plot twists. If you manage to survive the first hundred pages, you will not want to lay it down again!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 28. Januar 2013
Auf Arbre, einem Planeten, der unserer Erde ähnelt, im Jahr 3689 beginnt die Geschichte von einem jungen Mann Erasmas, kurz Raz genannt, der seit seinem achten Lebensjahr in einer klosterähnlichen Gemeinschaft lebt. Die Gemeinschaft lebt in einer höheren intelligenteren Welt und unterscheidet sich durch ihre Intelligenz von den Menschen außerhalb der Mauer. Mit achtzehn kann Raz bei einem Ritus seinen Orden wählen. Er lobt, die kartasischen Regeln zu befolgen. Diese Ordnung sieht ziemlich düster aus. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird bestraft oder sogar verstoßen. Überhaupt herrscht irgendwie eine totale Überwachung der mathischen Welt durch die Menschen der Säkularen Macht, die außerhalb der Mauer leben, obwohl die Letzteren sich nicht mal um das Wissen und die Meinungen der Ersteren kümmern.

Das Buch beginnt mit einer knappen Chronologie des Planeten Arbre. Am Anfang muss man sich natürlich erst in das Buch reinlesen. Ich empfehle wiederholtes Nachschlagen. Das ist wirklich hilfreich. Ab Seite 977 findet man ein umfangreiches Glossar, in welchem alle wichtigen Fremdwörter gelistet sind. Auch hier ist es ratsam, sich die Zeit zu nehmen und alles nachzuschlagen. Was ich anfangs befremdlich, später aber sehr interessant und hilfreich fand, ist die regelmäßige Unterbrechung im Text durch Worterklärungen aus Das Wörterbuch 4. Auflage A.R. 3000.

Anathem ist mein erstes Buch von N. Stephenson und ich habe eine gewisse Zeit der Eingewöhnung gebraucht. Es handelt sich zwar um eine deutsche Übersetzung, aber man stolpert von der erste Seite an über viele unbekannte Wörter. Das gestaltet sich schwierig und hemmt den Lesefluss. Zudem kommen die vielen wissenschaftlichen Erklärungen, die zwar die Handlung etwas realer machen, stellen sich aber eher als Handlungs- und Spannungsbremse heraus. Ein weiteres Problem für mich ist die Fülle an auftauchenden Namen. Jede noch so unwichtige Person bekommt einen eigenen und schnell verliert man da trotz Erklärungen im Anhang den Überblick. Trotzdem finde ich das Buch gut und die Idee, die dahintersteckt hat mir gut gefallen. Ich habe es nicht bereut, dieses Buch gelesen zu haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2011
Eine Zusammenfassung eines Buches von Neal Stephenson ist schwer. Kurz sei hier gesagt, dass der Autor eine neue Welt schafft, in der Wissenschaftler in einer klosterähnlichen Umgebung getrennt vom sekulären Teil der Welt leben. Schließlich wird dieses Refugium der Wissenschaften zerstört, die Welt als Ganzes ist in Gefahr. Der Protagonist findet sich mit einer Aufgabe, von der das Überleben seiner Welt abhängt, wieder. Dabei wird er mit zahlreichen Gefahren und Schwierigkeiten konfrontiert, die es zu überwinden gilt.

Zu Beginn des Buches macht uns Stephenson mit einer faszinierenden aber auch begrenzten und klosterähnlichen Welt vertraut. Nach dem eher ruhigen Beginn der Geschichte, nimmt diese dann in der weiteren Entwicklung richtig Fahrt auf und lässt den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Stephenson schafft Protagonisten, die liebevoll und gründlich entwickelt sind und denen man gerne folgt, dazu eine stimmige Atmosphäre und eine spannende Handlung. Dabei gelingt es ihm wie immer, seinem unbedarften Leser philosophische und naturwissenschaftliche Ideen/Gedanken näher zu bringen, ohne dabei belehrend zu wirken.

Manchem Leser mag die für die Geschichte notwendige Einführung neuer Begriffe (20 Seiten Glossar, insgesamt 50 Seiten Anhang, zusätzlich natürlich Erläuterungen in der Geschichte selbst) langatmig erscheinen, ich fand sie faszinierend. Stephenson nimmt sich (immer) viel Zeit seine Geschichten und Protagonisten gründlich, stimmig und mit Liebe zu entwickeln. Als Dank erhält man ein Buch, an das man sich noch lange erinnern wird. Der Leser muss sich allerdings auf das gedankliche Abenteuer, das ein Buch von Stephenson ist und den eventuell zum Lesen benötigten höheren Zeitaufwand einlassen wollen - ansonsten wird man keine Freude beim Lesen haben.

Fans von Snow Crash, Diamond Age oder Cryptonomicon werden auch dieses Buch gerne lesen (oder wie ich sogar lieben).
Wer hingegen einen leichten Schmöker sucht, sollte etwas anderes lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2009
So you think that Science Fiction can pose profound questions that are not only valid for humanity in the far future, but today? You take that "science" part seriously and want consistent visions of the future? You also take the "fiction" part seriously and want plot, character development and literary mastership? You value intelligent speculation and thoughts you never thought before? And finally, you don't want to get lost too deeply in high-brow, intellectual talk, but want a good share of action and fun while reading?

If you said "yes" to a good portion of the questions above, Neal Stephenson is your man. He definitely is mine. And while this goes for every single of his books since "Snow Crash", "Anathem" is his masterpiece so far.

If you are looking for an easy read, look elsewhere. Stephenson has created a parallel universe and is moving in it with the ease of a natural inhabitant of this universe. For his readers, who haven't been born there, it takes some effort to understand things which for his protagonists are matters of course.

Figuring out the rules of his world are part of the fun. Navigating the paradigms and the jargon of the intellectual elite of this world, a monastic order which reminds me of Hesse's "Glasperlenspiel", requires you to be constantly on your toes. This being a long book, you keep the impression that this is a very contemplative experience, that maybe Stephenson has matured a little too much - when the pace changes and the action begins for real.

To everyone who feels frustrated by the slow, elitist start, I advise you to keep reading. And to everyone who might feel disappointed when the philosophizing ends and the action starts (I can't think of any Science Fiction reader who'd be disappointed by some good old fashioned action, but I feel that this book might attract readers of very different books too), keep reading too. There are very profound ideas scattered throughout the rest of the book.

This is the best book I've read in years, and I've read some very good books recently. It is different from anything I've read before. I hate to say this, because it sounds so hollow, but I can't think of another way to say it: "Anathem" takes Science Fiction to a new level.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2012
This is mostly a great read. For the first half, I was hooked, I couldn't put this down.
Unfortunately, for all the immersion and great setting and concepts and ideas in the majority of the book, Stephenson disappoints in the last couple of chapters. The forced plot, endless multi-cosmic discussions, and deus-ex-machina elements kinda spoilt this whole experience for me (-1 star). :-(

I have to deduct another star because the binding of the paperback is really bad. It literally fell to pieces during reading.

Nevertheless, I'm still planning to pick up his next novel, I'm sure it will be great again.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2012
Der Roman ist wirklich toll, auch wenn man sich vielleicht 100 Seiten hätte sparen können, wo es sich etwas zieht (wie bei der Barock-Trilogie auch). Die Alternativ-Erde wird stimmig beschrieben und die Gesellschaftsform und ihre Geschichte ist scön ausgedacht und dargestellt. Das Ende ist überraschend und ungewöhnlich, aber OK. Was mich echt geärgert hat war die Qualität des Buches. Das Ding ist mir praktisch beim Lesen in der Hand zerbröselt. Spätestens alle 20 Seiten sind mir ein paar entgegen gekommen. Auch für ein günstiges Taschenbuch ist das nicht in Ordnung.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2015
An dem Buch habe ich wirklich lange gelesen. Es ist nicht gerade kurz, aber vor allem die plastische Parallelwelt mit vielen "alternativen" Begriffen sorgt für ein nicht immer flüssiges Lesen (ohne zu Spoilern: viele Konzepte gibt es auch "bei uns", und man muss immer etwas nachdenken). Doch gerade das erlaubt einen "frischen" Blick auf allerlei philosophische und naturwissenschaftliche Konzepte, und das alles verpackt in eine spannende Geschichte, bei der am Anfang so gar nicht klar ist wo das alles endet....
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,90 €
29,99 €
7,40 €