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5.0 von 5 Sternen Intelligente ScienceFiction für Nerds
Ich lese Stephenson gern, richtig gern aber erst seit Cryptonomicon. Stephenson hat in seinen Büchern immer von Ideen erzählt, so z.B. in The diamond age, das ja auch der Entwicklungsroman der weiblichen Hauptfigur ist, von Turing-Maschinen und Regelhaftigkeit. Das ist ihm in diesem Buch aber zur Vorlesung geraten. Im Cryptonomicon wurde das Verschlüsseln...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2008 von jge

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen one-thousand-page anticlimax
This was pretty disappointing.
I have only read one other book of Stephenson's, "Snow Crash", and I found it goofy but overall entertaining (even though the ending sucked). I became more interested when I learned that Stephenson studied phyics as a minor in college. Together with the praise Anathem has received from various famous newspapers and magazines, all...
Veröffentlicht am 18. März 2011 von pie


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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligente ScienceFiction für Nerds, 15. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Gebundene Ausgabe)
Ich lese Stephenson gern, richtig gern aber erst seit Cryptonomicon. Stephenson hat in seinen Büchern immer von Ideen erzählt, so z.B. in The diamond age, das ja auch der Entwicklungsroman der weiblichen Hauptfigur ist, von Turing-Maschinen und Regelhaftigkeit. Das ist ihm in diesem Buch aber zur Vorlesung geraten. Im Cryptonomicon wurde das Verschlüsseln mE schon erheblich souveräner in die Handlung eingebunden. Auch die Barock-Trilogie kam für mein Gefühl ohne rein belehrende Abschnitte aus. Und das ist in Anathem wieder so. Das Buch ist zwar voller "Theorie", aber auf eine Weise, die Spaß macht.

In Anathem hat sich Stephenson eine Parallelwelt namens Arbre ausgedacht, in der Wissenschaftler und Gelehrte in Konventen zusammenleben. Die Trennung der Intellektuellen vom Rest der Gesellschaft dient dem Schutz beider: die Intellektuellen werden vor der Hexenjagd derjenigen geschützt, denen Wissenschaft und Erkenntnisfortschritt unheimlich ist, und die Gesellschaft wird ihrerseits vor einer Diktatur der Vernunft beschützt.
Die Regeln und Gemeinschaften der Konvente sind mönchsähnlich gezeichnet. (Man braucht eine Weile, sich in die vielen Vokabeln einzulesen, die so ein mönchischer Tagesablauf mit sich bringt.) Die Konvente bestehen aus Gruppen unterschiedlicher Exklusivität, wobei Exklusivität hier auch bedeutet: unterschiedlich großen Kontakts mit der übrigen Gesellschaft. Der Ich-Erzähler gehört zur Gruppe der "Zehner", d.h. er darf alle zehn Jahre mal für zehn Tage sehen, was draußen passiert. Es gibt auch "Hunderter" und "Tausender". Die Organisation und die Auswirkung von derlei Abgeschiedenheit ist eine der interessanten Spekulationen von Stephensons Buch.
Der Roman setzt natürlich an einem Punkt ein, wo das beschauliche Nebeneinanderherleben seit fast 1000 Jahren zu einem Wendepunkt kommt, der Ich-Erzähler ist dabei mittendrin. Wie Stephenson langsam seinen Plot entfaltet und dabei vom Thema 'Rätselhaftes Geschehen in der Abtei' hin zu 'Weltumspannende Science Fiction' wechselt, scheint mir gut gelungen. Manchem, der das Nachdenkliche mag, könnte am Schluss etwas viel Action im Buch sein: dem sei nur gesagt, dass Stephenson immer schon den Gelehrtenroman mit der Räuberpistole mischte (man denke nur an den Jack Shaftoe-Handlungsstrang der Barock-Trilogie), so auch hier. (Aber den reinen Actionliebhabern dürfte es viel zu lange dauern, bis das Buch Spannung aufgebaut hat!)

Fazit also: Stephenson hat es vermocht, sowohl ein wirklich neues Buch zu schreiben (statt den Liebhabern der Barock-Trilogie mehr vom Gleichen zu geben), als auch seine außerordentlichen Qualitäten (sprachliche Souveränität, Ideenreichtum) zu bewahren. Bin begeistert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Epic thought experiment, 14. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Gebundene Ausgabe)
Another massive book by Neal Stephenson, who (fortunately) doesn't constrain any of his convoluted thoughts and doesn't hesitate to elaborate on highbrow details. Meta-physics meets quantum physics meets philosophy of mind meets linguistics meets religion vs. science meets... you name it. It's all in there, and most of the time you have the feeling that it actually makes sense.

Stephenson manages to create a critical para-world, so similar to ours in many ways but yet so different, which at first it seems like a very elaborate but entertaining (terrene) society bashing. The genius though, lies in the application of Platonic idealism such that the reason why this para-world reflects so many similarities becomes clearer as the book progresses but never loses the ability to mirror defects in our world.

That aside, the book offers much entertainment and an epic narrative which keeps you going through all of the book, hardly ever making you tire of it. Unfortunately, unlike in the beginning, the closer the book moves towards the grand finale, the less attention is paid to detail and entertaining musings. One might argue that the book is long enough as it is, but those extra pages wouldn't have made much of a difference given the 900-something it already sports.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen one-thousand-page anticlimax, 18. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Taschenbuch)
This was pretty disappointing.
I have only read one other book of Stephenson's, "Snow Crash", and I found it goofy but overall entertaining (even though the ending sucked). I became more interested when I learned that Stephenson studied phyics as a minor in college. Together with the praise Anathem has received from various famous newspapers and magazines, all summarised in the first few pages of the book and heralding it as a work of science fiction not to be bettered this decade etc, I was really looking forward to sinking my teeth into something substantial with real science and minimum suspension of disbelief; while there were several great ideas presented, the jargon and trivial explanations used most of the time offered no nourishing food for thought. Most of the book was a collection of clinical descriptions of settings or uninteresting exposition for a slow-moving plot.
Not to mention 60 pages of glossary and appendices, frequently needing to be consulted because of the huge number of fictitious words. ---This is something I would not raise issue with if I thought the invented language was sustaining atmosphere. There was no atmosphere to speak of in Anathem. It wasn't immersive and arrested neither my imagination nor attention.
There was a love story in there somewhere, as out of place as the two or three brief "adventure scenes", but I couldn't have felt less concerned with what was happening to any of the characters because they had no real depth. Alot of the time somebody new popped into the plot for a few pages only to vanish and leave you with another name from an alien language to remember, leaving you jaded and thinking "I know that I am associating the wrong character with this name, and I don't care" because you just want to be done with it.
Save your money and get it second hand if you really have nothing better to read.
To avoid a spoiler, don't read the next sentence-

Mathematical realism as a pretext for a science fiction novel could have been done better with more detail and on much less paper. Also, Hesse's Glass Bead Game is far superior for the whole cloistered intellectuals thing.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Habe den Kauf eher bereut., 24. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Taschenbuch)
Habe dieses Buch von Stephenson aufgrund meiner früheren Erfahrungen mit dem Autor gekauft. Sowohl die Barocktrilogie als auch "Cryptonomicon" und "Diamond Age" hatten mich durch Einfallsreichtum und unglaublich vielfältige Recherche und Detailreichtum überzeugt.

Leider hält Anathem mit diesen anderen Büchern nicht mit. Das Grundthema "Science fiction" und Philosophie klang spannend, leider ist die Parallelwelt "Arbre" m.M.n. nur ein relativ phantasieloser Abklatsch unserer Welt. Die philosophischen Ausflüge gestalten sich immer länger und die Handlung an sich ist irgendwann recht absehbar. Seitenlange philosophische Erklärungen tun der Handlung nicht gut und wer nicht ungemein an diesem Thema interessiert ist, wird irgendwann beginnen, diese Teile zu überblättern.

Aus diesen Gründen leider nur 3 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Giving Science Fiction a new status, 26. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Gebundene Ausgabe)
So you think that Science Fiction can pose profound questions that are not only valid for humanity in the far future, but today? You take that "science" part seriously and want consistent visions of the future? You also take the "fiction" part seriously and want plot, character development and literary mastership? You value intelligent speculation and thoughts you never thought before? And finally, you don't want to get lost too deeply in high-brow, intellectual talk, but want a good share of action and fun while reading?

If you said "yes" to a good portion of the questions above, Neal Stephenson is your man. He definitely is mine. And while this goes for every single of his books since "Snow Crash", "Anathem" is his masterpiece so far.

If you are looking for an easy read, look elsewhere. Stephenson has created a parallel universe and is moving in it with the ease of a natural inhabitant of this universe. For his readers, who haven't been born there, it takes some effort to understand things which for his protagonists are matters of course.

Figuring out the rules of his world are part of the fun. Navigating the paradigms and the jargon of the intellectual elite of this world, a monastic order which reminds me of Hesse's "Glasperlenspiel", requires you to be constantly on your toes. This being a long book, you keep the impression that this is a very contemplative experience, that maybe Stephenson has matured a little too much - when the pace changes and the action begins for real.

To everyone who feels frustrated by the slow, elitist start, I advise you to keep reading. And to everyone who might feel disappointed when the philosophizing ends and the action starts (I can't think of any Science Fiction reader who'd be disappointed by some good old fashioned action, but I feel that this book might attract readers of very different books too), keep reading too. There are very profound ideas scattered throughout the rest of the book.

This is the best book I've read in years, and I've read some very good books recently. It is different from anything I've read before. I hate to say this, because it sounds so hollow, but I can't think of another way to say it: "Anathem" takes Science Fiction to a new level.
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5.0 von 5 Sternen SF Masterpiece, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Kindle Edition)
I've just read it for the 2nd time and was again astonished. An outstanding SF read - I just can't stop reading ... GREAT
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5.0 von 5 Sternen super Buch - unbedingt mehrfach lesen, 16. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Taschenbuch)
Ich habe das Buch vor längerem gekauft (Hardcover - da geht nix kaputt). Schon das erstmalige Lesen hat Spaß und nachdenklich gemacht. Lese gerade eben zum dritten Mal - und immer noch gibt es Neues zu entdecken. Besonders die zu Beginn eher etwas ausschweifenden Teile sind echt gut und wichtig.
Unbedingt lesen! 1000x besser als REAMDE.
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4.0 von 5 Sternen Sehr gewöhnungsbedürftig, 28. Januar 2013
Von 
Lucy M. "cute & cool" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Gebundene Ausgabe)
Auf Arbre, einem Planeten, der unserer Erde ähnelt, im Jahr 3689 beginnt die Geschichte von einem jungen Mann Erasmas, kurz Raz genannt, der seit seinem achten Lebensjahr in einer klosterähnlichen Gemeinschaft lebt. Die Gemeinschaft lebt in einer höheren intelligenteren Welt und unterscheidet sich durch ihre Intelligenz von den Menschen außerhalb der Mauer. Mit achtzehn kann Raz bei einem Ritus seinen Orden wählen. Er lobt, die kartasischen Regeln zu befolgen. Diese Ordnung sieht ziemlich düster aus. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird bestraft oder sogar verstoßen. Überhaupt herrscht irgendwie eine totale Überwachung der mathischen Welt durch die Menschen der Säkularen Macht, die außerhalb der Mauer leben, obwohl die Letzteren sich nicht mal um das Wissen und die Meinungen der Ersteren kümmern.

Das Buch beginnt mit einer knappen Chronologie des Planeten Arbre. Am Anfang muss man sich natürlich erst in das Buch reinlesen. Ich empfehle wiederholtes Nachschlagen. Das ist wirklich hilfreich. Ab Seite 977 findet man ein umfangreiches Glossar, in welchem alle wichtigen Fremdwörter gelistet sind. Auch hier ist es ratsam, sich die Zeit zu nehmen und alles nachzuschlagen. Was ich anfangs befremdlich, später aber sehr interessant und hilfreich fand, ist die regelmäßige Unterbrechung im Text durch Worterklärungen aus Das Wörterbuch 4. Auflage A.R. 3000.

Anathem ist mein erstes Buch von N. Stephenson und ich habe eine gewisse Zeit der Eingewöhnung gebraucht. Es handelt sich zwar um eine deutsche Übersetzung, aber man stolpert von der erste Seite an über viele unbekannte Wörter. Das gestaltet sich schwierig und hemmt den Lesefluss. Zudem kommen die vielen wissenschaftlichen Erklärungen, die zwar die Handlung etwas realer machen, stellen sich aber eher als Handlungs- und Spannungsbremse heraus. Ein weiteres Problem für mich ist die Fülle an auftauchenden Namen. Jede noch so unwichtige Person bekommt einen eigenen und schnell verliert man da trotz Erklärungen im Anhang den Überblick. Trotzdem finde ich das Buch gut und die Idee, die dahintersteckt hat mir gut gefallen. Ich habe es nicht bereut, dieses Buch gelesen zu haben.
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4.0 von 5 Sternen Inhal toll Buch Schrott, 21. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Taschenbuch)
Der Roman ist wirklich toll, auch wenn man sich vielleicht 100 Seiten hätte sparen können, wo es sich etwas zieht (wie bei der Barock-Trilogie auch). Die Alternativ-Erde wird stimmig beschrieben und die Gesellschaftsform und ihre Geschichte ist scön ausgedacht und dargestellt. Das Ende ist überraschend und ungewöhnlich, aber OK. Was mich echt geärgert hat war die Qualität des Buches. Das Ding ist mir praktisch beim Lesen in der Hand zerbröselt. Spätestens alle 20 Seiten sind mir ein paar entgegen gekommen. Auch für ein günstiges Taschenbuch ist das nicht in Ordnung.
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3.0 von 5 Sternen Great book, but the last part was disappointing, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Anathem (Taschenbuch)
This is mostly a great read. For the first half, I was hooked, I couldn't put this down.
Unfortunately, for all the immersion and great setting and concepts and ideas in the majority of the book, Stephenson disappoints in the last couple of chapters. The forced plot, endless multi-cosmic discussions, and deus-ex-machina elements kinda spoilt this whole experience for me (-1 star). :-(

I have to deduct another star because the binding of the paperback is really bad. It literally fell to pieces during reading.

Nevertheless, I'm still planning to pick up his next novel, I'm sure it will be great again.
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Anathem
Anathem von Neal Stephenson (Gebundene Ausgabe - 9. September 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,40
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