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5.0 von 5 Sternen Now I know Nelson Mandela
Take out a pen and sheet of paper and write down everything you know about Nelson Mandela. If you can't go beyond a few sentences then you should read his autobiography. Not only will you know who he is, but you will also get a sense of knowing him personally.
I myself did not know too much about the man, despite having lived in South Africa for two years in the...
Veröffentlicht am 26. Juni 2000 von t0rg0

versus
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1.0 von 5 Sternen Very subjective and propagandistic
For anyone who really wants to know the truth about the seperate development (Apartheid) concepts of the previous South African government, this is definately not the book to read. If you want to learn more about the man Mandela from the point of view of the millions so called oppressed people in South Africa, then this is it. It gives a very subjective view of the...
Am 5. Januar 2000 veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Now I know Nelson Mandela, 26. Juni 2000
Take out a pen and sheet of paper and write down everything you know about Nelson Mandela. If you can't go beyond a few sentences then you should read his autobiography. Not only will you know who he is, but you will also get a sense of knowing him personally.
I myself did not know too much about the man, despite having lived in South Africa for two years in the early 1980s (from age 10 to age 12).
The first two sections of the book, covering his childhood and his first years in Johannesburg (up to page 92), is disjointed, covering various moments that wre particularly memorable for Mandela. Of course this is nearly mandatory for an autobiography. However after Mandela starts law practice, a coherent story finally develops and the big payoff begins. Don't expect any earth-shattering revelations--there are none; what you'll get is a progressive page-turning story of someone, who through determination and tactful mediation, gradually became the largest force in the movement to dismantle apartheid.
Mandela does not preach his political views. You will get insight into them no doubt, but Mandela prefers to indulge in his and others' circumstances and his tactics to improve them. As strange as it may sound, a "stubborn man of compromise" is how I would describe him in keeping the movement intact. Of course only one so stubborn would reject a virtually inherited position as a "counselor" to pursue something more worthy, despite being pigeon-holed under apartheid. His wit and charisma proved valuable. When his activities inevitably led him into legal trouble, many enforcing apartheid could not hide their respect.
One may expect the coverage of his decades in prison to be boring. In fact, enough had transpired over those thousands of days for condensation into very interesting prose. The funniest and most amazing instances occurred here.
After finishing the book, I had a sense that persistence is the best attribute for outright success.
There is one minor weakness I want to mention: Mandela occasionally throws a lot of names at you, especially in the beginning. I have trouble remembering the names of people I meet, so how am I supposed to remember who's who for people with whom I cannot associate a face? I think Mandela wanted to make sure no friend was excluded from the book.
If you find yourself confused by all the names concentrate on Oliver and Walter, they are two of the most important figures.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ansatz zum Verständnis Südafrikas, 1. Mai 2009
Die Autobiographie Mandelas bietet meines Erachtens eine gute Möglichkeit, die jüngere Geschichte Südafrikas kennenzulernen. Dies war zumindest meine Intention, als ich das Buch bestellte, und ich bin in dieser Hinsicht keineswegs enttäuscht worden. Die Geschichte beginnt in der Zeit zwischen den Weltkriegen, und es kann die Etablierung der Apartheid anhand zahlreicher legislativer Beschlüsse nachvollzogen werden. Im Vordergrund steht natürlich die Widerstandsbewegung des ANC, aber nebenbei erfährt man einiges über diverse "tribes" und "chiefs" in Südafrika, über das Bildungswesen, das politische System und andere landesspezifische Besonderheiten.
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5.0 von 5 Sternen Der steinige Weg eines Freiheitskämpfers, 8. März 2010
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Zusammen mit Malcolm X und Martin Luther King gilt Nelson Mandela als bedeutendster Vertreter im Kampf gegen staatliche Rassendiskriminierung, der 1994 zum ersten demokratisch gewählten schwarzen Präsidenten Südafrikas werden konnte und damit nach dem Ende der Apartheid, die große Wende verkörperte, die den African National Congress als stimmenstärkste Partei aus der Illegalität direkt ins Parlament brachte und das Land einer demokratischen Reform unterzog. Doch der lange Weg zur Freiheit war steinig gewesen, es hatte fast Mandelas gesamtes Leben lange gedauert, um die Unterdrückung von Schwarzen und Farbigen abzuschaffen, deren Situation zwischenzeitlich durch das Apartheids-Regime sogar noch verschlimmert wurde und 27 Jahre davon verbrachte Mandela selbst in Haft, nachdem der ANC gezwungen wurde in den Untergrund zu gehen.

In jenen 27 Jahren war es Mandela die meiste Zeit über nicht einmal gestattet Besuch empfangen, dennoch gelang es ihm mit Hilfe seiner mitgefangenen ANC-Kollegen ab 1972 handgeschriebene Fragmente seiner Biografie nach draußen zu schmuggeln. Diese Fragmente zusammengefügt ergeben einer der monumentalsten Autobiografien der Weltliteratur, die von Mandelas Geburt 1918 bis zur Amtseinführung 1994 reicht und zugleich die beste Biografie Nelson Mandelas ist.

Der junge Mann der in seiner Jugend nach Bildung strebte und beschloss andere Wege zu gehen, als jene die ihm vorbestimmt schienen, ahnte damals selbstverständlich noch nicht dass seine Flucht vor den Konventionen ihn nicht nur in eine größere Welt sondern auch in Konflikt mit deren Autoritäten bringen würde. Doch mit seinem Studienabschluss, der damals nur wenigen Schwarzen überhaupt möglich war und dem Beginn seiner politischen Aktivität im ANC trat Mandela in den Kampf gegen Unterdrückung und Ausgrenzung der nicht-weißen Bevölkerung ein. Doch die Proteste und Demonstrationen schienen wirkungslos, nachdem die dominierende National Party, die 1948 an die Macht kam und das System der Apartheid institutionalisierte und dahingehend verschärfte, dass jedwede Aufweichung zuvor, wieder durch strengere Gesetze beseitigt wurde, eine immer aggressivere Politik verfolgte und ganze Stadtteile mit Polizeigewalt räumen und niederreißen ließ, um die schwarzen Viertel weiter weg zu verlegen.

Nach wiederholten Verhaftungen und Zusammenstößen mit den Behörden wurde Nelson Mandela schließlich einer der Mitbegründer des Umkhonto We Sizwe (kurz MK, Zulu für Speer der Nation), nachdem sich der gewaltlose Widerstand als Sackgasse erwiesen hatte. Neben anfänglichen Sprengstoffanschlägen auf Strommasten, Kraftwerke, Wasserwerke und andere Infrastrukturziele, setzte der MK als geheime Tochterorganisation des ANC auch auf die Entwicklung von Beziehungen zu anderen afrikanischen Staaten, die mit finanziellen Zuwendungen den Kampf gegen die Apartheid fördern sollten. Zugleich galt es als großes Ziel, durch die Verbündeten an Möglichkeiten zu gelangen, junge MK-Rekruten in Trainingscamps zu schicken und für den Einsatz in südafrikanischen Streitkräften vorzubereiten, damit man wenigstens in dieser Hinsicht mit dem Regime gleichziehen könnte. Doch die Hinwendung zur Gewalt gegen die dessen ungeachtet überlegene Staatsgewalt führte zur Verhaftung des nahezu gesamten MK-Führung und nach dessen Rückkehr auch Nelson Mandelas. Im Rivonia Prozess sahen sich die Angeklagten wegen Terrors, Umsturzversuches und kommunistischer Aktivitäten schließlich sogar der Todesstrafe gegenüber, die jedoch aufgrund der ohnehin angespannten Lage in lebenslange Haftstrafen umgewandelt wurde. Es begannen Jahrzehnte, in denen die Häftlinge von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten waren und dennoch ihren Kampf nie aufgaben und Mandela neben den Arbeiten an seiner Biografie, sogar die Zeit fand, sich erfolgreich für eine Verbesserung der Haftbedingungen einzusetzen, während durch die Bemühungen von exilierten ANC-Vertretern wie Oliver Tambo eine internationale Protestbewegung gegen die Apartheid und Mandelas Inhaftierung geschaffen werden konnte.

Mit seiner Entlassung in die Freiheit 1990 trat Mandela jedoch nicht für eine Umkehrung der Verhältnisse ein, sondern einen Ausgleich, eine Gleichberechtigung und Versöhnung, für die er internationale Aufmerksamkeit und den Friedensnobelpreis erhielt. Der "Ghandi Südafrikas" wurde sogar Präsident und auch wenn er manche der an seine Regierung gestellten Erwartungen nicht erfüllen konnte, setzte er doch die richtigen Zeichen und unternahm genau jene Schritte, um eine Eskalation zu vermeiden und eine bessere Zukunft möglich zu machen.

Mandelas Buch bewegt, denn einerseits ist es ein sehr persönliches Werk, in dem Mandela seine Lebensgeschichte erzählt, aber zugleich auch eine Schilderung der Entwicklung des Kampfes gegen die Apartheid aus seiner Sicht und damit vom politischen und geschichtlichen Standpunkt noch umso interessanter. Hätte nicht Mandela selbst das Buch geschrieben, der Historiker oder Journalist dem es gelungen wäre, hätte ein Meisterwerk geschaffen, das wohl den Titel "Nelson Mandela and South Africas long walk to Freedom" tragen würde, denn die Verbindung zwischen Biografie und persönlichen Erlebnisbericht sucht ihresgleichen. Der Stil ist geprägt von einer sachlichen Nüchternheit und klaren Sprache, die nicht den Irrungen der Verklärung und Romantisierung erliegt. Mandela bleibt seinen Wurzeln treu und schafft auch kulturelles Verständnis, doch er stellt seine Herkunft nicht über andere und bleibt der Sachlichkeit ergeben. Was ihm so fast nebenbei noch gelingt, ist es dem Leser die Geschichte derart plastisch zu vermitteln, dass er sie aus Mandelas Perspektive miterlebt.

Fazit:
Nelson Mandelas Autobiografie gehört zu jenen Werken die man als geschichtlich und auch politisch interessierter Mensch unbedingt gelesen haben sollte, nicht umsonst gilt das Werk aufgrund seiner sprachlichen Eindringlichkeit auch als Weltliteratur.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen touching...., 26. März 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nelson Mandela's biography "Long Walk to Freedom" deals with Mandela's difficulties and his success in his struggle for freedom and equality in South Africa.
He depicts his experiences an thoughts while he was in prison for several decades, during his childhood and growing up, and his travels in west until the beginning of his presidency.
Mandela shows how one man can win a nation for a revolution, for democracy and freedom, for human rights, justice, and peace.
Reading mandela's biogrophy, you get a sense for the value of freedom and civil rights. This book is not only inspiring, it reveals the necessarity of equality in a free country with a free political system.
The Nobel Peace Prize Winner is a symbol of the overwhelming power of freedom and a further proof that oppression will not and cannot endure forever.
Mandela's story is the visualization of Kennedy's words in Berlin: "Freedom is indivisible, and when one man is enslaved, all are not free"
Due to the message Mandela is able to transmit in his touching report, I can only give Five Stars for this extraordinary biography.
In the end, I can only quote the Bosten Sunday Globe: "Should be read by every Person alive"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der steinige Weg eines Freiheitskämpfers, 8. März 2010
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Zusammen mit Malcolm X und Martin Luther King gilt Nelson Mandela als bedeutendster Vertreter im Kampf gegen staatliche Rassendiskriminierung, der 1994 zum ersten demokratisch gewählten schwarzen Präsidenten Südafrikas werden konnte und damit nach dem Ende der Apartheid, die große Wende verkörperte, die den African National Congress als stimmenstärkste Partei aus der Illegalität direkt ins Parlament brachte und das Land einer demokratischen Reform unterzog. Doch der lange Weg zur Freiheit war steinig gewesen, es hatte fast Mandelas gesamtes Leben lange gedauert, um die Unterdrückung von Schwarzen und Farbigen abzuschaffen, deren Situation zwischenzeitlich durch das Apartheids-Regime sogar noch verschlimmert wurde und 27 Jahre davon verbrachte Mandela selbst in Haft, nachdem der ANC gezwungen wurde in den Untergrund zu gehen.

In jenen 27 Jahren war es Mandela die meiste Zeit über nicht einmal gestattet Besuch empfangen, dennoch gelang es ihm mit Hilfe seiner mitgefangenen ANC-Kollegen ab 1972 handgeschriebene Fragmente seiner Biografie nach draußen zu schmuggeln. Diese Fragmente zusammengefügt ergeben einer der monumentalsten Autobiografien der Weltliteratur, die von Mandelas Geburt 1918 bis zur Amtseinführung 1994 reicht und zugleich die beste Biografie Nelson Mandelas ist.

Der junge Mann der in seiner Jugend nach Bildung strebte und beschloss andere Wege zu gehen, als jene die ihm vorbestimmt schienen, ahnte damals selbstverständlich noch nicht dass seine Flucht vor den Konventionen ihn nicht nur in eine größere Welt sondern auch in Konflikt mit deren Autoritäten bringen würde. Doch mit seinem Studienabschluss, der damals nur wenigen Schwarzen überhaupt möglich war und dem Beginn seiner politischen Aktivität im ANC trat Mandela in den Kampf gegen Unterdrückung und Ausgrenzung der nicht-weißen Bevölkerung ein. Doch die Proteste und Demonstrationen schienen wirkungslos, nachdem die dominierende National Party, die 1948 an die Macht kam und das System der Apartheid institutionalisierte und dahingehend verschärfte, dass jedwede Aufweichung zuvor, wieder durch strengere Gesetze beseitigt wurde, eine immer aggressivere Politik verfolgte und ganze Stadtteile mit Polizeigewalt räumen und niederreißen ließ, um die schwarzen Viertel weiter weg zu verlegen.

Nach wiederholten Verhaftungen und Zusammenstößen mit den Behörden wurde Nelson Mandela schließlich einer der Mitbegründer des Umkhonto We Sizwe (kurz MK, Zulu für Speer der Nation), nachdem sich der gewaltlose Widerstand als Sackgasse erwiesen hatte. Neben anfänglichen Sprengstoffanschlägen auf Strommasten, Kraftwerke, Wasserwerke und andere Infrastrukturziele, setzte der MK als geheime Tochterorganisation des ANC auch auf die Entwicklung von Beziehungen zu anderen afrikanischen Staaten, die mit finanziellen Zuwendungen den Kampf gegen die Apartheid fördern sollten. Zugleich galt es als großes Ziel, durch die Verbündeten an Möglichkeiten zu gelangen, junge MK-Rekruten in Trainingscamps zu schicken und für den Einsatz in südafrikanischen Streitkräften vorzubereiten, damit man wenigstens in dieser Hinsicht mit dem Regime gleichziehen könnte. Doch die Hinwendung zur Gewalt gegen die dessen ungeachtet überlegene Staatsgewalt führte zur Verhaftung des nahezu gesamten MK-Führung und nach dessen Rückkehr auch Nelson Mandelas. Im Rivonia Prozess sahen sich die Angeklagten wegen Terrors, Umsturzversuches und kommunistischer Aktivitäten schließlich sogar der Todesstrafe gegenüber, die jedoch aufgrund der ohnehin angespannten Lage in lebenslange Haftstrafen umgewandelt wurde. Es begannen Jahrzehnte, in denen die Häftlinge von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten waren und dennoch ihren Kampf nie aufgaben und Mandela neben den Arbeiten an seiner Biografie, sogar die Zeit fand, sich erfolgreich für eine Verbesserung der Haftbedingungen einzusetzen, während durch die Bemühungen von exilierten ANC-Vertretern wie Oliver Tambo eine internationale Protestbewegung gegen die Apartheid und Mandelas Inhaftierung geschaffen werden konnte.

Mit seiner Entlassung in die Freiheit 1990 trat Mandela jedoch nicht für eine Umkehrung der Verhältnisse ein, sondern einen Ausgleich, eine Gleichberechtigung und Versöhnung, für die er internationale Aufmerksamkeit und den Friedensnobelpreis erhielt. Der "Ghandi Südafrikas" wurde sogar Präsident und auch wenn er manche der an seine Regierung gestellten Erwartungen nicht erfüllen konnte, setzte er doch die richtigen Zeichen und unternahm genau jene Schritte, um eine Eskalation zu vermeiden und eine bessere Zukunft möglich zu machen.

Mandelas Buch bewegt, denn einerseits ist es ein sehr persönliches Werk, in dem Mandela seine Lebensgeschichte erzählt, aber zugleich auch eine Schilderung der Entwicklung des Kampfes gegen die Apartheid aus seiner Sicht und damit vom politischen und geschichtlichen Standpunkt noch umso interessanter. Hätte nicht Mandela selbst das Buch geschrieben, der Historiker oder Journalist dem es gelungen wäre, hätte ein Meisterwerk geschaffen, das wohl den Titel "Nelson Mandela and South Africas long walk to Freedom" tragen würde, denn die Verbindung zwischen Biografie und persönlichen Erlebnisbericht sucht ihresgleichen. Der Stil ist geprägt von einer sachlichen Nüchternheit und klaren Sprache, die nicht den Irrungen der Verklärung und Romantisierung erliegt. Mandela bleibt seinen Wurzeln treu und schafft auch kulturelles Verständnis, doch er stellt seine Herkunft nicht über andere und bleibt der Sachlichkeit ergeben. Was ihm so fast nebenbei noch gelingt, ist es dem Leser die Geschichte derart plastisch zu vermitteln, dass er sie aus Mandelas Perspektive miterlebt.

Fazit:
Nelson Mandelas Autobiografie gehört zu jenen Werken die man als geschichtlich und auch politisch interessierter Mensch unbedingt gelesen haben sollte, nicht umsonst gilt das Werk aufgrund seiner sprachlichen Eindringlichkeit auch als Weltliteratur.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen He is like every one of us afterall, 16. Juni 1999
Von Ein Kunde
I spent the whole of last weekend reading 'Long Walk to freedom'. For two days I didnot leave the world Nelson had trapped me in. As I finished the book and took a walk outside, I stopped seeing people as Hausas or Yorubas, Northerners or Southerners(ethnic groups in Nigeria). All I saw were brothers who could bury the hatchets of ethnicity and forge a country of love and peace. Before I read the book I saw Mandela as a super human with no flaws at all. In the book he painted himself in true colours; accepting his flaws and proclaiming his successes. He is afterall human. I have always believed that life is worth nothing if one can not stand up for what one believes in. I have always advocated to the Marcus Garvey/ Malcolm X forms of freedom fighting. I always thought that peaceful protests were for the spineless. Why would I like Gandhi and Martin Luther King Jr., watch while the enemy unleashes violence on my people? Nelson in the book took me through the intricacies of peaceful civil disturbance and I have come to realise that this form of protest is even more demanding than sheer brute force. 'Long walk...' is a must-read for any one who still has humanity in his being. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: If you want to share more on 'Long Walk to Freedom' or the struggle of African progressives against oppresive governments, you can reach me at pokigbo3@hotmail.com
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dickes Buch, das sich lohnt, 26. Juni 2011
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Nicht nur in Verbindung mit einer Südafrika-Reise: eine Autobiografie der besonderen Art. Der Friedensnobelpreisträger und große Versöhner Mandela legt seine Autobiografie offen dar. Gewisse Schwächen und Fehler werden, wie kaum anders zu erwarten, zuweilen nur angetippt (Lebenswandel, Nähe zu Stammesaberglauben, ...), doch eben nicht nur!

Mandela wuchs in einer Xhosa-Häuptlingsfamilie auf, studierte Recht, boxte, agitierte brillant, organisierte schließlich den bewaffneten Widerstand gegen das Apartheid-Regime und wurde recht rasch gefasst. Bis zu dem Punkt habe ich bereits ein buntes Bild Südafrikas erhalten (übrigens: Fotos sind dabei, aber schwarzweiß :-) ).
In den verschiedenen Gefängnissen lernt Mandela und wächst innerlich. Schließlich versteht er sein Gegenüber und kann es aus der Verstockung der Angst lösen. Sollten Sie übrigens je in schweren Verhandlungen stecken, denken Sie kurz hieran. Mandela beschreibt auch sein privates Leben, doch nicht zu sehr - er ist zunächst seiner Sache angetraut.

Man möchte das Buch in einem Rutscch durchlesen, auch das Englisch ist gut lesbar, die Struktur gut lektoriert. Fünf Sterne - klare Leseempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An intriguing insight into the mind of a great human being., 13. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Mr. Mandela epitomizes the struggle between the oppressor and the oppressed. The reader of this book is allowed an intriguing insight into the mind of a genius. This book magically captures all that Nelson Mandela stood up for and more. It is more than just an autobiography- it is a legacy of struggle, a source of inspiration for the freedom-fighters to come. "Long Walk To Freedom" is a picture of South Africa under apartheid - a picture painted by the man who was probably the person most influenced by the evils of a system which refused to allow people to enjoy the basic joys of life because of the colour of their skin or the nature of their beliefs. This is a 'must-read' for anybody who has ever been angered by injustice or, indeed, for anybody who has ever wanted to stand up for his or her beliefs. The style is lucid and simple and though the book is big the going is quite easy. In fact, I finished the book in four days.This book has influenced me beyond words. From afar, I salute thee, Mandela!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Really worth reading, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Very good!

Every human being should read this story of South Africa's (and hence Mandela's) struggle for freedom. Although a bit tedious at times because of all the names (which are difficult to remember anyway), this book should be mandatory at schools as it documents contemporary history. Mandela went to jail as a radical militant and emerged 27 years later as a Gandhian figure focussed on nation building. This is a testament to the power of forgiveness and acceptance, Mandela's rigid adherence to his notion of freedom and equality for black South Africans, and the ultimate emergence of the Rainbow Nation.

Very little is said about Winnie Mandela's involvement in unsavoury dealings and her subsequent conviction, although she was later let off on bail. The first edition of this book was published during the Mandelas' separation, so it's understandable. Five stars for the historic pictures, as well.
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5.0 von 5 Sternen A true hero, 9. Mai 2000
I rarely feel compelled to read a book in one go, but this one was unputdownable despite its length. I was particularlly impressed by Manela's brilliant memeory, his sense of humour and most importantly, the lack of self-aggrandizement that usually occurs in autobiographies. Mandela situated himself amidst the struggle and not above it, providing useful insights into the intricate and complex relationship between the white minority and oppressed majority. It also revealed the extent of foreign intervention in both entrenching and the later removal of the white government. It is true that the plight of the blacks in South Africa has not ended with their assumption of power and civil strifes (typical of post-independance countries in Africa) are continuing to threaten peace yet an understanding of the history of South Africa should start with Africans themselves. Manela is the best starting point.
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Long Walk to Freedom (HRW Library)
Long Walk to Freedom (HRW Library) von Nelson Mandela (Gebundene Ausgabe - 1. September 2000)
EUR 16,46
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