Kundenrezensionen

67
4,1 von 5 Sternen
The One (The Selection Stories)
Format: TaschenbuchÄndern
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2014
Mit Sehnsucht hatte ich dieses Buch erwartet, ich wollte einfach unbedingt wissen, wie es ausgeht (bzw war mir nach dem Ende von Buch 2 schon klar, dass es nur ein Ende geben kann, aber mich interessierte eben, wie es dazu kommt). Als ich es dann endlich lesen konnte, war ich auch innerhalb kürzester Zeit fertig, habe es regelrecht verschlungen. Es lässt sich einfach prima lesen und ist nie langweilig.

Jetzt kommt allerdings das große ABER!
In dieser Geschichte steckt so viel Potential, aber die Autorin hat das meiste davon einfach verschenkt, schon alleine deswegen, weil sie sich fast ausschließlich nur auf die Liebesgeschichte konzentriert hat, obwohl sie so viele andere Sachen auch eingebracht hat. Und da sind wir schon beim nächsten Thema. Ich mochte America anfangs, aber manchmal hätte ich sie am liebsten erwürgt oder sie mal kräftig durchgeschüttelt, damit sie mal wieder zu Verstand kommt. Wie sie sich da manchmal verhalten hat, ist einfach für mich nicht nachvollziehbar (sagt ihm nicht, dass sie ihn liebt, weil sie nicht eine von vielen sein will, obwohl sie doch weiß, dass er sie will und sich nur deswegen andere Optionen offen hält, damit er einen Plan B hat, falls sie dooch nicht möchte). Ihre Aktionen sind so dumm und unüberlegt manchmal, man fragt sich doch stellenweise schon, was genau Maxon jetzt in ihr sieht. Auch dieses ständige hin- und her zwischen Aspen und ihr, wo sie dann auch nicht den Arsch in der Hose hatte, mit beiden Klartext zu sprechen. Während sie zuhause war, hatte sie einige klare Momente, hatte das jedoch einen Tag später schon wieder alles vergessen und wollte sich lieber ausschweigen.
Aber gut.... Viel mehr gestört haben mich die Sachen mit den Rebellen, ganz speziell mit den nördlichen. Da werden schon explizit zwei genannt und eingeführt (und einer auch noch mit sehr brisanter Vorgeschichte), und am Ende sind sie einfach gefühlt komplett nutzlos. Ich kann nicht verstehen, wieso man das Thema vertieft hat (speziell auch die Interaktionen mit der italienischen Prinzessin Nicoletta), nur um es dann im Endeffekt quasi unter den Tisch fallen zu lassen. Ebenso verstehe ich nicht, wieso die Autorin dann Paige eingeführt hat, nur um sie ein Kapitel später gleich wieder vergessen zu haben.
Auch die Konflikte, die sowohl America als auch Maxon mit dem König haben, werden hopplahop auf die billigste und schnellste Art und Weise überhaupt gelöst (genauso billig wurde ja eigentlich der "Konflikt" zwischen Lucy und Anne bezüglich Aspen auch gelöst... Wie praktisch). Insgesamt kam das Ende viel zu überhastet. Zum einen die Sache mit Americas Vater, und zum anderen dann die Sache im Palast innerhlab weniger Seiten. Die Geheimnisse von Americas Vater und Kriss. Das hätte man auch viel besser einbauen können, vor allem wenn man denn sich schon ein wenig mit den Rebellen befasst.

Insgesamt denke ich, dass man einfach einige Dinge hätte weglassen können (speziell Tage im Palast, Beschreibungen von Kleidung etc...) um andere mehr aufzubauen (die Rebellen-Sachen, das Ende, wie jetzt mit den Kasten verfahren wird etc). Das Ende kam viel zu überstürzt und plötzlich. Viele Sachen wurden einfach nur angerissen und dann irgendwie nicht weiter beachtet. Das ist echt schade, denn in dem Buch hat sehr viel Potential gesteckt. Aber gut, es ist ja auch ein Buch für Teenager. Super gefallen hat mir allerdings das Zusammenspiel der letzten vier Mädchen untereinander gegen Ende hin. Das war schön zu lesen, und ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin mit einer der vier mehr Gnade gehabt hätte. Wäre eine andere an ihrer Stelle gewesen (zB Nathalie, oder gar Elise), hätte das genau den selben Effekt gehabt.

Ich gebe trotzdem eine klare Kaufempfehlung, da es sich einfach nur super lesen lies und nie langweilig war. Vermutlich bin ich einfach schon ein wenig zu alt für diese Art von Büchern ;).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Mai 2014
Meine Mei­nung

Den Abschluss­band einer Tri­lo­gie zu lesen, sorgt bei mir immer für gemischte Gefühle. Einer­seits bin ich schon sehr gespannt und freue mich dar­auf, zu erfah­ren, wie die Geschichte aus­geht aber auf der ande­ren Seite ist die Angst vor der Ent­täu­schung groß. Als Leser fängt man an die Cha­rak­tere ins Herz zu schlie­ßen und möchte meis­tens mit einem Happy End belohnt werden.

Von dem Auf­takt­band der Selection-Trilogie war ich sehr begeis­tert und von der Geschichte abso­lut über­zeugt. Meine Eupho­rie wurde durch den zwei­ten Band schon ein wenig gedämpft und der Abschluss konnte mich lei­der auch nicht wirk­lich von sich überzeugen.

Zual­lerst sei gesagt, dass mir Ame­rica wei­ter­hin gehö­rig auf die Ner­ven gegan­gen ist. Ihre Unent­schlos­sen­heit und das stän­dige Gejam­mere waren ein­fach ner­vig. Nur sel­ten hatte sie ein paar Licht­blitze und zeigte Ent­schlos­sen­heit. Viele ihrer Hand­lun­gen und Ent­schei­dun­gen waren für mich nicht nach­voll­zieh­bar und haben immer wie­der für Chaos gesorgt. Maxon steht ihr in die­ser Hin­sicht lei­der in nichts nach und ich hätte hin und wie­der gerne geschrien: Kom­mu­ni­ka­tion ist alles!

Zum Ende kann ich nur wenig schrei­ben, da ich nichts ver­ra­ten möchte. Den­noch erschien mir der Weg, den die Auto­rin zur Auf­lö­sung gewählt hat als zu ein­fach. Auf den letz­ten Sei­ten pas­sierte plötz­lich alles auf ein­mal und an Erklä­run­gen wurde rapide gespart, sodass ich mit einem unbe­frie­dig­ten Gefühl zurück gelas­sen wurde, da ich gerne noch ein paar Ant­wor­ten auf meine Fra­gen bekom­men hätte. Zudem wurde es noch der­ar­tig kit­schig, dass es mich nicht gewun­dert hätte, wenn die Worte plötz­lich in rosa Zucker­guss geschrie­ben gewe­sen wären.

Fazit

Ein net­ter und schö­ner Abschluss der Tri­lo­gie, doch lei­der ein wenig lieb­los gestaltet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In The One erlebt die Selection-Reihe eine deutliche Veränderung:
* America und Maxon müssen sich in ihrer Beziehung großen Problemen, darunter Vertrauensbrüche und ihre Angst davor, sich ihre Liebe zu gestehen und sich verletzlich zu machen, stellen und gleichzeitig müssen sich beide persönlichen Problemen stellen.
* Maxon muss endlich einen Weg finden, sich gegen seinen Vater zu behaupten und die Regierung zu beginnen, die ihm als König vorschwebt, und
* America muss lernen, dass der sanfte Weg zur Veränderung manchmal besser ist als die Hauruck-Methode, dass sie sich anpassen muss, ohne sich zu aufzugeben. Und sie muss sich endlich entscheiden, welchen Lebensweg sie einschlagen will: geht sie mit Maxon oder Aspen?
* Die Rebellen werden wichtiger, weshalb wir Leser endlich mehr über sie, die Unterschiede und verschiedenen Motive zwischen den Gruppen und ihr Vorgehen erfahren. Das Buch ist deutlich düsterer als die Vorgängerbände.
* Entsprechend wundert es nicht, dass The One weniger Humor zeigen kann als The Selection und The Elite. Es gibt zwar weiterhin lustige Momente, aber Trauer, Angst und Dystopie überwiegen.

The One ist der erste Band, dem ich keine fünf Sterne geben kann, denn
- er wirkte am Ende sehr gehetzt, sodass Fragen offen bleiben und wir Verluste nur am Rande und teilweise ohne Erklärung erfahren. Ich wüsste zum Beispiel gerne, ob America als potentielle künftige Königin die Möglichkeit hat, einem Teil ihrer Familie den Aufstieg in Kaste 1 zu verwehren und würde diese Entscheidung gerne miterleben, wenn sie denn Königin wird.
- zwar konnte ich auch diesen Band nicht aus der Hand legen, aber er ist deutlich schwierigere Kost als die eher unbeschwerten, lustigen Vorgänger.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2015
Erster Satz:
“THIS TIME WE WERE IN the Great Room enduring another etiquette lesson when bricks came flying through the window.”

Cover:
Wunderschön! Das dritte Cover ist mein Favorit der Reihe <3 Neben dem tollen Bild, liebe ich aber auch die Schrift und das Krönchen, welches über jedem Titel thront. Das Design der Reihe gehört definitiv zu meinen absoluten Favoriten.

Meinung:
Es fällt mir schwer meine Meinung zu dem letzten Band der Reihe in Worte zu fassen. In Band zwei gab es bereits einige Handlungen und Fragen, die mir nicht so gut gefallen hatten, aber ich hoffte darauf, dass sich in Band drei alles klären würde. Das ist leider nicht in allen Punkten passiert. Mein größtes Problem ist, dass ich etwas anderes erwartet habe. Ich habe die „Selection“-Trilogie als Dystopie angesehen und mich bereits in Band zwei gewundert, wie in Band drei alles zu einer Auflösung kommen soll. Diese Auflösung fehlt für mich leider. Wenn ich die Reihe als reine Liebesgeschichte betrachten würde, wäre ich begeistert. Aber ich hatte mir mehr als das erhofft. Die Rebellion und das Gesellschaftsproblem haben mich sehr interessiert, wurden aber leider nicht geklärt und meiner Ansicht nach auch nicht ausreichend behandelt. Gerade im letzten Drittel des Buches wurden Dinge enthüllt über die ich gern mehr erfahren hätte, die aber danach gar nicht mehr zur Sprache kamen. Mir ist rätselhaft warum sie dann überhaupt eingefügt wurden, wenn sie in der Handlung keine Rolle spielen. So beendete ich das Buch mit vielen offenen Fragen.

Charaktere:
America stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Auf der einen Seite schätze ich sie für ihr großes Herz und ihre Spontanität. Auf der anderen Seite erscheint sie mir oft sehr selbstbezogen mit nur wenig Einfühlungsvermögen gegenüber anderen. Sei es nun Aspen, Maxon oder ihren Konkurrentinnen gegenüber. Ich hätte mir oft mehr Mut von ihr gewünscht. Manchmal kam es mir fast vor als hätte sie die Probleme ihrer Vergangenheit vergessen, da sie als zukünftige Prinzessin für sie keine Rolle mehr spielten.
Maxon ist für mich ein liebenswürdiger Charakter, der jedoch noch viel lernen muss, um zu einer verantwortungsbewussten Person zu reifen. Ich war enttäuscht davon wie er und America mit den Gefühlen anderer gespielt haben,
Kriss ist mein Favorit der Reihe. Ich würde mir wünschen es gäbe einen Roman über sie.

Fazit:
„The One“ bietet einen guten Abschluss der Liebesgeschichte. Ich kann es jedem Leser empfehlen, der sich von Romantik verzaubern lassen möchte. Eine Leseempfehlung für Fans von Dystopien kann ich jedoch nicht aussprechen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2015
Buch 1 hat von mir noch 4 Sterne bekommen, 1 abgezogen wegen dem Drama zwischen Aspen und America und wegen ihrer unhöflichen Art. Aber dann Buch 2 hat mich schon aufgeregt. Ja, ich kann verstehen, dass America sich wegen Maxon unsicher fühlte - die beiden fingen so toll zusammen an, und dann auf einmal kümmerte er sich nur noch um die anderen - was. sollte. das?? Klar, dass sie dann Zweifel hat und von seinem Verhalten her, wäre ich schon 10x nach Hause gegangen, als mich dauernd so verletzen zu lassen.

Die beiden haben echt nur noch aneinander vorbei geredet, beide wussten nicht, was sie wollten. Maxon macht mit allen rum und America fängt wieder was mit Aspen an - was zum Teufel???? Das nenn ich doch keine Liebe!

Und all diese Lügerei... America hätte Maxon schon viel früher von Aspen erzählen sollen! Und ich konnte seine Worte dann verstehen, aber was ich nicht verstehen konnte : Er verachtet America und erfährt im Buch von keinem die Wahrheit, dass sie und Aspen kein Paar mehr sind und sich nicht mehr lieben - es kam an keinem Zeitpunkt zu einer Aussprache aber er macht ihr dann doch nen Antrag? Nee , sorry, muss man echt nicht verstehen.

Ich rege mich wirklich SEHR darüber auf, dass das 1. Buch so genial und wunderschön war und der Rest nur noch ein Haufen von Lügen, Schmerz und Hintergehen...
So wie Maxon America teilweise behandelt hat, das nennt man nicht Liebe.
Und so wie die beiden sich angelogen haben, das ist auch keine Liebe.

Ich mochte die beiden zusammen, habe mich aufs Ende gefreut, weil ich mir schon dachte, dass sie heiraten... aber die ganze Handlung in Buch 2 & 3 hat mich so getroffen, dass ich nichts mehr für die beiden gefühlt habe. America hätte abhauen sollen, das hätte jede gemacht, die so behandelt worden wär...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2015
America Singer hat endlich ihre Entscheidung zwischen ihrer Liebe zu Maxon und zu Aspen getroffen, doch damit fängt der eigentlich Kampf erst an, denn auch die Rebellen im Süden blasen zum Angriff und auch die Lage im Palast spitzt sich immer mehr zu.

Dieser Band hat mich deutlich mehr in seinen Bann gezogen als der zweite Band. Dieses Mal hatte ich - von einigen Stellen zwischendurch abgesehen - wieder das Gefühl einen "Pageturner" in der Hand zu haben. Auch wenn der Fokus der Handlung stellenweise mir immer noch zu sehr auf Americas und Maxons "Beziehungsprobleme" gerichtet ist, rücken nun doch verstärkt auch die Rebellen aus dem Norden und aus dem Süden in den Vordergrund wodurch das Buch deutlich an Spannung gewinnt. Darüberhinaus wartet auch noch die eine oder andere unerwartete Wendung auf den Leser.

America scheint mir auch eine leichte Wandlung erlebt zu haben - scheint etwas erwachsener geworden zu sein. Leider gibt's immer noch zahlreiche Stellen in denen sie sich ihrer Liebe zu Maxon unsicher ist. Diese Stellen haben mir etwas das Lesen verleidet und insgesamt hätte ich es besser gefunden, aus drei Romanen nur einen zu machen, der dafür etwas umfangreicher ist - jedenfalls hätten die drei Bände auch auf insgesamt 400 - 500 Seiten zu einem Band zusammen gefasst werden können.

Insgesamt aber hat mir das Buch weitaus besser gefallen als der zweite Band, daher kann ich es allen Lesern des ersten und zweiten Bandes nur weiter empfehlen. Die zukünftigen zwei Bände, die noch herauskommen sollen, werde ich aber vermutlich nicht mehr lesen, da für mich die Geschichte im Wesentlichen auserzählt ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. September 2014
Auch die vorherigen Bände waren m.E. gut. Ich habe die Bücher in englischer Sprache gelesen und kann daher nur darauf bezogen von einem durchschnittlich guten Schreibstil künden. Selbstverständlich weiß man, dass man keine extrem anspruchsvolle Lektüre vor sich hat wenn man diese Buchreihe liest.

Dennoch habe ich die Bücher extrem verschlungen, weil die Story einfach Spaß macht. Auch der dritte Band lässt an keiner Stelle Längen entstehen. Ganz im Gegenteil finden in diesem Band noch ein paar mehr Situationen statt, die über das Miteinander der Mädels und ihr Wettkampfdenken hinaus gehen. Die Beziehungen untereinander nehmen im Laufe des Buches eine interessante Wende, so wie auch das Gefühlschaos zwischen Maxon, Aspen und America. Die anfängliche Situation, wer wen erobern möchte und wie sehr, ändert sich im Laufe der Buchreihe, nimmt noch ein paar Extrarunden und wird im dritten Band stimmig aber nicht in allen Schritten vorhersehbar fortgeführt.

Insgesamt halte ich diese Buchreihe für sehr gelungen. Der dritte Band schafft einen guten Abschluss, der zu keinem Zeitpunkt Längen offenbart und sogar noch ein paar Aspekte mehr in die Geschichte einbringt. Dies macht den Abschluss der Trilogie stimmig, noch ein bisschen bunter und abwechslungsreicher und das Gesamtwerk richtig gut!

Wenn man berücksichtigt, dass man einen Jugendroman liest, dessen Anspruch mehr darin liegt, den Leser auf eine emotionale und ein Stück weit fantastische Reise mitzunehmen statt ihn intellektuell zu fordern, dann kann man hier sehr gut und sehr gerne fünf Sterne vergeben. Ich war lediglich enttäuscht, als der dritte Band endete. Diese Lektüre hat wirklich Spaß gemacht!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2014
Ich habe mich seit längerem auf das Finale der Selection Trilogy gefreut, aber das wird dann auch das letzte Buch von Kiera Cass gewesen sein, das ich lese.

Schon der zweite Teil hatte mich nicht wirklich überzeugt, aber ich wollte die Reihe nun doch zu Ende lesen und erfahren wie es mit der "Elite" weitergeht.

Wie viele Bewertungen (siehe auf der amerikanischen Seite) schon sagen, ist das Buch schon sehr "actionreich" und es kommt keine Langeweile auf. Aber das ist für mich einer der Kritikpunkte. Wenn schon so viel passiert, dass muss das Buch eben länger und auch detaillierter werden. Viele Dinge werden kurz angesprochen oder neue Aspekte gezeigt (siehe Mer's Dad oder Kriss), aber nie wirklich erklärt oder mehr daraus gemacht. Die Geschichte besteht fast ausschließlich aus "Liebt er mich? Liebt er mich nicht?", was mir irgendwann einfach nur auf die Nerven ging. Der "dystopische" Anteil, die Vorkommnisse der Gesellschaft und die Entwicklung jener, wird kaum und wenn dann zu wenig betrachtet. Die Geschichte der Rebellen wird auch nicht ausführlich erzählt, auch wenn diese im letzten Teil einen immer wichtigeren Teil ausmachen.

Das Ende war wieder einmal zu abrupt und schnell herbeigeführt worden, einige beliebte Charaktere wurden kurz und schmerzlos aus der Story entfernt & vor allem Maxon's Verhalten in der Schlussszene (nicht Epilog) kam mir im Angesicht der Geschehnisse doch sehr spanisch vor.

Ein weiterer Punkt, der mich schon seit dem ersten Buch stört, ist das Maxon mir einfach noch zu naiv und kindlich in einigen Szenen erscheint. Weiterhin kann ich aus den Beschreibungen keine wirkliche Chemie zwischen ihm und America bzw. America und Aspen erkennen.

Alles in allem bin ich doch etwas enttäuscht. Jeder, der die anderen beiden Bücher gelesen hat, wird sich auch dieses Buch nicht entgehen lassen, aber habt bitte keine zu hohen Erwartungen.
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am 12. Juni 2014
!!! ACHTUNG SPOILER !!!!

Trotz mancher schlechter Bewertungen war ich komplett begeistert und habe das Buch in nur einem Tag durchgelesen.
Ich wollte unbdingt wissen, wie es mit der Elite weitergeht und was King Clarkson noch alles abziehen würde und ich wurde nicht enttäuscht.
"The One" ist auf jeden fall actionreicher als die anderen zwei Bücher, was ich aber auch garnicht so schlecht finde.
America muss immer mehr für die Zukunft kämpfen, für die sie sich entscheidet und als Maxon sieh dann mal mit Aspen sieht, ist mir wirklich das Herz stehen geblieben. Ich musst kurz das Buch zur Seite legen, weil ich mir dachte:
"So, das war's jetzt! Das ist das Ende...er wird sie NICHT heiraten!"
Doch natürlich war es nicht so und alles ging gut aus. Besonders der Epilog war sehr schön.

Schön fande ich auch, dass man alte Charaktere, wie z.B. Nicoletta wiedergetroffen hat. Die fande ich schon im 2. Buch sehr sympathisch.

Das die restlichen Mädchen mittlerweile gut auskommen (und Celeste sich total geändert hat) fande ich auch sher gut. Während ich Celeste am Anfang überhaupt nicht mochte, so mochte ich sie am Ende doch umso mehr. Schade, dass sie es nicht geschafft hat.

Traurig war ich über Queen Amberly's Tod. Sie war auf jeden Fall mein liebster Nebencharakter. Sie hat America und die Mädchen immer auf irgendeine Art verstanden, was ich sehr gut fande. Über King Clarkson's Tod war ich jedoch lange nicht so traurig, sondern eher schon etwas "froh", wenn man es so ausdrücken kann.

Das Cover finde ich auch mal wieder sehr schön gestaltet und meiner Meinung nach ist es das schönste von den drei Büchern :)

Alles im allem ein wirklich gut gelungener Abschluss - nur zu empfehlen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Achtung kann Spoiler enthalten ! Aber nicht vom Ende. ;)
Mit dem letzten Band der Selection Reihe hat Kiera Cass es nach dem etwas enttäuschenden 2. Band geschafft, mir noch einmal das Herz zu rauben. 4 Mädchen sind noch übrig und jede kämpft um die Krone.
Dabei lernen sich die vier auf eine ganz andere Weise kennen und schätzen. Das gefällt mir sehr. Dabei steht diesmal der Konkurrenzkampf gar nicht so vordergründig im Mittelpunkt, sondern die Rebellen. Es werden neue Möglichkeiten eröffnet, die dem Leser vorher gar nicht bekannt waren. Es ist wichtig seine Freunde zu kennen, doch noch wichtiger seine Feinde. Und dieses Wissen ist unheimlich nützlich wenn es um die Zukunft des Königreiches geht.

Ein unheimlich positiver Punkt ist America. Sie hat mich im zweiten Band mit ihrem Hin und Her zwischen Maxon und Aspen unfassbar aufgeregt. Ich kann Neugierige beruhigen. Das wird so nicht im letzten Band. America kann sich endlich entscheiden und das auch ziemlich schnell. Sie wird sich endlich ihrer Gefühle bewusst und schwankt auch nicht mehr hin und her. Diese Bilder sieht man schlussendlich auch bei Maxon und Aspen und ihr dürft gespannt sein, wer sich letztendlich für wen entscheidet. Ohne etwas zu verraten kann ich guten Mutes behaupten, dass die Autorin in dem Sinne noch einmal alles rausgeholt hat um jedem Leser ein zufriedenes Ende zu bereiten.

Die Spannung wird durch zahlreiche Aha- und Oh-Momente sehr gut aufrechterhalten. Verzwickte Situationen, neue Erkenntnisse und einige Überraschungen und Wendung sorgten für mich für einen wahren Pageturner. Es wird actionreicher, ernster und dreht sich mehr um Illéa im Ganzen. Natürlich bleiben große Gefühle, Trauer, Hoffnung, Verzweiflung, Freundschaft und Liebe auf jeder Seite erhalten und haben mich doch vor allem in den letzten 50 Seiten unheimlich berührt und mitgenommen. Dennoch wird schlussendlich das große Ganze betrachtet und alles zum Ende gebracht.

Fazit

"The One" war für mich ein berührendes, aber auch actionreiches Finale. Starke Gefühle und große Entscheidungen bringen die Wahl der nächsten Prinzessin von Illéa zu einem tollen Ende. 5/5 Punkte.
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