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War


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5.0 von 5 Sternen Ein klasse Buch- unterhaltsam, lehrreich, spannend
Sebastian Junger beschreibt in diesem Buch Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Zeit als eingebetteter Journalist und somit Teil einer US-Amerikanischen Einheit im Afghanistan-Einsatz.

Ich habe das Buch auf Englisch gekauft um nebenbei meine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Wer dies ebenfalls vorhat sollte mindestens weit fortgeschrittene Kenntnisse vorweisen...
Veröffentlicht am 12. Juli 2012 von Pierre Saint

versus
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3.0 von 5 Sternen Solide
Sebastian Jungers „War“ ist ein Bestseller. Der Journalist verbrachte ein Jahr im Korengal-Tal, einer der am härtesten umkämpften Regionen in Afghanistan. Er war, wie er selbst sagte, „deeply embedded“, war also ganz und gar in das Army-System eingebunden – und das nicht nur organsiatorisch und physisch, sondern auch psychologisch...
Vor 11 Monaten von Ralf Raths veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klasse Buch- unterhaltsam, lehrreich, spannend, 12. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: War (Taschenbuch)
Sebastian Junger beschreibt in diesem Buch Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Zeit als eingebetteter Journalist und somit Teil einer US-Amerikanischen Einheit im Afghanistan-Einsatz.

Ich habe das Buch auf Englisch gekauft um nebenbei meine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Wer dies ebenfalls vorhat sollte mindestens weit fortgeschrittene Kenntnisse vorweisen können, da phasenweise sehr komplexe Satzstrukturen sowie militärische Begriffe verwendet werden, die im normalen englischen Sprachgebrauch nicht häufig zu finden sind. Somit hatte ich, obwohl ich ein halbes Jahr an einer Highschool in den USA war, teilweise Verständnisschwierigkeiten.

Junger berichtet über den Tod unddas Leben, Adrenalin und daraus resultierenden "Kriegsrausch", Angst und Traumata, über Mut und Liebe, uneingeschränkte Loyalität und Freundschaft sowie zwischenmenschliche und gesellschaftliche Strukturen in Ausnahmesituationen.
Auch die Schilderung von Gefechtsabläufen und Emotionen in lebensbedrohlichen Situationen ist sehr anschaulich und nachvollziehbar gelungen.
Sprachwitz und gut gewählte Zitate fangen die Stimmung innerhalb der Einheit gut ein und lockern das Thema auf.

Insgesamt ein absolut empfehlenswertes Werk eines amerikanischen Kriegsjournalisten unter Soldaten, der mit der Zeit einer von ihnen wurde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg und Krieger, 8. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: WAR (Taschenbuch)
Der Journalist Sebastian Junger schildert in diesem Buch die Zeit, die er zwischen 2007 und 2008 mit den Soldaten eines Airborne Platoons in einem Tal in Afghanistan - für eine Zeitlang als einer der gefährlichsten Orte der Welt betrachtet - verbracht hat. Doch tut er in diesem Buch sehr viel mehr als nur (nur?) davon zu erzählen, er nutzt seine Erfahrungen immer wieder, um an deren Beispiel allgemeine Betrachtungen vorzunehmen, über Krieg, Kampf und nicht zuletzt über die jungen Männer, die im Mittelpunkt stehen und warum diese Erfahrungen sie auf grundlegende Weise für immer verändern.
Man begreift daher schon sehr bald, warum dieses Buch diesen Titel trägt, "War", denn es geht nicht allein um den Afghanistankrieg, sondern um Kriege und Krieger generell. Die beiden Hälften, wenn man das so nennen will, passen perfekt zusammen, es gibt niemals einen Bruch oder das Gefühl, hier tritt der Theoretiker in den Vordergrund, um den Journalisten und Kameraden der Soldaten beiseite zu schieben. Ich denke, genau deshalb funktioniert es auch so gut, da Junger eben kein distanzierter Betrachter war.
"War" ist ein hervorragendes Buch zum Thema Krieg, das niemand ignorieren sollte, der sich dafür interessiert.
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3.0 von 5 Sternen Solide, 12. Januar 2014
Von 
Ralf Raths "Raths" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: War (Taschenbuch)
Sebastian Jungers „War“ ist ein Bestseller. Der Journalist verbrachte ein Jahr im Korengal-Tal, einer der am härtesten umkämpften Regionen in Afghanistan. Er war, wie er selbst sagte, „deeply embedded“, war also ganz und gar in das Army-System eingebunden – und das nicht nur organsiatorisch und physisch, sondern auch psychologisch und emotional. In seiner einleitenden Reflexion zu diesem Punkt gewinnt Junger erste Sympathien: Er betont, das journalistische Objektivität oberstes Gebot der Zunft sei und die Army seine Texte niemals redigiert oder auch nur inoffiziell beeinflusst habe. Er sagt aber ebenso ehrlich, dass in der Situation, in der er sich befand, alle Abgrenzungen verschwommen sind und er zu großen Teilen integraler Bestandteil der Truppe geworden ist, mit allen Problemen, die dies für journalistische Arbeit mit sich bringt.

Die Integration hat aber auch Vorteile, denn Junger war eben tief in der Battle Company und sein Bericht ist daher ein Bericht aus dem Herzen dieser Truppe. Junger referiert seine Zeit dort chronologisch, mit gelegentlichen erklärenden Exkursen. Das Buch bietet also eine Erzählung auf der Mikroebene (nur das Platoon bzw. die Company sind der Rahmen) und diese ist bewusst einseitig: Die Afghanen und die Taliban werden zwar immer wieder erwähnt, agieren und werden kursorisch auch beschrieben und analysiert, aber es ist und bleibt ein Buch über die Amerikaner dort.

Der Erkenntniswert ist je nach Vorkenntnis unterschiedlich: Die Analyse, warum und wofür junge Männer kämpfen, bringt dem belesenen Militärhistoriker nichts neues; schön ist aber mal, die Erkenntnisse der Battlefield Psychology lesbar und mit Quellenangaben (!) in einem Bestseller zu sehen. Es ist zu wünschen, dass das viele Menschen erreicht hat. Interessant sind die verschiedenen Biographien, vor allem aber die taktische Praxis der Amerikaner in Korengal. )Problematisch war dabei die Vorstellung von Form und Ausprägung des Tales sowie der Distanzen darin.) Für jemanden, der vor allem auf die deutsche Kriegführung schaut, war es vor allem überraschend zu lesen, wie selbstverständlich die Amerikaner bei jeder kleinsten Gelegenheit „unholy amounts of firepower“ mobilisieren. Spannend war auch der Aspekt der wirtschaftlichen Aspekte der Kriegführung der Gegenseite.

Wirklich weltbewegend ist Jungers Buch also nicht – sehr wohl aber spannend zu lesen und durchaus mit interessanten Aspekten. Spätestens bei der Beschreibung des Überrennens eines amerikanischen Außenpostens entfaltet Junger auch wirklich schriftstellerische Kraft. Nach 200 Seiten amerikanischer Feuerkraft und relativer Unverwundbarkeit ist man erschüttert, wenn man in Echtzeit miterlebt, wie fragil diese Übermacht auf niedrigster Ebene ist.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Closer to the edge, 15. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: War (Gebundene Ausgabe)
Buying the book I had no idea of the intensity and immediacy of Junger's writing style. The book got me and took me into the Korengal valley in such an amazing way that I couldn't allow stop reading. To me as a civilian it is THE look behind the lines. It helps - not only to understand - but somehow to feel the behaviour of war and its impact on soldiers in combat. In this respect it opens a new window and deepens the respect and obeisance for those out there. God bless you. From my point of view an incredible book in all regards and recommendable to nearly everybody who likes to understand.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg aus der Sicht der Soldaten, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: WAR (Taschenbuch)
"Ein weiteres Buch über den Krieg in Afghanistan", wäre eine völlig falsche Beschreibung von 'War', dem neusten Bericht von Sebastian Junger. Der Journalist, der für seine Berichte mehrfach ausgezeichnet wurde, liefert hier eine neue Sicht auf den mittlerweile zehnjährigen Krieg am Hindukusch: "War" zeigt den Krieg aus der Sicht der Soldaten.

Die meisten Bücher über einen Krieg geben eine Übersicht über die Gesamtsituation. Sie beschreiben die historischen und Politischen Hintergründe, sie gegen Einsichten in die Lage und Strategie beider Kriegsparteien, und sie beschreiben das Geschehen am Boden aus der Perspektive eines entfernten, informierten und analytischen Beobachters. In 'War' spielen all diese Aspekte des Afghanistaneinsatzes keine Rolle. Sebastian Junger beschreibt einzig und alleine die Sicht, Gedanken und Gefühle der Soldaten am Boden. Und große politische Pläne, historische Hintergründe, Religionen und Gesamtstrategien, spielen für die meisten Männer dort keine Rolle. Hier geht es nur darum, Aufträge möglichst perfekt auszuführen, und dabei nach Möglichkeit nicht zu sterben, oder, viel wichtiger, niemanden anderen sterben zu lassen. Nur darum geht es ihnen.

Sebastian Junger verbrachte während fünf Aufenthalten insgesamt 15 Monate bei einer Kampfeinheit in Afghanistan. Diese kontrollierte das Korengal-Tal, den meist umkämpften, unsichersten und gefährlichsten Ort, in einem insgesamt umkämpften, unsicheren und gefährlichen Land. Hier lebte er mit den Soldaten in Drahtverschlägen, die als Basis dienten, ging mit ihnen auf Patrouille, geriet in Feuergefechte, erlebte Angriffe auf die Stellung mit. Er sah, wie Soldaten starben, oder wie sie ihr Leben riskierten, um ihre Kameraden zu retten. Aber auch Tage und Woche der Langeweile gehörten dazu, in denen sich die Männer auf einmal ein Feuergefecht herbeiwünschten. In all der Zeit sprach Junger mit den Soldaten, um einen Einblick in ihre Psyche zu erhalten. In seinem Buch beschreibt er nun diese Situationen. Anschließend versucht er, das Verhalten der Soldaten zu interpretieren und zu erklären. Warum wünschen sich Soldaten ein Feuergefecht, wenn einmal wenige Tage gar nichts passiert. Warum läuft ein Soldat in einen Kugelhagel, um einen verwundeten oder gar schon toten Kameraden zu retten? Wie behalten sie die Fassung, wenn sie in einen Hinterhalt geraten? Aber auch, die Dynamik der Kameradschaft und Freundschaft zwischen den Männern, die über Monate auf engstem Raum zusammenhocken.

Das Ergebnis ist ein Buch, das sich von den anderen Büchern zum Thema abhebt und einen eindringlichen und brillanten Einblick in das Leben von Soldaten in einem modernen asymmetrischen Krieg liefert. Empfehlenswert somit nicht nur für diejenigen, die sich für den Krieg in Afghanistan interessieren, sondern vor allem und in erster Linie für alle, die wissen wollen, wie Mensch mit ihrem Einsatz in einem Kriegsgebiet umgehen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A very good read ..., 8. Dezember 2010
Von 
D., Stefanie (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: War (Gebundene Ausgabe)
As a Vanity Fair Journalist Sebastian Junger has his own writing. So this book makes a very good read. Could not put it down. He is not only looking at the soldiers but at the people behind and gives a great overview how teams of men (and soldiers) function and why. Not only looking at the war in Afghanistan but in the whole last century. Read it.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 20. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WAR (Taschenbuch)
Ich habe schon einige Bücher zum Thema Krieg gelesen, soweit ich mich erinnere waren alle auch in englischer Sprache, aber im Vietnam-Krieg angesiedelt und von Veteranen geschrieben. Auf dieses Buch wurde ich durch eine Empfehlung aufmerksam.

Ich kann das Buch vorbehaltlos empfehlen, wenn man etwas über die "Front" in Afghanistan und eine der meißt-umkämpften Gegenden dort lesen möchte.

Wirklich gut geschrieben sind die Passagen, in denen der Autor auf bereits bekannte Fakten der Wissenschaft zurückgreift und sie mit den Erlebnissen klar und struktiert in Verbindung bringt.

Teilweise wird die beklemmende Enge deutlich; wirkliches Nachempfinden des Infanterielebens von Line Companies kommt aber m.M.n nicht auf - hier empfehle ich "The 13th Valley - John M. Del Vecchio" und "A Rumor of War - Philip Caputo."

Wen das Buch oder das Thema interessiert, der kann sich ebenfalls mit der Dokumentation "Restrepo" auseinandersetzen, welche sich in Bildern mit dem Geschehen auseinandersetzt und die Akteure des Buches selbst zu Wort kommen lässt.

5 von 5 Sternen von mir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen War: erschreckend, brutal und emotional!, 18. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: WAR (Taschenbuch)
Dieses Buch schildert unglaublich eindrucksvoll und authentisch die Schwierigkeit des asymetrischen Krieges, und was diese Art des Kampfes in den einzelnen Soldaten auslöst: Die Schwierigkeit Kombantanten von Nicht-Kombantanten zu unterscheiden, das Risiko von IEDs, die Angst überrannt zu werden oder auf einer Patrouille in einen Hinterhalt zu geraten oder auch die Tatsache 15 Monate auf einem Berg im afgahanischen Hochland festzusitzen ohne feste Unterkünfte, richtige Toiletten, einer vernünftigen Mahlzeit, fließend Wasser und Frauen. All dies nagt an den jungen Männern, und doch beräut kein einziger die Entscheidung zur Army gegangen zu sein. Der Großteil ist sogar euphorisch wenn es zu Kampfhandlungen kommt. Junger gelingt es dieses eigentlich irrationale Denken zu beleuchten und rational verständlich zu machen.
Was mir als angehendem Heeresoffizier jedoch an diesem Buch am meisten gefallen hat, ist der Versuch die Emotionen und Nöte einer gesellschaftlichen Randgruppe, den Afghanistanveteranen, eine breiten Masse verständlich zu machen. Die Gedanken die er formuliert sind jedoch nicht nur für die US- amerikanische Gesellschaft gültig. Vielmehr sind sie für uns Deutsche noch viel aktueller und wichtiger! Denn auch unsere Soldaten erfahren Tod und Verwundung, auch unsere Soldaten kehren traumatisiert aus dem Einsatz zurück, jedoch hat unser Militär nicht annährend den Rückhalt in der Gesellschaft. Jedem der sich mit dem Soldatenberuf in unserer heutigen Zeit auseinander setzen möchte, dem kann ich dieses Buch nur wärmsten empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP, 27. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WAR (Taschenbuch)
Ein Journalist schreibt über seinen monatelangen Aufenthalt bei des US-Truppen im Osten Afghanistans. Ein sehr detailierter und dadurch ungemein spannender Bericht, der von einem Krieg erzählt, der so weit von uns entfernt stattfindet und so schwer für den Leser, aber auch die Betroffenen zu verstehen ist.
Es wird von Männern erzählt, die eine Karriere bei der Army der eines Kriminellen vorziehen oder die einfach nur aus Langeweile über ihren Job bei einer Fastfood-Kette zum Militär gingen. Der Autor versteht es, simpel über Hitze, Kälte, Ungeziefer, Schweiß, Rotz und Blut zu schreiben. Gerade das macht dieses Buch so packend. Heftige Kämpfe, die Opfer fordern wechseln mit nervenzerrendem Nichtstun ab. Schlaglichtartig kommen die Soldaten zu Wort, über ihr Vorleben und ihre Zukunftspläne. Leider schwingt über allem der Gedanke mit, dass einige ihre Heimat nicht wiedersehen werden.
Gut fand ich, dass Junger auch Zusatzmaterial zur grundsätzlichen Psychologie des Krieges und der Krieger nutzt sowie auch die Gegenseite zu Wort kommen läßt. Nicht jeder Afghane im Kriegsgebiet ist ein Taliban und nicht jeder US-Marine ein John Rambo.
Sehr interessant und das, was ich einen Pageturner nenne. Vlt sollte dieses Buch auch von Lehrern als Unterrichtsstoff in Erwägung gezogen werden, denn dieser Konflikt unterscheidet sich so sehr von Verdun und Stalingrad...und trotzdem eine Wiederholung...
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sitting Ducks Draw Fire until Gunships Arrive to Blast Hills Apart, 1. September 2010
Von 
Donald Mitchell "Jesus Loves You!" (Thanks for Providing My Reviews over 124,000 Helpful Votes Globally) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: WAR (Taschenbuch)
"And there was war between Rehoboam and Jeroboam all the days of his life." -- 1 Kings 15:6 (NKJV)

Sebastian Junger's War is the most chilling nonfiction book I've read about 21st Century war. Whether you favor or oppose American military involvement in Afghanistan, you need to read this book to understand the nature of what violence is being waged there.

The combat units that Mr. Junger describes are in essence sitting ducks, located deep in "enemy" territory where a single sniper located higher up in the hills can wreak havoc on the military outposts. Once an engagement starts, the Americans can bring in overwhelming fire power, but there's a delay before it arrives. In the meantime, the pinned down troops can blast away . . . probably not doing much damage but at least forcing others to keep their heads down. The effect is similar whether it's a local boy hired to fire a couple of shots for $5 and then take off or whether it's the beginning of a serious assault. Fear goes through the roof. Men die. Deep bonding occurs among the survivors. Combat teamwork improves. Gradually, it becomes a preferred way of life. That's probably the most surprising message of this book. Terrifying combat becomes something to be sought out for its highs.

Mr. Junger balances a riveting tale with many valuable perspectives on how frightening it is, crossing the accustomed barrier into being someone who kills, and the deep love that develops among comrades.

It's a lot to ask of anyone to serve in such perilous conditions. It's more than doing your duty and risking your life. It's taking on a life that you may not be able to put down, even if you survive.

Thank God for the brave warriors who have taken up these seemingly overwhelming duties so we can be safer. The next time you see someone in an armed forces uniform, be sure to thank them for their service and ask about what they have been doing in a caring way.
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War
War von Sebastian Junger (Taschenbuch - 12. Mai 2011)
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