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Nicht mehr im Druck, doch dies ist nun einmal die Ausgabe, die ich im Regal habe: "The English Constitution", bei Fontana erschienen und mit einem Vorwort des Polit-Theoretikers und -Praktikers Richard Crossman dazu.
Walter Bagehot zu lesen ist eine Zeitreise in die 1860er, also mitten in die viktorianische Zeit, kurz bevor der Imperialismus mit voller Macht wieder einsetzte. Sprachlich eine Zeitreise, denn Bagehot schreibt piekfeines und dadurch heute etwas altmodisch anmutendes Englisch. Und ideengeschichtlich erst recht. W.B. ordnet Monarchie und Parlamentarismus einander zu im geschichtlichen Aufriss, erklärt und beschreibt trocken die Stärken und Schwächen verschiedener Systeme. Fast evolutionär verbesserten sie sich bis zur damaligen parlamentarischen Monarchie. Und obwohl "The English Constitution" aus einer anderen Zeit stammt, lässt sich Bagehots Gespür für Veränderungen und doch Kontinuität bis zur heutigen Zeit weitertragen und auf die Gegenwart anwenden. Eine Lektüre für Interessierte am britischen bzw. englischen politischen System, auf die auch immer Bezug genommen wird (wenn es ja schon keine "richtige" geschriebene Verfassung gibt). Viereinhalb Sterne.
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