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TOP 500 REZENSENTam 25. November 2014
Gerade habe ich "The Namesake" zugeklappt, und jetzt bin ich am Rätseln. Wer ist jetzt der Namensvetter? Gogol Ganguli, der Sohn bengalischer Einwanderer in die USA, der seinen Namen so sehr hasst, dass er sich eines Tages offiziell umbenennen lässt? Oder Nikolai Gogol, dessen Kurzgeschichten seinen Vater auf einer Zugfahrt durch's nächtliche Bengalen so fesseln, dass er nicht schläft, deshalb ein furchtbares Unglück überlebt, und N. Gogol dafür so dankbar ist, dass er seinen Sohn nach ihm benennt? Im Land der absurden Vornamen eigentlich ein moderates Schicksal, zumal Google noch lange nicht in Sicht war, aber Gogol G. sieht das anders, und von seinem Namensgeber will er schon mal gar nichts wissen.

Auch wenn das Namensproblem bis zum Schluss ein wiederkehrendes Motiv ist, spielt es zum Glück keine tragende Rolle. Vielmehr ist "The Namesake" die kenntnisreiche und einfühlsame Beschreibung einer verpflanzten Familie, in der die Eltern versuchen, in der neuen Welt Fuß zu fassen, während die Kinder mit ihren bengalischen Wurzeln kaum etwas anzufangen wissen, im Gegenteil.

So entfremdet sich Gogol ziemlich schnell, nicht nur von seinen Eltern, sondern auch vom Leser, denn obwohl Jhumpa Lahiri ihm den Löwenanteil des Romans widmet (etwas anderes hätte bei dem Titel auch gewundert), weckt er, je länger er mit passiver Inertheit durch sein (Beziehungs-)Leben schlingert, immer weniger Anteilahme. Das Kind versteht man noch gut, den jungen Mann nicht mehr. Vielleicht liegt das auch an der etwas distanzierten Art, mit der Jhumpa Lahiri den Titelhelden anfasst. Ganz im Gegensatz übrigens zur Mutter Ashima, der Person, die eigentlich mit den größten Schwierigkeiten zu kämpfen hat, und der wir mit Respekt, großem Vergnügen und noch größerem Appetit zuschauen, wie sie ein bisschen Bengalen nach Boston verpflanzt und sich ihre eigene überschaubare Welt schafft. Das war für mich der interessanteste Teil, was mir dadurch etwas erleichtert wurde, dass mir Indien nicht ganz fremd ist, während den Lesern, die sich dort nicht so auskennen, ein Glossar für all die vielen indischen Ausdrücke sicher geholfen hätte.

Jhumpa Lahiri kennt das Trauma der Emigration in unterschiedlichen Ausprägungen (ihre Eltern waren aus Indien nach England, sie von dort in die USA ausgewandert), das macht ihre Beschreibung von Fremdheit und Isolation und allmählichen Hereinwachsen in ein ganz anderes Leben so authentisch. Davon erzählt sie ausgesprochen abwechslungsreich, mal lakonisch und raumgreifend, mal ausführlich und bis ins kleinste Detail gehend, meist um dann den Leser plötzlich wieder kräftig aufzuschrecken. Dass daraus auch ein offenbar sehr sehenswerter Film*) geworden ist, kann man sich also gut vorstellen.
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*) Eine kleine Geschichte am Rande: Als auf der IMDb über "The Namesake" nachlas, kam mir der etwas seltsame Name der Drehbuchautorin irgendwie bekannt vor - bis ich mich daran erinnerte, dass sie die Frau meines Bombayer Zahnarztes war, lange vor der Entstehung von Buch oder gar Film. Sachen gibt's.
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Ein Entwicklungsroman begleitet traditionell einen Menschen, oft ab einem sehr frühen Zeitpunkt in dessen Leben bis zu dem Zeitpunkt, an dem er endgültig mit seinen Wurzeln ausgesöhnt einen unabhängigen Schritt ins final erwachsene Leben tut. Die ersten Berufs- und Ehejahre liegen da meist schon hinter dem Protagonisten, diese sind oft noch stark durch Abgrenzungsthemen und Abhängigkeiten geprägt. Der Entwicklungsroman baut nicht auf einzelnen Krisen auf, welche einschneidende Momente im Leben darstellen und an denen sich alles ändert. Vielmehr wird der Mensch durch ein fast schon normales Leben begleitet: Kindheit in einem prägenden Elternhaus oder Umfeld; Jugend, die - ganz normal - durch Distanzierung und Abnabelung von demselben dominiert wird; frühe Erwachsenenzeit, in der sich der Protagonist wohl oder übel damit abfindet, dass er mit seinen Wurzel verbunden ist und sich damit auseinandersetzen muss.

Wer also diese Art Buch so wie ich liebt, dem kann ich "The Namesake" wärmstens empfehlen. Die Kindheit in einem von bengalischen Eltern geprägten Amerika kommt ganz ohne das Thema Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit auf. Die Eltern von Gogol leben ganz selbstverständlich ihr Leben mit ihren Sitten und den bengalischen Freunden, ohne sich dabei in irgendwelche Dogmen zu verstricken. Dann die Jugend Gogols mit dem verhassten Namen, das peinliche Erleben der Andersartigkeit seiner Familie, aber auch das Desinteresse der amerikanischen Freunde an den Wurzeln seiner Familie. Es folgt die Abnabelung von Zuhause, das komplette Eintauchen in ein Amerika der heilen Welt, ein Brechen mit allen Wurzeln. Bis schliesslich die Rückkehr zu den Wurzeln das einzig logische und langfristig Zufriedenstellende scheint.

Mit sprachlicher Finesse bringt Jhumpa Lahiri die Farben, Gerüche und Geschmäcker der Kulturen zum Leben. Die indische Küche verführt den Leser genauso wie der Indian Summer in New Hampshire. Die Gefühle und Beweggründe der handelnden Personen sind komplett nachvollziehbar, ob als Mutter, Vater oder Kind. Das universelle Thema der Selbstfindung ist hervorragend ausgearbeitet und es fällt nicht schwer, mitzufühlen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Denkanstöße,, sich mit bestimmten Phasen im eigenen Leben auseinanderzusetzen. Darin besteht für mich auch die Magie des Entwicklungsromanes, er hat immer etwas mit einem selbst zu tun.

Kurzum, ein kleines Juwel. Finger weg wer indische Mystik oder Action erwartet.
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am 25. Februar 2005
I really enjoyed The Namesake, just as much as I enjoyed Interpreter of Maladies. 'The Namesake' is a very entertaining novel that sheds light on the experiences of first generation Americans, whose parents are immigrants. It is one of the very few novels that have dealt with this subject and it certainly came out at its best in doing so.
It has got all the ingredients of conflict in a person's soul, conflict in a family and conflict in a community trying to stick together in another land. In this novel, the conflict in culture between Eastern vs. Western, The Old World vs. The New World, Father vs. Son is brilliant exposed. I could easily relate to the story as someone who is caught in the same situation himself. I was certainly disappointed by certain parts of the story, but on the whole it was marvelous. I was impressed by the positive reaction to it.
The characters are marvelously depicted and made to interact with so much fluidity, tenderness and love. The setting involving India and the USA is genuine. Brilliantly told, Namesake vividly brought out a clash of two cultures and of a boy realizing his father's life. In the end, we come to understand the enormous prize immigrants pay as they abandon their ethnic or national identities in their quests to be accepted in their new countries.
Also recommended: DISCIPLES OF FORTUNE, FATHERS AND SONS
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am 28. April 2005
In her touching tale, Mrs Lahiri tells the story of an Indian family living in the United States. The novel opens with the birth of Ashoke and Ashima Ganguli's son in Cambridge, Massachusetts, in 1968. Then the author relates in detail how Ashoke and Ashima marry in Calcutta without having met even once before. After the wedding, Ashoke is offered a position as a doctoral candidate in electrical engineering at MIT and moves to Cambridge, followed some time later by his wife Ashima. Since it is the tradition in Bengal that the grandmother determines her grandson's Christian name, she sends a letter from Calcuta to Cambridge but the letter never arrives and so the reader learns how the main character in the novel comes to bear the name of Gogol.
It is interesting to see how the first generation emigrants feel completely out of place in their new environment, constantly longing to return to their country. But as their children grow up, they gradually adapt to American customs, startled by the fact that their offspring feel much closer to the culture they are being brought up in rather that to their parents' original civilisation. After Ashoke's death, more than thirty years later, as Ashima is about to sell her house and return to Calcutta, her conception of "home" has naturally shifted and she actually feels like going to a foreign place.
A moving first novel in which Mrs Lahiri describes in a compassionate, tender and human way a small family making the voyage between Asia and America.
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While many are today fascinated by the extent that our heredity and environment shape our lives, Ms. Lahiri takes on the narrower question how our names influence who we are and who we become. The premise is an intriguing one and is fully developed in the novel. Unfortunately, that premise is too weak a reed to carry an entire novel.

Ashoke and Ashima Ganguli have a traditional family background in Calcutta. After they marry (an arranged marriage), they move to Cambridge, Massachusetts where Ashoke pursues his education. Their lives are made more difficult by the separation from their families and homeland, and they cope by drawing their Bengali friends in the U.S. close to them. Through an implausible series of events, they have no name prepared when their son is born. Forced to put down something, they choose "Gogol" to be his name. To their son, that name is a curse that he bears which puts distance between him and his family. The story carries on until he is in his late 30s.

Ms. Lahiri is a very stylish writer and she tells her story well. Ashima Ganguli is her finest creation in the book, and you will relate deeply to this woman. A major disappointment about the book is that it moves off of Ashima too much after the beginning. Gogol isn't nearly as interesting or attractive a character. In fact, I didn't relate well to him at all. The sections about his life by the end seem like just so much filler for the book's interesting conclusion. As a result, the book comes off like a fine short story or novella that has a lot of excess material stuffed into the middle and end.

Many of my favorite parts of the book were the many references to Bengali customs. Seldom does a book about immigrants describe their cultural practices in such loving and thoughtful ways.

Without Ashima, the ending, the fine writing style and the cultural descriptions, this would be just another debut novel. If those elements had been put into a stronger story with more characters of Ashima's development and appeal, this could have been an excellent novel. As it is, the book starts off at a high level and drifts off from there.

I suggest you give the book a try.
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am 8. September 2015
Nicely told story, fluent and from an interesting angle. Nothing that really shackled me to my chair and didn't let me stop anymore.
Worth reading if you like to see things through the eyes of s.o. else.
Okay.
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am 26. September 2015
...and what it means tho grow up to two divergent cultures always insecure of where to belong to. Fantastically simple words telling a story of an ordinary man painting a picture full of love for one's family
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am 27. März 2004
At the beginning of the book we meet a nameless baby - the parents not wanting to agree on a name that is a compromise. the grandmother is the one to decide on it. a letter from calcutta should bring back the babys identity, but the letter gets lost. and the baby needs a temporary name for the papers. "gogol"-the father decides because of a tragic event where gogol as a writer played a role as a luckycharm.the name sticks as the grandmother has a stroke and cannot recall anything anymore. gogol grows up with his name - a name that is definitely not American but either has any roots in bengali culture.while growing up he turns to reject it, trying to erase it and rename himself, reinventing himself and starting off from zero. blaming his father. gogol was - nikhil is.As a young man nikhil is the one dating girls, going to college and learning his life-lectures. until he meets moushumi a girl from his past, a past gogol was part of and not nikhil. does the circle come back to the beginning when he finds the stortstories by his namesake that his father gave him and he never touched before? jhumpa lahiri is a great writer! the novel is as beautiful and touching as her stories are!!!
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am 14. November 2003
At the beginning of the book we meet a nameless baby - the parents not wanting to agree on a name that is a compromise. the grandmother is the one to decide on it. a letter from calcutta should bring back the babys identity, but the letter gets lost. and the baby needs a temporary name for the papers. "gogol"-the father decides because of a tragic event where gogol as a writer played a role as a luckycharm.the name sticks as the grandmother has a stroke and cannot recall anything anymore. gogol grows up with his name - a name that is definitely not American but either has any roots in bengali culture.while growing up he turns to reject it, trying to erase it and rename himself, reinventing himself and starting off from zero. blaming his father. gogol was - nikhil is.As a young man nikhil is the one dating girls, going to college and learning his life-lectures. until he meets moushumi a girl from his past, a past gogol was part of and not nikhil. does the circle come back to the beginning when he finds the stortstories by his namesake that his father gave him and he never touched before? jhumpa lahiri is a great writer! the novel is as beautiful and touching as her stories are!!!
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am 25. Januar 2016
Very well written. Provides a moving picture of life for first and second generation Indians emigrated to the US/Western country. ABCD's struggle for identity is well portrayed.
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