Kurzbeschreibung
So dichtete Theodor Fontane über den 1806 in der Schlacht von Saalfeld gefallenen Prinzen Louis Ferdinand von Preußen. Der Neffe Friedrichs des Großen besaß eine ungeheure Ausstrahlungskraft, der sich kaum jemand entziehen konnte. Beethoven lobte seine menschlichen und musikalischen Fähigkeiten, in den Berliner Salons seiner Zeit war er der strahlende Mittelpunkt. Doch die Kehrseite der glänzenden Medaille sah anders aus: Aufgewachsen ohne elterliche Liebe, geplagt von Schulden, vom König in die Provinz abgeschoben, unfähig, eine dauerhafte Partnerschaft einzugehen, blieb Louis Ferdinand zeitlebens rast- und ruhelos, hin- und hergerissen zwischen adliger und bürgerlicher Welt.
Über den Autor
Uwe A. Oster, geb. 1964 in Hechingen, studierte Geschichte und Germanistik. Nach dem Studium arbeitete er als Redakteur bei der Hohenzollerischen Zeitung und dem Geschichtsmagazin DAMALS. Seit 1996 ist er Stellvertretender Chefredakteur von DAMALS. Letzte Buchveröffentlichung: Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden. Der Türkenlouis (2001).