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Die portugiesische Reise (Literatur-Literatur) [Taschenbuch]

José Saramago , Karin von Schweder-Schreiner , Nicolai von Schweder-Schreiner
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2012 Literatur-Literatur
"Überlass deine Blumen jemandem, der damit umzugehen weiß, und fahr los." Saramago lädt ein zu einer literarischen und kulturellen Reise durch seine Heimat Portugal, die er in den 90er Jahren, nach längerer Abwesenheit, mit fremdem Blick ganz neu entdeckt. Seine gemächliche Fahrt in einem klapprigen Auto führt vom Norden Portugals über Hunderte von Kilometern hinweg bis zur Algarve. Geleitet von einer zerknitterten Landkarte und spontanen Eingebungen, lässt der Reisende sich durch die Landschaft treiben. Er macht Halt in kleinen Dörfern, besichtigt Kirchen, Klöster und Burgen oder erfreut sich an der Schönheit der Natur. Nicht zu vergessen, die wunderbaren Geschichten, die ihm an jeder Ecke begegnen. Saramago gibt Einblick in die unbekannten Seiten Portugals und legt gleichzeitig einen literarischen Bericht über die Kultur des Reisens vor, der so bereichernd wie beglückend ist. "Ein in jeder Hinsicht großartiges Buch!" Neue Zürcher Zeitung

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (1. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455404162
  • ISBN-13: 978-3455404166
  • Originaltitel: Viaggem a Portugal
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 299.412 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

José Saramago, geboren am 16. November 1922 in Azinhaga in der portugiesischen Provinz Ribatejo, entstammt einer Landarbeiterfamilie. Nach dem Besuch des Gymnasiums arbeitete er als Maschinenschlosser, technischer Zeichner und Angestellter. Später war er Mitarbeiter eines Verlags und Journalist bei verschiedenen Lissabonner Tageszeitungen. Seit 1966 widmete er sich verstärkt der Schriftstellerei. Der Romancier, Erzähler, Lyriker, Dramatiker und Essayist erhielt 1998 den Nobelpreis für Literatur. José Saramgo verstarb am 18. Juni 2010.

Produktbeschreibungen

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Plötzlich steht der Reisende auf der Grenze zwischen Spanien und Portugal. Der Tank befindet sich noch im Land, aus dem er gekommen ist; der Motor zeigt schon die Richtung an, in die es geht. Der Reisende selbst sitzt auf der Schwelle, und predigt den Fischen, die unter ihm hindurchziehen: "Welche Sprache sprecht ihr, wenn ihr die Unterwassergrenzen kreuzt? Und habt ihr dort unten Pass oder Stempel? Erteilt mir, Fische, eine klare Lektion." So frei wie die Fische im Wasser, weiß der Schriftsteller José Saramago, kann man sich nicht beim Reisen, wohl aber beim Schreiben über das Reisen fühlen.

Saramago ist ein ebensolcher Grenzgänger wie der Reisende seines halbfiktiven Berichts. Der Autor, der 1998 den Nobelpreis für Literatur erhielt, lebt heute auf Lanzarote, und machte sich mit seinem klapprigen Auto für mehrere Monate auf den Weg durch seine alte Heimat Portugal: von Nord nach Süd und Ost nach West. Wie ein Fremder betrat er offenbar das eigene Land, und dieser naive Blick auf die Landschaft, die Menschen und die Kulturgüter, der immer wieder auf- und abschweift, kommt dem Band sehr zugute. So ist Die portugiesische Reise ein autobiografisch angehauchtes Buch geworden, das zwischen Dichtung und Wahrheit, Essay und Roman immer wieder wundervoll changiert -- und nicht zuletzt die innere Landkarte des Dichter-Ichs auszuloten versteht: so abwechslungsreich und weit wie das Land, das er behandelt.

"Das Glück hat viele Gesichter", heißt es im Vorwort des Romans: "Das Reisen ist wahrscheinlich eines davon." Ein anderes könnte sein, auf derart beglückende Art vom Reisen zu lesen. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»wunderbare Sprache [...] atemberaubend« (br.de, 19.03.2013)

»Ein in jeder Hinsicht großartiges Buch!« (NZZ)

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Kundenrezensionen

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71 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhebend... 9. April 2006
Format:Taschenbuch
Über dieses Buch ist von meinen Vorgängern hier schon sehr vieles gesagt worden. Ich finde es ausgesprochen bedauerlich, daß das Buch hierzulande nicht ebenso als liebevoller Bildband erschienen ist, wie in Portugal. Dann sähen die Reaktionen etwas anders aus, denke ich. Mit zahlreichen passenden Fotos (die Saramago teils selbst geschossen hat) erhält der Leser einen viel besseren Einblick, wird mitgenommen, kann ein bißchen nachfühlen, ist mit dabei. So bleibt nur das geschrieben Wort, aus dem natürlich trotzdem zur Genüge die Menschenliebe, der Humor, die Großmütigkeit, die Vernunft, die Ironie Saramagos spürbar ist. Mancher erwartet mehr (siehe vorherige Rezensionen).
Das Buch heißt im Original "Reise nach Portugal", nicht "Reise durch Portugal". Saramago bereist das Land nicht, er versucht es zu finden. Dies ist nichts anderes als ein ganz individueller Bericht einer persönlichen Reise, vollkommen subjektiv. Der Leser mag mitreisen, wenn er mag. Er wird Portugal (und in gewisser Weise Menschen und Länder allgemein) auf eine sehr menschliche, unbeschwerte und persönliche Weise kennen lernen. Nicht wie mit einem Reiseleiter, sondern wie mit einem portugiesischen Freund bekommt man hier einen sehr subjektiven, aber dafür ungeheuer tiefgehenden Einblick. Es mag auch ganz andere Einblicke geben, ganz andere Arten, Portugal kennen zu lernen. Saramago bietet seine ganz persönliche in diesem Buch an. Nicht mehr und nicht weniger. Ich persönlich halte dies für eine denkbar gute Art, dieses unbekannte kleine, arme, reiche Land kennen zu lernen. Wer es lauter, stolzer, glänzender, extrovertierter mag, der fährt wahrscheinlich ohnehin ins viel besser vermarktete Spanien.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Ende einer Reise ist nur der Anfang einer neuen." 16. Oktober 2004
Von Amazon Kundenrezensionen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Und: "Reisen heißt entdecken, alles andere ist nur vorfinden." Diese 2 Mottos bestimmen das Buch des portugiesischen Nobelpreisträgers.
Zugegeben - das Werk ist nicht gerade "leichte Kost". Saramago bereist Portugal auf 6 Etappen; teilweise sogar im späten Herbst und im Winter. Und er reist sehr "subjektiv": So liebt er Romanik und Gotik; mit den übrigen Baustilen der portugiesischen Kunstgeschichte kann er meistens nur wenig anfangen; er liebt eher die kleinen, künstlerisch wertvollen Dorfkirchen als die großen Abteien.
Lässt man sich als Leser allerdings auf diese "Vorgaben" ein, ist dieses Buch eine faszinierende Lektüre, denn Saramago "hat noch einen Trumpf im Talon": Er sucht immer und immer wieder das Gespräch mit dem portugiesischen Menschen. Und so ergeben sich oft faszinierende oder berührende Momente - etwa wenn Saramago, der berühmte Dichter, mit einem Hotelkellner in dessen abgelegenen Heimatort fährt: 2 Menschen auf der gleichen Wellenlänge.
Wahrscheinlich wird man dieses Buch nur lesen, wenn man -wenigstens Teile von - Portugal kennt. Dann ist die Lektüre aber ein großer Gewinn für den Leser - eben weil das Buch weit über eine Reisebeschreibung Portugals hinausgeht.....
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doch ein Reiseführer 28. April 2010
Format:Taschenbuch
Die portugiesische Reise (rororo)Man ist ja vom Autor einiges gewohnt - doch dieser Reisebericht ist derart farbig, lebendig und von einer tiefen Zuneigung zu Menschen, Kunst und Kultur getragen, dass man sich selbst damit einiges Gutes tun kann. Ich habe mir eine genaue Portugal-Karte besorgt, um die Reisen nachvollziehen zu können. Sehr hilfreich ist es auch, die Höhepunkte gleich bei der Lektüre im Internet zu suchen, ich habe fast alle mit genauer Beschreibung gefunden.
Den Ärger des Reisenden über verschlossene Kirchen und Gebäude sowie über städtebauliche oder allgemein architektonische Missgriffe kann ich gut nachvollziehen.
Alles in allem eine erholsame, fast "erbauliche" Lektüre, die einfach guttut.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage an Portugal 5. August 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Eins vorweg: Dieses Buch ist eines der Schönsten, die Saramago bisher geschrieben hat!
Mit viel Atmosphäre wird in diesem Buch ein Bild von Portugal gezeigt, wie es wirklich ist: Die kleinen Dörfer mit ihren schönen alten Kirchen, im Nebel liegende Täler, der Tau auf den Weinreben, Flüsse, Berge, Wälder, Begegnungen mit fremden Menschen, die den Reisenden zum Abendessen einladen wollen, obwohl sie selbst wenig zu Essen haben. Doch auch die andere Seite: Die Hafenarbeiter in den Werften, Industriegebiete, soziale Probleme. Es ist mehr als ein simpler Reiseführer, dieses Buch ist ein Spiegelbild Portugals, gespickt mit historischen Anekdoten, Weisheit und einem Augen fürs Detail, geschrieben von einem Portugiesen, der sein Land mit den Augen eines Fremden beobachtet. Wundervoll!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbares Portugal 23. März 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Mit seinem jüngsten Werk „Die portugiesische Reise" geht es José Saramago sicherlich nicht darum, neuen literarischen Ruhm zu erlangen, sondern vielmehr um die Vorstellung seines Landes Portugal, das Land, das sich einem fernab des gewöhnlichen Tourismus erschließt, indem man Fragen stellt, die keine Antworten haben oder haben sollen, indem man nach Deutungen und Bedeutungen sucht. Der Literaturnobelpreisträger des Jahres 1998 ist eigentlich kein Reiseschriftsteller. In seinen Romanen wehrt er sich stets gegen den im Großen unaufhaltsamen Fortschritt, der zu Lasten der Menschlichkeit geht. Er greift die Melancholie auf und beschreibt sie auf unvergleichliche Weise. Umso größere Anerkennung verdient daher seine Fähigkeit, in „Die portugiesische Reise" das Traurige abzuschütteln und den Zustand einer tatsächlichen wunderbaren Reise herbeizuführen, auf der wir vor allem auch einen überaus menschlichen Autor kennen lernen, der sein Portugal liebt wie den Ort, an dem sich „die Welt verabschiedet", am Cabo de São Vicente, der Details sieht in der riesigen Kirche von Carrazedo de Montenegro, der Fantasie hat, wenn er mit den Fischen im Rio Douro spricht, der am anderen Ufer den Namen Rio Duero trägt, den die Harmonie der kleinen Kirche São Frutuosa de Montélinos begeistert und der sich wundert, wie der Sklavenmarkt, der einst auf der heutigen Praça da República grauenvolle Wirklichkeit gewesen war, in Vergessenheit geraten konnte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Qualitaet des gebrauchten Buches
Das Buch ist obwohl es gebraucht ist, fast wie neu.Ein paar unauffaellige Knicke an den Ecken, ansonsten super. Kann man ohne Bedenken weiterempfehlen
Vor 6 Monaten von Selma Cosovic veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Es hätte eine schöne Reisebeschreibung werden...
Etwas einseitig auf Kirchen fixiert ist der Herr Saramago schon....seine unermüdlichen Besuche der Ortskirchen und detaillierten Beschreibungen des Kircheninventars... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nachlesen, vorlesen, blättern
So richtig rund wird eine Reisebeschreibung wohl doch erst mit Fotos. Deshalb hatte ich mir zuerst die portugiesische Ausgabe des Verlags Círculo de Leitores mit Fotgrafien... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von R. Leser veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eines der langweiligsten Bücher, die ich je gelesen habe
Vorab: Ich liebe Portugal. Ich kenne das Land zwar noch nicht besonders gut, aber meine Begeisterung dafür bewegte meine Brüder, mir dieses Buch zum Weihnachtsfest zu... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Jörg Pochert veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Was soll's?
Das Buch "Die portugiesische Reise" habe ich nur zu einem Drittel gelesen. Es war eine Enttäuschung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2009 von Andres Häsler
2.0 von 5 Sternen �Das Glück hat viele Gesichter ..."
„... Das Reisen ist wahrscheinlich eines davon." Der jetzt über achtzigjährige José Saramago, dem 1980 mit der Familienchronik „Hoffnung im Alentejo"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2004 von Michaela Schmitz
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