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Die politische Ökonomie der Menschenrechte. Politische Essays und Interviews
 
 
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Die politische Ökonomie der Menschenrechte. Politische Essays und Interviews [Taschenbuch]

Noam Chomsky
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 202 Seiten
  • Verlag: Trotzdem-Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3931786102
  • ISBN-13: 978-3931786106
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,7 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.140.426 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Noam Chomsky
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 17.10.2000
Unter dem ironisch und doch ernst gemeinten Motto "Chomsky hat immer Recht" handelt Mark Terkessidis zwei zeitgleich auf Deutsch erschienene Bücher des amerikanischen Linguisten und Anarchisten Noam Chomsky ab: die Streitschrift "Profit over people" (Europa Verlag) sowie den Aufsatz - und Interviewband "Die politische Ökonomie der Menschenrechte" (Trotzdem Verlag).
Chomsky sei grundsätzlich und "unzeitgemäß misstrauisch", meint Terkessidis, der eingesteht, dass Chomsky in seinem Eifer auch schon mal zu weit gehe, etwa wenn er dem regimetreuen Sender Milosovic` ein Interview gewährt, weil er gegen die Nato-Bombardierung ist. Nach Terkessidis leistet Chomsky "Drecksarbeit", er liefert dem Leser genaue und kaum veröffentlichte Informationen, die vor allem die us-amerikanische Subventions- und Sicherheitspolitik, deren "schamlosen Protektionismus" und die verlogene neoliberale Ideologie angeht, die dort am meisten Chancen hat, gibt Terkessidis den Autor wieder, wo die formelle parlamentarische Demokratie am Werke ist. Für Chomsky bedeute der Neoliberalismus "eine neue Form leninistischer Elitenherrschaft", schreibt der Rezensent und weist darauf hin, dass ausgerechnet der Anarchist Chomsky den Staat als einziges wirksames Gegengift betrachte. Ein hilflose Schlussfolgerung, meint Terkessidis, die an der Richtigkeit von Chomskys Analyse jedoch nichts ändere.

© Perlentaucher Medien GmbH

Der Verlag über das Buch

Aufsätze und Interviews von und mit Noam Chomsky
Aufsätze und Interviews von und mit Noam Chomsky, dem "einflussreichsten Intellektuellen der westlichen Welt".
Chomsky, einer der bekanntesten Kritiker von Neoliberalismus und Globalisierung, setzt sich gewohnt profunde mit der US-Politik, den Medien und den Menschenrechten auseinander. Dazu liefert er eine Fülle von Informationen, die auf anderem Wege kaum jemals die Öffentlichkeit erreichen würden. Ausgwählt wurden die Aufsätze: »Die USA und die Relativität der Menschenrechte«; »Schurkenstaaten«; »Der Kampf um größere Bewegungsfreiheit im Käfig«; »Warum Mainstreammedien "Mainstream" sind« und »Wessen Weltordnung: Zweierlei Visionen« aus dem Z-Magazin und Black&Red Revolution. Dazu das Interview »Anarchismus, Marxismus und Hoffnungen für die Zukunft«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In diesem Buch findet der Leser eine Sammlung von Essays von und Interviews mit Noam Chomsky. Wie der Titel schon andeutet nimmt das Thema Menschenrechte und dessen Relativität einen Großteil des Buches ein. Chomsky zeigt schonungslos, wie die USA, die Weltweit immer vorgeben sich für die Menchenrechte stark zumachen, das immer aus reiner strategischer Berechnung tun und andernorts Menschenrechte mit Füßen treten. Chomsky ruft dem Leser auch ins Gedächtnis, dass ein Großteil der 1948 verkündeten Menschenrechte auch soziale Menschenrechte sind. Eine Tatsache, die Politiker und Konzernchefs allzu gerne vergessen, wenn sie sagen, die Globalisierung fördere die Demokratisierung und die Menschenrechte. Fazit: wer wenig über Globalisierung weiß und Informationen abseits (der kapitalistischen und neoliberalen) Mainstreammedien sucht, für den ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Wer sich in der Materie auskennt und schon andere Chomsky Bücher gelesen hat (wie z.B. "Profit over People" oder "Haben und Nichthaben") wird hier allerdings wenig neues finden.
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