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phosphor
 
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phosphor [Taschenbuch]

Sven Lager
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (Februar 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462029061
  • ISBN-13: 978-3462029062
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,5 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 406.226 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Rundschau, 22.03.2000
Etwas spöttisch berichtet Marius Meller vom ersten "richtig gedruckten Buch" des Internet-Literaten Sven Lager, das im Grunde aus "nur wenig mehr als einer U-Bahn-Fahrt, einem Rendevous und einem verbummelten Nachmittag" besteht. Er streift ein bißchen Themen und Ideen des Buches, und ist an manchen Stellen sogar richtig gefesselt. Trotzdem kommt ihm alles vor, wie aus dem Fernsehen abgeschrieben. Ein paar Reizwörter, wie "Rentnerkäfer", "Sound-Granulat" oder Erbsenköpfe" werden wie vertrocknete Rosinen aus dem Textteig gepult. Der Rest ist mildes Schweigen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung


Liebe und Großstadt, beide im Fieber
"Plötzlich ist da wieder Strom und etwas flackert in meinem Kopf und mir wird schlecht. Wenn ich an Laura denke. Dabei habe ich sie verlassen. Nicht sie mich. Ich bin gegangen. Ich habe den Stecker rausgezogen und trotzdem ist da immer noch Strom. Ich habe sie auf einer Party getroffen und plötzlich sind wieder leuchtende Flecken um mich, die summen. Und ich weiß nicht, was ich davon halten soll."
Ein Schuss fällt und die Geschichte beginnt. Sofort wird der Leser eingesponnen in ein Netz aus Erzählung und innerem Monolog, mit einem Tempo, das der neuen Hauptstadt zu eigen ist. Sven Lagers Ich-Erzähler scheint am Anfang einsam zu sein, nur in der Matrix seiner eigenen Gedanken und Wahrnehmungen zu leben und weder seine Schwester noch sein Freund Mikro können ihm das geben, wonach sein Hunger nach Leben ständig verlangt: Mehr. Statt dessen treiben sie ihn zur Weißglut mit ihrer Langsamkeit und ihrem Mangel an Leidenschaft, bis plötzlich Fanny auftaucht, in die er sich verliebt. Mit ihr geht er durch ein Berlin, das sich nicht nur wegen seiner plötzlichen Liebe ständig zu verändern scheint. Scharfsinnig und anrührend zeigt Sven Lager in einer ganz besonderen Sprache, dass das Leben nur Sinn macht, wenn man den Dingen einen Sinn zuerkennt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1000 beats per minute 27. Februar 2000
Von Ein Kunde
Selten hat mich ein Buch so sehr bewegt. Sven Lager fehlt der Zynismus und die Menschenverachtung, die unter den neuen Popliteraten so verbreitet ist. Stattdessen trifft er mitten ins Herz. Seine Sprache ist Musik, er bestimmt das Tempo wie ein kluger DJ. Ein sound, der einen nicht mehr lossläßt - von dem man nicht genug bekommt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
phosphor - die rezension 21. Januar 2002
die dröge 'rezension' des autoren christian kracht auf der rückseite von sven lagers 'phosphor' vermittelte mir den eindruck, daß herr kracht das buch nie gelesen hat. dies schien mir argument genug zu sein, auf den bestellbutton zu klicken und für ein paar beruhigende tage wußte ich, daß in kürze eine postsendung eintreffen wird, die weit günstiger ausfällt als die sonst üblichen rechnungen.
dann las ich und fühlte mich in wenigen minuten in eine zeit, in zustände zurückversetzt, die mir selbst schon äonen weit entfernt schienen. pickel, cola, unsicherheit, verworrene philosophien, überfüllte aschenbecher und kokain, dazu ständig plappernde mittzwanziger die hie und da durchs bild der sich gerade frisch entspinnenden geschichte schlurfen um irgendetwas mit den sich darin befindlichen getränken zu tun. das ganze spielt sich im wesentlichen an einem hauptschauplatz, der einerseits verworrenen, dann wieder erfrischend gradlinigen gedanken-, und gefühlswelt des protagonisten ab. was noch? nun, es geht wohl auch um ein mädchen und das ganze so einfach und schön geschildert, so klar und unaufdringlich, man möchte wieder verlassen und verlassen werden, nur um sich neu verlieben zu können.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Junge deutsche Literatur. Bei mir fing es mit "Soloalbum" (B.v.Stuckrad-Barre) an, führte zu Leberts "Crazy", dann vorbei an Krachts "Faserland", nach kurzfristiger Abstinenz erneut zu Benjamin von Stuckrad-Barre ("Livealbum"), bis ich den vorläufigen Tiefpunkt mit "Relax" von Alexa Hennig von Lange erreichte. Sven Lager konnte die letzten Enttäuschungen durch die deutschen Jungliteraten sicherlich etwas korrigieren, doch bleibt auch nach seinem Roman der Geschmack nach mehr, vor allem mehr Tiefe. Gerade als es mit dem Erzähler, Fanny, Mikro und Shaun anfängt interessant zu werden, die Dialoge an Komplexität gewinnen und sich der "Genau-so-ist-es"-Effekt häuft, hört der Roman so überraschend auf, wie er begann. Wieder einmal frage ich mich nach der Geschichte, die ein gutes Buch aus- und einmalig macht, und ob es nicht möglich ist diese sehr angenehme Art des Erzählens mit einer Handlung zu verbinden. Definiert sich junge deutsche Literatur etwa nur durch ihren Erzählstil? Drogenkonsum und sich gleichende Ansichten des Lebens vereinen diese Romane, aber leider ebenso ihre Einfallslosigkeit. Diese Bücher scheinen zum Vergessen prädestiniert. Falls es doch junge deutschsprachige Autoren mit bezaubernden Romanen geben sollte, so bitte ich um Hinweise an meine eMail-Adresse, ich möchte mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
grandios gut
Leute, das Buch ist der Hammer. Nie jemanden gesehen, der so virtuos mit Sprache umgeht, das ganze Buch ist an der Grenze zur expressionistischen Lyrik. Der reine Beat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2006 von Mark Taik
tja...
und damit wäre alles gesagt, was "junge leute" interessiert.

nicht kitschig. nicht langweilig. NEIN.... abwechslung... kurzweil... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 8. Dezember 2003 von Anja Kalcher
DIE "Jugendbibel"
Man muß sich lediglich fallen lassen, die Worte suchen sich von allein ihren Weg...
Direkt über das Auge zum Hirn und zurück. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2003 von "maleerie23"
blind zugreifen
für mich gibt es unter all den büchern die ich bisher las zwei, die mein leben und vor allem mein denken & fühlen verändert haben: Generation X von Doublas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2002 von "bengston4"
Unglaubliches Rauschen
Ein Buch mit einem unglaublichen Fluss. Ein Quirl strömender Gedanken, nicht schlüssig, nicht logisch, nicht immer nachvollziehbar, aber trotzdem verständlich. Lesen Sie weiter...
Am 8. November 2001 veröffentlicht
Ein Buch das swingt!
Ich habe mich ja zuerst nur in das Cover verguckt, minimalistisch, wunderbar. Das Buch hat mich richtig gefesselt, eine ganze Gedankenwelt fuer einen Tag teilen zu koennen, das war... Lesen Sie weiter...
Am 18. Oktober 2001 veröffentlicht
Stellenweise etwas schwer nachzuvollziehen
An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, Sven Lager hat nach einem durchfeierten Wochenende, Sonntags nach der After-Hour das Notebook geöffnet und seinen Gedankenbrei im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2001 von mimir1999@aol.com
Sammelsurium von teilweise nicht nachzuvollziehbareGedanken
Ich habe das Buch Phosphor gelesen, mit einer Erwartung, dass es dem Thema und dem Schreibstil eines jungen Deutschen Autors wie etwa Christian Kracht entspricht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2001 von Laydown
Entwicklungsfähig
Wenn man sich schon mit den Berliner Jungliteraten befassen möchte, sollte man Sven Lager auf jeden Fall eine Chance geben. Lesen Sie weiter...
Am 30. Juli 2000 veröffentlicht
Gefangen im Rock-Kosmos Berlins
Nachdem mich hinten auf dem Buch "Phospor" die Autoren Elke Naters und Christian Kracht sozusagen auf das Buch "neugierig" gemacht haben, kaufte ich es und ich... Lesen Sie weiter...
Am 23. Februar 2000 veröffentlicht
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