26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht nur ein Kochbuch des Orients, 6. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die orientalische Küche. 157 Gerichte aus Tausendundeiner Nacht (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch steckt viel Recherche, Arbeit und Liebe zum Orient. Es ist nicht nur ein Kochbuch, der Leser erfährt auch viel historisches, modernes, traditionelles über die Küche und auch die einzelnen Völker/Länder. Die Einleitung klingt an vereinzelten Stellen etwas seltsam, was aber evtl. mit der Übersetzung zusammenhängen kann. Das Buch ist nach einzelnen Nahrungsmittel/Gewürzen aufgeteilt zu denen man genaue Informationen über Herstellung/Lagerung/Aussehen etc. erhält. Leider erhalten dadurch die Rezepte eine Nebenrolle und man kann beim ersten durchblättern des Buches nicht glauben, dass 157 Gerichte drinstehen sollen, zumal es pro Kapitel höchstens 3 Rezepte gibt. Die Rezepte zeigen einen Einblick in die Küche der verschiedensten orientalischen Länder und bringen bei jedem Koch den Duft aus 1001 Nacht auf den Tisch. Wer hofft, seine Kenntnisse speziell eines Landes zu vertiefen, wird ein bisschen enttäuscht sein. Aber, die Kapitel über die teilweise doch unbekannten Gewürze bzw. Zutaten erwecken die Neugierde. Das Buch besticht durch seine wunderschönen Fotos aus dem Alltagsleben dieser Länder und macht es gerade damit auch zu einem Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein etwas anderes Kochbuch, 21. Juli 2010
Großartig! Super zum Schmökern und viele gut beschriebene Rezepte. Nach einer dreißig Seiten langen Einleitung, in der unter anderem Geschichtliches und Landestypisches angesprochen wird, folgen die 75 Kapitel, die nach den Zutaten aufgebaut sind:
Grundnahrungsmittel (Brot, Kaffee, Tee, etc.)
Fleisch und Fisch (Huhn, Fisch und Muscheln, Lamm - Achtung: diese drei Kapitel sind nicht besonders umfangreich)
Obst (von der Berberitzenbeere bis zur Traube, fast dreißig Seiten)
Getreide, Reis und Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Bohnen, etc.)
Nüsse und Samen (Esskastanien, Mohnsamen & Co.)
Gewürze und Kräuter (von Dill über Koriander und Safran bis Bockshornklee)
Gemüse (Bekannte und unbekannte Gemüse - Kennen Sie Melokhia?)
Danach folgen ein Glossar mit Erläuterungen zu verschiedenen Begriffen, ein Register mit den deutschen und auch den arabischen/persischen Begriffen, die Bibliografie und natürlich eine Danksagung sowie der Bildnachweis. Was fehlt sind Hinweise auf Bezugsmöglichkeiten, denn viele der im Buch erwähnten Zutaten sind zumindest bei mir nicht im Supermarkt oder auf dem Markt erhältlich. Das betrifft Gewürze genauso wie Gemüsesorten.
Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, sind die umfangreichen Informationen, die man zu jeder Zutat erhält. Nicht nur allgemeine Informationen, sondern zum Beispiel geschichtliche Hintergründe, Informationen zur Pflanze, zum Aussehen und Geschmack, zum Kauf und zur Lagerung und wie man diese Produkte in der Küche verwendet. Die Rezepte sind meiner Meinung nach gut beschrieben. Zumindest konnte ich bislang alles einfach umsetzen und das Ergebnis hat geschmeckt.
Der einzige Nachteil von diesem Buch ist durch die besondere Gliederung bedingt. Sucht man zum Beispiel ein Dessert, muss man auf die Suche gehen ... hier wäre ein zusätzliches Register hilfreich, wo die einzelnen Gerichts nach Typ (z.B. Suppe, Hauptspeise, Dessert) gegliedert sind.
Ansonsten: Tipptopp!
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Kleiner Tipp, da die deutsche Version nur noch antiquarisch erhältlich ist:
Middle Eastern Kitchen (Kitchen Series)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Anspruchsvoll, mehr als nur ein Kochbuch, 29. Dezember 2006
Dies Kochbuch zu Gerichten aus dem Orient ist wirklich bemerkenswert (anders). Der Schwerpunkt liegt hierbei weniger auf den sehr leckeren und vielseitigen Rezepten zum Nachkochen darin, sondern vielmehr bei den Zutaten, nämlich bei den Gewürzen, welcher der Orient zu bieten hat.
Man kann zu jedem vorgestellten Gewürz z.B. die ursprüngliche Herkunft erfahren und für welche Gerichte od. Nahrungsmittel sich jeweils ein beschriebenes Gewürz besonders gut eignet. Die Fotos vermitteln eine authentische Atmosphäre, in der solche Gerichte üblicherweise wohl anzutreffen sind und einen verzaubern lassen. Besonders beeindruckend auch das dabei verwendete Geschirr.
Kulturell und geschichtlich bietet das Kochbuch sehr viel betr. den landestypischen Gewürzen und darüber hinaus. Beispielsweise stammt der sogenannte "Kreuzkümmel" aus dem alten Ägypten. Auch ist das Buch so gegliedert, dass je ein bestimmtes Gewürz ausführlich und bebildert, plus jeweils ein bis drei Rezepte, vorgestellt wird.
Dies Kochbuch ist, neben einem weiteren arabischen Kochbuch, mein Erstes gewesen zu Arabischer Küche. Sozusagen mein Einstieg ins arabische Kochen - und da typisch arabisches Kochen ja eine Vielzahl und Vielfalt an Gewürzen sowie Kräutern ausmacht, ist die Kochbuch wirklich sehr hilfreich und empfehlenswert für all jene, die die orientalische Küche quasi unverfälscht genießen möchten.
Im Grunde ebenso ein informativ schönes Buch, das man gerne auch mal so in die Hand nimmt um darin lediglich zu stöbern, ohne gleich den Kochlöffel zu schwingen. Es macht wirklich Vergnügen immer mal wieder ein neues Rezept nachzukochen und bislang hat jedes Gericht toll geschmeckt - ob einfach zubereitet oder mit Aufwand gekocht.
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