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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
She's got the soul!, 13. März 2008
Ok, ich bin ein Mann. Und hallo... Alicia sieht zum niederknien aus und singt auch so. Kein künstliches, jodelndes Pop-Püppchen mit dünner Stimme. Sondern eine reife Frau mit Ambitionen und Visionen. Alicia ist intelligent, warmherzig und ehrgeizig. Man merkt, dass hier Leidenschaft,Soul und ihr geliebter Flügel der Antrieb sind. Der Motown-Sound geht tief, manchmal klingt sie wie Jackson5, manchmal wie Diana Ross oder Stevie Wonder. Wunderbar. Kein Wunder, dass sie laut Wikipedia mehr Platten verkauft und Preise eingeheimst hat als beispielsweise Nelly Furtado.
Meine persönlichen Favoriten: No One, Teenage Love Affair, I need you, Sure looks good to me und The thing about love.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Go ahead, Alicia!, 13. April 2008
No one: 4 Sterne. Für mich die beste Single 2007, nach Rihannas Umbrella und Linkin Parks What I've done. Ein Wahnsinnssong! Fängt mit dem wohligen Knacken einer alten Vinylplatte an, steigert sich dann in einen Mitsing-Freudenschrei (oh, oh) und endet mit einer Akustikgitarre. Alicia singt, unter vollem Einsatz ihrer grossartigen Stimme, spielt Synthesizer und hat sogar noch einen Vocoder sinnvoll eingesetzt. Fetter Bass, wunderschöne Stimme, positive Botschaft. Ein Lovesong, der schon bald ein Klassiker sein wird!
Bonus-DVD: 2,5 Sterne. Anders als in der Amazon-Produktbeschreibung angegeben ist das Video zu No one auf der DVD NICHT enthalten! Lediglich Aufnahmen vom Videodreh, zumindest mit amüsanten Kommentaren von Alicia. Das Video ist nur auf der Premium-Version der Single No one enthalten, was sehr schade ist, denn nach dem Making-of hat man Lust sich das Video anzusehen. Sehr geizig!
Das Making-of zum Fotoshooting für das Album zeigt eine atemberaubend schöne Alicia Keys in der Mojave-Wüste. Schön anzusehen, aber nicht wirklich erhellend.
Karma, Heartburn und Wake up live aus dem Hollywood Bowl ist dann das letzte und beste Extra dieser Limited Edition von As I am.
Booklet: Leider wurden die Lyrics nicht abgedruckt, mit Ausnahme von I need you. Zumindest gibt es sehr schöne Fotos von Alicia. Auf der Innenseite der CD-Hülle ruft Alicia zu Spenden für Keep a child alive auf.
As I am: 3,5 Sterne. Nach Fallin` von ihrem ersten Album Songs in A minor ist No one der zweite Song von Alicia Keys, der mich neugierig gemacht hat. Und dieses Mal war die Lust auf den Song so gross, das ich das ganze Album hören wollte. As I am hält leider nicht was die erste Single No one verspricht. Es ist ein gutes Album einer talentierten Musikerin. Alicia hat eine grossartige Stimme und spielt mehrere Instrumente, bevorzugt Piano.
Wreckless love hat mich an Christina Aguileras Album Back to Basics erinnert.
Teenage love affair hat mich gesanglich an Carole King und musikalisch an Public Enemys White heaven / Black hell erinnert, was daran liegt, dass beide Songs ein Sample von (Girl) I love you verwenden.
Where do we go verwendet ein Sample von After laughter (comes tears), genau wie Tearz vom Wu-tang Clan Debütalbum.
Bei Lesson learned hat John Mayer und bei einigen Stücken Linda Perry mitgewirkt, der Christina Aguilera etwa den Hit Beautiful zu verdanken hat.
Die Bandbreite von As I am ist also gross. Wen es stört, dass Rihanna den Grossteil ihrer Songs nicht selbst schreibt, wem Beyonce zu aufdringlich und Christina Aguilera zu aufreizend gekleidet ist, der wird an diesem Album nichts auszusetzen haben. Alicia Keys ist ein Talent mit grosser Zukunft, eine Superwoman, wie sie selbst singt. Warum dann nur 3,5 Sterne? Because no song on this album is as good as No one. That's why! ;-)
Anspieltipps: No one, The thing about love, Where do we go
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alicias Keys bestes und vielseitigestes Werk! Da macht jeder Track Spaß!, 3. März 2008
Alicia Keys lässt sich immer gern etwas länger Zeit, um ein neues Album zu veröffentlichen. Dementsprechend stiegen natürlich auch die Erwartungen beim Hörer - denn - was lange wärt, muss schließlich gut werden. Und so ist es bei diesem Album definitiv! Nach dem sehr Piano-lastigen Vorgänger "The diary of Alicia Keys" mit Soul- und Funk-Anleihen versucht sich Alicia jetzt an etwas mehr Blues ("Lesson learned") und Rock ("No one", "Sure looks good to me"), vergisst aber auch den Soul ("Teenage love affair", "Superwoman") nicht. Das Piano ist mehr in den Hintergrund gerückt. Die Stimme tritt dafür umso mehr und eindringlicher in den Vordergrund. Niemals hat Alicia mehr aus ihrer Kehle heraus geholt - da sitzt man teilweise echt baff vor den Lautsprechern!
Die Tracks sind allesamt empfehlenswert. Es gibt kein Lied, bei dem ich gezwungen wurde die Skiptaste zu benutzen. Ich möchte hier nun einige der Highlights hervorheben.
Die Single "No one" kennt jeder. Da braucht man keine weiteren Lobesworte mehr zu verlieren. Die zweite Single "Like you'll never see me" kommt auf leiseren, sehr gefühlvollen Sohlen daher - eine schöne Ballade begleitet von Alicias Piano. Ebenso ist "Tell you something" eine wunderschöne langsame Nummer, deren Melodie, Gesang und Text tief unter die Haut gehen. Bei "Lesson learned" hält der Blues Einzug. Der von mir sehr geschätzte John Mayer unterstützt Keys bei diesem Lied auf der Gitarre und im Background. Auch der letzte, sehr hoffnungsvoll klingenende Track "Sure looks good to me" ist sehr gut gelungen und erinnert nicht von ungefähr an die Balladen von Christina Aguileras "Stripped"-Album, denn auch hier hat Linda Perry ihre Finger im Spiel. Von den schnelleren, souligen Titeln sind "Wreckless love" und "The thing about love" meine Favoriten.
Ich würde dieses Album jedem Fan von Blues und Soul mit leichten Rock-Anleihen empfehlen. Fans der alten Alicia-Platten werden sicherlich stellenweise eine musikalische Veränderung bemerken. Ob diese gefällt, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Am besten vorab einmal reinhören!
Anspieltipps: "No one", "Tell you something", "Wreckless love", "Lesson learned"
Für Fans von: Christina Aguileras "Stripped", Aretha Franklin, Angie Stone, Syleena JOhnson, Mary J. Blige
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