Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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137 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Die mit Abstand am schlechtesten gelungene Verfilmung, 9. April 2008
Dieser Film war (nach eragon) der zweite, bei dem ich mehrmals mitten im Fim auf die Uhr geschaut habe, um rauszufinden, wie lange ich das noch ertragen muss. Der Anfang hat mir noch recht gut gefallen, aber sobald die Skelettdementoren das Fliegen angefangen haben, spätestens ab der ersten Szene in Grimmauld Place, ging es rapide bergab. Die einzigen Highlights waren die Stellen, in denen Fudge oder ganz allgemein das Ministerium auftauchte, und die Special Effects, die wirklich ziemlich gut waren. Aber ein Film lebt nicht nur von Special Effects, und dieser Film schon gar nicht.
Alle Charaktere außer Harry werden an den Rand gedrängt, und Harry selbst wird zum langweiligen Standardhelden, fehlerlos und perfekt, degradiert. Wie bei einer Verfilmung von einem 1000-Seiten-Wälzer zu erwarten, wurden die Stellen, die das Buch zu meinem Lieblingsband gemacht haben - die vielen kleinen Details, lustigen Szenen und Hintergrundinformationen - komplett fallengelassen. Wäre das das einzige Problem, würde ich diese Rezension aber nicht schreiben. Der Film macht keinen Sinn, wenn man das Buch nicht gelesen hat; Informationen, die in späteren Büchern wichtig werden, wurden den zuschauern vorenthalten; von zwischenmenschlichen beziehungen war nichts zu sehen; alles, was den Charme der früheren Filme ausmachte (von den Büchern gar nicht zu reden) wurde zugunsten der düsteren Atmosphäre weggelassen (hogwarts ist einfach nur ein graues Schloss, ohne irgendwelche offensichtlichen hinweise auf magie abgesehen von ein paar laufenden gemälden und geistern, die hin und wieder auftauchen, harry und seine freunde haben kein alltagsleben mehr, von irgendwelchen emotionen, die der buch-harry fühlt, ist im film nichts mehr zu sehen). nicht zuletzt wurden einige wirklich sehr grobe schnitzer in der handlung gemacht, die ja noch verzeihlich wären, wenn sie denn dem film helfen würden, irgendwie spannung aufzubauen oder die geschichte voranzutreiben, aber dem ist nicht so. dass cho die DA verrät, gibt harry bloß einen plausiblen grund, sie zu verlassen, denn unser grooßer held ist natürlich viel zu toll, um sich einfach zu "entlieben". hoffentlich wird ginny im nächsten film nicht auch so kurz abgehandelt. allerdings ist es mir sowieso ein rätsel, wie yates eine liebesbeziheung zwischen harry und einem charakter, der geradezu sträflich vernachlässigt wurde, aufbauen will.
die gefühlte hälfte des films findet in der mysteriumsabteilung statt, wo eine menge lichtblitze und laserschwertähnliche waffen auftauchen, sirius irgendwann unspektakulär stirbt, und schließlich voldemort auftaucht (na, wer hätte das gedacht...), um von harry besitz zu ergreifen. der tapfere held harry krümmt sich auf dem boden, wir sehen schlimme bilder in seinem kopf, voldemort spricht durch ihn zu dumbledore - an diesm moment hatte mich der film so weit, dass er mir schon fast wieder gefiel. dann kam der brechreizerregende teil des endes. harry, ganz der kluge, gute, fantastische held, sagt voldemort, dass er viel toller ist als er, weil er schließlich lieben kann, und steigt dann nach ein paar nebensächlichen anschlussszenen lächelnd in den hogwartsexpress, zeigt in seinem engen t.shirt seine muskeln und sagt "wir haben etwas, das voldemort nicht hat, denn wir können lieben" oder etwas in dem tenor. muss ich noch extra erwähnen, dass es ursprünglich mal so war, dass harry am boden zerstört ist wegen sirius tod, sich die schuld an ebendiesem gibt, dumbledores büro zerlegt, als der ihm klarmachen will, dass die fähigkeit zu lieben wirklich einen vorteil über voldemort bietet, und mit sicherheit weder lächelnd in den hogwartsexpres ssteigt (hallo? es geht zu den dursleys, und sirius ist tot?) noch ein muskelgeschwelltes t-shirt trägt?
ach, lassen wir es. der film ist die aufregung nicht wert, und diese 434. rezension wird wahrscheinlich sowieso kaum einer lesen.
Fazit: Der Film ist seine 7¤ nicht wert. Spart das Geld, investiert es stattdessen in schönen Badeschaum, teure Schweizer Schokolade oder einen heißen Cappucino und lest das Buch noch mal.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
tja, 10. Dezember 2007
leider ist hier dasselbe passiert wie schon bei
"HP und der Feuerkelch".
Ein Flm von knapp 2 Stunden kann einfach kein ganzes Buch wiedergeben.
Ich bewundere immer wieder Herr der Ringe.
3 Filme jeweils knapp 3 - 4 Stunden lang.
Klar konnte man hier auch nicht alles unterbringen aber es sind super Filme entstanden, auch oder gerade für nichtleser der Bücher.
Bei den Harry Potter Filmen habe ich immer wieder das Gefühl
das alles schnell schnell erklärt wird damit auch ja alles wichtige irgendwie im Film vorkommt.
Ich hätte nichts dagegen gehabt einen Harry Potter
in 3 Stunden länge zu sehen, wenn der Film dadurch mehr Tiefe
und Genauigkeit bekommen hätte. So fehlen doch einige wichtige Sachen
die das Buch so spannend und toll machten.
Dieser Film eignet sich nur für Fans, die schon immer mal
Theastrale oder Dolores Umbridge sehen wollten. Für
Nicht Leser ist der Film einfach zu Spannungs und Emotionslos.
Der Kampf im Ministerium am Schluss, der Tod von *******, Dumbledores Armee und deren Abenteuer - alles irgendwie zu platt und ohne die Ausstrahlung die die Szenen im Buch haben.
Ich kann nur hoffen das diese Kritik auch einmal vom regisseur und
der Autorin wahrgenommen wird - denn sonst werden der 6. und 7. Film
genauso platt werden.
3 Sterne weil die Vorlage allein das rausholt. Der Film ansich hat nicht mehr verdient.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Na ja, doch lieber das Buch nochmal lesen, 19. November 2007
Was haben wir uns auf den neuen Potter-Film auf DVD gefreut. Da wir vor kurzem ein Töchterle bekommen haben, konnten wir den Film damals leider nicht im Kino sehen. Umso grösser die Freude, als letzte Woche die DVD mit Potter 5 bei uns ankam.
Na ja, die Enttäuschung ist im Falle einer heftigen Vorfreude dann umso grösser. Anfangs dachte man noch, oh Gott, das dickste HP-Buch ist der kürzeste Film, aber im Endeffekt waren wir beide froh, als der Film endlich aus war.
Die Szenen wirken hintereinander gereiht, ohne Liebe zum Detail. Ich bin keiner der gerne Buch und Film vergleicht, meine Frau ist da viel härter, aber man hat doch vieles was das Buch lesenswert gemacht hat, rausgelassen. Oder hat man einfach vorausgesetzt, dass jeder das Buch kennt, denn sonst kommt man ja in der Handlung nicht hinterher. Unser Fazit, der bisher schlechteste Potter-Film, also lieber nochmal das Buch lesen.
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