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Close to Paradise (Digi)
 
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Produktinformation

  • Audio CD (14. September 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vertigo Be (Universal)
  • ASIN: B000TQZ86G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 34.117 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Close To Paradise
2. Daydreamer
3. Slip Into Your Skin
4. Giver
5. Weight Of The World
6. The Storm
7. Mr. Tom
8. Luscious Life
9. Drifters
10. Man Under The Sea
11. The Great Escape
12. Sleeping Beauty
13. Bright Shiny Lights

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Zusammenhang mit Patrick Watson fallen immer wieder die selben Namen wie die verstorbenen Nick Drake, Tim und sein Sohn Jeff Buckley. Dazu noch Coldplay, Rufus Wainwright und manchmal Sufjan Stevens. Vergleiche, die erdrückend sein können, denen der Ende der Siebziger geborene Kanadier aber Stand hält, gehört sein Album Close To Paradise doch zum Erfreulichsten, was der veröffentlichungswütige Singer-Songwriter-Jahrgang 2007 hervorbrachte. In seiner nordamerikanischen Heimat erschien das Drittwerk des in Montreal lebenden Musikers zwar schon elf Monate vorher, kletterte in die Top 10 der Charts und wurde mit Gold prämiert. In den USA wie Europa flog der singende Tastenspieler aber erst einmal unterm Pop-Radar durch. Wie auch schon das verschollene Debüt, die experimentelle Suite Waterproof9 und auch der Nachfolger Just Another Ordinary Day. Über die Jugend schweigt er sich sogar auf seiner Homepage aus, selbst bei Myspace ist der Mann mit dem vielen Bart im Gesicht ein junges Mitglied. Über Patrick Watson ist nur wenig bekannt: Er singt in einem Knabenchor, erfährt eine klassische Ausbildung zum Pianisten und lässt mit seinem Highschool-Freund und ihn immer noch begleitenden Gitarristen Simon Angell bei der Ska-Jazz-Formation Gangster Politics die Sau raus. Davon ist der Frontmann mit der Falsett-Stimme, die auch auf dem aktuellen Album des Cinematic Orchestras Ma Fleur zu hören ist, weit entfernt.

Auf den ersten Blick wirken die Songs des kanadischen Quartetts, als dessen namengebender Teil sich Watson sieht, auf Close To Paradise unspektakulär, ruhig und ausgeglichen. Unter der Oberfläche aber finden sich prächtige und komplexe Details, farbenfrohe Melodien, überdrehte und nervöse Momente, zarte Hommagen an Eric Satie, Jazz-Einflüsse, orchestrale Arrangements, natürlich frankophiles, entrückte Romantik und Fluchtversuche in die Welt des obskuren Jahrmarktes, wie man ihn aus alten Stummfilmen kennt. In Kombination mit dezent eingewobenen Soundscapes a la Sigur Rós oder Radiohead steht ein verdammt gutes Werk. --Sven Niechziol



Produktbeschreibungen

CLOSE TO PARADISE DIGI

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Märchenhaft schöner Pop für Tagträumer aus Montreal, 7. Juni 2007
Von Paddy "schoenetoene" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Close to Paradise (Audio CD)
Wer sich die neue CD des Cinematic Orchestra ("Ma Fleur") etwas genauer anschaut, stößt auf den Namen Patrick Watson. Der junge Mann aus Montreal in Kanada singt auf dem wunderschönen Triphop/Jazz-Album mit grandiosem Jeff-Buckley-Klang in der Stimme drei Songs.

Wer nun auch noch auf Import-Umwegen für teuer Geld "Close to paradise" erwirbt, kommt aus dem Staunen erst recht nicht mehr heraus. Ganz großes Kino ist das; supersensible, teils auch märchenhaft-verschrobene Tagträumer-Musik (ein Song heißt auch "Daydreamer"); orchestraler Pop, der allen Fans von Rufus Wainwright, Ed Harcourt, Duke Special, aber auch der Balladen von Tom Waits gefallen dürfte.

Einige Referenznamen sind schon gefallen. Vor allem an den viel zu früh gestorbenen Jeff Buckley erinnert dieses tolle Art-Pop-Album - Patrick Watson ist stimmlich wirklich so nah dran, es ist kaum zu glauben. Der 27-Jährige ist aber auch ein Meister des kunstvollen Arrangements: Streicher, ächzende Orgeln, scheppernde Bläser, Vaudeville- und Jazz-Rhythmen, Gospel-Zitate, Gitarren von lieblich bis rau, vor allem aber dieses von Patrick selbst gespielte wunderbare Klavier - und diese unfassbar intensiven Vocals.

Per Internet-Suche lässt sich in Erfahrung bringen, dass "Patrick Watson" eigentlich eine vierköpfige Gruppe ist (neben dem Namensgeber noch Simon Angell/Gitarre, Mishka Stein/Bass und Robbie Kuster/Drums). In der Tat klingt "Close to paradise" eher wie ein liebevoll zusammengepuzzeltes Band-Produkt als wie ein Solotrip.

Teilweise machen es Watsons Lieder dem Hörer mit ihren feinen Melodien leicht, manche der 13 Songs sind dagegen eher sperrig. Subtil, wie sie sind, verbergen die Stücke aber auch beim 20. Hören noch spannende Details. Wegwerf-Popmusik ist das nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass durch den Erfolg des Cinematic Orchestra auch die wunderbare Musik von Patrick Watson in Deutschland bald leichter zu kriegen ist. "Close to paradise" gehört schon jetzt zu den Entdeckungen des Jahres 2007 und sollte mehr als ein Geheimtipp sein.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Pop-Musik aus Kanada erobert die alte Welt, 16. September 2007
Von Loony Jim "LJ" (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Mit der kanadischen Band Patrick Watson konnte V2 Records Deutschland einen aussergewoehnlichen Kuenstler fuer Europa an sich binden. Das hier vorliegende Album erschien bereits 2006 in Kanada und erreichte dort bereits Goldstatus. Im Fahrwasser von Kuenstlern und Bands wie z.B. Sufjan Stevens und The Decemberists, könnte es auch für dieses aussergewoehnliche Talent in unseren Breiten klappen. Beim Haldern Pop Festival war er bereits Live, mit seiner aussergewöhnlchen Mixtur aus Gitarren, Hupen, raffinierten Spannungsboegen, Klangschnippseln und einer surrenden Hammondorgel, mit eingestreuten Streichereffekten, einer zweiten Frauenstimme und klassisch inspiriertem Pianoperlen, zu bewundern.
Ein anspruchsvolles Popalbum dem man schon beim ersten Hören verfällt.
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