Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
für Cuba-Fans und solche, die es werden wollen!!!, 29. Mai 2007
unabhängig vom projekt, das dahinter steht, das ja auch voll auf meiner wellenlänge schwimmt, ist diese cd einfach genial gelungen. ein klasse querschnitt aus aktueller und zeitloser musik aufgepeppt mit cubanischen salsa- und sonklängen. auch nicht von irgendeiner hinterhofband runtergedudelt, sondern von den originalinterpreten mit professionellen musikern (ich tippe auf cubaner) abgemischt.
da ist zum beispiel "clocks" von coldplay spritzig mit congas und percussion unterlegt.
da ist "dancing shoes" der arctic monkeys so nah am original und doch anders granatenmäßig schwungvoll und in dieser version ohne depressive einschläge.
da ist "dont't know why" von vanya borges, das die meisten wohl in der fassung von norah jones kennen, in einer überwältigenden spanischen version.
da sind auch noch die cuban allstars bzw. altstars omara portuondo und der 2005 verstorbene ibrahim ferrer in ihrer unvergleichlichen art. original von BVSC hin oder her; auch das hier ist einfach staubfrei sonnig geraten.
wer cubanische klänge mag, ein wenig auf salsa steht, buena vista social club sowieso mag und akustische wärme gut gebrauchen kann, der ist mit dieser cd bestens bedient. ich bin von dieser harmonisch schwungvollen cd mit viel gefühl, restlos begeistert.
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47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Dieser Sampler spielt in der Oberliga dieses Genre. Die Vielschichtigkeit ist ein großes Plus!, 26. Juli 2007
Die Neugierde hat mich schließlich dazu getrieben in dieses Album nicht nur reinzuhören, sondern es auch zu kaufen. Irgendwie vermisst man in diesem Sommer ja nicht nur den Sommer an als solchen, sondern auch einen Sommerhit 2007.
Auf diesem Sampler fand ich jedenfalls erfrischend Hüftschwung-inspirierende Rhythmen und interessante Variationen bekannter Klassiker. Eindeutig Kubanische Rhythmen, soweit mir dieses Genre bekannt ist. Nun haut mich "Clock" von Coldplay nicht vom Hocker, aber mit "Tonight" das eine perfekte Kombination aus kubanischem Orchester und Reamonns Stimme bietet, sieht es da schon anderes aus. Das kann man öfter hören, das hat Ohrwurmcharakter. Jack Johnson ("Bettet Together") kann sich leider nicht auf kubanisch trimmen, der Kerl klingt vermutlich auch gleich lasziv-langweilig, wenn er ein Swing-Album oder meinetwegen ein Country-Album aufnehmen würde. Na ja, ich wollte weder "nur" lästern, noch akribisch jeden Song zerpflücken. Wobei ich es spannend finde, soviel unfachmännisches Gefasel muss ich leider noch loswerden, WIE Sting sein "Fragile" in kubanische Rhythmen verpackt wie die "Alten" Kubaner "As Time Goes By" interpretieren. Da zeichnet Ibrahim Ferrer (selig! Das ist seine letzte Aufnahme. Leider ...) für verantwortlich. Man möchte weinen. So schön! Irgendwie kommt bei dem Mann immer dieses melancholisch-sympathische "Buena Vista Social Club"-Feeling auf. Ich find's unbeschreiblich.
Das Album ist von seiner Zusammenstellung definitiv berechenbar erfolgreich, was ich aber nicht negativ ankreiden mag, weil es eine interessante Mischung bietet und vor allem hab ich mich auf's erste Hören in Omara Portuondos Version von "Killing Me Softly" verknallt.
Es gibt nur einen Grund, warum ich mir hier mit der Höchstnote schwer tue. Das Originale "Buena Vista Social Club" - Album (zum gleichnamigen Film von Ry Cooder und Wim Wenders) ist mir immer noch lieber und hat ein großes Stück mehr Charakter als dieser Sampler. Er ist - da beißt die Maus kein' Faden ab - einen Tick zu glatt gestrickt. Trotzdem ohne Zweifel eine Bereicherung fürs Regal und immerhin optimale musikalische Untermalung für die Sommerparty im Freien, oder fürs Abhängen - aber dann mit Cocktail in der Hand ... und Zuhören!
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mit der Single CLOCKS von COLDPLAY, 9. Mai 2007
Selten hat es ein derartig spektakuläres Musikprojekt gegeben, das so überzeugend daherkommt!
Nach über einem Jahr des Experimentierens und Arbeitens in Havannas Abdala Studios haben die kubanischen Musiker des Buena Vista Social Clubs ihre Zusammenarbeit mit den momentan erfolgreichsten internationalen Künstlern abgeschlossen.
Das Ergebnis nennt sich «Rhythms Del Mundo Cuba» und präsentiert Hits wie «Clocks» von Coldplay, «I Still Haven't Found What I'm Looking For» von U2 oder«The Dark of the Matinee» von Franz Ferdinand - im Stil des kubanischen Musikkollektivs produziert, aber von den Originalinterpreten eingesungen.
Den Produzenten ist es sogar gelungen, die in dieser Hinsicht ansonsten sehr zurückhaltenden Arctic Monkeys für «Rhythms Del Mundo Cuba» zu gewinnen. Neu arrangiert von Demitrio Muniz, haben die Kubaner den Songs ihrer Kollegen aus dem Westen neuen Glanz im Son-Sound eingehaucht.
Nachdem Ibrahim Ferrer, die Stimme des Social Club-Projekts, vor gut einem Jahr gestorben ist, haben Lateinamerikas große Sängerin Omara Portuonda, einzige Frau im Club, und die All Stars Barbarito Torres, Amandito Valdes, Virgilio Valdes, Angel Terri Domech, Manuel `Guajiro' Mirabal, Orlando Lopez `Cachaito' sowie Demetrio Muniz ihr gemeinsames Werk fortgesetzt. Ferrer gedenken sie auf «Rhythms Del Mundo» mit der Veröffentlichung von dessen letzter Gesangsaufnahme.
Der Buena Vista Social Club hat sich seit Ende der 1990er Jahre mit Hilfe von Ry Cooder (Musikproduktion) und Wim Wenders (Dokumentation) einen Namen gemacht als Wahrer traditionell-zeitloser Son-Rhythmen.
Mit «Rhythms Del Mundo» unterstützen alle am Projekt beteiligten Künstler sowie Universal Music die britische Organisation APE (Artists Project Earth) in ihrer «Stop Global Warming»-Kampagne. APE ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Künstlern, Journalisten und Filmemachern und hat sich voll und ganz dem Umweltschutz verschrieben. Gegenwärtig tritt APE zuvorderst für Opferhilfe bei Naturkatastrophen ein und bemüht sich zudem, neues Bewusstsein für die Gefahren von Klimawandel und globaler Erderwärmung zu schüren. «Wenn wir jetzt nicht handeln, werden unsere Enkel uns auf ewig verfluchen», sagt der Songwriter, Produzent und APE-Gründungsvater Kenny Young und verweist auf den Tsunami im Indischen Ozean zu Weihnachten 2004, verheerende Erdbeben in Asien und den Hurrikan Katrina (August 2005).
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