Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Perfekte Massenware, 24. August 2009
Das Problem an diesem Film ist natürlich seine Vorhersehbarkeit. Gibt es einen einzigen Zuschauer in diesem Film, der nicht schon nach fünf Minuten wusste, dass der Held, am Anfang Börsenmakler in London, am Ende sein weiteres Leben glücklich verheiratet in der Provence weiter führen wurde? Hier, in diesem Film, ist noch nicht mal der Weg dahin überraschend. Über guten Wein führt dieser, und natürlich über eine Frau. Und dann noch über warme Sommernächte, gutes Essen und einen Haufen mehr oder weniger skurriler Anwohner einer wunderschönen Kulisse.
Auf der anderen Seite muss man sagen, dass das alles schon mit viel Gefühl (und natürlich auch mit einem ausreichenden Schuss Professionlität) in Szene gesetzt ist. Selten waren Landgüter in einem Film so schön, Weinbauern so knudelig, Französinnen so sexy und Börsenmakler so zynisch. Und so will man denn wirklich an die Dauer dieses Happy Ends glauben, und daran, dass die Großstadt mit ihren Ablenkungen eben doch nicht der Höhepunkt der Gefühle ist. Für einen Moment jedenfalls.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hollywood in der Provence, 16. Februar 2009
Ein herzloser englischer Broker erbt das Weingut seines Onkels in der Provence, auf dem er einst als kleiner Junge glückliche Sommerferien verlebte. Natürlich kommen die verdrängten Erinnerungen beim Besichtigen des Erbes langsam zurück, und natürlich folgt dann etwas verzögert die Sinnkrise. Ach ja, es hätte so ein schöner Film werden können. Aber bereits nach zehn Minuten weiß man, dass man Hollywood-Unterhaltung gekauft hat.
Der in die Kindheit zurückblickende Anfang ist viel versprechend, aber dann kommen wilde Schnitte nach London, wo unser Broker Max Skinner (Russel Crowe) heftig an den Finanzmärkten herummanipuliert. Was uns da gezeigt wird, ist billig und nichts weiter als das Klischee, das man immer zeigt, wenn man keine Ahnung von der Wirklichkeit hat. Als sich dann Max in die Provence aufmacht, merkt man leider, dass die Regie auch hier nicht gewillt ist, dem Rhythmus der Landschaft zu folgen und sich der Stimmung langsam anzupassen. Stattdessen wird das Tempo noch schneller und endet in Slapstick-Einlagen. Erst danach fängt sich der Film langsam. Wer nun gedacht hat, dass die Stimmung in der Provence endlich zum tragenden Element dieses Streifens wird, sieht sich leider getäuscht.
Den amerikanischen Machern dieses Films ist die europäische Kultur offenbar ein Rätsel. Sie verfallen in ein recht hilfloses und klischeehaftes Beschreiben der französischen und englischen Mentalität, weil sie deren Wesen nicht verstehen. Hätten sie den Film nach Kalifornien und New York verlegt, wäre er garantiert besser geworden.
Einen wunderschönen französischen Farbtupfer bringt Marion Cotillard in diesen leider nur durchschnittlichen Streifen. Ich musste allerdings zweimal hinsehen, ehe ich begriff, dass dies dieselbe Frau ist, die wir aus "La Vie en Rose" in so grandioser Erinnerung haben.
Fazit.
Wahrscheinlich habe ich zu viel erwartet und wurde deshalb enttäuscht. Dies ist ein recht guter Unterhaltungsfilm aus Hollywood, der mit allen Klischees arbeitet, die man sich bei Thema und Figuren so vorstellen kann. Nicht schlecht, wenn man keine anderen Filme kennt, die in der Provence spielen und nur Unterhaltung sucht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schöne Romantik-Komödie in fantastischer Landschaft, 14. Mai 2009
Die Geschichte des Films wird mit wunderschönen Bildern aus Südfrankreich erzählt, bei denen man sofort den Wunsch hat, dorthin zu reisen.
Russel Crowe (Max) spielt anfangs einen knallharten, skrupellosen Börsenmakler. Gefühle oder gar Liebe spielen in seinem Leben absolut keine Rolle. Hier zählt nur Macht und Geld. Die Nachricht vom Tod seines Onkels lassen jedoch diese Gefühllosigkeit ein wenig bröckeln. Um das Erbe (ein Chateau in Südfrankreich) antreten zu können, muss er in die Provence reisen und hier verfällt er immer mehr dem Charme der Landschaft, den Erinnerungen an sein früheres Leben (welche in Rückblenden dem Zuschauer näher gebracht werden) und einer jungen, wunderschönen Französin (Fanny).
Der innere Kampf von Max, nicht dem Charme und den Erinnerungen an seine Jugend und vor allem an seinen Onkel zu verfallen, sondern aus dem Weingut Profit zu schlagen und es so teuer wie möglich zu verkaufen, spielt Russel Crowe absolut überzeugend. Die Reibereien zwischen dem Verwalter des Weinguts wie auch mit Fanny, in die sich Max selbstverständlich verliebt, sind witzig und unterhaltsam.
Klar ist das Ende vorhersehbar. Aber der Weg dahin ist sehr unterhaltsam umgesetzt, mit schönen romantischen, lustigen und auch traurigen Szenen und traumhaft schönen Landschaftsaufnahmen. Wer einfach nur einen Abend angenehm unterhalten werden möchte, ist bei diesem Film gut aufgehoben.
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