Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schatten der Vergangenheit, 4. April 2008
Im vom Hurrikan Katrina noch immer verwüsteten New Orleans wird ein Bombenanschlag auf eine Fähre verübt, die über 500 Person - ein großteil davon Matrosen auf dem Weg zu einer Feier in die Luft gesprengt. Hunderte sterben bei diesem Anschlag, die Spurensuche erweist sich als äußerst schwierig, da die Ermittlungsbedingungen schwierig, die Durchführung des Anschlags professionell von statten lief. Als Beauftragter vom amerikanischen ATF (Alcohol, Tabacco, Firearms) ist auch Doug Carlin an den Ermittlungen beteiligt und stößt bald auf etwas auffälliges: Eine Frau - Claire Kuchever - die allem Anschein nach ebenfalls ein Opfer des Anschlags war, jedoch bereits vor der eigentlichen Katastrophe aufgefunden wurde. Doug erkennt sofort die Verbindung zwischen Claire und dem geheimnisvollen Terroristen und wird kurzerhand zu einem Ermittlungsteam hinzugezogen, dass mittels einer ominösen Maschine 4 Tage und 6 Stunden in die Vergangenheit blicken kann und so erhofft, den Täter bei frischer Tat zu beobachten. Während er Claire auf dem Weg zu ihrem Tod beobachtet, entwickelt Doug Gefühle für diese bereits tote Frau und mehr und mehr drängt sich ihm die Frage auf, ob man mit dieser Maschine die Vergangenheit nicht nur beobachten, sondern auch verändern kann...
Dejavu ist ein brillianter Sciencefiction-Thriller, der mit einer tollen Besetzung, einer packenden Story und knallharter Action aufwartet. In die Rolle des cleveren und professionellen ATF-Agents Doug tritt Denzel Washington, der zu den wohl besten Schauspielern unserer Zeit gilt und die Rolle des ungeduligen Profi-Ermittlers perfekt verkörpert und seine auf Verlustangst basierende Distanziertheit, seinen eisernen Willen aber auch seine sentimentalen Seiten hervorragend rüberbringt.
An seiner Seite spielt die bislang eher unbekannte Paula Patton die Frau, auf der alle Augen ruhen: Claire Kuchever. Von Frau Patton ist mit Sicherheit noch viel zu erwarten, spielt sie diese Rolle doch sehr natürlich und emotional, unsicher aber doch mutig und geradezu hinreißend.
Bekannter ist da doch Val Kilmer, der Pryzwarra, einen der Spezialermittler, darstellt und zusammen mit Adam Goldberg, der Denny, den von den Nebenfiguren wohl am interessantesten Charakter darstellt, da man in ihm einen Physiker und Spirituellen vereint hat.
Erwähnenswert sei noch Bruce Greenwood, bekannt unter anderem aus Doppelmord, der auch hier wieder eine eher negative Rolle zu spielen hat.
Die Thematik des Films ist faszinierend, wenn auch doch nicht unbedingt neu. So stellt "Dejavu" quasi das gegenstück zu "Paycheck" dar, wo eine maschine genutzt wurde, um die Zukunft zu sehen und zu verändern, genau wie hier mit der Vergangenheit. Die Theorien, mit denen die jeweiligen Maschinen gerechtfertigt werden, sind in beiden Filmen die selben und gehen auf Einstein zurück. So stellt der Film die frage, inwieweit man sein Schicksal verändern kann und zeigt den Konflikt zwischen Mensch und göttlicher Fügung/Schicksal. Zudem die bereits in "Die zeitmaschine" aufgeworfene Frage, ob man durch eine Reise in die Vergangenheit und dortiges Handeln überhaupt etwas verändern kann. Sehr spannende Thematiken also.
Der Bösewicht Carroll Oerstadt, gespielt von Jim Caviezel, ist ebenfalls etwas besonderes und die Szene, in der er von Doug verhört wird, besonders gelungen. Er wird bewusst düster und mysteriös gespielt, sein Motiv bleibt vage und doch bestimmt und es handelt sich hier nicht um den klassischen Standardbösewicht. Ein großes Plus an dieser Stelle.
Auch wenn die Explosionen im Film einen gewaltigen Umfang haben und wunderbar in Szene gesetzt sind, kommt der Film doch mit verhältnismäßig wenig action aus und erzeugt Spannung, obwohl er über eine lange Zeit nur in einem kleinen Raum mit einem großen Bildschirm und einer Reihe Leuten davor spielt. Die Action, die es gibt, ist jedoch äußerst gut gemacht und beeindruckend und es wird eine Art der Autoverfolgung gezeigt, die wohl einzigartig bleiben wird.
Wer allerdings erwartet, dass hier das Dejavu-Phänomen aufgeckt wird, ist falsch, denn es geht quasi überhaupt nicht darum. Nur gegen Ende wird der Bezug zum Filmtitel angedeutet und wer nicht genau aufpasst, wird ihn vermutlich sogar verpassen. Das ist in meiner Hinsicht nichts schlechtes, sondern eher ein weiterer Pluspunkt.
Auch bleibt bis zu den letzten fünf Minuten noch vollkommen offen, ob es denn nun ein Happy Ending gibt oder nicht... Spannung pur.
Der Film spielt in New orleans und bei den Bildern, die von der Stadt zu sehen sind, sind noch immer die Verwüstungen zu erkennen (teilweise sogar sehr extrem), die der Sturm Katrina dort angerichtet hat und der Film ist den leidgeplagten Einwohnern dieser Stadt gewidmet. Ein schöner Zug der verantwortlichen!
Und auch wenn die Thematik doch so ernst ist, ist doch auch ausreichend Humor darin, um ihn nicht ganz so düster wirken zu lassen.
Das Bonusmaterial erscheint erst gering (auf den ersten Blick lediglich ein Audiokommmentar), jedoch sind in diesen auch kurze Phasen eingearbeitet, in denen der Film einfach stoppt und zur Szene passendes Making-of-Material mit Interviews mit Schauspielern und crew eingeblendet.
Wer sich also ein bisschen für Zeitreisen und die Physik dahinter, für spannende Action und eine Geschichte von hoffnungsloser Liebe interessiert ist hier genau richtig. Brilliante Darsteller, nicht vollkommen neue aber hervorragende Story und gewaltige Spannung interessiert, sollte sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen. Jerry Bruckheimer Filme sind sowieso immer gut und wenn dann auch noch Tony Scott und Denzel Washington mitwirken, kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Eindeutig fünf Sterne!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Interessante Zeitreisen-Variante!, 12. Mai 2007
DEJA VU hat mich wirklich überzeugt. Es hat Spaß gemacht diesen Film zu schauen denn er ist spannend, actionreich und was mir am meisten gefallen hat ist die Tatsache das man die Handlung mitverfolgen muss um nicht den Faden zu verlieren. Leider sind die meisten Action-Filme der letzten Jahre lediglich mit bombastischen Effekten und schwacher Handlung bestückt so das man froh sein kann mit DEJA VU endlich wieder einen gut durchdachten Thriller serviert zu bekommen.
Dennoch weiss ich natürlich das nicht jeder mit dem Genre der Zeitreisen-Filme etwas anfangen kann. An dieser Stelle sollte man sich bewusst darüber sein das solche Vorstellungen natürlich relativ sind und sich teilweise Logikfehler einschleichen die man letzlich jedoch nie vollständig begreifen wird.
Begeistert war ich in diesem Fall von der, neuen Variante der Zeitreise. So einfach wie in "Butterfly Effect" (Gedankenkraft) oder der Fortbewegungsidee in "Zurück in die Zukunft" ist es in diesem Falle nicht. Ich möchte nicht zu viel verraten aber die schräge Idee des Films die Vergangenheit zu verfolgen war richtig genial.
Ebenfalls eine Bereicherung für den Film war Denzel Washington der mit dieser Rolle mal wieder bewiesen hat was für ein guter Schauspieler er ist. "Man On Fire", ebenfalls mit dem "Team" Washington/Scott hat mir im direkten Vergleich garnicht gefallen, wobei ich weiß das es in diesem Film nicht um Zeitreisen ging.
Als Fazit würde ich sagen das jeder Fan von Zeitreisen sich DEJA VU unbedingt anschauen sollte. Alle anderen sollten alles andere als Ihr Gehirn abschalten wenn sie den Film schauen wollen.
"Endlich mal wieder ein wirklich guter Hollywood-Film mit Grips"
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Denzel geht zurück!, 2. Juli 2008
ATF Agent Doug Carlin (Denzel Washington) untersucht den Terroranschlag auf eine Fähre. Pfiffig wie er ist, findet er ziemlich schnell die richtige Spur zum Täter: Ein Auto, das der jungen Claire Kuchever (Paula Patton) gehörte. Claire liegt allerdings verstümmelt und verbrannt im Leichenschauhaus.
So weit so gut, trotzdem hätte Doug wohl kaum eine Chance, den überaus gerissenen Täter festzunageln, wenn das FBI mit dem er zusammenarbeiten darf, nicht eine reichlich skurrile "Zeitreisemaschine" zur Fahndung einsetzen würde. Mit diesem Einstein-Rosen-Brücken-Wunder gelingt es nun den Täter zu verfolgen und dingfest zu machen, und vielleicht kann man sogar die Vergangenheit ändern und das Unglück verhindern - Doug Carlin versucht es jedenfalls.
Denzel Washington und Jerry Bruckheimer stehen für hochkarätige Action und dramatische Spannung und darauf kann man sich auch in diesem Film verlassen. Mag die Zeitreisethematik auch ein bisschen weit hergeholt und nicht konsequent zu Ende gedacht erscheinen, die Geschichte behält ihren fesselnden Thrill bis zur letzten Minute und entschädigt für den eher gehaltlosen SiFi Anteil.
Denzel Washington zeigt dass er's drauf hat. Er spielt herausragend wie immer und zusammen mit sexy Paula Patton und dem etwas in die Jahre gekommen Val Kilmer unterhält er den Actionfan auf höchstem Niveau, wenn er den Bösewicht (ein erschreckend guter Jim Caviezel) nach Strich und Faden aufmischt. Dass dabei zum Teil wild geballert wird und man einige erschreckende Szenen zu sehen bekommt, liegt in der Natur des Films.
Oder wie sagt Doug? "Macht euch gefasst, ich glaube ihr werdet gleich einen Mord sehen!"
Ein spannender Super-Thriller mit ausgezeichneten Darstellern, aber bitte am Ende bloß nicht über Logikschwächen oder Paradoxien nachgrübeln...
DVD:
Bildformat 2.35:1 16:9
Sprachversionen/Tonformat: Deutsch 5.1, Englisch 5.1, Italienisch 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Türkisch
Lauflänge ca. 121 Minuten
Extras: Zeitfenster: Das Making of Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit mit ausführlichen Informationen über die Dreharbeiten in New Orleans, die Stunts & Special Effects sowie Interviews mit Tony Scott und Produzent Jerry Bruckheimer
Erweiterte Szenen mit Audiokommentar von Regisseur Tony Scott
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