Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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77 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Arzt, dem die Zuschauer vertrauen..., 12. Dezember 2006
Hugh Laurie soll einmal erklärt haben, dass er sich nicht sicher sei, jemals aus der Komikerecke herauszufinden. Sein Gesicht mache dies einfach nicht möglich. Glücklicherweise sah das u. a. Bryan Singer anders und engagierte ihn für die Rolle des Dr. Gregory House, nicht ahnend, dass Hugh, der den gewünschten, amerikanischen Akzent perfekt imitierte, kein Amerikaner ist.
Seither verkörpert Laurie einen der genialsten Kotzbrocken der aktuellen, amerikanischen TV Landschaft mit allen nötigen Facetten und in provozierter Anlehnung an den brillantesten Romandetektiv, Sherlock Holmes. Jüngst ergab eine Umfrage sogar, dass die meisten Zuschauer einem Dr. House das größte Vertrauen entgegenbringen würden, gäbe es ihn wirklich. Und das, obwohl er alles andere als sozial verträglich oder gar freundlich erscheint. Vertrauen erweckend schon mal gar nicht. Dass man dennoch lieber von ihm behandelt werden möchte, liegt zum einen an seiner unbestrittenen Kompetenz, zum anderen sicher auch daran, dass er seinen Patienten zwar so gut wie nie sagt, was sie hören wollen, aber mit Sicherheit immer, was sie hören müssen.
Stacy: "Weißt du, was toll an dir ist? Dass du immer glaubst, du hast recht. Doch viel frustrierender finde ich es, dass du fast immer recht hast."
So misanthropisch er erscheinen mag, für Dr. House hat das Leben seiner Patienten oberste Priorität. Da interessiert es auch nicht, ob diese vielleicht lieber sterben wollen. Deren Wünsche sind ohnehin zweitrangig. Immer ein bisschen am Rande der Legalität, setzt er alles daran, den oft skurrilen Krankheiten auf den Grund zu gehen. Da kann es schon mal vorkommen, dass er sich freiwillig verklagen lässt, um Zeit zu gewinnen, mit kühnen Arzneimittelexperimenten seine Kollegen schockiert, mit einem Patienten ein Wettsaufen veranstaltet, um ihn zu entgiften oder einen Chirurgen mit etlichen tausend Dollar zu bestechen versucht.
House: "So riskant ist die Therapie nicht. [...] Wenn's hilft, haben wir recht. Wenn er stirbt, war's irgendwas anderes."
Doch wie so oft bei einer harten Schale, gibt es einen weichen Kern. Wenn House mal ab und zu über die verbalen Kontras seines besten Freundes Wilson, seiner Chefin Cuddy, seiner Kollegen und seiner Exgeliebten Stacy stolpert und dieser weiche Kern durchschimmert, dann sind das mit die besten Momente einer House Episode. Nicht zu vergessen all die Gehässigkeiten und sarkastischen Kommentare, bei denen man sich gelegentlich zu La Ola Wellen hinreißen lässt.
Fazit: Wer sich für sozial unverträgliche Miesepeter begeistern kann, die genau deswegen so unglaublich liebenswert sind, der sollte sich diese Serie nicht entgehen lassen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Außergewöhnlich gute Serie, 26. Februar 2009
Dr. House ist eine der außergewöhnlichsten Serien, die ich je gesehen habe.
Jemand kommt mit einer unscheinbaren Krankheit ins Krankenhaus und Dr. House und sein Team müssen die wahre Ursache herausfinden. Einerseits wünscht man sich solch einen Arzt im Ernstfall, andererseits auch wieder nicht. Dr. House ist mürrisch und absolut kein Menschenfreund, dafür aber absolut genial. Ich finde es absolut faszinierend mit anzusehen, wie sie über Umwege immer ihre Patienten heilen.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Serie gut - Box mangelhaft, 27. Dezember 2006
Inhalt:
Die Box enthält alle Folgen der 1. Staffel von Dr. House. In meinen Augen ist die Serie absolut sehenswert, auch für diejenigen, die sonst weniger von Ärzte-Serien fasziniert sind. Das gute an der Serie ist, dass sie den Arzt als Menschen mit Stärken und Schwächen darstellt und nicht nur eine Seite betont.
Bild und Tonformat:
Deutsch und Englisch vorhanden. Bildformat 4:3 wie im Fernsehen. Qualtität in Ordnung.
Extras:
Knapp über 20 Minuten Hintergrundwissen, war zwar nicht schlecht, hat mich aber auch nicht vom Hocker gerissen. Eigentlich erzählen nur viele Mitarbeiter, wie toll sie alle miteinander auskommen und wie schön die Arbeit deshalb ist.
Aufmachung der Box und des DVDs Menüs:
Eine Box mit 3 Slimline-Hüllen, in denen jeweils zwei DVDs stecken. Alle Hüllen und DVDs haben den selben Aufdruck, lediglich die Episodentitel samt Inhalt und die Nummer der DVD ändern sich.
Bei anderen Serien ist das besser geregelt, indem z.B. jede CD einen anderen Darsteller zeigt.
Das Menu der DVD ist sehr schlicht gehalten. Es besteht zwar die Möglichkeit die einzelnen Episoden auszuwählen, aber ein Vorschaubild fehlt. Für eine professionelle Produktion ist das in meinen Augen zu wenig.
Zur ersten Folge: Ich habe die erste Folge selbst nicht im TV gesehen, habe mir aber sagen lassen, dass diese dort genauso seltsam aussah. Daher ist davon auszugehen, das kein Mangel an der DVD vorliegt, sondern die Folge einfach mit einem Filter vor der Kamera gedreht wurde.
Fazit:
Die Serie ist gut, die Umsetzung wirkt auf mich ein wenig lieblos (besonders an den Menus zu erkennen).
Allerdings kommt es auf den Inhalt an, und der ist absolut sehenswert.
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