Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Teuflisch gute Fortsetzung !, 8. Juni 2006
Nach dem Erfolg von Das Omen war es nur eine Frage der Zeit bis eine Fortsetzung kommen würde. So dauerte es auch nur zwei Jahre bis 1978 Damien - Omen II in die Kinos kam. Selten reichen Fortsetzungen auch nicht annähernd an den Erstling heran, aber in diesem Fall gelang Regisseuer Don Taylor ein äußerst gelungenes Sequel.
Geboren im Zeichen des Antichristen am 06.Juni um sechs Uhr morgens wächst Damien Thorn nach dem Tod seiner Eltern bei seinem Onkel und seiner Tante auf.
Plötzlich häufen sich in Damiens Umgebung wieder die mysteriösen Todesfälle und von seinem Ausbilder auf der Militärakademie erfährt der Junge von seiner wahren Bestimmung.
Nach anfänglichem Unglauben beginnt auch sein Onkel (William Holden) langsam daran zu glauben das er mit Damien den Sohn des Teufels großgezogen hat. Nachdem es für Ihn keine Zweifel mehr daran gibt will er dem ganzen ein Ende setzen und Damien töten.
Die Handlung ist im Vergleich zum Vorgänger nicht sonderlich neu und kopiert diese zum Großteil, aber dafür wurde das ganze spannend und optisch brilliant umgesetzt. Regisseur Don Taylor setzt die Horrorelemente sehr gezielt und gekonnt ein und schafft es die Spannung konsequent zu steigern.
Die Szenen der Journalistin die nach dem Angriff der Krähe vom Lkw erfasst wird oder die Szene beim Eishockeyspiel sind für mich absolute Highlights der Omen Reihe. Jonathan Scott Taylor macht als Damien eine gute Figur und auch Ihm nimmt man seine Rolle wie dem Vorgänger Harvey Stevens ab. In einer Nebenrolle als Damiens Ausbilder an der Akademie ist übrigens Lance Henrikson zu sehen der später vor allem mit Aliens, Alien VS Predator und der Serie Millenium bekannt wurde. Mit William Holden hat man sich dann in einer Hauptrolle wie in Teil eins mit Gregory Peck einen der großen Hollywoodschauspieler geangelt.
Bei der DVD handelt es sich um die Ausgabe aus der bereits 2001 erschienen Box zum 25 jährigen Jubiläum des ersten Films. Das bedeutet das der Film vor allem einmal völlig uncut vorliegt, was ja nicht immer so war wenn man da an frühere Ausgaben auf VHS denkt. Die Bild- und Tonqualität sind für das Alter des Films relativ gut, aber an Bonusmaterial gibt es leider einzig und alleine den Trailer zu den drei ersten Omen Filmen. Das Menü wiederum finde ich äußerst gelungen.
Die Filmmusik stammt wie schon beim Vorgänger von Jerry Goldsmith einem der ganz Großen was Filscores betrifft. Er schafft es sein Score zu Damien-Omen II auf dem gleichen Niveau wie bei Das Omen zu bringen. Die Filmmusik zu den ersten drei Teilen gibt es in einer Box welche für Fans absolut zu empfehlen ist, da hier beim Score zu Damien-Omen II uralte Aufnahmen wieder aus den Archiven von 2oth Century Fox geholt wurden.
Für mich ist Damien-Omen II eine Fortsetzung die fast die Qualität des ersten Teiles erreicht und zu einem der besten Filme des Horrorgenres zählt. Für Fans der Reihe empfehle ich die Quadrilogy Box mit allen vier Filmen die vor allem preislich die Anschaffung wert ist.
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Teufel in der Pubertät - "Damien - Omen II", 11. Dezember 2008
Der Sohn des Teufels ist zurück! Mitten in der Pubertät muss er sich seiner unheimlichen Kräfte bewusst werden und sie zielbringend einsetzen. Zur Seite stehen ihm dabei ein übereifriger Konzern-Manager (Robert Foxworth mit schrecklichem Minipli) und Genre-Ikone Lance Henriksen als Damiens Ausbilder in der Militär-Akademie. Zieh-Eltern William Holden und Lee Grant ahnen jedoch, dass da etwas mit dem Spross nicht stimmt...
Die Fortsetzung des Klassikers "Das Omen" aus dem Jahr 1978 ist als Sequel durchaus ansehbar, bietet eine solide Starbesetzung, einen fantastischen Score von Jerry Goldsmith (der meiner Meinung nach dessen Oscar-prämierte Musik des Originals noch übertrifft) und einige spektakuläre Todes-Sequenzen, und die sind es letzten Endes, was die Fans sehen wollen. Was hingegen fehlt, sind ein durchgehender Spannungsbogen sowie die unheimliche Gruselatmosphäre des ersten Teils. Einige Unwahrscheinlichkeiten trüben allerdings den Genuss, auch entwickelt der Film nicht unbedingt die Geschichte weiter, sondern spult sie mit verändertem Personal von vorne ab - jeder, der hinter Damiens Geheimnis kommt, muss sterben, und das auf möglichst bizarre Weise. Eine neugierige Journalistin wird von einer übrig gebliebenen Hitchcock-Krähe angegriffen und vom Laster überrollt, ein Wissenschaftler von einem Fahrstuhlseil zerteilt, und in der wohl besten Sequenz bricht der großväterliche Freund der Familie auf einem (fast) zugefrorenen See im Eis ein. Das höllische Geschehen ist bis in die Nebenrollen gut gespielt, auch wenn die ungewöhnliche Präsenz eines Gregory Peck fehlt. Alles in allem ist DAMIEN - OMEN II sicher kein Horror-Meisterwerk, aber was Fortsetzungen angeht, spielt er durchaus in einer höheren Liga und ist um Längen besser als der vermurkste dritte Teil. Interessant übrigens, dass hier global agierende Konzerne als Hort des Bösen und ihre Manager als Handlanger des Teufels dargestellt werden. Sollte der Film womöglich so prophetisch sein?
Diese DVD-Neuauflage bietet außer dem hübschen Cover wenig Neues, der Ton liegt in Deutsch 2.0 Stereo, in Englisch 2.0 Surround vor. Als Extras bietet sie den Kommentar von Produzent Harvey Bernhard sowie ein Interview zum Start des "Omen Remakes" von 2006. Ave Satani!
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Weniger subtil als Teil 1, aber wirklich gut!, 25. Februar 2007
Es gehört ja schon seit Jahrzehnten zu Hollywood, dass man gute - oder zumindest erfolgreiche Geschichten - ausreizt bis zum Geht-nicht-mehr. "The Omen", der Gruselklassiker aus dem Jahre 1976, darf sicherlich für sich in Anspruch nehmen, ein gelungener, gut konstruierter Gänsehautfilm zu sein.
An seinen Erfolg wollte man rasch anknüpfen, so kam bereits zwei Jahre später das Sequel "Damien: Omen II" ins Kino. Die Voraussetzungen für einen Erfolg waren denkbar schlecht, mitten im Dreh schmiss Regisseur Mike Hodges hin und wurde durch Don Taylor ersetzt. Aus Hodges' Regie blieben die Militär- und Fabrikszenen im Film übrig.
Am Ende war es für die Filmemacher ein Happy End, denn auch "Omen II" spülte reichlich Geld in die Kinokassen, fiel allerdings bei Filmkritikern durch. Man kritisierte die aneinander gereihte Brutalität, die kaum mehr etwas mit dem subtilen Thrill des Vorgängers zu tun hatte. Vielmehr wirkt "Omen II" wie eine Collage des Schreckens, der viele Figuren zum Opfer fallen.
Aber ist das nun unbedingt schlecht? Nein, denn es gibt an diesem Film eigentlich nichts auszusetzen. Die Dramaturgie ist zwar nicht gerade vielschichtig, dafür stimmig und konsequent. Es gibt den ein oder anderen wirklich guten Aha-Effekt und es gibt auch reichlich "heftige" Szenen, welche nervlich zartbesaitete Gemüter vermutlich allzu stark beanspruchen dürften.
Auch schauspelerisch gibt es Akzente: Der 14-jährige Jonathan Scott-Taylor vermag als Damien zu überzeugen; dass ihn heute kein Mensch mehr kennt, tut seiner guten Leistung keinen Abbruch. Altstar William Holden als Onkel Damiens, Lee Grant als dessen Frau Ann - sowie Lance Henriksen in einer kleinen Rolle - liefern ebenfalls gute Darstellungen.
Nun zur Handlung: Ein christlicher Spriritueller mit Namen Yigael hatte einst seine Visionen des Antichrist malerisch umgesetzt, indem er sie auf einer Wand verewigte. Das Bildnis des Antichristen, das dort zu sehen ist, gleicht Damien wie aus dem Gesicht geschnitten. Man versucht, noch eine Warnung an den Vormund Damiens abzusenden, doch dazu kommt es nicht mehr. Jahre später ist Damien 14, wohnt bei seinem Onkel und besucht nun eine Militärakademie. Damiens Selbstfindung ist der Gegenstand dieses Films, bei der ihm vermeintlich dunkle Gemüter eine Hilfe sind. Diejenigen, welche sich Damien in den Weg stellen, rottet er - mit zunehmender Gewahrwerdung seines Selbst - immer gnadenloser aus.
Sicher hätte die DVD besser sein können. Es ist wohl ratsam, den Kauf auch vom Preis abhängig zu machen. Aber immerhin sind einige nicht uninteressante Extras enthalten; das ist also alles in allem noch passabel. Fans von düsterem Horror sei der zweite Teil vom Omen dringend ans Herz gelegt - überblickt man das, was noch folgen sollte, muss man diesen Film tatsächlich als letzten Höhepunkt des Stoffs bezeichnen.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|