Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
HIMMEL, WAS FÜR EIN TEIL, 20. April 2008
Es geht um Jack Mosley, und mit der Leistung in dieser Rolle rückt für mich Bruce Willis endgültig in die Riege der besten Hollywood-Mimen auf. Er gibt den vom Leben gebeutelten, desillusionierten, nervlich und körperlich am Ende befindlichen Cop in absolut überzeugender Manier.
Seine geistige und nervliche Fitness ist tief im Minusbereich angesiedelt. Trotzdem drückt ihm sein Vorgesetzter, nach einer absolvierten Nachtschicht, noch einen Sonderauftrag auf. Eine scheinbar leichte Sache. Er soll den Kleinkriminellen Eddie Bunker (Mos Def) zu einem Untersuchungsausschuss bringen, der im 16 Block entfernten Gerichtsgebäude stattfindet. Einfach, weil nur cica 15 Autominuten entfernt? Nur auf den ersten Blick. Denn wir sind in New York, morgens ab 08.00 Uhr. Die Anhörung im Untersuchungsausschuss ist um 10.00 Uhr zu Ende. Bis dahin sollte es doch möglich sein, den nervenden Eddie abzuliefern. Schon im eigenen Interesse von Jack, wie der sofort faszinierte Zuschauer schnell merkt, denn der Kleinganove ist eine Quasselstrippe, die ohne Ende Worte absondert.
Und der 16-Blocks-lange-Weg ist es, um den es geht. Aus den 15 Minuten werden volle zwei Stunden.
Krasse Wendungen, die natürlich nötig sind, um die Spannung hoch zu halten, entbehren mancher Logik, aber das ist Ihnen bald egal. Denn wer es auf den kleinen Halunken abgesehen hat, ist nicht eine handvoll Ganoven, sondern eine massive Truppe von Polizisten, die ein ausgeprägtes Interesse daran haben, dass Eddie nicht aussagt. Und die Interessenvertretung korrupter Bullen zieht alle Register. Legale und illegale.
Eröffnet wird die Verfolgungsjagd, als Jack Mosley mal kurz anhält, um sich einen neuen Whiskey zu besorgen. Im Schnapsladen bekommt er gerade mit, dass auf Eddie ein Mordanschlag verübt werden soll, den er nur dadurch verhindert, dass er den Killer liquidiert. Er verbarrikadiert sich in einer Kneipe und ruft Verstärkung. Es kommt sein Expartner Frank Nugent (faszinierend-nervig Kaugummi kauend und überzeugend bis zur letzten Einstellung David Morse). Und damit ist die GEGENSEITE eindrucksvoll ins Spiel eingeführt.
Mitspielen oder Sterben, das ist für Jack Mosley die Frage. Er entscheidet sich für den dritten Weg, die Flucht bis zum Ort der Anhörung.
Ein stets packender, schneller und trotzdem auch spannender Film, der mit raffinierten Schnitten aufwartet und immer wieder eine Wendung parat hat, um neue Spannung aufzubauen.
Manch einer wird maulen und sagen, die Prinzipien der Glaubwürdigkeiten würden mächtig strapaziert, denn wahrscheinlich ist Mosley so fertig wie kaum ein anderer. Aber gerade deshalb, weil dieser ausgepumpte Bulle vom Abstellgleis unvermittelt wieder in der ersten Liga spielt, wird dieses vermeintlich hoffnungslose Himmelfahrtskommando zu einem knalligen Run.
Das ist gutes Cop-Kino.
Und der Willis ich sagte es schon, trotzdem nochmal: - HUT AB. Es ist alleine diesem erstaunlich wandlungsfähigen Schauspieler zu verdanken, dass dieser Film nicht zur Massenware wurde. Okay, das Ende ist vielleicht etwas hollywoodverkitscht. Deshalb NUR FÜNF Punkte ;-))) HMcM
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Willis Action mit noch besseren Schauspielern, 5. September 2006
Im vergleich zu Hostage bietet dieser Actionfilm Willis Spannung in gewohnter Manier. Action und Spannung warten bis zum abwinken und dies alles im Großstadtsdschungel was ein bisschen an "Stirb langsam III" erinnert. Wer die alten Willis Filme mag wird diesen auch auf jeden Fall mögen, was auch besonderst erwähnenswert ist, die schauspielerischen Leistungen an diesem Film sind sehr glaubwürdig und realitätsnah!
Also ohne weiter um den heißen Brei herum zu reden, der Film ist sicherlich keine Revulotion aber wer Willis Filme bisher mochte wird diesen Film sicherlich lieben, da mir eigentlich nichts negatives einfällt und 16 Blocks sicherlich besser ist, als der neue Film mit Bruce Willis namens "Hostage".
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bruce Willis und David Morse in Höchstform, 28. November 2006
Mit 16 Blocks beweist Bruce Willis noch einmal, dass ihm der Übergang vom knallharten Actionstar zum vielschichtigen Dramaschauspieler ausserordentlich gut gelungen ist. Anders als es die Thematik vielleicht vermuten lassen würde, bietet der Film nämlich nur sehr wenige Actionszenen, sondern fokussiert sich vielmehr auf den Charakter und die Wandlung Jack Mosleys, sowie auf dessen Interaktion mit Eddie Bunker und seinem ehemaligen Partner Frank Nugent. Demgemäss wird der Film auch von den schauspielerischen Fähigkeiten der drei Hauptakteure getragen, welche eine fantastische Darstellung abliefern.
Besonders Bruce Willis spielt seine Rolle sehr überzeugend und mit viel Tiefgang. Sein Portrait des heruntergekommenen Cops ist kraftvoll, ausdrucksstark und strahlt eine düstere Ehrlichkeit aus, wie man sie selten in derartigen Filmen zu sehen bekommt.
Gleiches kann man über David Morse sagen, der mit seiner nuancierten Darstellung ein deutliches Zeichen setzt, dass er zu mehr taugt als nur zum Sidekick des Hauptcharakters.
Vor allem die Chemie zwischen diesen beiden Schauspielern funktioniert exzellent und ihre vielschichtige Beziehung kommt plastisch zum Vorschein.
Als schauspielerischen Fauxpas kann man wohl nur Mos Def anführen, der zwar als Charakter durchaus gut passt, dessen Stimme aber leider derart nuschelig und nervig ist, dass sie viel von der ansonsten wunderbaren Atmosphäre zerstört. Dies ist doppelt schlimm, da er in klassischer Eddie-Murphy-Manier den ganzen Film hindurch ohne Unterbruch plappert.
Die Inszenierung ist sehr realistisch und ein wenig düster, ohne dabei aber übertrieben depressiv zu wirken. Der ganze Film wirkt wie aus einem Guss und eröffnet eine faszinierende Perspektive in die Welt der Korruption.
Die Storyline wirkt stellenweise zwar sehr konstruiert und kann auch einige Logiklöcher nicht verhindern, ist dafür aber zumindest innovativ und ausserordentlich spannend. Langeweile kommt den ganzen Film hindurch nicht für eine Sekunde auf, und auch die Emotionen kommen mit einigen wunderschönen Szenen nicht zu kurz.
Viele kleine Nebenfiguren oder Ereignisse, die eigentlich für die Story irrelevant wären, verleihen dem Film zudem eine beeindruckende Tiefe und Atmosphäre.
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