Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Brilliante Animation, tolle Gags, simple Story, 21. März 2006
Der Robotersohn einer Familie vom Lande versucht in der Großen Stadt sein Glück als Erfinder. Dabei gerät der unerfahrene Held in allerlei Intriegen und bestreitet einige Abenteuer. Er lernt, das es wichtig ist, nicht gleich aufzugeben.Die Story ist schlicht gestrikt, und besitzt -recht direkt- die typische Hollywood-Botschaft: Wenn Du etwas wirklich willst, kannst Du es auch schaffen. Das ist aber auch schon das einzige, was an dem Streifen zu bemängeln wäre. Die Animationen sind brilliant und fantasiereich. Die Gags machen wirklich Spaß und die Dialoge sind spritzig! Ein wenig Schwierigkeiten könnte man mit der Einordnung der Zielgruppe dieses Films haben. Die Geschichte ist eher nur was für Kinder, die Gags schon eher was für ältere, die auch solche Sätze wie: "Die Macht ist stark, in diesem da!" richtig einordnen können. Auch die irren Dialoge zu der Geburt eines Roboters aus Gebrauchtteilen kann die jüngere Zielgruppe vermutlich noch nicht ganz verstehen. Insgesamt ist es aber schon ein Spaß für die ganze Familie, ab ca. sechs Jahren!
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Subversives und dabei familientauglich verspieltes Meisterwerk, ..., 23. August 2007
...das ganz ohne erhobenen Zeigefinger ein erhebliches Maß an Gesellschaftskritik liefert und insbesondere den am Shareholder Value orientierten Versuchen, alle Menschen durch unsinnige Modediktate über einen Kamm zu scheren und so möglichst viele Konsumenten in möglichst kurzer Zeit möglichst teuer abzukochen und ihnen den geringst möglichen Gegenwert zu liefern, frech den Spiegel vorhält.
Und nicht nur das: "Robots" zeigt sogar sehr praktikable Alternativen für den Alltag auf: Steh zu Dir selbst und Du kannst alle Deine Angelegenheiten gemeinsam mit Deinen Freunden aus eigener Kraft lösen. Du brauchst keine "Upgrades", wie sie der von Oliver Kalkofe in der deutschen Version gesprochene Muttersöhnchen-Bösewicht Ratchet den Robotern (eine schöne Analogie auf die Programmierungen und Automatismen des MenschSeins, die - wenn sie angenommen werden - letztlich doch eine ganz eigene Freiheit hervortreten lassen) zwangsweise gegen viel zu teures Geld angedeihen lassen möchte ... wer keine "Upgrades" kaufen kann, gehört in die Schrottpresse und wird von den "Fegern" eingesammelt ...
Die Idee von Rodney (gesprochen von Ewan MacGregors und Orlando Blooms Synchronstimme Philipp Moog) - der Hauptfigur des Films - die Roboter einfach zu reparieren, ihnen also zu einer einfachen Regeneration statt zu einer teuren Tarnung zu verhelfen, ist ebenso einfach wie erfolgreich. Kaum in der Stadt angekommen, wird er zur Kultikone einer neuen Lebensart, die den rein monetären Interessen von Konzernboss Ratchet und dessen fieser Mutter Madame Gasket (wunderbar fies: Hans-Werner Olm) so sehr im Wege steht, dass er schon bald ganz oben auf deren Abschussliste landet.
Vor einem schnellen Ableben in der Schrottpresse bewahrt ihn nur die von Sarah Connor unfallfrei und lebendig gesprochene Cappy und im weiteren Verlauf die zahlreiche Unterstützung seiner neu gewonnenen Freunde ... sogar sein altes Idol aus dem Fernsehen - der von Wolfgang Völz gesprochene alte Firmenchef Bigweld - schließt sich, inspiriert von Rodney der Bewegung an, die durchaus in einigen Ideen an Anti-Globalisierungsgruppen wie Attac erinnert, dabei aber immer positiv und dem Leben zugewandt bleibt.
Ein weiterer sehr schöner Aspekt dieses Films ist die durchweg sehr positive Unterstützung, die Rodney durch seinen Vater im Verlauf der Handlung mehrfach erfährt. Positive lebensbejahende von guten Gefühlen getragene Vater-Sohn-Beziehungen sind meiner Meinung nach für viele Männer sehr hilfreiche Medizin, um einen neuen Blick auf ihre Rolle als Mann in der Gesellschaft zu gewinnen, eine Rolle, in der es um sehr viel mehr geht, als immer die gerade angesagten "Upgrades" zu kennen und zu kaufen ...
Im Abspann ist der aus meiner Sicht sehr passende Song "From Zero to Hero" der Delmenhorster Sängerin Sarah Connor zu hören, in dem es treffender Weise heißt: "And it's crazy, that the people wait for someone who's strong, even though they could do it on their own, 'cause everyone of us has a hero in his heart." Das Video zu diesem Song und das "Making of" dazu sind als Bonus auf der Scheibe enthalten.
Weitere Extras sind ein Kurzfilm, in dem Tante Fanny, ein weiterer Charakter aus dem Film eine gagreiche Führung durch den Bahnhof von Robot City anleitet, ein paar eher belanglose Statements der deutschen Synchronsprecher, ein kleiner interaktiver Kinderspielplatz, ein paar gestrichene Szenen, sowie einiges an Werbung für das Nachfolgeprojekt "Ice Age 2" und natürlich ein Audiokommentar.
Fazit: Wer mit den eher dünnen Extras leben kann, wird hier mit einer zeitlosen und zu mehr Eigeninitiative einladenden Geschichte belohnt, die in tollen Bildern und einem mir sehr angenehmen Retrostyle erzählt wird. "Robots" ist einer der wenigen Filme, die eine echte, positive lebensbejahende Botschaft in wunderbare Bilder verpackt liefern, so dass es einem sehr leicht fällt, die Hauptperson und ihre Freunde nicht nur zu mögen, sondern sich auch selbst ein paar Gedanken darüber zu machen, ob man das nächste gesellschaftlich vorgesehene "Upgrade" (z.B. neues Auto für den Mann, Botox für die Damen?) nun unbedingt mitmachen möchte ...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Film, schlecht verpackt, 15. März 2006
Von Ein Kunde
Es handelt sich bei diesem Film um eine äußerst unterhaltsam und liebevoll umgesetzte Parabel über den Jugendwahn und die Wegwerfgesellschaft im allgemeinen – also über das „alte Eisen“ im weitesten Sinne. Rein optisch ist der Film den Konkurrenten wie ICE AGE oder THE INCREDIBLES weit überlegen, wenn auch die Story insgesamt etwas dünn geraten ist. Die DVD ist auch für diejenigen, die den Film im Kino gesehen haben, eine gute Ergänzung, weil der Film mit so viel Liebe zum Detail gestaltet wurde, daß man manche Einzelheiten nur erkennt (oder lesen kann), wenn man das Bild einfriert. Auch der Kommentar ist informativ.Die Geschichte ist so erzählt, daß auch Kinder sie verstehen können, enthält dabei so viele reine „Spaßelemente“ (wilde Achterbahnfahrten usw.), daß auch die Allerkleinsten noch ihr Vergnügen daran haben und so viel Humor, daß Erwachsene sich gut unterhalten fühlen. Dazu trägt auch das Staraufgebot der Schauspieler bei, die den Robotern ihre Stimmen leihen: Ewan MacGregor, Mel Brooks, Halle Berry, Drew Carey, Greg Kinnear, Paul Giamatti, Dianne Wiest, Jim Broadbent, Stephen Tobolowsky, Stanley Tucci, dazu Gastauftritte von Terry Bradshaw (mit gebrochenem Arm!), James Earl Jones, Jay Leno (als Hydrant), Al Roker. Insbesondere Robin Williams aber läuft nach all seinen düsteren Rollen aus jüngster Zeit wieder zu gewohnter Hochform auf (wenngleich diese Leistung auch nicht an Genie aus ALADDIN heranreicht). Die deutsche DVD enthält zum Glück die komplette US-Fassung des Films (mit dem amerikanischen Vor- und Abspann). So weit das Positive. Von alldem erfährt der Käufer wenig, wenig er die DVD in der Originalversiegelung irgendwo im Regal sieht. Die Verpackung dürfte zu den uninformativsten gehören, die jemals auf den DVD-Markt geworfen wurden. Es gibt keine Information über Ton- oder Bildformat (Dolby Digital 5.1 und 16:9 anamorph, 1.85:1) oder über die enthaltenen Sprachen (amerikanisch und deutsch, dazu englische, deutsche und türkische Untertitel). Im stationären Handel hätte ich diese DVD nie gekauft, weil diese wichtigen Infos fehlen. Die deutsche DVD enthält natürlich auch die deutsche Synchronisation, wo man statt oscarprämierter Topschauspieler mit der dritten Garde der PRO7-Möchtegernkomiker und einer talentlosen Poptröte abgespeist wird. Zu allem Überfluß mißbraucht man diesen Film hierzulande auch noch, um Platten zu verkaufen. Es ist verständlich, wenn in Kinderfilmen englische Songs durch deutsche Fassungen ersetzt werden, aber englische Songs durch andere englische zu ersetzen, ist haarsträubender Schwachsinn. Man besaß sogar die Frechheit, auch noch ein Musikvideo mit ausgerechnet dieser Null-Nummer auf die DVD zu pressen. Außerdem enthält sie ein Feature zur deutschen Synchronisation, wo man lieber etwas von den echten Stars im Studio gesehen hätte. Rein technisch wäre auf der DVD für beides Platz gewesen. Ansonsten ist das Bonusmaterial recht spärlich – hier hat man sich offenbar noch etwas für spätere “Special Editions” aufgespart. Interessant ist, daß sogar die “Deleted Scenes” synchronisiert sind: Hier sieht man, daß die spätere DVD-Auswertung schon bei der Filmherstellung eine immer größere Rolle spielt.
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