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Die Ewartungen nach Guillermo del Toros wunderschönem zweiten Teil waren groß, doch Goyer ist eben kein del Toro und so kann das Ergebnis nur enttäuschen. Da Goyer diesmal als Autor und Regisseur in Personalunion agiert, kommt er mit Dingen durch, die früher von einem guten Regisseur moniert worden wären. So entwickelt Goyer eine lahme Geschichte und versucht auf Biegen und Brechen seine neuen Helden Abby und Hannihal zu etablieren, was auch auf Kosten der Titelfigur geht. Störend erweisen sich neben dem Nichts an Story zahlreiche "witzige" Oneliner, die Hannibal King cool machen sollen, den Zuschauer aber nur peinlich berühren. Selbst bei den Actionsequenzen, einer Disziplin, bei der Blade punkten müsste, bleibt der Film unter seinen Möglichkeiten. Das Finale ist schlichtweg lachhaft. Fazit: Leider enttäuschend
Moviemans Kommentar zur DVD: Eine sehr gute Veröffentlichung, was Bild und Ton anbetrifft. Die Extras sind fabelhaft, allerdings ist die Veröffentlichung nicht ohne Manko. Zum einen fehlen einige Extras, zum anderen enthält Warner dem deutschen Publikum den acht Minuten längeren Director's Cut vor.
Bild: So muss ein Bild aussehen. Bei einem Film, der praktisch nur bei Nacht spielt, ist natürlich der Kontrast von höchster Wichtigkeit. Und in diesem Bereich gibt sich "Blade: Trinity" kaum eine Blöße. Fast durchgängig hebt sich selbst Blade in dunkler Montur vor der Schwärze der Nacht ab. Nur hin und wieder könnte sie noch ein klein wenig differenzierter sein (01:10:43; Mann mit Hund). Auch die Schärfewerte sind makellos, selbst kleinste Details werden nicht verschluckt (01:04:44; Phiolen auf Schreibtisch). Die Schwarzwerte sind hoch, man fühlt sich fast, als würde man von der Nacht selbst verschlungen, Rauschen ist nur gelegentlich minimalst zu erkennen.
Ton: Der Ton ist auf hohem Niveau. Die Sprachverständlichkeit ist absolut klar, wobei das Original etwas natürlicher im Vergleich zur Synchronisation wirkt. Die deutschen Dialoge heben sich etwas von der Kulisse ab. Effekte werden punktgenau gesetzt und wirken vor allem bei den Kampfszenen.
Extras: Die Extras sind durchaus reichthaltig (auch wenn auf der RC1 noch ein paar mehr drauf sind!). Kernstück ist natürlich die lange Dokumentation, die vom Anfang bis Ende der Produktion jeden Aspekt beleuchtet. Witzig ist das Interview mit David Goyer, das von David Goyer selbst durchgeführt wird. Das alternative Ende zeigt, wie die Nightstalkers einen Werwolf jagen, aber man kann verstehen, warum dieses nicht im Film ist. Die Outtakes sind durchgehend witzig. Highlight ist hier Ryan Reynolds, der sich als Don-Johnson-Fan outet. --movieman.de
Produktbeschreibungen
Blade - Trinity - Kinoversion DV