Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannung, Action und viel Gefühl, 30. Januar 2005
Der Film Mann unter Feuer wurde in der Filmkritik stark kritisiert. Man äußerte sich negativ über Schauspieler, Filmkulisse und besonders über die "banale, ausgeluschte Story". Gut, die Idee einen Film über einen Rachefeldzug zu drehen ist tatsächlich nicht die neueste. Als ich den Film im Kino sah, erwartete auch ich zunächst keine großartige Unterhaltung. Doch jetzt muss ich sagen, der Film ist einfach klasse! Er beruht auf dem Roman "Der Söldner" von A.J. Quinell und wurde von Tony Scott ein wenig runderneuert, sprich moderne Filmkulisse, erstklassige Schauspieler. Mexico City als Handlungsort zu wählen war eine geniale Idee. Ich kenne die Stadt von mehreren Reisen nach Mexico. Ein Stadt mit so viel Charkter passt ideal zu der Story. Denzel Washington überzeugt in der Rolle des Ex Agent Creasy nicht nur Lupita Ramos ( Dakota Fanning ) sondern auch sein Publikum, denn die Rolle hat viel mehr zu bieten als " hin und wieder mal mürrisch mal traurig" in die Kamera zu schauen. Hier geht es um Gefühl! Ex Agent Creasy sieht nach langen Zeiten der Gewalt, der Kriege und des Todes keinen Sinn mehr im Leben. Da tritt Lupita Ranos in sein Leben. Ein reiches, intelligentes aber sehr einsames kleines Mädchen, das von seinen reichen Eltern zwar geliebt jedoch oft vernachlässigt wird. Creasy ist ihr neuer Bodygurad, da die Eltern , besonders die Mutter, eine Entführung befürchten. Die kleine Pita verschafft sich sanft aber entschlossen Zugang zu dem morschen Innern seines Herzen. Gerade als sie sicher ist ihren "Creasy-Bär" für sich gewonnen zu haben wird sie entführt. Creasy wird bei dem Versuch sie zu retten schwer verletzt. Als er von seinem alten freund und Kameraden Ray erfährt, dass sie bei der Übergabe des Löse geldes getötet wurde, schwört Creasy grausame Rache. Ein Feldzug beginnt und endet mit einer Überaschung... Die kleine Dakota Fanning, die die Pita spielt , gewinnt das Publikum mir Charme und überzeugender Kindlichkeit. Sie ist ideal um das Bild des kleinen, reichen aber einsamen Mädchens zu erschaffen. Wie dem auch sei, ein Film von großer Klasse. Ein Film der meiner Meinung nach zu Unrecht so zerissen worden ist.Pita verschafft sich langsam Zugang zu dem morschen Innern seines Herzen und gewinnt ihn mehr und mehr für sich.
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Identifikationsschwierigkeiten, aber trotzdem...., 3. Februar 2005
Der Film "Mann unter Feuer" kam allgemein in den Kritiken nicht gut weg, zu brutal, moralisch nicht tragbar. Ich kann mich jedoch nur den anderen Rezensenten anschließen. Denn eins wird bei diesem Thriller dem Betrachter schnell klar: Hier geht es nicht um eine auf Action und Gewalt ausgelegte Rachegeschichte, wie es beispielsweise beim comichaften "The Punisher" der Fall war. Hier wird das Hauptaugenmerk auf die Gefühle der Charaktere und deren Entwicklung im Verlaufe des Plots gelenkt. Erstaunlich waren denoch die Reaktionen vieler Bekannter meinerseits: Sie warfen "Mann unter Feuer" ähnliches vor wie die Kritiker, zeigen sich ein paar Wochen zuvor aber äußerst begeistert von "The Punisher". Einerseits ist dies verständlich. Die Geschichte von "Mann unter Feuer" wirkt wesendlich lebendiger und realistischer, die aussichtslosen Gefühler der Hauptperson betrüben auch den Zuschauer. Der "Punisher" ist da eher eine leblose Figur, er ist einfach nur der "coole Typ". Mit der Hauptperson aus "Mann unter Feuer" kann man sich trotzdem nach einiger Zeit identifizieren. Das ist dann auch das Problem. Der Zuschauer kann die Gefühle und Handlungen durchaus nachvollziehen, jedoch werden die meisten aus der Identifikation geworfen, wenn der Rachefeldzug beginnt. Wenn die Idetifikation nur oberflächlich geblieben wäre, dann hätten sicherlich weniger Zuschauer ein moralisches Problem mit dem Film gehabt. Wenn man sich diese Punkte klar macht, dann sollte man jedoch schnell feststellen, dass mit "Mann unter Feuer" ein mehr als gelungener Film abgeliefert wurde. Die Story weiss zu überzeugen, ebenso wie die mit viel Gefühl gespielten Rollen. Filmtechnisch weiss der Film auch zu überzeugen, hektische Schnitte in Mexico City vermitteln sicherlich sehr gut das stressige, vom Leben pulsierende Gefühl dieser Stadt, die Musik steuert noch einmal einiges zum Gesamtbild bei. Wer sich auf eine bedrückende, aber spannende Geschichte einlassen will und auch nicht davor zurückschreckt seinen eigenen moralischen Hintergrund zurück zustellen und auf das Innenleben und den Hintergrund des Haupcharakters einzugehen, wird von "Mann unter Feuer" mehr als begeistert sein!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Harte Rachestory, 1. August 2006
Die atmosphärisch dichte Story um den Rachefeldzug eines desillusionierten Ex-CIA-Agenten und Leibwächters im Sumpf der mexikanischen organisierten Kriminalität ist durchweg gelungen. Die gnadenlose und brutale Vorgehensweise Creasys ist allerdings gewiss nicht jedermanns Sache, zumal nicht selten der Eindruck entstehen könnte, dass Creasys Opfer ihr Schicksal verdient hätten.
Letztlich ist Creasy jedoch kein heldenhafter Rächer, sondern ein gebrochener Mann, zerstört von seiner eigenen Vergangenheit. So verfängt sich der Film auch nicht in der Art Killerpoesie wie man sie beispielsweise aus Bessons "Leon - der Profi" kennt, sondern zeigt eine realistischere und dadurch umso beängstigendere Welt von Kriminalität und Korruption. Der melancholische Soundtrack untermalt die Verlorenheit des Protagonisten, ebenso wie die düsteren Bilder.
"Man on Fire" ist ein durchweg gelungener Actionthriller mit wesentlich mehr Tiefgang als die krude Rachestory es vielleicht vermuten lässt. Bild und Ton der DVD sind ansprechend - allerdings zeichnet sich die Einzeldisk durch quasi keine Extras aus. Wer auf Bonusmaterial verzichten kann, der bekommt eine solide DVD von einem tollen Film. Wer hingegen Wert auf Extras legt, greift zur Doppel-DVD-Umsetzung.
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