Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Godfather II , 8. Dezember 2006
Jeder halbwegs begeisterte Cineaste wird früher oder später über die Pate Triologie stolpern.
Im ersten Teil der Pate Saga verstarb Vito Corleone (gespielt von Marlon Brando) und die Herrschaft über den Corleone Klan übernahm Vitos Sohn Michael Corleone (Al Pacino). Bereits gegen Ende des ersten Teils wurde deutlich, dass Michael Corleone wahrhaft kein milder Don wird. Seine Unbarmherzigkeit wird im Pate Teil II um einiges deutlicher. Michael Corleone ist machthungrig und bereit jeden Querulanten und Verräter gnadenlos zu zerbrechen.
Die Geschichte um Michael Corleone wird teilweise unterbrochen um in die Vergangenheit zu switchen und die Geschichte des jungen Vito Corleone zu erzählen. Vito flieht als kleiner Junge aus seiner Heimat Italien, da ein ortsansässiger Mafiosi seine ganze Familie ermordete und auch im Begriff ist Vito zu ermorden. In Amerika angekommen, ist er zunächst ein Niemand und arbeitet in einem Lebensmittelladen. Als er entlassen wird, entscheidet Vito sich für den Weg der Kleinkriminalität und schart eine Gruppe Ganoven um sich. Das was sie tun ist relativ unspektakulär und auch nicht sehr profitreich. Dennoch kommt ihnen Don Fanucci in die Quere und will einen großen Anteil ihres verdienten Geldes. Die Clique gerät in Panik und ist erzürnt zugleich, doch Vito ist die Coolness in Person und beruhigt sie mit den Worten, dass er dieses Problem lösen wird.
Zurück in Michael Corleones Geschichte: Ein Attentat wurde auf Michael Corleone verübt. Michael ist erzürnt, da er von nun an weiß, dass es einen Verräter in seinem Clan gibt.
Fazit:
Wie bereits erwähnt entschied sich Regisseur Coppola durch eingebaute Zeitsprünge zwei Geschichten zu erzählen. Die des Sohnes Michael Corleone und seines Vaters Vito in jüngeren Jahren. Indirekt setzt Coppola voraus, dass die Zuschauer des 2. Teils auch den ersten Teil gesehen haben (was höchstwahrscheinlich auch so ist). Die Leute wissen also wie Vito Corleones Geschichte endete, aber nicht wie sie begann. Geschickt gelingt es ihm zwischen zwei verschiedenen Zeitebenen hin und her zu schalten. Die Michael Corleone Geschichte, die in den 50er Jahren statt findet und die Geschichte Vito Corleones zu Anfang 1900. So reizvoll und innovativ auch diese Art der Erzählung auch ist, sie hätte leicht ins Auge gehen können. Aber ein Könner wie Coppola hat die richtigen Momente und das richtige Maß für die Zeitsprünge gewählt.
Hat man den Film gesehen wird man wohl einige Szenen nie wieder vergessen: Vito Corleone über den Dächern von New York (traumhaft) oder Michael Corleones Todeskuss mit den Worten ich weiß dass du es warst Fredo und es bricht mir das Herz" sind nur einige der Szenen die meisterhaft sind. Al Pacino, Robert Duvall, Diane Keaton waren auch beim ersten Teil der Triologie sehr stark. Beim zweiten Teil waren Schauspieler wie Robert De Niro (der für die Rolle des Vito Corleone mit dem Oscar belohnt wurde)und Lee Strasberg ein Gewinn. Strasberg ist allerdings nicht als Schauspieler in die Geschichte eingegangen, sondern als Schauspiellehrer der unter anderem auch Marlon Brando, De Niro, James Dean und etliche andere Stars unterrichtete. John Cazale der beim ersten Teil eher eine unbedeutende Rolle hatte, hat im zweiten Teil eine größere Rolle und spielt phänomenal.
Der Pate II ist für mich ein ebenbürtiger Nachfolge des ersten Teils und durch seine Erzählart, Struktur und Bildern vielleicht sogar noch stärker als der erste.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der bedrückenste teil der Die Pate Saga, 18. Dezember 2006
Welcher der 3 Teile der Beste und welcher der schlechteste ist kann ich eigentlich nicht sagen, denn alle 3 Teile sind auf ihre weise Genial.
Als erstes muss ich sagen, dass der zweite teil mit Abstand die beste Fortsetzung ist die je gedreht wurde. Die Schauspielerische Leistung ist wie beim ersten teil Perfekt. Nicht zu unrecht wurde Robert de Niro mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.
Der Film zeigt auch die für mich bedrückenste Szene aller 3 Teile, die mir bei jedem Anschauen von neuem den Klos in den Hals treibt.
Und zwar die Beerdigung der Mutter. Als Frank zusammengekauert auf einem Stuhl sitzt und Michael den Raum betritt um seinen Bruder in den Arm zu nehmen. Die vermeindliche Versöhnungsszene schwenkt abruppt um, als Michael mit emotionslosem Blick zu Al Neri blickt und jeder zuschauer weiß sofort was die Stunde geschlagen hat.
Die tragische Person ist ganz klar Micheal der mit allen Mitteln versucht seinem Vater nachzueifern aber dabei immer Rücksichtsloser auch gegenüber der eigenen Familie vorgeht.
Der Film hat meiner meinung nach klar 6 Sterne verdient
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Aufstieg des Michael Corleone, 26. Juli 2005
Francis Ford Coppolas 2. Teil der Trilogie von "Godfather" besticht in der wuchtigen Erzählkunst. Seine Bildkraft des 2. Teils übertifft noch den 1. Teil des "Paten". Auch ist es deutlich zu merken, dass Mario Puzo, der "Kreator" des Paten Epos ihm bestens beratend zur Seite steht. Das Leben der Corleones ist mit allen Sinnen spürbar und wieder einmal wurde die Musik bestens eingesetzt. Al Pacino ist wahrlich der Pate, er spielt Michael Corleone so perfekt, dass mann/frau vergisst, dass das alles nur eine Fiktion ist. Der Schnitt, alle Schauspieler sind grandios, das Drehbuch genial. Auch dass der Film gleichzeitig auf 2 Ebenen spielt, die Jugend des jungen Vito Corleone, perfekt ausgedrückt durch Robert De Niro, wie er von Sizilien flüchten muß (er emigriert nach Amerika), weil der Großgrundbesitzer (hier liegt die Wurzel und das Elend der Mafia) und Herrscher seiner Heimat seine ganze Familie ausrottet, und er zu Beginn des "20er" in New York Fuß fasst und unweigerlich zum Paten aufsteigt, gleichzeitig Beschützer des einfachen ital. Volkes und doch ein gnadenloser Gansterboß, jedoch mit "edlen" Prinzipien wird. Sein Sohn hingegeben (der junge Michael Corleone) baut ein gigantisches Imperium in den USA auf, doch er verliert die Liebe seiner Frau, zu zart für dieses gewaltsame Geschäft. Politiker sind seine Marionetten, doch innerlich weiß Michael, der er seine Seele dem Teufel verkauft hat. Mann, zumindest ich empfinde Mitleid mit seinem Werdegang, doch in seinen Genen befand sich zuviel Wut und Unterdrückung des sizilianischen Volkes aufgestaut. Die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren zu hart und gewalttätig, zu viel Armut und Unterdrückung. Der 3. Teil, den ich noch beschreiben werde, wird zeigen, tief in ihm steckt noch Edelmut und der Wunsch ein guter Mensch zu sein. Die Freunde des Genre "Große Klassiker der Filmkunst", sowie die Studenten der Filmkunst finden wahrlich hier die Perfektion in Handlung Bild und Ton. Ein wahres Meisterwerk. Meine Verbeugung vor Francis Ford Coppola und dem ganzen Filmteam!
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