Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Donnernde Riffs und, 10. Juli 2004
Ein junges Quartett aus einem kleinen Kaff irgendwo in Pennsylvania das es ohne einen Plattendeal ins Radio geschafft hat - ja sowas gibts noch. Und das nachdem zwei von ihnen die ungewöhnliche Entscheidung trafen eine Band die schon einen Major Deal hatte zu verlassen um ihr eigenes Ding zu machen. Dank einem Radio DJ der sie nicht nur so cool fand das er ihren ersten Track "Polyamorous" einfach so auf die Playliste gehoben hat sondern auch noch das Geld vorschoß um die erste EP produzieren zu lassen - die dann auch prompt ein lokaler Hit wurde und den Jungs A&R Headhunter von einem Dutzend Labels auf den Hals hetzte. Das sind Geschichten die im amorphen Einheitsbrei der von vorn bis hinten durchgeplanten Musik- und Radioszene unserer Tage herausstechen und auch neugierig machen. Aber taugt die Band auch wenn die erste Neugierde mal befriedigt ist? Um es mal vorwegzunehmen: Ja. Breaking benjamin sind eindeutig ein Produkt der Nu-Metal Szene der letzten Jahre, aber eigenständig genug um aus der Masse herauszustechen. Nicht nur der Verzicht auf einen MC oder DJ fällt auf, sondern auch die musikalische Nähe zu älteren Bands wie Filter oder Paradise Lost - eine insgesamt düstere Stimmung ohneweinerlich oder depressiv zu wirken, die auch die Fallstricke überzogenen Goth Posertums zu vermeiden weiß, was ihren (nicht völlig unähnlichen) Kollegen von Evanescence nicht ganz so gut gelingt. Das Songwriting ist sicherlich Breaking Benjamins größte Stärke. Bei aller Härte schwingt immer auch eine eingängige Melodie mit - eingängig ohne poppig oder schmalzig zu wirken. Dieser Trend verstärkt sich auf der nunmehr zweiten Scheibe noch mehr, die Band entwickelt ihren Stil weiter - weg von den puren Nu-Metal Wurzeln zu etwas ganz eigenem hin. Auf jeden Fall spannend, nicht zuletzt wohl dank der Kollaboration mit Billy Corgan, Ex-Smashing Pumpkin und Enfant Terrible der Alternative Rock Szene. Für Leute die ihren Rock hart, aber nicht 08/15 mögen eine echter Tip. Wenn die Jungs so weitermachen gibts fürs nächste Album 5 Sterne...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Amerikanischer Hardrock der Sonderklasse, 16. August 2004
Breaking Bejamin sind für mich bisher der auffälligste Newcomer im Jahr 2004 im Nu Metal - Genre. Die Band aus Pennsylvania stieg im Juli 2004 in den Billboard Charts sofort auf Platz 20 ein. Die erste Single der CD „So Cold" hat mich gewaltig in ihren Bann gezogen : Gewaltige Gitarrenriffe, synkopische Bassläufe und mehrstimmiger Gesang bilden eine traurige, vom Sound her einfach geniale Stimmung.Breaking Benjamin bieten Rock der härteren Art, sie klingen wie eine Mischung aus Saliva, Sevendust oder Adema. Die Songs sind teilweise traurig und depressiv, aber auch positiv und beschwingt („Simple design"). Sie Rocken munter drauf los („follow me") oder überzeugen durch gewaltige Bass/Drum Passagen mit Power - Refrain wie „Firefly". Alle Songs der Band zeigen perfektes Songwriting, die meisten Songs bieten eingängige Melodien. Einziger (negativer) Aussreisser ist „Forget it", ein komplett merkwürdiger Song. Zuerst dachte ich, mein CD Player ist kaputt, als da plötzlich Keybords und süsse Melodien aus den Boxen kommen und das ganze nach Ricky Martin oder Enrique Iglesias klingt. Aber es sei ihnen verziehen. Sie restlichen Songs wie „Sooner or later", „Breakdown" oder „Believe" bieten wieder Hardrock der ersten Güte. Somit kann ich diese CD Rock Fans nur empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Freunde der Nachtschicht..., 19. April 2007
...da habe ich doch neulich bei einem Kumpel auf der Party so einen abgefahrenen Song gehört... gefragt "Eyy Alder wer issen des?" Antwort "Breaking Benjamin - Breakdown... Klasse gelle!?!"
Und wie.............!!!!!!!!!!!!
Schon der opener "So Cold" ist sehr psychedelisch, melancholisch, brachial, drückend, genial (bei mir auch als sehr guter Video Bonus drauf). Eine tolle Stimme mit schönen Melodiebögen, sehr "tighte", ausgeklügelte und fantastische Arrangements (Gitarre), druckvolle Backline (Bass und Schlagzeug)da schlägt das Rockerherz höher...
Weiter mit "Simple Design" ein sehr schöner Midtempokracher gefolgt von meinem absolutem Lieblingssong "Follow"... irres Anfangsriff, schöne Strophe ... genialer Refrain... Party Pur. Wer hier freiwillig still hält und nach dem ersten Durchlauf nicht mitsummt ist mit Sicherheit entweder im Musikunterricht ständig des Feldes verwiesen worden oder schlicht und ergreifend Taub oder Tot oder alles zusammen.
Es folgen 6 weitere Kracher die sich allesamt im Midtempobereich ansiedeln sogar das Balladeske "Forget It" (stück Nummer 6) fällt hier nicht unangenehm auf sondern integriert sich ganz wunderbar in den sensationell breit gefächerten Klangteppich den die Jungs aus Pennsylvania, USA zu weben verstehen.
Einziger Ausfall meiner Meinung nach ist Track Nummer 11. "Rain". Diese wohl für den Amerikanischen Radiomarkt zugeschnittene Edelschnulze, die so grauenhaft träge vor sich hinplätschert, hätten sich Breaking Benjamin wirklich sparen können.
Fazit:
10 Treffer von 11 ist doch was oder nicht !?!
Breaking Benjamin schlagen gekonnt den Bogen zwischen Neuzeitlichem Rock und Metal wer auch immer aus welchem dieser Lager, hier reinhört wird sich schnell heimisch fühlen!
Wer auf Creed, Alter Bridge, Seether, Korn, POD, Papa Roach etc. steht kann hier allemal zugreifen und sich ein Stück (meiner Meinung nach) Rockgeschichte sichern.
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