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Kill Bill: Volume 1
 
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Kill Bill: Volume 1

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Produktinformation

  • Darsteller: Uma Thurman, Vivica A. Fox, Lucy Liu
  • Regisseur(e): Quentin Tarantino
  • Komponist: RZA
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 22. April 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001XOLP6
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 6.962 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

OFDb.de

Mit "Kill Bill Vol.1" bringt Quentin Tarantino seine filmische Verneigung vor dem Easternkino auf die Leinwand.
Ähnlich wie in seinen anderen Filmen wird die Geschichte nicht wirklich chronologisch erzählt, auch wenn die erste Szene relativ früh in der Geschichte anzusiedeln ist. Die Braut (Uma Thurman) liegt halbtot auf dem Boden und ihr Boss Bill, von dem nur eine Hand zu sehen ist, sagt er, sein Tun sei kein Akt von Sadismus - ehe er ihr in den Kopf schießt, als sie den Satz: "Bill, das Baby ist deins." sagt. Die verschachtelte Erzählstruktur ist bei "Kill Bill Vol.1" ähnlich wie in den anderen Tarantinos und funktioniert sehr gut, auch wenn sie nicht mehr als wirklich neu zu bezeichnen ist.
Das erste Kapitel ist dann schon weiter fort in der Handlung anzusiedeln. Die Braut besucht Vernita Green (Vivica A. Fox), eine der vier Killer, die Bill bei dem Mord an der Braut und ihrer kompletten Hochzeitsgesellschaft unterstützten. Diese führt nun ein bürgerliches Leben, aber ist immer noch fit für einen Kampf mit der Braut - in dessen recht witzigen Verlauf sie das Zeitliche segnet. Diese Szene ist eine ordentliche Symbiose aus Action und Comedy, denn das Duell wird immer von komischen Einschüben unterbrochen, z.B. wenn Vernitas Tochter nach Hause kommt oder die beiden zwischendurch einen Kaffee trinken.

Was dazwischen passierte: Die Braut überlebt den Kopfschuss Bills und wird in ein Krankenhaus gebracht, wo sie vier Jahre im Koma liegt. Doch nach einer Weile erwacht sie und will Rache an den fünf Verantwortlichen nehmen: O-Ren Ishii (Lucy Liu), Vernita Green (Vivica A. Fox), Budd (Michael Madsen), Elle Driver (Daryl Hannah) und Bill (David Carradine). O-Ren Ishii ist die erste auf der Todesliste...
"Kill Bill Vol.1" ist eine groteske Komödie, die zugleich eine Hommage an das Easterngenre bildet; hinzukommen verschiedene Genreeinflüsse von Action bis Splatter. Dabei ist die Geschichte an sich nur ein simpler Rächerplot, den Quentin Tarantino mit seinen Spielereien aufpeppt. So erklingt Musik, die an verschiedene Variationen des Rächerfilms erinnert wie z.B. Italowestern oder Racheeastern. Dabei ist die Handlung nicht allzu fintenreich und erzählt an sich nur wie die Braut nacheinander Bills Organisation dahinmetzelt. So erreicht die Spannung kein allzu hohes Niveau, auch wenn der Film nie langweilig wird. Zum Ende gibt es noch eine überraschende Wendung, die Lust auf "Kill Bill Vol.2" macht.
Die Gags zünden meist und sind aber wirklich makaberster Humor, neben dem auch die Gags von "Payback" und Co. harmlos wirken. Größter Brüller ist meines Erachtens die Szene, wie sich der Pfleger mit dem Kunden am Krankenbett unterhält. Hinzu kommen Unmengen von Anspielungen auf Eastern, von denen ich nur einen winzigen Bruchteil bemerkt habe, da ich mir so gut wie nie Filme um fliegenden Guillotinen und brodelnde Reiskocher angesehen habe. Sonny Chiba habe ich jedoch einwandfrei als Easternstar mit Gastauftritt identifiziert, der eine sehr witzige Szene hat.

Stilistisch hat sich Tarantino einiges einfallen lassen bzw. hat es geschickt geklaut. So ist die Idee mit der Anime-Sequenz nicht nur eine Verneigung vor dem asiatischen Zeichentrick, sondern auch etwas neues, während vor allen in dem Kampfszenen mehrere optische Räubereien zu sehen sind. Dennoch hat der Film auch seine Schwächen: So besitzt der Plot zwischendurch einige Längen, wo sich Tarantino durchaus hätte kürzer fassen können. Zudem weidet sich der Film teilweise arg an seiner Brutalität, so dass sie teilweise selbstzweckhaft wird.
Die Actionszenen sind die wohl offensichtlichste Verbeugung vor dem Eastern: Die Braut trägt Bruce Lees Kampfanzug aus "Game of Death", ihre Gegner sind nach Vorbilden wie "Green Hornet" oder den "Battle Royal" Schulmädchen gestaltet und ähnlich wie in den Eastern wird sich klassischen Wireworks bedient. Dies ist zwar nicht so spektakulär wie Kampfkunst ohne derartige Hilfsmittel, aber hier wird das Wirework auch für den Humor genutzt (z.B. Umas Breakdance-Sprünge beim Kampf). Der Gewaltgrad geht schon in den Splatterbereich und ist so arg übertrieben, dass es sehr grotesk und komisch wirkt.
Uma Thurman bietet als rachsüchtige Killerbraut eine gelungen witzige Performance, aber auch die Nebendarsteller müssen sich nicht verstecken. Diese spielen allesamt sehr ironisch und witzig ihre Rollen, wobei mich vor allem Michael Madsens Kurzauftritt am Ende auf seine Rolle in "Kill Bill Vol.2" gespannt macht.

Alles in allem ist "Kill Bill Vol.1" eine kultig-witzige Verbeugung vor dem Genre des Eastern. Teilweise überschätzt, aber dennoch sehr unterhaltsam, auch wenn die Gewalt und der böse Humor nichts für sanfte Gemüter sind.

--- Nils Bothmann (McClane)


Produktbeschreibungen

Buena Vista Kill Bill Vol. 1, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 21.04.04

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen OH YEAH, 17. Juli 2007
Von Harry McMartin "HMcM" (Catalköy, Nordzypern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Seit PULP FICTION muss sich der arme Herr Tarantino an diesem Superteil immer wieder messen lassen. Das scheint für ihn jedoch keine Belastung zu sein, denn mit KILL BILL ist ihm ein ungheuerlicher Film gelungen.
So überrascht er den sofort gebannten Zuschauer mit einem ultrabrutalen Todesreigen, den man einfach auch als stilistisch perfekt inszeniertes Blutbad bezeichnen kann.
Uma Thurman ist die Protagonistin und das ausgeschiedene Mitglied einer Killer-Gang, deren Boss Bill (David Carradine in einem kurzen Auftritt) nicht ertragen kann, dass sich wer von ihm abwendet.
Sie will heiraten, ihr Kind zur Welt bringen, dessen Vater Bill ist, doch ihr Ex-Boss hat für sie nur ein Schicksal vorgesehen: Ihren Tod. Und für das Kind? Die Frage bleibt zunächst offen.
Den Tod der Heldin inszeniert der gefühlskalte Bill in einer hochbrutalen und menschenverachtenden Weise, die einem das Blut gefrieren lässt. Doch das Unfassliche geschieht: Sie überlebt und knöpft sich nacheinander ihre ehemaligen Kollegen vor, die an diesem fürchterlichen Gemetzel teilgenommen hatten.
O-Ren Ishi (die wie immer entzückend agierende Lucy Liu), Vernita Green (sportlich Vivica A.Fox), Budd (zynisch Michael Madsen) und Elle Driver (wahnsinnig verrückt und losgelassen Daryl Hannah) bekommen Besuch von ihr, der Braut, nachdem sie sich aus einem komatösen Zustand rabiat befreite.
Tarantiono greift in die große Trickkiste, die nur den ganz großen Könnern zur Verfügung steht und mixt dieses textarme Action-Massaker aus Martial-Arts-, Samurai-, Eastern- und Spaghetti-Western-Sequenzen zu einem kompromisslosen Streifen, in dem Blut hektoliterweise fliest.
Bei jedem anderen Regisseur wäre da so etwas wie tumber Horror herausgekommen. Nicht so bei diesem außergewöhnlichen Könner Tarantion. Da passt alles zusammen. Er mischt Schwarz-Weiß-Sequenzen mit schriller Farbe, streut einen knalligen Soundtrack punktgenau in die Handlung, lässt Zeichentrickszenen einfließen als wäre dies das Selbstverständlichste auf der Welt, arbeitet mit rasanten Kamerafahrten, wechselt Farbe und Licht so schnell wie die teilweise ballettartigen Actionszenen daherkommen.

Ein gewaltiger Film, der nichts für zartbesaitete Gemüter ist. Auch wenn die ausufernden Gewaltszenen von kaum dagewesener Brutalität sind, sind sie doch erträglich, weil in keiner Sekunde der Anspruch auf Realitätsnähe erhoben wird. Der Zuschauer weiß schnell, dass dies Kino ist und geht damit überraschend schnelll um. So hat meine Frau, die brutale Filme grundsätzlich nicht ansieht, zu meiner Überraschung keinerlei Entsetzen gezeigt und den Streifen fasziniert bis zum Ende angesehen.
Auf jeden Fall empfehle ich jedem Freund harter Action diesen Film. Allerdings Kill Bill 2 muss sein, sonst fehlt was. Aber das werden Sie selbst merken. HMcM

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Metzelfilm der Sonderklasse, 16. Oktober 2006
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Die Geschichte dieses Racheepos ist einfach: Nach einem unschönen Ereignis und 4 Jahren Koma ist Beatrix Kiddo (Uma Thuman) auf der Suche nach Bill (David Carradine), um diesen zu töten. Konsequent einer Liste folgend bringt sie alle um, die sie auf ihrem Weg trifft. Kill Bill 1 und 2 ist in bester Tarantino-Tradition ein Blut- und Gewaltrausch über 4  Stunden mit mindestens 150 Toten, wobei aus jeder getroffenen Schlagader ca. ein Hektoliter Blut raussprühen und jeder Swimming Pool in kurzer Zeit die Farbe von Blau nach Rot wechselt. Der ganze Film hat einen recht starken japanischen Einschlag, was sich besonders an der bevorzugten Waffe, dem Samurai-Schwert, zeigt.

Wer Tarantino mag, wird hier vollendet bedient. Es geht nicht immer nur hektisch zu, insbesondere der zweite Teil nimmt sich mehr Zeit. Die Art, wie die verschiedenen Charaktere dargestellt und bis ins Witzige überzeichnet werden, ist einfach genial. Die geschickte Verschachtelung zeitlich versetzter Szenen baut die Handlung wie ein Puzzle zu einem künstlerischen Gesamtwerk auf. Immer wieder streift Tarantino die Grenze zur Surrealität und überschreitet sie zum Teil auch. Zum surrealen Flair trägt auch die Musik bei, da spielt mitten im Gemetzel lustige mexikanische Mariachi-Musik oder auch mal eine sanfte Pan-Flöte wie aus James Last' Rentner-Combo. Unglaublich entspannend :-)
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Material Arts Film der Extraklasse!, 25. November 2006
Vor 4 Jahren in El Passo, Texas, fand ein blutiges Massaker in einer Hochzeitskapelle statt. Die schwangere Braut wurde für tot gehalten und mit einer Kugel im Kopf zurückgelassen.
4 Jahre später erwacht sie aus dem Koma, um zu erfahren, dass sie missbraucht wurde und ihr Kind verloren hatte. Sie macht sich auf die Schuldigen zu richten.

Quentin Tarantinos Homage an die "Samurai-Revenge Movies" a là "Lady Snowblood" erzählt eine einfache, aber bildgewaltige Geschichte:
Ehemalige Auftragskillerin des Attentatkommandos "Tödliche Viper" übt Rache. Rache für ihr Baby und für ihr verlorenes Glück, da sie das Business mit dem Tod verlassen wollte.
Die Verantwortlichen für das Massaker sind die anderen Tödlichen Vipern, allen voran ihr Ex-Liebhaber und Ex-Boss Bill.
Die Braut holt sich ein Samurai-Schwert und konfrontiert ihr erstes Opfer, O-Ren Ishii, Vorsitzende der Yakuza in Tokyo. Doch zuerst muss sie es mit O-Rens Bodyguard und ihrem Yakuza-Aufgebot, den "Verrückten 88" aufnehmen.
Da der Film nicht chronologisch geordnet ist, findet zu Anfang des Filmes auch die 2. Viper ihren Tod.

Es sind vor allem Details, die diesem Film das "gewisse Etwas" geben. Zum ersten Mal sehen wir die Braut blutüberströmt und zusammengeschlagen auf dem Boden liegen: "Bill...es ist dein Baby..." PENG!
Der Soundtrack untermalt die einzelnen Szenen perfekt, z.B. hier mit "Bang Bang, my baby shot me down".
Sonny Chiba, bekannt aus dem Samurai Film "Shadow Warriors" spielt erneut den Hattori Hanzo, diesmal als Schwertschmied und Inhaber einer Sushi-Bar.
Wer Japanisch mag, wird sich freuen, denn es wird im Film sehr häufig gesprochen.
Lucy Liu in der Rolle des Yakuza Bosses ist eine Klasse für sich. In einer Szene schneidet sie einem anderen Yakuza-Anführer den Kopf ab, um dann den anderen Mitgliedern freundlich zu erklären, dass, wenn sie Zweifel an ihren Plänen hätten, sie sie fragen sollten. "Aber solltet ihr es wagen entweder meine chinesische oder amerikanische Herkunft negativ zu erwähnen zahlt ihr mit eurem Kopf dafür. Genau wie dieses abgef***te A******ch hier!!" Ebenfalls genial ist Lucys Bodyguard im Film, ein 17jähriges Schulmädchen, das viel Spaß am Töten hat.

Weiters ist noch zu erwähnen, dass in Kill Bill Vol. 1 eine Anime- und eine Schwarzweiß-Szene vorkommen...und obwohl sie die Heftigkeit der Szenen abschwächen sollten fügen sie sich perfekt in das blutige Gesamtbild ein.
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... denn leider hilft da auch die "Brian de Palma" Sequenz, die der gute Quentin hier im Interview in den "Extras" erwaehnt, nicht viel. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Sarah Gold "www.sarahgold.... veröffentlicht

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