Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Jean Paul Jeunnet: Die fabelhafte Welt der Ripley..., 9. Mai 2004
Der bislang letzte Teil der Alien-Quadrilogie - ein fünfter Teil soll, so hört man, in Arbeit sein, und Sigourney Weaver wünscht sich - wieder - Ridley Scott als Regiesseur - kam 1997 in die Kinos: "Alien - die Wiedergeburt", da bleiben schon aufgrund des Titels nicht viele Fragen offen, der Name ist Programm, und das Programm heißt Ripley vs. Alien. Wieder war 20th Fox so klug, trotz des relativen Mißerfolges mit "Alien 3" dem Filmteam recht freie Hand zu lassen, inszenatorisch jedenfalls mehr als im vergangenen Teil, auch diesmal kam ein neuer Regiesseur an Bord, der neue Wege beschritt: Der Franzose Jean Paul Jeunnet, Freund der geschmackvollen Bilder ("Delicatessen"), seit 2001 darüberhinaus für seinen zuckersüßen Box-Office-Hit "Die fabelhafte Welt der Amelie" bekannt. "Alien - die Wiedergeburt" löste, mehr noch als Fincher's "Alien 3" mitunter kontroversielle Diskussionen unter der Alien-Fangemeinde aus, die in vielen Variationen eingestreuten Schleimorgien des Films waren nicht jedermanns Sache, etliche Kinobesucher sollen angeekelt den Kinosaal verlassen haben, hört man, ebensowenig wie der teils skurrile Charme des Films überall Anklang fand, der sich ganz deutlich von den drei Vorgängern abhob. Auch die Leinwandpräsenz von Winona Ryder und Dominique Pinion (der Rollstuhlfahrer!) verstörte so manchen Fan der Alien-Serie zutiefst. Dennoch, oder gerade desewegen, ist der Film so hervorragend gelungen, weil mutig und entschiden runderneuert: Unkonventionell, unverbraucht, einfach anders. Mit über 150 Mio $ Einspielergebnissen war "Alien - die Wiedergeburt" auch deutlich efolgreicher als der mäßig erfolgreiche dritte Teil, und der kommerziell einträglichste Film der Quadrilogie überhaupt. Kameramann war diesmal Darius Khondji, der schon bei dem Thriller "Sieben" und dem Musical "Evita" hinter der Kaera stand. Eine Novität in der Handlung von "Alien - die Wiedergeburt": Erstmals kann das Alien schwimmen, und zeigt sich auch sonst von extrem gelehriger Seite (z.B. jene Szene im Käfig, wo es mit Kältespray 'bestraft' wird, die Pawlov'schen Hunde lassen grüßen). Auch Jeunet wollte, wie Fincher, ursprünglich eine andere Fassung als jene, die 20th Fox fürs Kino schließlich durchsetzte (was u.a. ein Grund dafür war, daß sich Jeunet aus Hollywood wieder zurückzog): Der Director's Cut bietet nicht nur eine um sieben Minuten längere Fassung, sondern auch ein komplett anderes Ende des Films (das an dieser Stelle freilich nicht verraten sei).Selbstverständlich ist diese Fassung auf der DVD enthalten, und die Bonus DVD enthält ein "Making of..." und informiert über Entstehung des Films, einem Blick hinter die Kulissen, und Interviews mit Regiesseur und Darstellern.
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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungene Wiedergeburt in toller Special Edition !, 19. März 2004
Totgesagte leben länger, oder so ungefähr könnte man den Leidensweg von Lt. Ellen Ripley bezeichnen. Zweihundert Jahre nach Ihrem Tod im Flammenmeer wird unsere Heldin durch ein Wunder der Forschung wiedergeboren. Nach mehrere erfolglosen Versuchen gelingt es einer Gruppe profitgieriger Forscher, die verstorbene Ripley als Klon wieder auferstehen zu lassen. Natürlcih macht das Phänomen des Klonens auch vor den Aliens nicht halt und macht so deren Nachzucht möglich. Das diese Wesen nicht kontrolliert werden können ist aber nichts neues, und so kommt es wie es kommen muß, die Monster kommen frei und machen das Forschungsschiff Auriga unsicher. Ripley nimmt zusammen mit einigen Weltraumpiraten den alten Kampf wieder auf. Die Fortsetzung des Franziosen Jean Pierre Jeunet überzeugt auf ganzer Linie und bietet eine Vielzahl toller visueller Einfälle. Das Thema Klonen ist nach wie vor sehr heikel, da leider dem Menschen in dieser Hinsicht nichts mehr heilig ist und daher die Idee des Films großartig und noch immer sehr aktuell ist. Die Umsetzung ist finde ich sehr gelungen und der Regisseur schafft es die Alien Reihe gekonnt fortzusetzen und gibt der Serie wie seine drei Vorgänger seine individuelle Handschrift. Die Effekte, allem voran die Unterwassersequenz, sind atemberaubend. Herrlich sind auch die Hauptfiguren des Films, die alle so überzeichnet wirken das sie schon fast an Comicfiguren erinnern. Jean Pierre Jeunet, der verantwortlich war für Werke wie „Stadt der verlorenen Kinder", „Delicatessen" und vor kurzem für „Die fabelhafte Welt der Amelie", besetzte seinen Film mit Sigourney Weaver, Winona Ryder, Brad Dourif und Michael Winscott erstklassig. Vor allem wissen aber Dominique Pinon und Ron Perlman, als Mitglieder der Weltraumpiraten zu überzeugen. Die hier nun erscheinende Special Edition wird dem Film endlich gerecht im Vergleich zur ersten Veröffentlichung im Zuge der Legacy Box. Diese Dopel DVD entspricht auch den beiden DVD`s aus der perfekten Quadrilogy Box und bietet dem Käufer wie schon bei den vorausgegangenen drei Teilen zwei Versionen des Films zur Auswahl. Neben der Kinofassung von 1997 gibt es noch eine um 7 Minuten längere Version des Films zu sehen bei der vor allem der sehr skurille Vorspann sehr sehenswert ist. Genau wie schon in der Quadrilogy Box bekommt man mit dieser Ausgabe alles an Bonusmaterial geliefert was man sich nur wünschen kann. Für alle die wieder meckern wegen Gelmacherei sei gesagt das niemand gewzungen wird diese DVD zu kaufen. So nun bleibt nur die Hoffnung das sich die Gerüchte um einen fünften Film mit Sigourney Weaver und Ridley Scott als Regisseur verdichten und wir noch einmal erleben das dich im Weltraum niemand schreien hört.
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15 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Das gehört nicht mehr zum Mythos!, 19. März 2004
Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Alien-Trilogie war, ist und bleibt eine der beeindruckensten Science-Fiction-Sagas aller Zeiten, ernster und dürsterer als Star Wars und nicht annähernd so klinisch steril wie Star Trek hat Ridley Scott 1979 den Grundstein für eine fantastische Zukunftsvision gelegt, die durch ihre klaustrophobisch-beengende Atmosphäre das Gegenteil zu den sonst bei üblichen Emotionen im Zuschauer weckt. "Aliens" von James Cameron berief sich weniger auf diese Werte, war aber durch die Originalität, die allen Cameron-Filmen inne ist in der Lage, sich mit dem Original zu messen. "Aliens" ist zwar mehr mit "Terminator 2" als mit dem Original von Ridley Scott verwand, ist aber dennoch eine großartige Fortsetzung. Gleiches läßt sich über "Alien 3" sagen. Regisseur David Fincher besinnt sich wieder mehr auf die Werte des Originals, schafft eine fesselnde und hoch spannnende Atmosphäre, die auf die spartanischen Anfänge der Serie verweist. Nach Camerons großer Feldschlacht ist "Alien 3" zwar weniger originell als der Vorgänger, doch in atmosphärischer Dichte nehmen sich bislang alle drei Teile, trotz aller unterschiede, nichts.Und dann kam "Alien 4"! Das Drehbuch ist nebensache, es geht hauptsächlich darum, möglichst viele möglichst grausige Effekte visuell hochtrabend umzusetzen. Dies gelingt auch tatsächlich in einer Szene, die in der unter Wasser stehenden Küche spielt. Sieht wirklich geil aus, mehr aber auch nicht. "Alien 4 " ist der grund, der mich davon abgehalten hat, die "Alien Quadrilogy" zu kaufen. Ich werde mir die ersten Teile einzeln zulegen, auch wenn ich dabei draufzahle! Die schmach "Alien 4" zu besitzen, will ich mir nicht geben. Die "Alien"-Saga ist und bleibt eine Trilogie! Kein Mensch braucht den vierten Teil, der leider wirklich nur ein Aufguß auf das großartige Fundament der Trilogie ist. In Sachen Atmosphäre, Story und Einfallsreichtum kann sich "Alien 4" mit keinem der Vorgägner auch nur ansatzweise messen!
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