Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Quentin Tarantino's "Wilden Hunde", 8. Mai 2007
Reservoir Dogs, der offizielle Debütfilm von Quentin Tarantino, ist ein Meisterwerk. Niemand anderes kann mit so wenig Mittel und Geld eine so spannende Atmosphäre erzeugen.
Der 1992 gedrehte Low-Budget-Film ist genau so wie Tarantino's Pulp Fiction inzwischen Kult.
Die Story ist wirklich genial. Dialoge im gewohnten Tarantino Stil sind massig vorhanden und machen einfach nur Spaß. So wird zum Beispiel ausführlich darüber gesprochen, warum Madonnas Song ausgerechnet "Like a Virgin" heisst.
Die Schauspieler sind so gut, dass sie, wie Quentin Tarantino immer ganz gerne erwähnt, auch im T-Shirt vor einer weißen Wand den Film gemeistert hätten.
Natürlich erzeugt Tarantino auch damals schon mit Rückblicken, Zeitsprüngen, Nahaufnahmen und weiteren tollen Kanmeratricks enorme Spannung.
Die DVD ist ebenfalls ein Augenschmaus. Die Klappbox im Schuber ist dem Film eine würdige Verpackung. Zusätzlich gibt es zu den 2 DVD's vier schwarz-weiß Postkarten, auf denen jeweils Mr. White (Harvey Keitel), Mr. Orange (Tim Roth), Mr. Pink (Steve Buscemi) und Mr. Blonde (Michael Madsen) abgebildet sind.
Auf der ersten DVD gibt es neben dem Film einige Interessante Audiokommentare, die neue Einblicke in die damalige Filmarbeit ermöglichen. Es wird zum Beispiel erklärt, wie die erste Scene in dem Restaurant kameratechnisch umgesetzt wurde.
Außerdem hat man die Möglichkeit zuvor noch nie gesehene Szenen, wie zum Beispiel die "OHR"-Szene aus einer anderen Kameraeinstellung, abzuspielen.
Auf der zweiten DVD befindet sich folgendes Bonusmaterial:
# 10 Jahre später: Interviews mit Quentin Tarantino, Lawrence Bender und dem Cast
# Featurettes über den Drehort und den "Reservoir Dogs"-Style
# Das Netz des Film Noir: Überblick über die Regisseure des legendären Genres
# Die Klasse von '92: Retrospektive des Sundance Film Festivals
# Einflüsse und Anerkennung: Lawrence Tierney, Pam Grier, Roger Corman u.v.m
# Cast & Crew Infos und Interviews und vieles mehr.
Fazit: Ein muss für jeden Tarantino Fan. Doch auch für alle anderen ein toller Film mit toller Story und klasse Schauspielern. Ein Meilenstein der Filmgeschichte.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungener Film über einen gescheiterten Überfall! Top!, 1. Februar 2007
Zum Film:
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Charakteristisch für den Film ist, dass die einzelnen Szenen nicht chronologisch angeordnet sind, sondern dem Zuschauer beinahe willkürlich und völlig durcheinander gewürfelt präsentiert werden. Auf dieses Art und Weise werden in Rückblenden beispielsweise die ausführliche Planung des Überfalls gezeigt, bis hin zu einem dramaturgisch völlig überflüssigen Gespräch über die metaphorische Bedeutung von Madonnas Songtexten aus den Achtzigern. Die szenische Darstellung des eigentlichen Überfalls fehlt gänzlich, sein Ablauf wird nur in einer Art Botenbericht (bekannt aus der klassischen griechischen Tragödie, wo die Inszenierung zu aufwendig gewesen wäre) aus der Erzählung der Handelnden deutlich. Tarantino benutzt diese Mittel gezielt zur besseren Zeichnung der Charaktere - gleichzeitig bewirkt das anfängliche Durcheinander von Szenen und unbekannten Charakteren eine latente Hektik, die allen Tarantino - Machwerken ganz eigen ist.
Das eigentliche Drehbuch orientiert sich großteils an den ausgefallenen Dialogen, - ein Großteil des Films spielt in einer verlassenen Fabrikhalle, die an sich Bühnentechnisch überhaupt nicht ansprechend ist aber trotzdem ihren Zweck sehr gut erfüllt. Die Produktionskosten konnten daher sehr gering gehalten werden. Wie Tarantino es einmal selbst gesagt hatte: Bei der Besetzung (Harvey Keitel, Tim Roth, Michael Madsen, Steve Buscemi und Tarantino himself ) hätte er die Charaktere in T-Shirts vor einer weißen Wand spielen lassen können, - die Rechnung wäre trotzdem aufgegangen.
Ein weiteres wirklich prägendes Merkmal sind die für Tarantino-Filme bekannten Wortgefechte, die zum Teil nicht direkt zum Handlungsverlauf beitragen, sondern ebenfalls der umfassenden Charakterzeichnung dienen. Auffällig ist auch die musikalische Untermalung des gesamten Films mit Liedern aus den 70ern, die allesamt zum überwältigenden Erfolg des Soundtracks beigetragen haben. Kult ist in der Hinsicht die Szene in der Mr. Blonde (Michael Madsen) dem gefesselten Polizisten das Ohr abschneidet, während gerade Stuck In The Middle von Stealer Wheel kommt.
Zur Story:
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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es in diesem Film um die Darstellung eines gescheiterten Banküberfalles geht - von der Planung an, bis zum letztendlichen und in Tarantino - Filmen - unvermeidlichen Showdown. Der Banküberfall scheitert jedenfalls an der Tatsache, dass es der Polizei gelingt einen Maulwurf in die straff organisierte Gruppe zu schleusen. Mehr sollte eigentlich nicht verraten werden.
Zur DVD:
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Die DVD geizt etwas mit den Extras, denn bis auf ein kurzes Interview ist darauf eigentlich gar nichts Brauchbares enthalten. Des Weiteren sollte man natürlich sehr darauf achten, es auch tatsächlich mit der FSK 18 Version zu tun zu haben, da ansonsten kaum noch der Story richtig zu folgen ist. Der Preis könnte natürlich etwas entgegenkommender sein.
Fazit:
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Tarantinos Erstlingswerk! Absoluter Kult in solider Aufmachung! Kaufempfehlung!
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tarantino`s erster Streich !, 24. Juli 2007
Tarantinos Regiedebüt zeigte schon deutlich die Vorlieben des Regisseurs für ein Kino, das gegen den Strich bürstet.
Die Geschichte von "Reservoir Dogs" ist derart simpel gestrickt, das sie eigentlich nicht weiter auffällt. Wie Tarantino diese Geschichte aber verarbeitet, ist hoch interessant und spannend inszeniert. Nicht die Vorbereitung und Durchführung der Tat stehen hier im Vordergrund, sondern die Folgen ihres Scheiterns. Tarantino dreht damit die klassische Reihenfolge solcher Filme auf den Kopf. Über die Schauspieler müssen wir auch nicht groß diskutieren. Da sind große Kaliber dabei, allesamt bringen Topleistungen und keine Rolle fällt ab.
"Reservoir Dogs" ist ein durchweg gelungener erster Streich von Quentin Tarantino.
10 von 10
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